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Wandern und Bergsport in Uri


  
Am 19. September 1991 wird im Südtirol (Italien) nahe dem Hauslabjoch in den Ötztaler Alpen in 3210 m Höhe eine Gletschermumie gefunden (wissenschaftliche Bezeichnung: „Mann vom Hauslabjoch“, populärer ist jedoch der Name „Ötzi“). Was den damals 45 Jahre alten und ungefähr 1,58 m grossen Mann in der Zeit um 3340 v. Chr. in das Gebirge getrieben hat, ist unklar. Auf der Suche nach Weideland wagte sich der Hirte bis zum ewigen Eis. Der Jäger folgte ins Gebirge dem flüchtenden Wild. Der Berg blieb jedoch unberührt. Nach der animistischen Vorstellung war er beseelt, auf den hohen Gipfeln hausten Dämonen. Der Grossteil der Alpenbewohner hatte Angst und Abscheu vor dem Hochgebirge.

In das Gebirge führten vor allem militärische Notwendigkeiten. Gesucht wurde jedoch der Pass, nicht der Berggipfel. Mit rund 30’000 Mann Fussvolk, 8’000 Reitern und 37 Elefanten zog Feldherr Hannibal im Oktober 218 v. Chr. von Karthago in Nordafrika über die Alpen nach Italien, um einem römischen Angriff auf Afrika zuvor zu kommen. Über die Alpenpässe zogen Handelsreisende, Säumerkolonnen, Söldner. Um die Reise und Wege rankten sich Sagen und Legenden wie diejenige von der Teufelsbrücke.

Bis ins ausgehende Mittelalter blieben die Alpengipfel ein Tabu. Noch 1387 sperrten die Behörden der Stadt Luzern den Mönch Niklaus Bruder und fünf geistliche Begleiter ein, die eine Besteigung des Pilatus versucht hatten. Der italienische Humanist und Gelehrte Francesco Petrarca gilt als einer der ersten seiner Zeit, die ein „modernes Empfinden“ gegenüber den Bergen zum Ausdruck brachten und die Furcht erfüllte Abneigung des Mittelalters gegenüber den Alpen durchbrachen. Berühmt ist Petrarcas Besteigung des Mount Ventoux im April 1336.

Der Humanismus des 16. Jahrhunderts begann eine neue Umweltwahrnehmung. Befreit von kirchlichen Fesseln ersteigt Vadian 1518 den Pilatus, und der Zürcher Konrad Gessner verherrlicht 1541 in „De admiratione Montium“ die Schweizer Berge. Die Wissenschaft kämpft gegen den Aberglauben, der dem Berg immer noch anhängt. Es erscheinen erste Anleitungen, wie die Berge zu besteigen sind. Die Bemühungen des Humanismus geraten durch die religiösen Streitigkeiten ins Stocken. Vorab durch die Aufklärung geweckte naturwissenschaftliche Interessen sowie das Naturverständnis der Romantik motivieren dann im 18. Jahrhundert zu vermehrten Reisen in die Bergwelt. Man nähert sich den Alpen moralisch-ästhetisch als auch utilitaristisch-wissenschaftlich. Albrecht von Hallers Lehrgedicht „Die Alpen“ steht für die erstere Haltung. Man erklimmt den Berg als Geograph, Botaniker und Geologe. In den Urner Bergen ist der Disentiser Pater Placidus a Spescha unterwegs. Eine im wörtlichen Sinne höhere Dimension eröffnet sich dem Alpinismus, nachdem der Genfer Naturwissenschaftler Horace Bénédict de Saussure und seine Begleiter 1786-87 den Mont Blanc bestiegen haben. Man braucht lange Alpenstöcke, kein Seil, keine Pickel, aber Stangen und Leitern und zentnerweise physikalische Instrumente, um die wissenschaftlichen Beobachtungen durchzuführen.

Im 19. Jahrhundert wird die Naturlandschaft ideologisch besetzt: man erfindet die Schweiz. Die Alpen sind mehr als eine geologische Formation, sie bilden einen mythischen Raum. Seit 1848 treten Berge als Zeichen der wahren Schweiz in Kunst und Werbegraphik massenhaft auf. Sie bleiben Symbol für das schweizerische Selbstverständnis in der Politik und begründen schliesslich den Plan des Alpenréduit im Zweiten Weltkrieg.

Alpenreisen und Bergbesteigungen im 19. Jahrhundert sind noch Angelegenheiten der besseren Gesellschaft. Der Durchbruch des im Zeichen des Sports und des Tourismus stehenden modernen Alpinismus erfolgt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Goldene Zeitalter des Alpinismus wird von den Engländern eingeläutet. Sie „erobern“ rund die Hälfte der hohen Gipfel und erklären die Alpen zum Spielplatz Europas. Neben ihnen und in ihrem Dienst entwickeln sich die einheimischen Bergführer zu Extremalpinisten. 1857 wird in London „The Alpine Club“ gegründet. Ein Ländername ist überflüssig  es gibt noch keine andere Bergsteigervereinigung. Die Clubfreunde betreiben Bergsteigen als edlen Sport. Als letzter Hauptgipfel der Schweizer Alpen wird 1865 das Matterhorn bestiegen. Vor allem für die Engländer wird die Begehungszeit einer Route zum Mass aller Dinge. Es entsteht der so genannte Geschwindigkeits-Alpinismus: Nicht mehr der einfachste Weg, sondern die schwierigste Route ist gefragt! In bewusstem Gegensatz dazu ruft der Berner Geologe Theodor Simmler 1862 zur Gründung des Schweizer Alpenclubs auf. Er findet es beschämend, „wenn das Publicum in der Schweiz über die Regionen des ewigen Schnees und Eises, über die Zugänglichkeit der Gletscher und Felsengipfel sich aufklären will, es zu den Beschreibungen des englischen Alpenclubs greifen muss.“ Der SAC wird 1863 in Olten gegründet mit der Aufgabe, die Alpen topographisch zu erkunden, wissenschaftlich zu erforschen, bekannt und zugänglich zu machen. Er bearbeitet Clubführer und Landkarten, nimmt sich der alpinistischen Ausbildung an, baut Wege und mit der Grünhornhütte am Tödi 1863 die erste SAC-Hütte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wandelt sich der Alpinismus: nicht mehr wissenschaftliche Neugier, Entdeckerfreude und nobler Sport Einzelner ist Antrieb, sondern Erholungsbedürfnis der Vielen in einer von Eisenbahnverkehr und Verstädterung veränderten Umwelt. Die sportliche Seite des Bergsteigens gewinnt immer mehr an Bedeutung. Schon vor der Jahrhundertwende führt die Eisenbahn nicht nur in Tunneln durch die Alpen, sondern auch auf die Berge hinauf. Die touristische Ausbeutung der Alpenlandschaft zeichnet sich ab.
Die Alpen werden im Stil klassischen Bergsteigens mit immer schwereren Routen erschlossen. Im Alpinismus sind die grossen Taten zwar getan, doch gibt es noch die „letzten Probleme“  wie die Besteigung der Eiger-Nordwand  die einer Bewältigung harren!
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt die technische Kletterei ein. Mit Hilfe von Haken, Holzkeilen und vor allem Trittleitern werden scheinbar unmöglich Passagen überwunden. Der Bohrhaken hilft den Kletterern auch glatte Felspartien zu überwinden. Direttissima! „Free climbing“ verzichtet auf die Haken, das technische Material dient wiederum allein der Sicherung.


Rolf Gisler-Jauch; Foto: Bergführer mit zwei Frauen am Seil (Tscheslaus Krupski, um 1910, Slg Bilddokumente 265.10-BI-44923).

BERGSPORTLICHE THEMEN


 
Alpine Ausrüstung
Die ersten Bergpioniere tragen städtische Alltagskleidung. Der Kopf ist mit einem Hut bedeckt. Ein Schleier soll vor Sonnenbrand schützen; eingeriebener Weinessig Mücken und Bremsen vertreiben. Erste Erfindungen geben dem Schuhwerk verbesserten Halt. „Gletschernägel“ können am Absatz befestigt werden, oder man trägt so genannte Fusseisen. Das Gerät des Alpinisten ist die Alpenstange. Sie kann bis zu 4 Meter lang sein und dient auch dazu, kleinere Gletscherspalten zu überqueren. Spalten und Steilaufschwünge im Fels werden mit grossen Leitern überwunden, welche von Trägern mitgetragen werden. Das Hanfseil und dessen Anwendung im Gebirge sind noch wenig bekannt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird der Gletscherpickel zu einem wichtigen Utensil. Entwickelt wurde der Eispickel mit der Entwicklung des Führerwesens im Alpenraum aus dem Küchenbeil der Bergführer und aus dem Alpenstock. Später besitzt der Eispickel einen Schaft aus Holz. Pickelhaue, Schaufel und Spitze wurden aus Stahl gefertigt. Bei heute verwendeten Eispickeln besteht der Schaft aus Aluminium oder Stahl; Haue und Schaufel werden aus legierten Stählen gefertigt.

    

 
Bergführer
Der Beruf des Bergführers entwickelte sich von der "Goldenen Zeit des Alpinismus" an. Die unternehmungslustigen Engländer waren auch in Uri auf die Kenntnisse der Einheimischen angewiesen. In den Reiseberichten des 19. Jahrhunderts wurden einheimische Bergführer erwähnt. Bekannt waren Gedeon Tresch und dessen Söhne die nach deren Haarfarbe „der Weisse“, „der Schwarze“ und „der Rote“ geheissen wurden.
Dem ersten Reglement für den Führerberuf im Kanton Wallis (1870) folgten zahlreiche weitere kantonale Reglemente, Verordnungen und schliesslich Gesetze. In Uri erliess der Regierungsrat 1888 das Reglement für die urnerischen Bergführer. Zur Ausübung des Führerberufs war der Besitz eines staatlichen Patentes notwendig. Der Kandidat hatte eine Prüfung abzulegen. Voraussetzungen waren die Erreichung des 20. Altersjahres, die bürgerlichen Ehre und Rechte, die notwendige Erfahrung und körperliche Leistungsfähigkeit, die befriedigende Lokalkenntnisse des Urnerlandes sowie ausreichende Kartenkenntnisse. In Uri waren 16 allgemeine Bergführer und 12 Lokalführer stationiert, die das offizielle Patent erhalten hatten. 1893 fand der erste urnerische Bergführerkurs statt. Die Bergführer erhielten ein handliches Führerbuch mit Reglement und Tarif.
Im Jahre 1905 wurde der Urner Bergführerverein gegründet. Der 1906 gegründete und praktisch nur von Berner und Urner Bergführern getragene Verband schweizerischer Bergführer (VSB) wurde 1929 vom Schweizerischen Bergführerverband (SBV) abgelöst, der jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg einen Aufschwung erlebte. Dauerte der erste Bergführerkurs in Interlaken 1878 noch eine Woche, so liegt dem seit 1992 vom BIGA anerkannten Beruf eine sich über drei Jahre erstreckende, vielseitige theoretische und praktische Ausbildung im Sommer und Winter zugrunde.

