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ABGEGANGENE BAUTEN

Gemeinden Übersicht

Die Alte Kirche Flüelen und ihre Vorgängerinnen



Alte Kirche
Flüelen
Dorf / Gotthardstrasse
/ / müM
Karte: externer Link (swisstopo)
1983 -

1975 wurde die Alte Kirche aussen und 1980/82 innen renoviert. Dabei wurde die Fresken von Joseph Ignaz Weiss aufgedeckt (1758) und restauriert. Der Altar stammt aus der Kirche von Büsserach SO von den Gebrüdern Franz und Jeremias Schlapp (datiert 1769). Die Kirche wird heute für kulturelle Anlässe genutzt.

Die Malereien zeigen Joseph Ignaz Weiss auf der Höhe seines Schaffens; es dürfte zu seinen besten Werken zählen. Die Gemäldespiegel werden in reich bewegter Weise umkränzt von locker gefügten Stuckeinfassungen.

Literatur: Gasser Helmi; Kunstdenkmäler, Bd II, S. 88.

AUSSTATTUNG

Gemälde «Karl Borromäus spendet die Kommunion»
Grosses Bild an der Decke über der Empore;
Karl Borromäus spendet einem im Bett liegenden pestkranken Ehepaar sowie weiteren Kranken die Kommunion.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Martyrium des Kirchenpatrons Georg»
Grösstes Gemälde an der Decke in der Raummitte;
Martyrium des Kirchenpatrons Georg, der auf einem hölzernen Schaffottbau kniend den Todesstreich erwartet.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Nikolaus als Beschützer»
Hauptspiegel an der Decke, nahe beim Chor;
Nikolaus der zweite Kirchenpatron, auf einer Wolke thronend, mit zwei Begleitengeln, von denen einer die Attribute – Inful (Wollbinde), Buch mit drei goldenen Kugeln - trägt. Ein grösserer Engel hält die Kirche Flüelen in den Händen; darunter ein entfesselter See, dem ein Urner Nauen voller Menschen preisgegeben ist.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Magdalena als Büsserin»
Decke Nebenmedaillons; linke Seite, von hinten nach vorn, 1; Magdalena als Büsserin in der Einsamkeit mit Salbgefäss.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Abt Magnus»
Decke Nebenmedaillons; linke Seite, von hinten nach vorn, 2;
Abt Magnus mit Inful (Wollbinde) und Drache.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Joseph mit Jesuskind»
Decke Nebenmedaillons; linke Seite, von hinten nach vorn, 3;
Joseph mit Jesuskind und Lilie.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Franz Xaver»
Decke Nebenmedaillons; linke Seite, von hinten nach vorn, 4;
Franz Xaver tauft eine «Indianerin».

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Katharina»
Decke Nebenmedaillons; rechte Seite, von hinten nach vorn, 1;
Katharina mit Rad

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Bruder Klaus»
Decke Nebenmedaillons; rechte Seite, von hinten nach vorn, 2;
Bruder Klaus mit mystischem Rad.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Gemälde «Sebastian»
Decke Nebenmedaillons; rechte Seite, von hinten nach vorn, 3;
-

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Antonius von Padua mit Jesuskind»
Decke Nebenmedaillons; rechte Seite, von hinten nach vorn, 4;
Antonius von Padua mit Jesuskind.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Mariä Himmelfahrt» Antonius von Padua mit Jesuskind.
Alte Kirche Flüelen; Chor, Mittelspiegel;
Mariä Himmelfahrt mit krönender Trinität und Aposteln. Gleich einem Strahlenkranz wird er von zehn kleineren Medaillons umgeben, wobei Christus- und Marien-Symbole mit mehrfarbigen Darstellungen der Kirchenväter alternieren.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Pelikan mit Inschrift»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Pelikan mit Inschrift: «Dum morior orior / In deme ich stierb neiss Leben erwierb». Joseph Ignaz Weiss

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Augustinus als Bischof»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Augustinus als Bischof mit dem Trinitätssymbol des Auge Gottes.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Arche im Wasser mit Inschrift»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Arche im Wasser mit Inschrift: «Haec tibi Sola Salus / Dise Alein, dein Heil wiert sein».

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Gregor der Grosse»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Gregor der Grosse mit Papstinsignien und Heiliggeisttaube.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Ambrosius»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Ambrosius mit dem Bienenkorb.

