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Uri
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REH
Art: Reh
Auftreten seit: 1930er-Jahre
Bestand: ca. 1'300; siehe Abschusszahlen
Schutz: geschützt sind melke
Rehgeissen;
Schonzeit: vom
1. Februar bis 30. April
Jagd: pro
Patent (Niederwild) dürfen höchstens 1 Bock und 1 Geiss erlegt werden
ABSCHÜSSE:
1931: -
1950: 3
1967: 51
1987: 123
2004: 382
2006: 291 2007: 340
Geschichte: Die
Jagdverordnung von 1887 widerspiegelte die Seltenheit des Rehwilds indem
sie festhielt, dass für Rehe, "falls sich solche im Kanton
zeigen" sollten, keine offene Jagdzeit bestehe, sondern die Jagd
auf dieselben das ganze Jahr verbot. Im Jahresbericht 1926 über die
Handhabung der Wildhut wurde sodann festgehalten, dass sich der
Rehbestand in den Reservaten neu entwickelt habe, und die Rehe "nun
so ziemlich Standwild" geworden seien.
1935 wurde die Jagd auf Rehböcke in Uri eröffnet. Jagdbar war bis 1972
nur der "Sechser". Ab 1975 durfte auch die nicht säugende und
die nicht führende Rehgeiss gejagt werden. Schliesslich wurde die Jagd
auch auf das Rehkitz geöffnet.
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GÄMSE
Art: Gämse
Auftreten seit: war immer heimisch
Bestand: ca. 3'500; siehe Abschusszahlen
Schutz: geschützt sind melke Gämsgeissen
und Gämskitze, Gämsgeissen mit Krickeln von 14,1 bis 17,9 cm, Gämsböcke
mit Krickeln von 14,1 bis 19,9 cm.
Schonzeit: vom
1. Januar bis 31. Juli; Albinos
Jagd: pro Patent dürfen
zwei Tiere (Alter, Krickelmass) erlegt werden.
Krankheiten:
Gämsblindheit

Geschichte: Die Gämse gehört seit jeher zum Urner Wildbestand. Bis 1935 darf
sie uneingeschränkt gejagt werden, dann wird das Kontingent auf vier
Gämsen eingeschränkt, danach auf drei (1949) und schliesslich auf zwei
(1975). Seit 1946 kennt man ein Mindestmass beim Horn (Krickel, 16/18
cm). Erst mit diesen Beschränkungen, mit dem Schutz der Banngebiete und
mit der intensiveren Aufsicht gediehen die Bestände prächtig.
ABSCHÜSSE:
1931: 137
1950: 172
1967: 321
1987: 931
2004: 790 2007: 789
Quellen:
Gerig Georg, 100 Jahre Jägerverein 1906-2006 - Geschichten und
Geschichte des Vereins, der Jagd und de Wildes im Lebensraum Uri,
Altdorf 2006.
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