    

 
Bergrettung
Bereits an der zweiten Mitgliederversammlung der SAC Sektion Gotthard ist die Organisation der urnerischen Bergführer ein Thema. Zudem wird die „Abhaltung eines ärztlichen Kurses über allfällig nötig werdende Verbandsanlegung bei Unglücksfällen bei Bergtouren“ beschlossen. Das Rettungswesen wird auch auf schweizerischer Ebene diskutiert, zwei tragische Unglücke mahnen im Urnerland zum Handeln. Im September 1902 gerät der Bergführer Felli-Tresch beim Abstieg vom Bristenstock in ein Unwetter. Bei der Suche nach dem Abstieg bleibt er verschollen. Zwei Tage nach seinem Verschwinden weigern sich Leute vom Ort sich an der Suche zu beteiligen, solange sie nicht wissen, ob sie bezahlt werden. Am 18. September 1910 stürzt eine Seilschaft mit vier Sektions-Mitgliedern in den Tod.

Im Jahre 1911 wird der Beschluss gefällt, eine zentrale Rettungsstation in Erstfeld einzurichten. Für die Zweigstellen im Maderanertal (SAC-Hotel), Unterschächen, Amsteg, Isenthal und Göscheneralp werden Rettungsobmänner bestimmt. Die Stationen werden mit den nötigen Rettungsmitteln, Tragbahren, langen Seilen, Verbandszeug ausgerüstet. Es kommen weitere Stationen hinzu. Nach dem Zweiten Weltkrieg finden neue Geräte Einsatz im Rettungswesen. So ermöglicht die Aufrüstung mit dem Stahlseilgerät in den 1950er-Jahren schonende Transporte von Verletzten in steilem Gelände. Die ersten Helikopter kommen zum Einsatz. Mit dem Einrichten von Rega-Gebirgsbasen arbeiten die Retter aus der Luft mit den SAC-Sektionen zusammen. Für direkte Einsatzleitungen sind die Rettungschefs zuständig, die gesamtschweizerisch über 150 Stationen führen. Die Rega ist für einen raschen Einsatz, die medizinische Betreuung sowie einen schonenden Abtransport des Verletzten verantwortlich. Ist der Einsatz des Helikopters nicht möglich, werden die Rettungskolonnen der Sektionen aufgeboten.

    

 
Das Bergseil – die Nabelschnur des Alpinismus
Das Bergseil ist das Symbol des Alpinismus schlechthin. Sein Gebrauch drückt aus, dass ein Bergwanderer auch Bergsteiger geworden ist, sei es auf Hoch- oder Klettertouren.
Erst mit der Entdeckung des Seiles für das Bergsteigen können die Menschen es wagen, schwierigere Gipfel zu besteigen und Wände, Grate und Flanken für sich zu entdecken. Anfänglich wird das Seil vor allem für das Abwärtsgehen benutzt. Bald nutzen die Gipfelstürmer das Seil aber zum Hinaufkommen, zum Absichern und Queren.
Als die Fels- und Gletscherhaken aufkommen, ermöglicht das Seil die ersten extremen Steilwandklettereien bis hin zum VI. Grad. Es verbindet die Nordwandpioniere bei der Lösung der „letzten Probleme“ der Alpen, erlaubt es den Kletterern in der Direttissima-Zeit, der Linie des fallenden Tropfens zu folgen.
1786 bei der Erstbesteigung des Mont Blanc werden Seile nur zu Transport und Bergung benutzt. 1865 kommt ein Seil aus weissem Manilahanf mit 12 mm Durchmesser bei der Erstbesteigung des Matterhorns zum Einsatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzen Nylon-Seile immer mehr die gedrehten oder spiralgeflochtenen Seile aus Hanf.
Bergseile stehen auch im Mittelpunkt von Tragödien. So müssen 1936 Bergretter zusehen, wie der deutsche Gebirgsjäger Toni Kurz als einziger Überlebender einer Vierer-Seilschaft in der Eiger-Nordwand mit dem Seil festklemmt. Beim Versuch sich selber abzuseilen musste er zwei Seile zusammenbinden. Der Knoten verfängt sich dann im Karabinerhaken. Der total erschöpfte Bergsteiger hängt mit erfrorener Hand wenige Meter vor seinen Retter fest und stirbt.

    

 
Karabinerhaken
Ein Karabinerhaken ist ein Haken mit Verschluss (Schnapper). Ursprünglich wurde er von berittenen Soldaten genutzt, die ihn am Brust- oder Kartuschbandelier befestigten und zum Aufhängen ihres Karabiners verwendeten. Beim Klettern werden Karabinerhaken (meist kurz als Karabiner bezeichnet) in unterschiedlichen Formen verwendet. Bei Verschlusskarabinern lässt sich der Schnapper feststellen, so dass der Karabiner sich nicht versehentlich öffnen kann.
    

 
Naturkundliche Höhenwege
1981 organisierten Max Rothenfluh und Walter Brücker eine naturkundliche Exkursion auf dem neu erstellten Weg vom Klausenpass ins Brunnital. Daraus entstand die Arbeitsgruppe Naturkundlicher Höhenweg mit dem Ziel, den bestehenden Weg – schattenhalb über über Chammli, Oberalp, Nideralp, Wannelen und Trogen – zu einem naturkundlichen Höhenweg auszubauen. Investitionen in den Wegbau waren nicht mehr erforderlich. Die vorhandenen Wegweiser erhielten ein zusätzliches Schild. Acht Postentafeln machten auf geologische, botanische und alpwirtschaftliche Besonderheiten aufmerksam. 1990 konnte der Naturkundliche Höhenweg eröffnet werden. Dazu wurde ein handlicher Wanderführer für 10 Franken herausgegeben.
Drei weitere Wege folgten: im Maderanertal (1993), auf Surenen (1997) und im Isental (2001). Mit diesen Naturkundlichen Höhenwegen sollten der sinnvolle Tourismus und der öffentliche Verkehr gefördert werden.

Im Jahr 2008 waren alle vier Wanderführer vergriffen. Auf eine Neuauflage wurde verzichtet. Die Wege sind dann ins offizielle Wanderwegnetz überführt worden.

Literatur: UW 51, 4.7.2015, S. 2.

    

 
Staubplage
Bis zum Ersten Weltkrieg waren die Geschwindigkeitsexzesse in Bezug auf den Automobilismus eindeutig "Ärgernis Nummer eins" im Gotthardkanton. Im Sommer machte sich jedoch langsam ein Übel vermehrt bemerkbar, welches in einigen Jahren sogar als "Landesplage" verschrieen werden sollte. Die Ursache _ der Staub _ lag hier buchstäblich auf der Strasse. Das Übel steigerte sich mit zunehmender Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Das Automobil als potentiell schnellster Vertreter war somit berufen, im Kampf gegen die sich abzeichnende Staubplage eine Protagonistenrolle zu übernehmen. Das Automobilproblem begann in diesen Jahren aus einer neuen Perspektive Staub aufzuwirbeln.

In der "Verordnung betreffend den Verkehr mit Motorfahrzeugen im Kanton Uri" von 1917 wurde bestimmt, dass Gemeinden und Verkehrsvereine, welche wirksame Massnahmen gegen die Staubplage unternahmen, vom Regierungsrat angemessene Beiträge erhielten.

Mit dem verstärkt einsetzenden Automobilverkehr machte sich auf der Axenstrasse, dem nördlichen Eingangstor zum Kanton Uri, die Staubplage vehement bemerkbar. Sie sollte sich in den 1920er-Jahren damit auch im Urnerland als offensichtlichstes Problem in bezug auf den Automobilismus herauskristallisieren. An der Behebung der Staubplage war einmal die einheimische Bevölkerung, welche an der Strasse wohnte und diese täglich benutzen musste.
Es traten jedoch auch die Automobilisten gegen die Strassenvernachlässigung ins Feld, welche ihrer Ansicht nach an der Staubentwicklung und damit letzten Endes an der Hetze gegen das Automobil schuld war. Die vor allem auswärtigen Automobilisten rügten den Kanton, dass er zu wenig gegen die Staubplage unternehme und damit den Hass gegen die Automobilisten im Volk schüre. Man wies auch darauf hin, dass der schlechte Strassenunterhalt nachteilig auf die gesamte Urner Volkswirtschaft wirken könnte.
Dann setzte sich vor allem die Hotellerie für die Behebung der Staubplage ein. In den vielen Einsendungen in den Urner Zeitungen wurde die Staubplage fast identisch mit dem Strassenzustand auf der Axenroute gesetzt. Die Axenstrasse mit ihrer wunderbaren Aussicht auf den Urnersee und die ihn umrahmenden Berge waren vor der Motorisierung eine grosse Touristenattraktion gewesen. Unzählige Fusswanderer kamen auf dieser romantischen Strasse ins Urnerland. Jedoch machten der ständig steigende Automobilverkehr und die damit verbundene Staubplage eine Wanderung auf dieser berühmten Strasse beinahe unerträglich. Der Staub hüllte das prächtige Panorama in eine Wolke, und an Stelle von poetischen Ergüssen über die Axenstrasse vernahm man _ gemäss den Leserbriefen _ Klagen, Schimpf- und Fluchworte.
Der Regen dämmte zwar die Staubplage ein, hielt jedoch auch die Touristen fern. In den ersten Jahren nach dem Weltkrieg setzten sich deshalb vor allem die Verkehrs- und Verschönerungsvereine dafür ein, dass die Strassen bei schönem Wetter bespritzt wurden. Als technische Möglichkeit bot sich dabei das Bespritzen mit Wasser mittels Sprengwagen. In Altdorf wurden dann auch Versuche mit dem Sprengwagen einer Papierfabrik gemacht, welche eine staubbekämpfende Sulfitlauge herstellte. Diese Methode zeigte aber nur mässigen Erfolg. Zudem konnte Sulfitlauge nur in der warmen und trockenen Jahreszeit gespritzt werden. Bei schönem Wetter blieb die Axenstrasse für den Fussgänger weiterhin fast unpassierbar. Die Adressaten der Vorwürfe gegen die Staubplage waren die Automobilisten. Man liess vor allem das Argument nicht gelten, dass die Staubplage dem schlechten Strassenzustand zuzuschreiben sei, sondern behauptete, die Staubplage werde durch die übermässige Geschwindigkeit der Automobilisten verursacht.
Dabei waren es nicht mehr so sehr die auswärtigen als vielmehr die einheimischen Automobilisten, welche zur Kritik Anlass gaben. Die gesetzlichen Grundlagen, um die Staubplage mittels Verkehrsgesetz einzudämmen, waren vorhanden. Denn durch das Gesetz war nur eine Geschwindigkeit von 18 beziehungsweise 35 Stundenkilometern erlaubt. Deshalb geriet die Polizei wiederum ins Schussfeld der Kritik.
Weiter traf die Kritik vor allem die politischen Instanzen des Kantons, beziehungsweise die für den Strassenunterhalt verantwortliche Baudirektion. Das kantonale Bauamt wurde dabei von zwei Seiten angegriffen. Die grosse Masse der Fussgänger protestierte, dass die Gelder für den Strassenunterhalt nur noch zugunsten der Automobilisten verwendet würden. Der Fussgänger schien jedes Recht auf die Strasse verloren zu haben, und man sprach von einer Vergewaltigung der Strassen durch das Automobil.
Bei Einführung der Autotaxen wurde beschlossen, 5 bis 10 Prozent der Einnahmen speziell für die Staubbekämpfung zu verwenden. In Leserbriefen wurden jedoch Äusserungen laut, wonach in dieser Beziehung von der Regierung noch nicht Wort gehalten wurde, obwohl der Kanton aus den Taxen schon unerwartet hohe Summen eingenommen hatte.

