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HAUSTIERE
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Der Adler - König der Urner Lüfte
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Rindvieh
Schaf
Ziege
Diverse
WILDTIERE
Bär
Dachs
Fuchs
Gämse
Hase
Hirsch
Luchs
Marder
Murmeltier
Reh
Steinbock
Wildschwein
Wolf
Fische
Insekten
Lurche
Reptilien
Vögel
Diverse
Jagd
Krankheiten
NARRENTIERE
Flöhe
Katzen
WAPPENTIERE
Uri
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Art:
Steinadler
Auftreten seit: immer heimisch
Bestand: wenige Exemplare
Krankheiten: ---
Schutz: geschützt
Schonzeit: ganzes
Jahr
Jagd: ---
Geschichte: Der Adler wurde früher stark verfolgt und hatte vor
allem im Banngebiet Hutstock-Urirotstock
eine Überlebenschance. Der König der Lüfte zog jedoch grosse Kreise und hielt sich
natürlich nicht an die vom Gesetzgeber bestimmten Banngrenzen. So holte
der Adler seine Beute manchmal auch auf den Alpen. Vor allem Lämmer
wurden dabei seine Beute. Die geschädigten Bauern forderten vom Kanton
Schadenersatz, oft begleitet von der Drohung, dass sie ansonsten den
Adler "schadlos" machen würden. Ein Älpler im Isental
behauptete anfangs der 1930er-Jahre sogar, dass auf seiner Alp
"nicht nur die Hühner und Schafe, sondern auch die Kinder gefährdet"
seien. Oberförster Max Oechslin wies darauf hin, dass überhaupt keine
Fälle bekannt seien, dass ein Adler Menschen angegriffen hätte und
dass in früheren Jahren nie solche Schadenforderungen gestellt wurden.
Seitdem von der Regierung einmal eine Vergütung bezahlt wurde, schienen
solche Forderungen Schule zu machen. Ein Bauer forderte sogar 5 Franken
Schadenersatz, weil ihm der Adler angeblich seine Hauskatze entwendet
hatte. Der Regierungsrat fand es jedoch nicht für angebracht, auf
dieses Geschäft überhaupt einzutreten.
Die
Adler hatten ihre Horste aber auch ausserhalb des Banngebietes. Vor
allem unter den Schafbesitzern sorgte seine Anwesenheit für Aufregung.
Der Adler war während der ordentlichen Hochwildjagd zwar zum Abschuss
frei, doch mochte mancher die Zeit nicht erst abwarten.
Für
alle Schafe, die im Hochgebrige zugrunde gingen, wurde der
Adler verantwortlich gemacht. Der Adler ist jedoch ein guter
Aasvertilger und so zeigte sich bei einigen Schadensmeldungen, dass das
Schaf zuerst den Felsen hinuntergestürzt war und der Adler erst dann
den Kadaver gefunden und verzehrt hatte.
Es
herrschte die Mentalität vor, bei jedem Schadenfall dieser Art, den
Kanton oder den Bund haftbar zu machen. Der Kanton wollte diesem
Ansinnen unbedingt entgegengetreten und stellte sich auf die Praxis,
dass Wildschäden auch ohne Jagdregal auftreten können und der Staat
nur in Banngebieten verpflichtet werden könne, Vergütungen für
Wildschaden zu verabfolgen. Wer Schafe unbehütet in Hochlagen weiden
liesse, setzte die Herde den natürlichen Gefahren aus, wurde
argumentiert.
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ADLERWAPPEN

Das Wappen der Gemeinden Altdorf und Attinghausen führen den Adler im Wappen.
ADLERMÜNZEN

Taler mit Doppeladler 1561, geprägt in der Münzstätte in Altdorf. Das
Heilige Römische Reich Deutscher Nation verwendete den Doppeladler seit
der Regierungszeit Kaiser Sigismunds (1433). Mit dem Westfälischen
Frieden von 1648 löste sich die Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen
Reich ab. Der Doppeladler des Reiches schmückt heute noch die Kirche
von Bürglen.
ADLERBEIZEN