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Meerstern über Schiffen»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Meerstern über Schiffen mit Inschrift: «Dux optima / der Meersteren sey vergwist der beste / fiehrer ist». –

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Hieronymus als Einsiedler»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Hieronymus als Einsiedler mit Löwe und Kardinalshut. Mit Inschrift: «AD IUDICIUM».

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Gemälde «Jungfrau»
Chor, Medaillon um Mittelspiegel;
Jungfrau mit Inschrift: «dat Virgo Vigorem / die Jungfrauschaft gibt feste Krafft».

Zeit: 1758
Weiss Joseph Ignaz (1722)
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Ölgemälde «Dornenkrönung»
Öl auf Leinwand, ca. 177 x 275 cm. Ehemaliges Hochaltarbild. Um 1665/70. 1869 von M.P. von Deschwanden in Stans renoviert und überarbeitet. 1983/84 restauriert durch Firma Xaver Stöckli, Stans. Kopie nach Tizians Mailänder Dornenkrönung, Allianzwappen des Karl Konrad von Beroldingen, Oberst und Kunstmäzen, und der Maria Ursula Zwyer von Evibach. Hervorragende Kopie von starker Ausdruckskraft, wahrscheinlich direkt ab Original gemalt. Als Künstler kommt am ehesten ein um 1665/70 in Mailand tätiger Maler in Frage.
Zeit: 1870
Zürcher-Spichtig Franz Xaver (1819)
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Alte Kirche
Flüelen
Dorf / Gotthardstrasse
1912 - 1982

Nach der Einweihung der neuen Pfarrkirche Exsekration zum Heiligen Kreuz 1912 folgte die bischöfliche Anordnung zum Abriss des alten Kirchenschiffs. Dieses wurde jedoch während des Ersten Weltkrieges als Bürstenfabrikationshalle für Internierte benötigt, später für Truppeneinquartierungen und als Turnhallenersatz. In den 1920er-Jahren wurde Geld gesammelt, um Dach und Turm zu erneuern. Das Gebäude wurde von verschiedenen Vereinen benützt, diente als Turnhalle, zur Einquartierung von Truppen und nach dem Zweiten Weltkrieg fanden darin Bürger- und Gemeindeversammlungen statt. 1928 restaurierte die Gemeinde Turm und Kirchendach und traf damit einen ersten Erhaltungsentscheid. Seit 1949 wurde im Kreis um Kunstmaler Heinrich Danioth auf eine Renovation hingearbeitet. Als schliesslich geplant wurde, durch den Turm hindurch einen Fussgängertunnel zu erstellen, musste mit einer endgültigen Beseitigung der Kirche gerechnet werden. Durch eine in den frühen 1950er-Jahren geplante Umfahrungsstrasse stand der Abbruch der Kirche erneut zur Diskussion. 1954 wurde deshalb die Vereinigung Alte Kirche Flüelen gegründet und die Einwohnergemeinde fasste den Beschluss, die Kirche zu erhalten. Durch den Strassenneubau (1957/62) und anschliessend der Schaffung eines Platzes mit Busstationsgebäude beim Chor der Kirche (1963/64) verlor die Kirche ihre alten Umgrenzungen. Das ehemalige Beinhaus wurde abgerissen.
Quellen, Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler, Bd. 2, S. 80 f.



Pfarrkirche St. Georg und Nikolaus
Flüelen
Dorf / Gotthardstrasse
/ / müM
1664 - 1912

Baumeister: Maurermeister Anton Bu(r)tschert aus Feldkirch
Dachstuhl: Meister Hans Müller von Brunnen
Deckenmalereien: Joseph Ignaz Weiss (1758).

Im Zusammenhang mit den Bestrebungen zu Abkurung wurden auch Vorkehrungen für einen Neubau einer Pfarrkirche getroffen. Die Kirche grenzte mit ihrem kleinen Friedhofareal ursprünglich an den See. Die offizielle Benennung ist «St. Georg», die Bezeichnung «St. Georg und Nikolaus» tritt erst später auf.

