Gebäude und Anlagen im Detail
EREIGNISSE IM DETAIL
1608
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Mittwoch, 25. Juni 1608
Vier Schwestern kommen ins Kloster von Attinghausen
Die erbetenen vier Schwestern aus dem Kloster Pfanneregg im Toggenburg beziehen, das von Jakob Plätteli erbaute Klösterlein. Denselben steht Schwester Klara Mangold von Menzingen als Oberin vor.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 46.
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1608
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Montag, 1. Dezember 1608
Oberin des Frauenklosters Attinghausen wird in das Mutterhaus gerufen
Oberin Schwester Klara Mangold von Menzingen wird im Dezember ins Mutterhaus nach Pfanneregg zurückberufen. Als Frau Mutter wird sie durch Sr. Helena Lindenmann von Rorschach ersetzt.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 46.
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1609
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Sonntag, 16. August 1609
Im Frauenkloster Attinghausen finden die ersten Einkleidungen statt
Im neuen Klösterlein finden die zwei ersten Einkleidungen statt, zwei weitere folgen. Unter den Neueingekleideten befinden sich die zwei Urnerinnen Schwester Angelina Wirsch von Sisikon und Schwester Agnes Bessler von Altdorf.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 46.
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1612
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Freitag, 2. März 1612
Die Oberin in Attinghausen wechselt erneut
Nachdem im Januar die Oberin Schwester Helena Lindenmann nach Pfanneregg zurückkehrt, wo sie zur Frau Mutter erwählt wurde, kehrt auf dringende Bitten Schwester Klara Mangold ins Kloster Attinghausen zurück.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 46.
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1612
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Samstag, 3. März 1612
Verträge für den Bau eines neuen Klosters werden geschlossen
In Attinghausen werden mit dem Maurermeister und dem Zimmermeister Verträge für den Bau eines Klosters abgeschlossen. Der baukundige Guardian Lorenz Hoffmann legt fest, wie das Kloster gebaut werden soll.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 46 f.
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1612
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Montag, 12. März 1612
Zwei Attinghauser Schwestern begeben sich auf Sammelreise
Während der Bauzeit sind zwei Schwestern ein Jahr lang fast beständig auf Sammelreisen (bis März 1613), mit nur zwei kurzen Unterbrechungen von einigen Tagen. Es kommt dabei die schöne Summe von 5000 Gulden zusammen.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 47.
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1612
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Freitag, 6. April 1612
Ecksteinlegung zur Vergrösserung des Klosters in Attinghausen
Beim Neubau des Klosters Attinghausen wird der erste Eckstein gesetzt.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 81; Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 47.
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1613
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Freitag, 1. März 1613
In Attinghausen wird Frau Mutter ausgetauscht
Im Frühjahr soll der Bau der Klosterkirche in Angriff genommen werden. Da Schwester Klara Mangold sich aufs Bauen nicht so gut verstand wie die frühere Oberin Helena Lindenmann, wird durch Vermittlung des päpstlichen Nuntius dahin gewirkt, dass die Frau Mutter von Pfanneregg in gleicher Eigenschaft nach Attinghausen wieder berufen wird. Im März trifft sie ein, und Schwester Klara kehrte nach Pfanneregg zurück.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 47.
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1613
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Montag, 1. April 1613
Eckstein für die Klosterkirche in Attinghausen wird gelegt
Der erste Eckstein für die neue Klosterkirche in Attinghausen wird gelegt und die Kirche bis in den Herbst unter Dach gebracht.
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 47.
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1616
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Montag, 30. Mai 1616
Weihe der neuen Klosterkirche in Attinghausen
In Attinghausen findet die Weihe der neuen Klosterkirche durch den hochwürdigsten Weihbischof von Konstanz Johann Jakob Mirgel statt. Die Kirche wird in der Ehre Gottes, Unserer Lieben Frau und aller Hl. Engel geweiht; der Hochaltar in der Ehre der heiligsten Dreifaltigkeit, Unserer Lieben Frau, des Hl. Michael und aller Hl. Engel wie auch des Hl. Franziskus und der hl Klara. Der eine Seitenaltar: in der Ehre der Hl. Katharina, der Hl. Agatha, der Hl. Elisabeth von Thüringen und des Hl. Ludwig Bischof. Der andere Seitenaltar: in der Ehre des Hl. Jakob Apostel, ferner der Hl. Bonaventura, Bernhard, Barbara und Helena. Das Kirchweihfest wird auf den dritten Sonntag nach Ostern festgesetzt. Als Hauptpatrone verehrt das Kloster alle heiligen Engel. Dementsprechend heisst es: „Kloster zu (oder bei) allen heiligen Engeln".
Wind Siegfried, Frauenkloster Attinghausen, in: HNBl Uri 26 (1920), S. 47 f.
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1676
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Sonntag, 20. Dezember 1676
Kloster Zu Allen Engeln brennt nieder
In Attinghausen brennt das Kloster Zu Allen Engeln nieder.
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Bd. I.I., S. 313.
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GEMEINDEN
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