Der Strassenstaub war nicht ein regionales Problem, sondern war zur "Landesplage" geworden. Es gab zwar viele Staubbekämpfungsmittel, und es kamen ständig neue Produkte auf den Markt. Diesbezügliche Erfahrungen waren jedoch noch zu jung für ein abschliessendes Urteil. In einem Tunnel am Axen wurde zwar eine Rohteeranlage angebracht, doch stand die Teerung noch im Anfangsstadium.
Die technische Lösung des Staubproblems war auch eine Kostenfrage. Die Gemeinden erachteten es als Pflicht des Kantons, die Staubplage zu bekämpfen. Der Kanton andererseits wollte die Kosten nicht alleine übernehmen und begnügte sich vorerst noch, den Gemeinden das Material zur Staubbekämpfung (Sulfitlauge) zur Verfügung zu stellen. Die Durchführung der Staubbekämpfung oblag somit weiterhin den Gemeinden.

Immer grössere Strassenteilstücke wurden in den 1930er-Jahren mit einem Teerbelag versehen. Mit der Teerung steigerten sich die Kosten so stark, dass die Behandlung der Strassenoberfläche in die Kompetenz der Kantone fiel.

Das Problem der Staubbekämpfung trat damit langsam in den Hintergrund. Das hiess jedoch nicht, dass der Staub im Urnerland zu keinen Diskussionen mehr Anlass gegeben hätte. So verliessen beispielsweise in den Landratsverhandlungen vom Januar 1936 die Vertreter Urserns unter Protest den Saal, weil der Budgetbetrag für die Staubbekämpfung vom Rat reduziert worden war. In den Dörfern, wo die Strassenpflästerung vorherrschte, konnte der Sand zwischen den Pflastersteinen nach langen Regenfällen zur Plage werden. Auch hier forderte die Bevölkerung die Teerung der Strasse. Trotzdem: Die Forderungen zur Lösung des Staubproblems sollten in den 1930er-Jahren nicht mehr nur in dieser Form hörbar werden; sie gingen jetzt in den Forderungen nach der Sanierung der ganzen Strassenanlage auf. Der ständig zunehmende Automobilverkehr hatte die Strassen stark strapaziert und verlangte nach einer grosszügigen Erneuerung. Mit notdürftigen Flickarbeiten war auf die Dauer nichts mehr auszurichten.
Die Strasse hatte aber bisher auch land- und forstwirtschaftlichen Zwecken gedient. Mit den neuen Bitumenbelägen wurden Holzreistzüge auf den Hauptstrassen verboten. Die Bauern beklagten sich, dass die Bitumenbeläge bei kaltem und nassem Wetter für das Vieh gefährlich zu passieren seien.

Im Jahre 1970 war dann das ganze urnerische Hauptstrassennetz staubfrei, das heisst durchgehend mit einer bituminösen oder zementgebundenen Decke versehen.

Literatur: Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 36 f., 100 ff., 211, 261.

    

 
Steigeisen
Der erste Besteigungsversuch der Eiger-Nordwand im Jahre 1935 endet für die beiden Münchener Max Sedlmayr und Karl Mehringer tödlich. Als dann 1936 eine Vierer-Seilschaft beim nächsten Versuch ihre Leben verlieren und es auch 1937 bei mehreren vergeblichen Anläufen wieder ein Todesopfer gibt, gilt die Wand als unersteigbar und erlangt als "Mordwand" Weltruhm.
Die Weltpresse ist 1938 auf ein neues Drama in der Eiger-Nordwand eingestellt. Am 22. Juli gegen 3 Uhr früh brechen die Deutschen Anderl Heckmair (1906-2005) und sein Partner Ludwig Vörg (1911-1941) von ihrem Zeltplatz auf. Zu dieser Zeit befinden sich die Österreicher Fritz Kasparek (1910-1954) und Heinrich Harrer (1912-2006) bereits seit einem Tag in der Wand. Sie biwakierten in den Felsen. Heckmair hatte erkannt, dass es sich bei der Nordwand eher um eine Eis- denn um eine Felskletterei handeln wird, und besorgte die damals noch völlig neuartigen 12-Zacken-Steigeisen mit zwei Frontalzacken. Dank dieser Steigeisen sind sie so schnell, dass sie um 11.30 Uhr auf die beiden anderen treffen, die sich wegen des lästigen und anstrengenden Stufenschlagens noch immer im zweiten Eisfeld abmühen. Man schliesst sich zusammen, um sich nicht gegenseitig zu gefährden. Heckmair übernimmt die Führung bei zunächst noch einigermassen guten äusseren Bedingungen. Am späten Nachmittag des 23. Juli schlägt das Wetter nach einem heftigen Gewitter um. Die Bergsteiger erwachen am nächsten Morgen in einer echten Winterlandschaft, umgeben von Unmengen Neuschnees. Ist es am Biwakplatz auch relativ windstill, so hören sie doch den Sturm am Gipfel brausen. Anderl Heckmair muss volles Risiko gehen. Gesichert wird nach wie vor sorgfältig. Um 15.30 Uhr am 24. Juli 1938 haben es die Vier geschafft: Die Eiger-Nordwand ist kein „letztes Problem“ der Alpen mehr.

    

BERGSPORTLICHE EREIGNISSE

1937  -
Drei Bergtote am Krönten
Ereneut schweres Unglück in den Urner Bergen! Im Kröntengebiet werden drei Zuger Touristen vermisst. Den drei Bergsteigern ist ein Wetterumschlag zum Verhängnis geworden. Sie werden von der Rettungskolonne tot aufgefunden.
UW 46, 12.6.1937

1937  -
Schweres Bergunglück im Windgällengebiet
Auf einer Tour am Ruchen-Fensterstock stürzen drei Zürcher Bergsteiger, alles SAC-Mitglieder, zu Tode.
UW 55, 5.6.1937

1937  -
Zwei Leichen gefunden
Auf dem Klausen und in der Göscheneralp werden zwei Leichen von jungen Frauen gefunden. Beide begaben sich alleine auf eine Wanderung und sind dabei abgestürzt.
UW 50, 26.3.1937

1921  -
Zwei Bergtote
Der Bergtourismus fordert seinen Tribut: Beim Bergsteigen des Oberalpstocks stürzt ein Postbeamter aus Zürich zu Tode, auf dem Hüfifirn verirrt sich eine Dreiergruppe im Nebel, ein Bergänger wird tot, der andere schwer verletzt gefunden.
UW 33, 13.8.1921

1931  -
Absturz an der Schächentaler Windgälle
An der Südostwand der Schächentaler Windgälle stürzt ein 20-jähriger Bergsteiger über eine 20 Meter hohe Felswand zu Tode.
UW 25, 20.6.1931

1799  -
Erstbesteigung des Oberalpstocks
Der Oberalpstock (Piz Tgietschen 3327 müM) wird durch Pater Plazidus a Specha O. S. B. in Disentis mit der Begleitung von Joseph Senoner zum ersten Mal bestiegen von Südosten und bald darauf mit I. Hix und Tergiti von Süden her.
Schaller-Donauer Alfred, Chronik der Naturereignisse im Urnerland 1000 – 1800, S. 108.

1885  -
Apotheker Huber besteigt die Schächentaler Windgälle
Die Schächentaler Windgälle dürften höchstens wenige Gemsjäger bestiegen haben. Nun wagt sich der Altdorfer Apotheker Franz Huber an den Aufstieg. Er findet in der Person von Anton Imholz („Brunneler“) einen Begleiter. Übernachtet wir im Hergerbergli in Urigen. Frühmorgens noch in der Dunkelheit beginnen sie ihre Tour über die „Schlenggen“ nach Mettenbutzen. Der Aufstieg gestaltet sich im lockeren Fels als schwierig. Um 10 Uhr erreichen sie den Gipfel.
TestUW 25.5.1885; Müller, Hanfseil und Magnesia, S. …

1871  - Donnerstag, 19. Oktober 1871
Bau einer Hüfihütte wird diskutiert
Die SAC-Sektion Pilatus diskutiert erstmals den Bau einer Hüfihütte. Bis zur Ausführung unter der Leitung von Bergführer Ambros Zgraggen sind verschiedene Schwierigkeiten zu überwinden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 19.

1873  - Samstag, 16. August 1873
Hüfihütte wird eingeweiht
Im Beisein von 13 Personen wird als erste SAC-Clubhütte der Zentralschweiz die Hüfihütte im Maderanertal eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 19.

1879  - Freitag, 25. April 1879
Verhandlungen wegen Hüttenbau am Urirotstock
Die Sektion Uto beschliesst mit der Sektion Pilatus über den Bau einer Klubhütte am Urirotstock zu verhandeln. Am Ende des Jahres entschliesst sie sich aber, darauf zu verzichten und allein an den Bau einer Spannorthütte heranzutreten.
www.spannorthuette.ch (2015);

1880  - Mittwoch, 7. Juli 1880
Hauptgebäude des Hotels Zum Schweizerischen Alpen-Club brennt nieder
Das Stammhaus des Hotels Zum Schweizerischen Alpen-Club brennt bis auf die Grundmauern nieder. Mit dem Wiederaufbau wird sofort begonnen. Das Hotel bleibt in dieser Zeit in der Dependance und den Nebengebäuden offen, und bis zur Eröffnung der Saison 1881 ist das Stammhaus bereits wieder aufgerichtet. Beim Wiederaufbau im ursprünglichen Volumen ersetzt man den rückwärtigen Quergiebel durch einen Treppenanbau.
Brunner Thomas, Kunstdenkmäler Oberes Reusstal und Ursern Bd IV S. 125.

1880  - Sonntag, 8. August 1880
Die Spannorthütte wird eingeweiht
Die Spannorthütte oberhalb des Surenenpasses wird von der SAC-Sektion Uto eingeweiht.
www.spannorthuette.ch (2015);

1881  - Sonntag, 24. April 1881
Statuten für eine SAC-Sektion werden ausgearbeitet
Im Gasthaus Kreuz in Amsteg treffen sich 30 Interessierte zur Ausarbeitung der Statuten der SAC-Sektion Gotthard. Zweck der Vereinigung soll es sein: „Die Freunde der Alpenwelt zu vereinigen, Gebirgswanderungen zu erleichtern, die Kenntnis der Schweizeralpen zu erweitern, der Erhaltung ihrer Schönheit zu dienen und dadurch die Liebe zur Heimat zu wecken und zu pflegen.“
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1881.

1881  - Sonntag, 22. Mai 1881
SAC-Sektion Gotthard wird gegründet
Im Hotel Sternen in findet die konstituierende Versammlung der SAC-Sektion Gotthard statt. Diese wählt als Präsident den Apotheker Stierlin, Altdorf, als Aktuar Bezirksrichter C. Müller-Jauch, Altdorf, und als Kassier Major und Löwenwirt Franz Arnold, Altdorf. 51 „Klubisten“ tragen sich als Mitglieder ein, 30 von ihnen sind Ingenieure und Techniker der Gotthardbahn.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1881.