1663: Die an neuem Standort errichtete Pfarrkirche ist «mit Taufstein, Tabernakel und Friedhof» bereits im Bau;
1664: Einweihung der neuen Kirche; für die Ausstattung wurde noch mehrere Jahre gearbeitet.
1670: Die Innenausstattung ist abgeschlossen.
1724: eine Orgel ist vorhanden.
1758: Innenrestaurierung.
1765: Erneuerung des Altars auf der Epistelseite, Umgestaltung zu einem St.-Josephs-Altar (bisher Martin).
1782: Renovierung des Kirchenäusseren und des Turms.
1783: Neuerrichtung des Marienaltars.
1785: neue Glocke.
1787: Anschaffung von Engelplastiken.
1799: schwere Beschädigungen an Gewölbe, Turm und Dach durch das Kanonenfeuer der Franzosen.
1806: Kauf einer weiteren Glocke.
1820: Neuanfertigung der Kirchenstühle und Ausbesserungen im Innern und am Äussern.
1821: der Glockenturm wird frisch verputzt, die Uhrtafeln erneuert und der Helm rot angestrichen.
1843: Renovation des Äusseren und des Turms.
1847/48: Innenrenovation.
1870: grosse Innenrenovation; vier neue Gemälden für die Seitenaltäre; die alte Josephsstatue vom Josephsaltar wird gänzlich entfernt und die Ankleidemuttergottes des Marienaltars nur noch an Marienfesttagen und Maiandachten aufgestellt; Neuausmalung der Fresken im Gewölbe (mit Ausnähme der Verkündigung am Chorbogen).

Die alte Pfarrkirche im Dorfkern wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die wachsende Flüeler Bevölkerung zu klein. Nach der Eröffnung der Gotthardbahn im Jahre 1882 stand sie zudem vis-à-vis dem Bahnhof in lärmiger Umgebung. Die Lage des Friedhofs an der nahen Seelage war auch nicht ideal.

1897 neue Orgel (Friedrich Goll, Luzern).
1901: Beschluss zum Neubau einer Pfarrkirche.

Quellen, Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler, Bd. 2, S. 80 f.

PATROZINIEN

Josef

-
Hinweis zu den Heiligen
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Hl. Kreuz

-
Hinweis zu den Heiligen
-------------------------
Martin

-
Hinweis zu den Heiligen
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Georg
Hauptpatrozinium
1664-1912
Hinweis zu den Heiligen
-------------------------
Nikolaus
Hauptpatrozinium
1664-1912
Hinweis zu den Heiligen
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GLOCKEN

EHEMALIGE ORGELN

AUSSTATTUNG

Ölgemälde «St. Josef mit dem stehenden Jesusknaben»
Sakristei
Öl auf Leinwand, 98 x 223 cm. Ehemaliges Hauptblatt des Josefsaltars auf der Epistelseite der Alten Kirche Flüelen.

Zeit: 1870
Zürcher-Spichtig Franz Xaver (1819)
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Ölgemälde «St. Sebastian»
Sakristei der neuen Kirche;
Öl auf Leinwand, 59 x 94 cm.

Zeit: 1870
Zürcher-Spichtig Franz Xaver (1819)
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Ölgemälde «Stehende Maria mit Kind»
Sakristei;
Öl auf Leinwand, 101,5 cm x 221,5 cm. Hauptbild des Marienaltars.

Zeit: 1870
Zürcher-Spichtig Franz Xaver (1819)
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Umtragebüste «St. Georg»
Umtragebüste, Lindenholz, H. 92 cm, Sockel 23 cm. Spätes 17.Jh. Lüsterfassung von 1837. Von Dominik Ineichen, Rothenburg, renoviert. 1983 durch Firma X. Stöckli restauriert. Die Körperformen fein modellierender Brustharnisch mit Lamellen, Federbuschhelm. Lang wallendes Lockenhaar. Spannungsvolle Gestik. Drachenattribut. Bezeichnung: «Georgius».
Zeit: spätes 17.Jhdt.
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Umtragebüste «St. Nikolaus»
Umtragebüste. Lindenholz, H. 77,5 cm, Sockel 19,5 cm. Mit Reliquienkapsel, Mittelkartusche des Sockels bezeichnet «St. Nikolau». Spätes 17. Jh. Lüsterfassung. 1836 von Dominik Ineichen vergoldet, 1983 durch Firma X. Stöckli restauriert.
Zeit: spätes 17.Jhdt.
()
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Flankenstatue «St. Nikolaus»
Lindenholz, gehöhlt, H. 192 cm. Um 1665/70. Epistelseitige Flankenstatue des ehemaligen Hochaltars. Magistrale Gestaltung. 1848 bei Dominik Ineichen renoviert. 1984 aus Privatbesitz zurückgekauft und 1986 bei O. Emmenegger, Zizers, restauriert.
Zeit: um 1665/70
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Umtragebüste «St. Magnus»
Sakristei;
Umtragebüste. Lindenholz, H. 73 cm, Sockel 23 cm, bezeichnet: «St.Mangen». Um 1730. Lüsterfassung. 1787 von F. X. Triner neu bemalt. 1842 von Dominik Ineichen renoviert. 1983 durch Firma X. Stöckli restauriert.