Das
Gasthaus Adler in Bürglen. Einen "Adler" zum Einkehren gibt
es zudem in Andermatt.
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Der Bartgeier und weitere Raubvögel
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BARTGEIER
Der Bartgeier (Lämmergeier) wurde lange Zeit für einen Raubvogel
gehalten. Für den Abschuss eines ... wurde ... Dies war mit ein Grund,
dass der grosse Vogel in Uri und in der Schweiz ausgerottet wurde. Der
Bartgeier wurde zwar in der Schweiz neu angesiedelt, kehrte jedoch noch
nicht dauerhaft in den Urner Luftraum zurück.
"D'GEIER-WALLY"
Die Theatergesellschaft Schattdorf spielte im Spätherbst das
dramatische Volksstück "D'Geier-Wally".
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Es folgen Angaben zu:
- Bussard
- Habicht
- Eisvogel
- Fischreiher
- und und und.
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Jagdbare Vögel
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EICHELHÄHER

Eichelhäher in Nussbaum im Huon in Altdorf
Art: Rabenvögel
Schutz: nein
Schonzeit: keine
Jagd: ganzes Jahr
Beschreibung: Körperlänge
bis 35 cm; rötlichgraues Gefieder, hellblau und schwarz gebänderte Flügeldecken.
KOLKRABE
Art: Rabenvögel
Urner Dialekt: Rapp
Schutz: nein
Schonzeit: vom
16. Februar bis 31. Juli
Beschreibung: über 60 cm Körperlänge,
einfarbig schwarz, grösster Singvogel, keilförmiger Schwanz
RABENKRÄHE
Art: Krähenvögel
Urner
Dialekt: Chräijä, Gwäägger
Schutz: nein
Schonzeit: keine
Jagd: ganzes Jahr
Abschussprämie: 5 Fr.
Beschreibung: einfarbig schwarz
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ELSTER
Art: Rabenvögel
Schutz: nein
Schonzeit: keine
Jagd: ganzes Jahr
Abschussprämie: 5 Fr.
Beschreibung: Körperlänge bis 51 cm; Grundfarben schwarz und
weiss
JAGDABSCHÜSSE:
(Krähen, Elster, Eichelhäher)
2006: 52 2007: 80
WEITERE VÖGEL
Nebelkrähe (Schonzeit: vom 16. Februar bis 31. Juli)
Ringeltaube (Schonzeit: 16. Februar bis 31. Juli)
Türkentaube (Schonzeit: vom 16. Februar bis 31. Juli)
Waldschnepfe (Schonzeit: vom 15. Dezember bis 15. September
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Wildhühner
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AUERHUHN
Art: Auerhuhn
Auftreten seit: immer heimisch
Bestand: wenige Exemplare
Schutz: geschützt (Schweiz)
Jagd: ---
Geschichte: 1931 wurden in Uri noch 20 Stück Auerwild zur
Strecke gebracht. 1950 wurden sechs Exemplare geschossen. Danach
wurde das Auerhuhn bundesrechtlich geschützt. In den 1980er-Jahren
machten zwei balzverrückte Auerhähne bei Bristen und auf dem Haldi auf
sich aufmerksam.
BIRKHUHN
Art: Birkhuhn
Auftreten seit: immer heimisch
Bestand: wenige Exemplare
Schutz: geschützt (Kanton Uri)
Jagd: ---
ABSCHÜSSE
1931: 18
1950: 37
1967: 13
1987: 34
2004: ---
2006: ---
FASAN
Art: Fasan
Bestand: ---
Schutz: geschützt (Kanton Uri)
Geschichte: Es wurden, allerdings ohne Erfolg, in Uri Fasane
ausgesetzt. Die Lebensbedingungen sind in dem Bergkanton für das
Federwild ungenügend.
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HASELHUHN
Art: Haselhuhn
Auftreten seit: immer heimisch
Bestand: wenige Exemplare
Krankheiten: ---
Schutz: geschützt (Kanton Uri)
Jagd: ---
ABSCHÜSSE
1950: 17
1967: ---
1987: ---
2004: ---
2006: ---
SCHNEEHUHN
Art: Schneehuhn
Auftreten seit: immer heimisch
Bestand: wenige Exemplare
Krankheiten: ---
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Dezember bis 15. Oktober
Jagd: Niederwildjagd; pro Niederwildpatent ist der Abschuss auf
drei Tiere beschränkt.
ABSCHÜSSE
1950: 138
1967: 172
1987: 91
2004: 33
2006: 57 2007: 37
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Wasservögel
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STOCKENTE