1884  - Samstag, 23. August 1884
Zentralfest des SAC in Altdorf
Während drei Tagen findet in Altdorf das Zentralfest des SAC fest. 27 Sektionen nehmen daran teil. An allen drei Tagen herrscht Sonnenschein. An der Generalversammlung nehmen 230 Festbesucher teil, am Bankett im Hotel Goldener Schlüssel 240. Am dritten Tag folgt der Ausflug nach dem Frentschenberg ob Amsteg. Das Schlussbankett findet sodann in Flüelen statt.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1884.

1885  - Sonntag, 8. Februar 1885
Kommission für die Prüfung des Baus einer Klubhütte wird eingesetzt
Der Vorstand der SAC-Sektion Gotthard ernennt eine „Kommission für die Aufstellung des Berführer-Tarifes für das Gotthard-Gebiet“. Im gleichen Jahr wird eine Kommission für die Prüfung des Baus einer Klubhütte im Raum Maderanertal oder Brunnital eingesetzt.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1884.

1890  - Sonntag, 18. Mai 1890
Bau der Kröntenhütte wird beschlossen
Die Urner SAC-Sektion Gotthard beschliesst den Bau einer Clubhütte im Erstfeldertal am Fuss des Oberseemandli für die Kröntenbesteigung. Als treibende Kraft des Vorhabens, das bereits 1884 erstmals angeregt worden ist, wirkt Oberförster und Sektionspräsident Alban Müller.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 23.

1890  - Samstag, 26. Juli 1890
Erste SAC-Hütte im Urner Oberland eingeweiht
Im Göschener Voralptal kann die erste SAC-Hütte, errichtet von der Sektion Uto, eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 24.

1890  - Sonntag, 28. September 1890
Die erste Kröntenhütte wird eingeweiht
Zuhinterst im Erstfeldertal wird die erste Kröntenhütte der SAC-Sektion Gotthard eingeweiht. An der Einweihungsfeier gibt es zum Festmahl: Erbsensuppe, Gemspfeffer, Murmeltierbraten und Risotto. Dazu wird Italiener und Champagner getrunken.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 23; SAC-Sektion Gotthard, Schrifttafeln Kröntenhütte (2015).

1899  - Sonntag, 13. August 1899
Zweite Hüfihütte wird eingeweiht
Am neuen Standort auf dem Hüfistöckli wird die neue Hüfihütte der Sektion Pilatus eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 19.

1903  - Sonntag, 6. September 1903
Chelenalphütte wird eingeweiht
Zuhinterst im Göscheneralptal wird die auf Initiative der SAC-Sektion Aarau erbaute Chelenalphütte eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.

1904  - Sonntag, 31. Juli 1904
Gitschen auf der Ostflanke bestiegen
Zwei Bergsteiger der SAC-Sektion Pilatus rühmen sich, den Gitschen erstmals an der Ostflanke bestiegen zu haben. Der Aufstieg von der Alp Honegg bis zum Gipfel dauerte 5 1/2 Stunden.
UW 34, 20.8.1904

1906  - Sonntag, 5. August 1906
Windgällen-Hütte wird eingeweiht
Die durch Baumeister M. Gasser, Ibach, auf dem Örtliboden ausgeführte n Windgällenhütte (verschalter Holzbau) des Akademischen Alpenclubs Zürich wird eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.

1907  - Samstag, 4. Mai 1907
Lawine zerstört Windgällenhütte
Durch den Luftdruck einer Lawine wird die neu erbaute Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich zerstört. Sie hatte lediglich neun Monate Bestand gehabt.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.

1908  - Samstag, 3. Oktober 1908
Tod des "weissen Tresch"
In seinem Bergheimwesen Balmenwald im Maderanertal stirbt der ehemalige Bergfürrer Josef Maria Tresch. Er wurde im Volksmund "der weisse Tresch" genannt und hat einige Urner Berge als erster bestiegen. Gemäss ihrer Haarfarbe wurden die drei Söhne des "Enziger Gedeon" der "weisse", "rote" und "schwarze Tresch" genannt.
UW 41, 10.10.1908; 42, 17.10.1908.

1909  - Sonntag, 18. Juli 1909
Wieder aufgebaute Windgällenhütte kann eingeweiht werden
Die im Mai 1907 zerstörte und nun als Steinbau erstellte Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich kann an einem sicheren Standort eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.

1909  - Sonntag, 26. September 1909
Rotondo-Hütte kann eingeweiht werden
Am Witenwasserengletscher südlich von Realp kann die SAC-Sektion Lägern die neu erbaute Rotondohütte einweihen.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26 f.

1910  - Samstag, 22. Januar 1910
Tod auf dem Hüfigletscher
Am Samstag, 15. Januar begaben sich drei Leipziger Studenten von Linthal aus zur Klaridenhütte, um von dort morgens über die Hüfihütte nach Amsteg zu gelangen. Im Aufstieg zur Klaridenhütte kehrte ein Skifahrer um. Die anderen beiden übernachteten am Samstag und Sonntag in der Klaridenhütte und begaben sich am Montag früh zur oberen Hüfihütte. Der Proviant war schon beim Weggang fast aufgegessen. Nach Erreichen der Hüfihütte schlägt das Wetter um. Im Hüttenbuch notieren die beiden Studenten ihre erfolglosen Versuche den Abstieg zu vollziehen. Obwohl das Wetter immer noch schlecht ist, versuchen die beiden wegen Proviantmangels am Samstag zurück zu Klaridenhütte zu gelangen. Ausgehungert werden sie auf dem Weg von den grossen Schneemassen begraben. Ihre Leichen wurden bis in den Herbst nicht gefunden.
UW 5.2.1910

1911  - Samstag, 21. Januar 1911
SAC-Sektion Gotthard beschliesst die Schaffung von Rettungsstationen
An der Generalversammlung in Altdorf beschliesst die SAC-Sektion Gotthard die Schaffung einer Rettungsstation in Erstfeld. Zweigstationen entstehen in Realp, in Göschenen sowie in der Göscheneralp durch die Sektionen Aarau und Lägern. Der Sektionsbeitrag wird von 3 auf 4 Franken erhöht. Zudem wird die Gründung eines Rettungsfonds für unbemittelte Mitglieder beschlossen.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1911.

1911  - Sonntag, 16. Juli 1911
Etzlihütte kann eingeweiht werden
Die in den Jahren 1910 und 1911 durch Franz Kaiser, Amsteg, für knapp 10‘000 Franken erstellte Etzlihütte der SAC-Sektion Thurgau kann feierlich eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 27 f.

1911  - Sonntag, 23. Juli 1911
Bergtod beim Edelweisssuchen
Am Gitschen stürzt ein junger Urner beim Edelweisspflücken ab und findet den Tod. In den Zeitungskommentaren wird bemerkt, dass selbst von einheimischen jungen Leuten mit der Bergkraxlerei und gewöhnlich hiermit verbundenen Missachtung des 3. Gebotes zu weit getrieben werde. Nichtkennen der Gefahren, mangelhafte Ausrüstung, Überanstrengung und selbst der Alkohol führten den Bergen immer neue Opfer zu. Ein Kenner des Gebirges äussert sich diesbezüglich, dass ihn die Zahl der glücklich aus dem Gebirg Zurückgekommenen mehr als die Verunglückten verwundere.
UW 30, 29.7.1911

1912  - Montag, 29. Juli 1912
Sektion Mythen richtet im Riemenstaldnertal Bergsteigerunterkunft ein
Im Riemenstaldnertal wird die von der SAC-Sektion Mythen als Bergsteigerunterkunft eingerichtete Alphütte der Korporation Oberallmeind eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 28.

1912  - Sonntag, 8. September 1912
Einweihung der vergrösserten Kröntenhütte
Im Beisein von über 100 Personen finden mit der Einweihung die Erweiterungsarbeiten für die Kröntenhütte ihren Abschluss.
UW 36, 7.9.1912; Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 23.

1915  - Sonntag, 25. Juli 1915
Einweihung der Sustli-Hütte
Im Meiental kann von der SAC-Sektion Rossberg die Sustlihütte eingeweiht werden.
Literatur: Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 28.

1915  - Sonntag, 31. Oktober 1915
Dammahütte wird eingeweiht
Die Dammahütte, das Musterbeispiel der Landesausstellung 1914, an der Ostseite des Dammastockes kann durch Kaplan Gisler von der Göscheneralp eingesegnet werden. Bis 1937 besitzt die Dammahütte der SAC-Sektion Pilatus mit der Gspaltenhornhütte der Sektion Bern eine völlig identische Schwesterhütte.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 28 f.

1916  - Sonntag, 30. Juli 1916
Offizielle Einweihung der Dammahütte
Nach der Einsegnung vor einem Jahr wird die Dammahütte der SAC-Sektion Pilatus oberhalb der Göscheneralp offiziell eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 28 f.

1918  - Freitag, 11. Januar 1918
Zu Ehren von Albert Heim soll eine SAC-Hütte gebaut werden
Die SAC-Sektion Uto beschliesst den Bau am Winterstock hoch über Realp, eine SAC-Hütte zu Ehren des Geologen Albert Heim zu bauen.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 33 f.

1918  - Samstag, 26. Januar 1918
Sektion Piz Lucendro spaltet sich von der Sektion Gotthard ab
Die Generalversammlung im „Hof“ in Erstfeld nimmt Kenntnis davon, dass die Urschner Kameraden sich von der Sektion Gotthard ablösen und die Sektion Piz Lucendro gründen.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1918.

1918  - Sonntag, 22. September 1918
Albert-Heim-Hütte wird eingeweiht
Die Albert-Heim-Hütte der Sektion Uto kann im Beisein des Geologen Albert Heim feierlich eingeweiht werden.
UW 39, 28.9.1918; Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 33 f.

1919  - Donnerstag, 11. September 1919
In Riemenstalden brennt eine Alphütte nieder
In Riemenstalden brennt auf Urner Gebiet eine Alphütte nieder. Diese war von der Sektion Mythen als Bergsteigerunterkunft eingerichtet und benützt worden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 28.

1920  - Samstag, 18. September 1920
Neubau der Kröntenhütte wird beschlossen
Die Sektion Gotthard des SAC fasst den Beschluss für einen grosszügigen Steinneubau der Kröntenhütte mit Schindeldach nach Plänen von Architekt Kruck, wiederum unter Beizug seines Berufskollegen Bräm, wobei das Central-Comité eine beträchtliche finanzielle Beteiligung zusichert.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 36.

1920  - Sonntag, 3. Oktober 1920
Umgebaute Voralphütte wird eingeweiht
Die umgebaute Voralphütte der SAC-Sektion Uto wird eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 35.

1921  - Sonntag, 25. September 1921
Dritte Kröntenhütte wird eingeweiht
Im Beisein von gegen 300 Personen wird der beachtliche Bau der Kröntenhütte mit 50 Schlafplätzen eingeweiht.
UW 38, 17.9.1921; längerer Bericht UW 40, 1.10.1921; Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 36.

1924  - Sonntag, 13. Juli 1924
Tresch-Hütte wird zur SAC-Hütte
Im Fellital wird die zur SAC-Schutzhütte umgebaute Behausung des Bergführers Johann Josef Tresch-Indergand umgebaut. Die Hütte gehört der Sektion Am Albis.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 38.