Zeit: um 1730
()
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Umtragebüste «Maria mit Kind»
Sakristei;
Lindenholz, H. 79 cm, Sockel 18,5 cm. Lüsterfassung. Umtragebüste der Rosenkranzbruderschaft 1665/70.

Zeit: 1665/70
()
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EREIGNISSE IM DETAIL

1664  - Sonntag, 16. November 1664
Einweihung der Kirche St. Georg in Flüelen
In Flüelen findet die Einweihung der Kirche St. Georg mit vier Altären durch den päpstlichen Nuntius Friedrich Borromäus statt, welcher das Kirchweihfest auf den Sonntag nach der Oktav von St. Martin festsetzt.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 169; Gasser Helmi, Kunstdenkmäler, Bd. 2, S. 80 f.
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1665  - Dienstag, 31. März 1665
Flüelen darf eigene Kirche mit Friedhof und Taufstein errichten
Uri ersucht Obwalden um eine Scheibenschenkung in die «neu und ansehnlich» erbaute Kirche des «Fleckhens Flüelen».
Uri ersucht Obwalden um Scheibenschenkung für Kirche in Flüelen
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1843  - Donnerstag, 10. August 1843
Die Aussenrenovation der Kirche Flüelen ist abgeschlossen
Maurermeister Joseph A. Tscholl aus dem Montafon kann als Abschluss der Aussenrenovation das Kreuz aufstecken. Die Gesamtkosten betragen 1181 Gulden. Die Maurerarbeit leistete Johann Grass, Altdorf, als Zimmermann wurde Jakob Joseph Gisler, Schattdorf, zugezogen.
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler, Bd. 2, S. 80 f.
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1954  - Sonntag, 31. Januar 1954
Radballturnier in der Alten Kirche Flüelen
In der Alten Kirche Flüelen findet eine Vorrunde zur Schweizerischen Radballmeisterschaft statt. Es spielen vier Urner Mannschaften und fünf Teams aus der Stadt Luzern, Beinwil, Langnau und Rapperswil.
RMV Altdorf, 100 Jahre Rad- und Motorfahrerverein Altdorf, S. 32.
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1954  - Sonntag, 3. Oktober 1954
Einwohnergemeinde Flüelen beschliesst, die Erhaltung der alten Kirche
Am 20. Juni 1954 wurde die Vereinigung Alte Kirche Flüelen geründet. Seit 1949 wurde im Kreis um Kunstmaler Heinrich Danioth auf eine Renovation der alten Kirche hingearbeitet. Durch eine in den frühen fünfziger Jahren geplante Umfahrungsstrasse stand der Abbruch der alten Kirche zur Diskussion. 1975 wurde die Kirche aussen und 1980/82 auch innen gründlich restauriert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Franken. Heute wird die Kirche für kulturelle Anlässe genutzt.
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler, Bd. 2, S. 86 f.
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1996  - Freitag, 23. August 1996
Ausstellung "Föhnwacht" des Kunstvereins Uri
Das Heinrich-Danioth-Gedenkjahr 1996 erlebt einen weiteren Akzent: In der Alten Kirche in Flüelen wird die Ausstellung "Föhnwacht"des Kunstvereins Uri eröffnet. Sie zeigt die Entstehung dieses berühmten Wandbildes von der ersten Idee bis zum vollendeten Werk.
UW 102, 31.12.1996
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GEMEINDEN

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 Andermatt
 Attinghausen mit Brüsti
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 29.11.2020