Stockente, Männchen Art: Entenvögel
Auftreten seit: ?
Bestand: häufigste Wildente
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Februar bis 31. August;
Jagd: Wasserwildjagd 1. Oktober - 31. Dezember

Stockente, Weibchen
ABSCHÜSSE
2006: 69 2007: 41
HAUBENTAUCHER
Art: Lappentaucher
Auftreten seit: ?
Bestand: unbestimmt
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Februar bis 31. August;
Jagd: Wasserwildjagd 1. Oktober - 31. Dezember
ABSCHÜSSE
2006: 28 2007: 41
BLÄSSHUHN

Blässhuhn (links oben), Reiherente Weibchen (rechts unten)
Anderer Name: Blessralle
Art: Rallenvögel
Urner Dialekt: Buchäli
Auftreten seit: ?
Bestand: unbestimmt
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Februar bis 31. August;
Jagd: Wasserwildjagd 1. Oktober - 31. Dezember
ABSCHÜSSE
2006: --- 2007: 1
KORMORAN
Art: Kormorane
Auftreten seit: ?
Bestand: unbestimmt
Krankheiten:
Vogelgrippe
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Februar bis 31. August;
Jagd: Wasserwildjagd; 1. Oktober - 31. Dezember
ABSCHÜSSE
2006: 4 2007: 1
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REIHERENTEN

Vorne: männlich Reiherente
Art: Entenvögel
Auftreten seit: ?
Bestand: häufiger Wintergast
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ---
Schonzeit: vom
1. Februar bis 31. August;
Jagd: Wasserwildjagd 1. Oktober - 31. Dezember
Bei
den Wildenten sind die folgenden Arten geschützt:
Wildgänse
Halbgänsearten
Säger
Schwäne
Marmelenten
Scheckenten
Kragenenten
Ruderenten
Spatelenten
Kolbenenten
HÖCKERSCHWAN

Art: Entenvögel (Schwäne)
Auftreten seit: eingewandert
Bestand: wenige Paare auf dem Urnersee
Schutz: geschützt
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ja
GÄNSESÄGER

Männchen auf der Reuss
Art: Entenvögel (Säger)
Auftreten seit: ?
Bestand: ?
Krankheiten: Vogelgrippe
Schutz: ja

Weibchen auf der Reuss
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Singvögel
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ZAUNKÖNIG
Der
Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist ein winziger, 9,5 cm kleiner,
unscheinbarer Singvogel mit Stummelschwanz, den man oft laut schimpfend
in Bodennähe antrifft. Er ist somit einer der kleinsten Könige,
welcher in Uri lebt. Der kleine braune Vogel
hat einen relativ langem und dünnen Schnabel und hält den Schwanz
meistens charakteristisch nach oben. Weibchen und Männchen haben das
gleiche Aussehen. Der Nestbau erfolgt im März oder April.
Je Gelege hat es 4 bis 8 Eier von meistens 2 Jahresbruten. Er erreicht ein
Alter von 6 bis 7 Jahren.
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 Demnächst erscheint die Seite der singenden Vögel.
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Letzte Aktualisierung:
14.3.2010 /
Phideau & Fido
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