1926  - Sonntag, 3. Oktober 1926
Chelenalphütte wird eingeweiht
Zuhinterst im Göscheneralptal wird die neu, in Stein erbaute Chelenalphütte der SAC-Sektion Aarau eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 39.

1930  - Montag, 1. September 1930
Engländer wird vermisst
William Samuel Newton begibt sich um 8 Uhr zu einer kleinen Bergtour mit dem ungefähren Ziel Gurschen und St. Annagletscher. Er trägt lange weisse Hosen, eine hellgelbe Bluse, einen grossen weissen Strohhut und leichte braune Schuhe. Zudem hat er einen Stock bei sich und eine braune Ledertasche umgehängt. Als Newton nicht zum Dinner erscheint, meldet der Hotelier des «Bellevue», Albert Müller-Meyer, seinen Gast als vermisst. Trotz intensiver Suche wird William Samuel Newton nie gefunden. Die Suchtrupps vermuten, dass er auf dem St. Annagletscher wegen seiner ungeeigneten Bergausrüstung ausgerutscht und in eine mit Wasser gefüllte Gletscherspalte gefallen ist.
Scheuerer Silvia

1930  - Sonntag, 5. Oktober 1930
Die steinerne Rotondo-Hütte wird eingeweiht
Die SAC-Sektion Lägern kann die nun mit Stein umgebene Rotondo-Hütte feierlich einweihen.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 41.

1931  - Sonntag, 21. Juni 1931
Tod am Fleckistock
Beim Abstieg vom Fleckistock rutscht ein Mann in einer Schneerunse aus und findet den Tod.
UW 26, 27. Juni 1931

1931  - Donnerstag, 2. Juli 1931
Zwei Juristen am Dammastock abgestürzt
Zwei Juristen brechen morgens um zwei Uhr in der Dammahütte auf, um auf einer Hochgebirgstour auf den Dammastock und dann nach Meiringen zu gelangen. Da sie das Reiseziel nicht erreichen, wird eine Rettungskolonne aufgeboten. Diese findet die beiden Touristen tot, abgestürzt und noch angeseilt.
UW 27, 4.7.1931

1931  - Sonntag, 2. August 1931
Absturz am Gwasmetgipfel
Unterhalb des Gwasmetgipfel im Maderanertal stürzt ein Zürcher Tourist auf den Stäfelgletscher ab und erleidet tödliche Verletzungen. Die Viererpartie war nicht angeseilt.
UW 32, 8.8.1931

1931  - Sonntag, 13. September 1931
Salbit-Hütte wird eingeweiht
Im Göscheneralptal, oberhalb der Salbitalp, kann die Salbithütte der SAC-Sektion Zimmerberg eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 39.

1931  - Samstag, 26. September 1931
Delegiertenversammlung und Zentralfest des SAC in Altdorf
Im Tellspielhaus in Altdorf findet die Delegiertenversammlung des SAC statt und wird durch die abendliche Vorstallung der Tellspiele gekrönt. Am Sonntag wird eine Schifffahrt aufs Rütli und dort die Generalversammlung abgehalten. Der zweitägige Anlass findet mit einem Bankett auf dem Seelisberg seinen Abschluss.
Hofer Max, Sektion Gotthard SAC – Club-Chronik, 1931.

1934  - Sonntag, 10. Juni 1934
Drei Tote bei Absturz in der Nähe der Albert-Heim-Hütte
Die Berge fordern jeden Sommer ihre Opfer. In der Nähe der Albert-Heim-Hütte in Realp stürzen drei junge Männer aus dem Kanton Aaargau zu Tode.
UW 24, 16.6.1934

1934  - Sonntag, 9. September 1934
Sieben Bergtote an einem Tag
Schwarzer Sonntag: Am Galenstock und im Dammastockgebiet verunglücken zwei Basler Seilschaften. Sechs Tote sind zu beklagen. Am gleichen Tag werden am Clariden drei Zürcher Bergsteiger von dem einbrechenden schlechten Wetter überrascht. Zwei finden zur Klausenpasshöhe, der Dritte muss wegen Erschöpfung zurück gelassen werden. Die Rettungskolonne findet den Vermissten am Montag nur nocht als Leiche.
UW 37, 15.9.1934

1937  - Mittwoch, 1. September 1937
Zwei Bergsteiger am Clariden abgestürzt
Auf dem Teufelsfriedhof unterhalb dem Clariden findet eine Rettungskolonne die Leichen von zwei abgestürzten jungen Rapperswiler Bergsteigern.
UW 70, 4.9.1937

1937  - Sonntag, 19. September 1937
Die erweiterte Albert-Heim-Hütte kann eingeweiht werden
Knapp drei Wochen des grossen Geologen kann die erweiterte Albert-Heim-Hütte eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 41 f.

1938  - Sonntag, 26. Juni 1938
Neue Hüfihütte im Maderanertal wird eingeweiht
Im Maderanertal wird die neue Hüfihütte der Sektion Pilatus mit 60-70 Plätzen, mit dem steinfarbenen Eternitdach und den blau-weiss gestreiften Fensterladen, eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 40.

1940  - Sonntag, 1. September 1940
Vergrösserte Kröntenhütte kann eingeweiht werden
In Anwesenheit von rund 350 Mitgliedern und Gästen findet die Einweihung der vergrösserten Kröntenhütte statt. Dazu wurde ausnahmsweise das geltende Alkoholverbot ausser Kraft gesetzt!
SAC-Sektion Gotthard, Schrifttafeln Kröntenhütte (2015).

1940  - Sonntag, 1. September 1940
Einweihung der Kröntenhütte
Die SAC-Sektion Gotthard weiht in Anwesenheit zahlreicher Gäste die neue Kröntenhütte ein. Die erste Hütte wurde 1890 eröffnet und bereits 1912 auf die doppelte Platzzahl vergrössert. 1920 wurde sie durch eine Lawine teilweise zerstört. Bereits ein Jahr später konnte eine neue, grössere Hütte in Betrieb genommen werden. Die Baukosten der neuesten Hütte betrugen 300'000 Franken.
UW 67, 7.9.1940

1940  - Sonntag, 6. Oktober 1940
Leutschachhütte wird eingeweiht
Im Leutschachtal oberhalb Intschi kann die Leutschachhütte im Beisein von über 220 Personen feierlich eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 31.

1944  - Sonntag, 29. Oktober 1944
Neu erbaute Lidernenhütte wird eingeweiht
Im Riemenstaldnertal wird die neu erbaute Lidernenhütte der SAC-Sektion Mythen an ihrem neuen Standort eingeweiht. Der Blockbau über einem Quadersteinsockel und mit asymmetrischem, schindelgedecktem Satteldach wurde nach Plänen von Architekt Viktor Weibel erstellt.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 45 f.

1946  - Samstag, 7. September 1946
Tod von P. Franz Xaver Muheim
Im Alter von 51 Jahren verunglückt der beliebte Kollegiprofessor P. Franz Xaver Muehim tödlich am Grossen Ruchen. Ihm zu Ehren errichten ein Jahr später unterhalb der Windgällen-Hütte ehemalige Schüler und Freunde ein Gedenkkreuz.
UW 71, 13.9.1947

1947  - Sonntag, 12. Oktober 1947
Tresch-Hütte wird an neuem Standort eingeweiht
Die Sektion Am Albis kann den Neubau der Tresch-Hütte oberhalb des Rhonastutz (ca. 100 m über dem früheren Standort) seiner Bestimmung übergeben.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 46

1949  - Sonntag, 9. Oktober 1949
Sustlihütte wird eingeweiht
Im Meiental kann die SAC-Sektion Rossberg den Steinbau der Sustlihütte einweihen.
Literatur: Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 46.

1950  - Sonntag, 2. Juli 1950
An der Fulen-Nordwand abgestürzt
Auf einer Bergtour durch die Nordwand des Fulen verunglückt ein 39-jähriger Schattdorfer tödlich.
UW Juli 1950

1955  - Montag, 24. Oktober 1955
Wanderfreunde geben Gegensteuer
Auf Initiative von Ingenieur Armin O. Lusser wird in Flüelen eine Besprechung abgehalten, an der Freunde der Wanderwegbewegung, Vertreter von Gemeinden, Verkehrsvereinen sowie des kantonalen Bauamtes und Kantonsforstamtes teilnehmen. Die Versammlung erachtet es als notwendig, Mittel und Wege zu suchen, um neben dem Ausbau der Autostrassen auch den Ausbau und die Markierung von Fusswegen abseits der Strasse zu erlauben. Man will mit dieser Aufgabe den kantonalen Verkehrsverband mit den lokalen Verkehrsvereinen betreuen.
UW 84/1955; Historisches Neujahrsblatt Uri, 1977/78, S. 18 f.

1955  - Samstag, 24. Dezember 1955
Jährlicher Beitrag an die Wehmarkierungen
Der Regierungsrat erachtet für die Wegmarkierung eigentlich die lokalen Verkehrsvereine als zuständig. Dennoch begrüsst er die Bestrebungen der Vereinigung Urner Wanderwege und erklärt sich angesichts deren Finanzknappheit bereit, ihrem Ansuchen zu entsprechen und aus den Krediten für den Strassenausbau alljährlich einen Betrag von 2000 Franken für die laufenden Wegmarkierungen zu verwenden.
Historisches Neujahrsblatt Uri, 1977/78, S. 18 f.

1957  - Samstag, 14. Dezember 1957
Entscheid für durchgehenden Wanderweg von Flüelen nach Amsteg
Angesichts der guten Arbeit, welche die Urner Wanderfreunde leisten, erklärt sich der Regierungsrat auf deren Eingabe bereit, die Wegverbesserung im Bockitobel durch Erstellen einer zirka 400 Meter langen Neuanlage durch die Regiegruppe des Kantons und auf Kosten des Kantons im Winter ausführen zu lassen. Dieser Abschnitt bildet einen Teil des durchgehenden Wanderwegs von Flüelen bis nach Amsteg.
Historisches Neujahrsblatt Uri, 1977/78, S. 19.

1966  - Sonntag, 26. Juni 1966
Absturz an der Krönten-Südostwand
Bei einem Bergunfall an der Krönten-Südostwand stürzt ein 19-jähriger Lehrling aus dem Kanton Zürich ab und wird tödlich verletzt. Wegen einbrechendem Nebel und leichtem Schneefall befand sich die Viererseilschaft auf dem Abstieg.
StAUR G-300-12/80-3 (9,5)

1966  - Sonntag, 3. Juli 1966
Skifahrer auf der Abfahrt vom Clariden tödlich verunglückt
Auf der Abfahrt vom Clariden gerät ein 26-jähriger Zürcher oberhalb des „Eiswändl“ über eine Wächte und rutscht zirka 180 Meter ab. Dabei zieht er sich tödliche Verletzungen zu.
StAUR G-300-12/80-3 (9,7)

1967  - Samstag, 30. September 1967
Biwakhütte am Salbitschijen wird seiner Bestimmung übergeben
Am Salbitschijen wird die von der SAC-Sektion Mythen in Auftrag gegebene Biwakhütte ihrer Bestimmung übergeben.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 48.

1970  - Montag, 6. Juli 1970
Tell-Darsteller Andreas Gasser am Clariden abgestürzt
Telldarsteller und Kantonsforstmeister Andreas Gasser stürzt beim Abstieg vom Clariden in eine zugeschneite Gletscherspalte und erliegt während der Rettungsaktion seinen Verletzungen.
UW 53, 8.7.1970

1970  - Sonntag, 18. Oktober 1970
Sewenhütte im Meiental wird eingeweiht
Im Meiental kann die Seewenhütte der SAC-Sektion Pfannenstiel eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 48.

1973  - Sonntag, 14. Januar 1973
In den Schattdorfer Bergen abgestürzt
Beim Abstieg vom Butzenstein nach Schattdorf gleitet ein 22-jähriger Berggänger aus Schattdorf auf dem hartgefrorenen Schnee aus und stürzt fast 1000 Meter tief über ein steiles Couloir gegen die Schattdorfer Süessberge ab. Er erleidet dabei tödliche Verletzungen.
GP 20.1.1973

1973  - Samstag, 24. März 1973
Sewenhütte wird durch Lawine zerstört
Durch eine Staublawine wird im Meiental die Sewenhütte der SAC-Sektion Pfannenstiel zerstört. Die Hütte ist erst im Jahre 1970 erbaut worden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 48.

1975  - Sonntag, 15. Juni 1975
Die neue Sewenhütte wird eingeweiht
Die neue Sewenhütte der SAC-Sektion Pfannenstiel wird im Meiental im Gebiet Mandlenen eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 49.

1988  - Sonntag, 3. Juli 1988
Erweiterte Windgällenhütte wird eingeweiht
Die erweiterte Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich wird eingeweiht. Sie erhielt einen An- sowie einen Vorbau.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 49.

1990  - Sonntag, 10. Juni 1990
Voralphütte wird eingeweiht
Bei Nebel und Schnee wird die neue Voralphütte der SAC-Sektion Uto eingeweiht.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 51.

1990  - Mittwoch, 4. Juli 1990
Naturkundlicher Höhenweg im Schächental eröffnet
In - von Neuschnee weiss gepuderter Landschaft – wird im Schächental der erste Naturkundliche Höhenweg eröffnet. Angeführt wird die Wandergruppe von Emil Amacher, Emil Amacher junior, Ernst Püntener, Max Rothenfluh und Edy Fankhauser. Gemeinsam mit Regierungsrat Hans Zurfluh sowie mit Vertretern der Gemeinde Unterschächen, der Post und weiteren Gästen.
UW 51, 4.7.2015, S. 2.

1993  - Sonntag, 5. September 1993
Neu erbaute Sustlihütte kann eingeweiht werden
Im Meiental kann die neu erbaute Sustlihütte der SAC-Sektion Rossberg eingeweiht werden.
Literatur: Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 50.

1997  - Sonntag, 13. Juli 1997
Göscheneralp -- Tödlicher Bergunfall
Ein italienischer Bergsteiger verunglückt am Hoch-Schijen-Südgrat in der Göscheneralp tödlich. Er hat sich in einer Zweierseilschaft im Aufstieg befunden, als er ins Seil fiel und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.
UW 55, 16.7.1997

1997  - Montag, 21. Juli 1997
Galenstock: Polnische Dreierseilschaft tödlich verunglückt
Eine polnische Dreierseilschaft verunglückt am Galenstock im Grenzgebiet Uri/Wallis tödlich. Die Frau und die zwei Männer müssen von einer Schneewächte in die Tiefe gerissen worden sein.
UW 58, 26.7.1997

1997  - Dienstag, 29. Juli 1997
Krönten - Tödlicher Sturz nach Blitzschlag
Am Mittag wird eine deutsche Vierergruppe auf dem Abstieg zur Kröntenhütte in Erstfeld auf zirka 3'000 Metern über Meer von einem Gewitter überrascht. Durch einen Blitzeinschlag neben der Gruppe stürzt ein 46jähriger Mann ab und zieht sich tödliche Kopfverletzungen zu.
UW 60, 2.8.1997

1997  - Freitag, 15. August 1997
Einheimischer am Schartihöreli zu Tode gestürzt
Ein Einheimischer stürzt am Schartiöreli einige hundert Meter ab und findet den Tod.
UW 65/20.8.1977

1997  - Samstag, 4. Oktober 1997
Tödlicher Bergunfall am Krönten
Auf dem Abstieg vom Kröntengipfel zur Kröntenhütte verunglückt ein deutscher Bergsteiger beim Sturz in eine Gletscherspalte tödlich.
UW 76, 79/8.10.1997

1997  - Dienstag, 30. Dezember 1997
Junger Däne beim Marsch vom Nätschen tödlich verunglückt
Ein 21jähriger Däne stürzt im Innerteuftal gegen die Reuss ab und erleidet tödliche Verletzungen. Er hat sich mit sechs Kollegen auf den Nätschen begeben. Während diese Snowboard fahren, beabsichtigt der junge Mann zu Fuss ins Tal zu marschieren.
UW 1/6.1.1998

1998  - Sonntag, 6. September 1998
Bergsteigerin am Hagelstock zu Tode gestürzt
Am Hagelstock (Flüelen/Bürglen) stürzt eine 40-jährige Bergsteigerin aus dem Kanton Luzern zu Tode.
UW 70, 9.9.1998

1998  - Sonntag, 4. Oktober 1998
Einweihungsfeier der erweiterten Salbithütte
Im Göscheneralptal, am Fusse des Salbitschijen, wird die erweiterte SAC-Salbithütte der Sektion Lindenberg eingeweiht.
UW 78, 7.10.1998

1998  - Donnerstag, 22. Oktober 1998
Urner Wanderwegverein gegründet
Das Amt für Raumplanung sieht sich veranlasst, einen neuen Wanderwegverein als Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft Urner Wanderwege zu initiieren. Unter der Leitung von Paul Walker wurden Vorstandsmitglieder rekrutiert, die Vereinsstatuten entworfen und die Vorbereitungen für die Gründungsversammlung an die Hand genommen. An der Gründungsversammlung in Erstfeld, welche von Walter Wüthrich geleitet wird, nehmen 32 Einzelmitglieder und 25 Kollektivmitglieder teil.
www.urnerwanderwege.ch (2018)

1999  - Freitag, 9. Juli 1999
Vermisster Berggänger tot geborgen
Ein vermisster 82-jähriger Berggänger wird tot geborgen. Er stürzte, nur mit leichtem Halbschuhwerk ausgerüstet, über ein Schneefeld zu Tode.
UW 54 / 14.7.1999

1999  - Sonntag, 25. Juli 1999
Tödlicher Bergunfall am Gross Spitzen
Am Gross Spitzen oberhalb der Sittlisalp verunglückt ein einheimischer Bergsteiger tödlich.
UW 58, 28.7.1999

1999  - Montag, 9. August 1999
Tödlicher Bergunfall am Dammastock
Am Dammastock verunglückt ein deutscher Bergsteiger tödlich.
UW 63, 14.8.1999

1999  - Samstag, 11. September 1999
Steinschlag reisst Bergsteiger in den Tod
Beim Aufstieg von der Albert-Heim-Hütte auf das Gletschhorn wird eine italienische Dreierseilschaft von herabstürzenden Steinen getroffen. Ein Stein durchschneidet das Seil, ein Bergsteiger stürzt in die Tiefe und findet den Tod.
UW 72, 15.9.1999

1999  - Dienstag, 28. September 1999
Urner Volk stimmt dem Wanderweggesetz zu
Das Urner Volk stimmt der Vorlage eines neuen Fuss- und Wandergesetzes zu. Damit werden erstmals auch die finanziellen Zuständigkeiten geregelt.
www.urnerwanderwege.ch (2018)

2000  - Donnerstag, 23. März 2000
Kapuzinerbruder tot aufgefunden
Ein seit zwei Tagen vermisster Kapuzinerbruder wird unterhalb der Eggbergen auf rund 1'400 Meter über Meer tot aufgefunden.
UW 23, 25.3.2000

2000  - Samstag, 17. Juni 2000
Drei tödliche Unfälle über Pfingsten
Traurige Bilanz über das Pfingstwochenende: Es sind drei tödliche Unfälle zu verzeichnen. Auf einer Wanderung zur Kinzig-Chulm verunglückt eine 60-jährige Berggängerin aus dem Kanton Schwyz.
UW 48, 21.6.2000

2000  - Samstag, 17. Juni 2000
Urner findet auf Wanderung in der Göscheneralp den Tod
In der Göscheneralp verirrt sich ein 49-jähriger Urner auf einer Wanderung und findet den Tod.
UW 48, 21.6.2000

2000  - Montag, 7. August 2000
Auf Wanderung im Bannwald abgestürzt
Ein 69-jähriger Mann aus Altdorf kommt im Bannwald von Altdorf vom Weg ab und stürzt zu Tode.
UW 63, 12.8.2000

2000  - Dienstag, 15. August 2000
Bergsteiger am Clariden zu Tode gestürzt
Beim Abstieg vom Clariden stürzt ein 23-jähriger Bergsteiger aus dem Kanton Graubünden zu Tode.
UW 65, 19.8.2000

2000  - Sonntag, 3. September 2000
Etzihütte kann eingeweiht werden
Die neue Etzlihütte der Sektion Thurgau kann eingeweiht werden.
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 46.

2001  - Donnerstag, 22. März 2001
Emil Amacher wird Ehrenmitglied des Wanderwegvereins
Die Jahresversammlung des Urner Wanderwegvereins im Restaurant Krone in Attinghausen ernennt Emil Amacher zu seinem Ehrenmitglied. Dieser hat sich über Jahrzehnte hinweg für die Wanderwege in Uri eingesetzt.
www.urnerwochenblatt.ch (25.03.2001)

2003  - Donnerstag, 29. Mai 2003
Berggänger stürzt am Rophaien zu Tode
Ein 59-jähriger Berggänger aus dem Kanton Zürich stürzt beim Abstieg vom Rophaien zu Tode.
UW 42, 31.5.2003

2004  - Donnerstag, 9. September 2004
Berggänger abgestürzt
Beim Abstieg von der Schächentaler Windgällen stürzt ein 74-jähriger Berggänger aus dem Kanton Luzern zu Tode.
UW 71, 11.9.2004

2009  - Freitag, 7. August 2009
Tödlicher Bergunfall am Gemsfaiern
Eine 61-jährige Wanderin aus dem Kanton Schwyz stürzt auf dem Höhenweg am Gemsfaiern rund 50 Meter in die Tiefe und wird schwer verletzt. Sie wird von der Rega geborgen und in ein ausqärtiges Spital geflogen. Dort erliegt sie ihren schweren Verletzungen.
UW 62, 12.8.2009

2009  - Samstag, 5. September 2009
100 Jahre Rettungsstation Göschenen
100 Jahre steht die Rettungsstation Göschenen im Dienste bedrängter Alpinisten. Aus Anlass dieses Jubiläums werden spektakuläre Rettungsdemonstrationen gezeigt - wie die Bergung eines verunfallten Alpinisten aus einer steilen Felswand.
UW 70, 9.9.2009

2010  - Samstag, 19. Juni 2010
Salbitbrücke - Spektakuläre Hängebrücke eingeweiht
Rechtzeitig auf die Tourensaison hin wird die neue Salbitbrücke, das spektakuläre Verbindungsstück auf dem Weg von der Salbit- zur Voralphütte offiziell eröffnet. Rund 90 Personen trotzen der Kälte und dem Regen.
UW 48, 23.6.2010

2010  - Sonntag, 27. Juni 2010
Leutschachhütte feierlich eingeweiht
Herrliches Bergwetter, fantastische Fernsicht und eine erfolgreiche Hüttenerweiterung: In der Leutschachhütte oberhalb des Arnisees herrscht eine freudige Stimmung.
UW 50, 30.6.2010

2011  - Sonntag, 3. April 2011
Elfjähriger Knabe tödlich verunglückt
In Attinghausen wird ein elfjähriger Junge aus Spiringen tot aufgefunden. Er ist bei Verandten zu Besuch und entfernt sich von dem Haus. Im Bockitobel stürzt er über eine zirka 110 Meter hohe Felswand. Im"Blick" wird dieser Todesfall in einem Zusammenhang mit der Schule Spiringen gebracht.
UW 27, 9.4.2011; 51, 2.7.2011

2011  - Samstag, 25. Juni 2011
Bergsteiger tödlich verunfallt
Bei einer Klettertour in der Schlossberg-Westwand stürzt ein 32-jähriger Deutscher ab und zieht sich tödliche Verletzungen zu.
UW 50, 29.6.2011

2011  - Dienstag, 5. Juli 2011
Beim Wandern tödlich verunglückt
Bei einer Wanderung im Meiental vom Sustenbrückli auf den Grassen stürzt eine 43-jährige Zürcherin unterhalb der Sustlihütte den Hang herunter. Trotz Rettungsmassnahmen der Rega stirbt sie noch auf der Unfallstelle.
UW 52, 6.7.2011

2011  - Samstag, 29. Oktober 2011
Vermisster deutscher Berggänger im Isenthal tot aufgefunden.
In Isenthal im Gebiet des Chalbernossen wird durch Mitglieder der Alpinen Rettung Schweiz und unter Beizug eines Helikopters der Rega die Leiche eines seit dem 17. Oktober als vermisst gemeldeten 20-jährigen, in Zürich wohnhaften deutschen Berggängers gefunden. Der Berggänger ist wohl beim Versuch, den Gipfel des Stockzahns (2200 MüM) im Oberalper Grat zu besteigen, rund 100 Meter ins Tobel abgestürzt.
UW 86, 1.11.2011

2012  - Sonntag, 17. Juni 2012
Zwei Tote in den Urner Bergen
Schwarzes Wochenende für den Bergsport. Gleich zwei Personen kommen auf Bergtouren in der Göscheneralp an diesem Wochenende ums Leben. Am Sonntag stürzt eine 34-jährige deutsche Staatsangehörige auf dem Brückenweg zwischen Salbit- und Voralphütte rund 80 Meter in die Tiefe. Die Frau hat versucht, ein unpassierbares Teilstück des Brückenweges zu umgehen. Am gleichen Tag wird eine Dreierseilschaft im Gebiet Salbitschijen im Abstieg von den Zwillingstürmen von einer herabstürzenden Schneewechte getroffen. Dabei zieht sich eine 26-jährige Bergsteigerin tödliche Verletzungen zu.
UW 47, 20.6.2012

2012  - Sonntag, 5. August 2012
Vier-Quellen-Weg mit einem Fest eröffnet
Rund 600 Personen nahmen trotz Regens an der gelungenen Eröffnungsfeier für den Vier-Quellen-Weg auf dem Gotthardpass teil. Mit dabei auch Bundesrat Ueli Maurer, Landammann Josef Dittli und Alt-Bundesrat Christoph Blocher. 85 Kilometer lang ist er. Er verbindet die Quellen von Rhein, Reuss, Ticino und Rhone miteinander. Und er führt durch vier Kantone. Seit Sonntag, 5. Juli, ist der Vier-Quellen-Weg offiziell eröffnet. Rund 600 Personen liessen es sich nicht nehmen, an der offiziellen Eröffnungsfeier auf dem Gotthardpass mit dabei zu sein. Durch das Programm führte Roman Kilchsberger. Unter den Gästen der Eröffnungsfeier sind auch Bundesrat Ueli Maurer, Alt-Ständeratspräsident Hansheiri Inderkum und der Urner Landammann Josef Dittli. Den Höhepunkt der Eröffnungsfeier bildet die Enthüllung eines überdimensionalen Wegweisers.
UW 61, 8.8.2012

2012  - Sonntag, 19. August 2012
Tödlicher Bergunfall am Gitschen
Im Bereich des Vorgrades zum 2511 Meter hohen Gipfel des Gitschens stürzt ein 37-jähriger Deutscher, der im Kanton Nidwalden wohnte, rund 80 Meter in steil abfallendes Gelände ab. Der Rega-Heli kann die Person schnell orten und mit einem Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung bergen. Die erlittenen Verletzungen führten jedoch zum sofortigen Tod. Der Mann war alleine unterwegs.
UW 65, 22.8.2012

2012  - Samstag, 8. September 2012
Tödlicher Bergunfall im Isenthal
Auf einer Gebirgswanderung im Gebiet Fulen-Chulm stürzt ein 59-jähriger Schweizer auf einer Gebirgswanderung auf einem schmalen Gebirgsweg rund 100 Meter in steil abfallendes Gelände ab. Er zieht sich dabei tödliche Verletzungen zu,
UW 71, 12.9.2012

2012  - Mittwoch, 10. Oktober 2012
Furkagebiet - Neue Route am Galenstock
Rund 50 Stahlbügel im glatten Fels ermöglichen wieder einen sicheren Auf- und Abstieg zum Galenstock über den Nordgrat. Der Galenstock im Furkagebiet ist sowohl im Sommer wie auch im Winter ein begehrtes Ziel für Hochtouren. Wegen des starken Gletscherrückgangs ist der Nordgrat-Abstieg über den eisfreien und brüchigen Fels immer schwieriger und gefährlicher geworden, besonders das Teilstück vom Grat zum Gletscher hinunter. Nun ist eine neue Route angelegt worden.
UW 88, 10.10.2012

2013  - Mittwoch, 24. April 2013
78-Jähriger im Klettergarten tödlich verunglückt
Ein 78-jähriger Mann aus dem Kanton Uri stürzt im Klettergarten Isleten ab und kommt ums Leben. Der Verunfallte war mit einem am Klettern. Beim Abseilen stürzt er die letzten rund 6 Meter ungebremst auf den Boden.


2014  - Samstag, 15. Februar 2014
Boulderhalle in Schattdorf eröffnet
Mit einem Fest eröffnet der Verein Granit Indoor die Boulderhalle an der Umfahrungsstrasse in Schattdorf. Die neue Anlage bietet auf 250 Quadratmetern Fläche inklusive grosszügigem Aufenthalts- und Umkleidebereich hervorragende Trainingsmöglichkeiten für Kletterfreunde – insbesondere auch als Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter. Fast 3000 Arbeitsstunden wurden in die neue Halle investiert. Die Initianten beabsichtigen mit der Boulderhalle, aktiven Kletterern eine Trainingsmöglichkeit zu bieten, Kinder und Jugendliche zu fördern sowie interessierten Erwachsenen eine Einstiegsmöglichkeit ins Klettern zu bieten.
UW 14, 19.2.2014, S. 2.

2014  - Samstag, 10. Mai 2014
Vier-Quellen-Weg gewinnt Prix Rando
Grosse Ehre für Paul Dubacher: Der Initiator des Vier-Quellen-Wegs kann in Bern den mit 10`000 Franken dotierten Hauptpreis des Prix Rando in Empfang nehmen. Der Preis wird bereits zum vierten Mal durch den Verband Schweizer Wanderwege verliehen. Damit werden qualitativ herausragende Wanderweg-Infrastrukturen ausgezeichnet.
UW 37, 14.5.2014, S. 2.

2014  - Sonntag, 25. Mai 2014
Tourenskifahrerin am Clariden abgestürzt
Eine vierköpfige Gruppe unternimmt von der Klausenpasshöhe her eine Skitour zum Clariden (3267 Meter über Meer). Die Gruppe befindet sich auf der klassischen Aufstiegsroute via Chammlijoch, als kurz vor dem «Iswändli», ein Mitglied zu Fall kommt und insgesamt rund 150 Meter abrutscht respektive abstürzt. Bei der tödlich verunfallten Person handelt es sich um eine 52-jährige Frau aus Frankreich. Sie wird durch die Rega geborgen.
UW 41, 28.5.2014, S. 16.

2014  - Samstag, 28. Juni 2014
Klettersteig auf dem Biel eröffnet
Auf dem Biel wird der Klettersteig Fruttstägä eröffnet. Die Route befindet sich in 1918 Metern Höhe am Nossen in der Nähe der Oberalp. Sie hat eine Länge von 180 Metern und überwindet 150 Höhenmeter. Der Klettersteig mit zwei Seilbrücken hat den Schwierigkeitsgrad K4 und erfordert Kraft, Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Es wurden hierfür 65 Steigbügel und mehrere Hundert Meter Stahlseil montiert.
UW 50, 28.6.2014, S. 17.

2014  - Montag, 14. Juli 2014
Aufwendige Rettungsaktion am Clariden
In der Nacht auf Dienstag ist die Rega beim Clariden im Einsatz. Zwei Alpinisten sind am Montagabend rund 200 Meter tief von einer steilen Fels- und Schneeflanke abgestürzt. Einer trägt mittelschwere Verletzungen davon, der andere bleib unverletzt. Nach einer, bedingt durch schlechte Wetterverhältnisse, aufwändigen Rettungsaktion kann der Verletzte schliesslich erreicht, versorgt und ins Spital geflogen werden.
UW 56, 19.7.2014, S. 4.

2014  - Samstag, 30. August 2014
Einweihung der Kröntenhütte wird gefeiert
Trotz dichtem Nebel starten 160 geladene Gäste den Aufstieg zur frisch renovierten Kröntenhütte, um das Einweihungsfest nicht zu verpassen. Mit Baukosten von 1,58 Millionen Franken wurden neuzeitliche Strukturverbesserungen realisiert und die Kubatur um 452 Quadratmeter vergrössert. 17 Urner Unternehmer und Planer leisteten ausgezeichnete Arbeit. Für zirka 330 Tonnen Material waren 470 Helirotationen nötig, 45 Freiwillige leisteten total 245 Einsatztage mit einer Wertschöpfung von zirka 30‘000 Franken. Bei der Hütte angekommen, können sich die Gäste vom Erfolg der Struktuverbesserungen gleich selber überzeugen.
UW 69, 3.9.2014, S. 6.

2014  - Mittwoch, 15. Oktober 2014
Weg zum Urirotstock ist wieder sicher
Der Urirotstock ist einer der dominantesten Gipfel hoch über dem Urnersee. Der Aufstieg auf 2928 Metern über Meer über die Kleintalerseite wurde in letzter Zeit zunehmend schwieriger. Der rasante Rückgang der Gletscher, aber auch Unwetter mit Murgängen, erschwerten vorab bei schlechtem Wetter die sichere Begehbarkeit zum Gipfel. So ergriff Isenthal Tourismus die Initiative und legte ein exponiertes Wegstück von 600 Metern neu an. Auf rund 30 Metern wurden die schwierigsten Wegpartien mit Ketten gesichert. Und auf insgesamt 50 Metern musste der Weg neu in den Felsen gehauen werden. Weitere Wegabschnitte wurden mit Pickel und Schaufel verbreitert und saniert. 20 traditionelle Steinmandli weisen die Route. Rund 150 Arbeitsstunden wurden aufgewendet.
UW 81, 15.10.2014, S. 10.

2015  - Montag, 2. März 2015
Regen vermiest SAC-Hütten das Geschäft
2014 war ein Rekordjahr für die Urner SAC-Hütten – im negativen Sinn. Die Übernachtungszahlen sanken um 10,5 Prozent. Positives Highlight war die Wiedereröffnung der Kröntenhütte. 32’842 Übernachtungen zählten die 17 Urner SAC-Hütten im vergangenen Bergjahr 2013/14. Das ist deutlich weniger, als im Rekordjahr zuvor. Das Minus beträgt ganze 10,5 Prozent. Der Hauptgrund für dieses schlechte Ergebnis ist das Wetter. So zählte der Sommer 2014 zu den sonnenärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor über 150 Jahren. Nur wenige Urner Hütten konnten 2014 ihre Übernachtungszahlen steigern. So etwa die Kröntenhütte, welche allerdings im vergangenen Jahr teilweise geschlossen war. Am meisten Übernachtungen registrierten in Uri im vergangenen Bergjahr die Lidernenhütte mit 4609 Übernachtungen.
UW 16, 4.3.2015, S. 2.

2015  - Mittwoch, 22. April 2015
Spitzenbergsteiger Dani Arnold - Bestzeit am Matterhorn geknackt
Zum Auftakt der Saison am Matterhorn setzt der Urner Spitzenbergsteiger Dani Arnold einen neuen Meilenstein: Er klettert die Nordwand in 1 Stunde und 46 Minuten. Damit unterbietet er den bisherigen Rekord von Ueli Steck um 10 Minuten.
UW 33, 2.5.2015, S. 9.

2015  - Freitag, 1. Mai 2015
Waldstätterweg - Ein Kulturweg für die Bevölkerung
Der Waldstätterweg führt von Brunnen via Luzern aufs Rütli. Zusammen mit dem «Weg der Schweiz» lässt sich nun durchgehend um den Vierwaldstättersee wandern, auf 146 Kilometern. In einem feierlichen Akt im Verkehrshaus der Schweiz wird der neue Waldstätterweg eröffnet. Er wird von der Albert Koechlin Stiftung (AKS) dem Trägerverein «Weg der Schweiz und Waldstätterweg» und damit der Bevölkerung übergeben. 110 Kilometer lang, auf sieben Tagesetappen aufgeteilt, stellt der Waldstätterweg die Schönheit und die kulturelle Bedeutung der Vierwaldstättersee-Region in den Mittelpunkt. Wanderer können künftig mithilfe eines neuen Kulturlandschaftsführers, einer Smartphone-App und weiteren Publikationen auf historischen Wegen rund um den See wandern.
UW 33, 2.5.2015, S. 4.

2015  - Samstag, 25. Juli 2015
Dammaweg wurde saniert
Pünktlich zum 100-Jahr-Jubiläum der Dammahütte wurde der Verbindungsweg zur Chelenalphütte saniert und teilweise neu angelegt. Ein Weg, der es in sich hat: Ergänzt wird dieser mit einem Klettersteig im Schwierigkeitsgrad K3. Gleichzeitig schliesst dieser blau-weisse Alpinwanderweg (T4) die Lücke des Höhenweges Salbithütte– Voralphütte–Bergseehütte–Chelenalphütte– Dammahütte. Da beim alten Weg die Sicherheit nicht mehr gewährleistet und die Wegmarkierung irreführend war, wurde eine Sanierung unumgänglich. Eine Arbeitsgruppe des SAC Pilatus hat sich diesem Anliegen angenommen.
UW 59, 31.7.2015, S. 16.

2016  - Donnerstag, 11. Februar 2016
Mehr Platz für die Albert-Heim-Hütte
Die Albert-Heim-Hütte im Urserntal soll umgebaut und erweitert werden. Die SAC-Sektion Uto hat dafür einen Wettbewerb für Architekten ausgeschrieben. Sechs Projekte stellt sie in Realp vor. Es gewinnt der Vorschlag «Jakob» eines Zuger Architekturbüros.. Die Albert- Heim-Hütte behält dabei beinahe ihr äusseres Erscheinungsbild. Sie wird nur deutlich grösser. Die Bauarbeiten können frühestens 2018 beginnen.
UW 3, 13.1.2016, S. 3.

2016  - Freitag, 26. Februar 2016
Die Spannorthütte soll erweitert werden
Die Spannorthütte im Engelbergertal, auf Attinghauser Gemeindegebiet gelegen, soll erweitert werden. Die Gebäudeeigentümerin, die Sektion Uto des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), möchte die Spannorthütte weiterhin kundenfreundlich für Bergsteiger und Bergwanderer betreiben. Gemäss einer Bedürfnisabklärung sind dazu aber Verbesserungen bei den sanitären Einrichtungen, der Küche, der Energieversorgung und im Hüttenwartbereich nötig. Das Ziel der Sektion Uto ist es aber, den Charakter der bestehenden Hütte zu erhalten. Die Korporation Uri hat der SAC-Sektion Uto das Grundstück im Baurecht abgegeben. Dieser Baurechtsvertrag läuft aber Ende 2017 aus und soll nun um mindestens 30 Jahre verlängert werden. Ausserdem ersucht die Sektion Uto die Erweiterung des Baurechts um 278 Quadratmeter auf neu 588 Quadratmeter. Der Engere Rat der Korporation Uri unterstützt das Ersuchen der SAC-Sektion ung gibt den erforderlichen Grund und Boden für den Erweiterungsbau im Baurecht ab und stimmt der Baurechtsverlängerung zu.
UW 12, 13.2.2016, S. 9.

2016  - Samstag, 23. April 2016
Gottardo-Wanderweg verlängert
Der Gottardo-Wanderweg ist nun rund 7 Kilometer länger. Vom Bahnhof Altdorf führt er bis nach Göschenen. Das neue Wegstück – von Altdorf bis Erstfeld – enthält auch eine neue Ausichtsplattform oberhalb des Schwerverkehrszentrums in Erstfeld.
UW 33, 27.4.2016, S. 1.

2016  - Sonntag, 22. Mai 2016
Verlängerung des Baurechtsvertrages für die Albert-Heim-Hütte
Einstimmig von der Talgemeinde abgesegnet wird die Verlängerung des Baurechtsvertrages und die Erweiterung des Baurechts für die Albert-Heim-Hütte in Realp, die von der SAC-Sektion Uto Zürich betrieben wird. Die Erweiterung des Baurechts ist nötig geworden, weil sich durch den geplanten Umbau der Hütte die Baurechtsfläche verschieben wird. Die SAC-Sektion Uto möchte die Hütte am Fusse des Tiefengletschers in der Nähe des Furkapasses in den nächsten Jahren umbauen und modernisieren. Unter anderem soll die Wasser- und Stromversorgung verbessert werden. Der Baurechtsvertrag wäre Ende 2018 ausgelaufen. Für das Baurecht der Hütte hat die SAC-Sektion Uto der Korporation bis anhin keinen Baurechtszins bezahlen müssen. In Zukunft muss die Sektion wie alle anderen Hüttenbetreiber auf dem Gebiet der Korporation Ursern jährlich einen Baurechtszins von 1800 Franken entrichten – erstmals im Jahr 2017.
UW 41, 25.5.2016, S. 3.

2016  - Samstag, 25. Juni 2016
Urnerboden ist um Attraktion reicher
Der Urnerboden ist im Sommer als Wandergebiet und im Winter fürs Langlaufen bekannt. Nun ist die grösste Alp der Schweiz um eine Attraktion für Sommertouristen reicher. Ein 300 Meter langer Klettersteig, der über den Wanderweg hinter dem ehemaligen Gasthaus Tell erreichbar ist, führt übers Zingelstöckli hinauf auf die Alp Zingel. Seine Schlüsselstelle ist eine Leiter in der Wand. Bergführer Hans Rauner, der den Klettersteig in 40 Mannstagen zusammen mit Yannick Bäbler erstellt hat, stuft die neue Route als mittel bis schwierig ein. Der neue Klettersteig ist von Mai bis Oktober geöffnet.
UW 51, 29.6.2016, S. 5.

2016  - Samstag, 25. Juni 2016
Urner Wanderwege neu beschildert
Rund zehn Jahre hat es gedauert. An 900 Standorten wurden zirka 4500 Wegweiser montiert. Jetzt ist das Projekt «Neusignalisation Wanderwegnetz Kanton Uri» abgeschlossen. 165 Kilometer Wanderwege, 1119 Kilometer Bergwanderwege und 190 Kilometer Alpinwanderwege gibt es im Kanton. Die Fachstelle Wanderwege und Bike hat mit dem Verein Urner Wanderwege dafür gesorgt, dass diese seit Ende 2015 alle neu beschildert sind.
UW 50, 25.6.2016, S. 1, 6.

2016  - Samstag, 30. Juli 2016
Berggänger am Bristen tödlich verunglückt
Zwei erfahrene Berggänger begeben sich am Samstagmorgen von Blacki über den Nordostgrat aus in Richtung Bristen. Im Bereich zwischen Rot Bristen und Vorgipfel verliert einer der beiden das Gleichgewicht. Er stürzt rund 50 Meter tief. Dabei zieht er sich tödliche Verletzungen zu. Im Einsatz stehen die Rega und Alpine Rettung Zentralschweiz sowie die Kantonspolizei Uri.
UW 61, 3.8.2016, S. 8.

2016  - Samstag, 10. September 2016
Vermigelhütte ist am Stromnetz angeschlossen
Die Vermigelhütte der SAC-Sektion Zofingen bei Andermatt ist nun ans Stromnetz angeschlossen. Der Strom kommt aus dem Tessin und wird mit einem 10 Kilometer langen und 17 Tonnen schweren Mittelspannungskabel durch einen bestehenden SBB-Wasserstollen zwischen dem Unteralptal und dem Ritomsee im Tessin geführt. Die neue Stromversorgung wird auf der Hütte gefeiert.
UW 73, 14.9.2016, S. 1, 15.

2017  - Mittwoch, 21. Juni 2017
Vermisster tot aufgefunden
Der seit einigen Tagen vermisste 53-jährige Bergwanderer aus dem Kanton Aargau wird im Gebiet Hintere Felli / Harte Plangge in unwegsamen Gelände tot aufgefunden. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Mann im Aufstieg zur Fellilücke ausgerutscht und rund 80 Meter über felsiges, steil abfallendes Gelände gestürzt ist. Der Bergwanderer wollte eine mehrtägige Wanderung im Gebiet Oberalppass–Fellilücke–Fellital–Gurtnellen unternehmen.
UW Nr. 50, 24.6.2017, S. 40.

 
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 21.11.2017