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ABGEGANGENE BAUTEN

Gemeinden Übersicht

Einzelne Strassen



Axenstrasse (A4)
 
1865 -
Beginn: Kantonsgrenze SZ ( müM)
Ende: ( müM)
Strassenlänge: 0 km
Höhendifferenz: müM
  
Der Axen galt mindestens bis zur Eröffnung der Fahrstrasse 1865 für den Radverkehr als unüberwindbares Hindernis. Die nahezu senkrechten Felswände nördlich des Gruontals und die hohen Felsklippen der zum See abfallenden Runsen des Gumpisch- und Buggitals stellten sich als Barrieren in den Weg. Für den Güter- und Personentransport bot sich der Seeweg an. Daneben wird nur ein beschwerlicher Landweg über den Axen bestanden haben, der den Naturgefahren stark ausgesetzt war. General Suworow wählte 1799 bei seinem Marsch mit seiner russischen Armee von 20'000 Mann nicht den Weg über den Axen, sondern die viel längere Route über den Kinzigpass und durch das Muotatal.



Nach der Fertigstellung der durchgehenden Strasse über den Gotthard in den 1830er Jahren sollte das Teilstück entlang des Urnersees folgen. Zwar beschleunigte das Dampfschiff ab 1837 zwar den Seeverkehr, doch konnte dieser dem Radverkehr auf der Strasse nicht Konkurrenz bieten. Zudem war Sisikon noch an keine Fahrstrasse angeschlossen.
Zur Durchquerung des Axens standen verschiedene Varianten zur Diskussion. 1851/52 wurde durch den Axen bereits eine Telegraphenleitung erstellt. 1862 wurde dann mit dem Bau der Axenstrasse begonnen. Auf der Urner Seite wurde das Projekt von Karl Emanuel Müller mit einer hohen Linienführung in Angriff genommen. 1865 konnte die Strasse eröffnet werden.



Die neue Strasse war den Naturgefahren wie Lawinen, Rüfenen und Steinschlag ausgesetzt. Mit dem aufkommenden Tourismus wurde die Axenstrasse mit ihrer Galerie und dem Blick auf Flüelen und Bristen zu einer weltbekannten Touristenattraktion. Um die Jahrhundertwende erschienen auch die ersten Automobile im Gotthard-Kanton. Das 1901 erlassene kantonale Automobilverbot betraf nur die Passstrassen. Die Axenstrasse führte jedoch in eine Sackgasse. Nach der Öffnung 1917 und mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 1920er-Jahre erschienen die Automobile immer zahlreicher. Die Staubplage vertrieb nach der Hotelkrise des Ersten Weltkrieges die Fussgänger endgültig.



Im Rahmen der Subventionierung der Alpenstrassen durch den Bund wurde in den 1930er-Jahren auch die Axenstrasse dem wachsenden Automobilverkehr angepasst. 1937/38 wurde die Strasse asphaltiert und verbreitert. Beim Bau der Tunnels wurde auf eine grössere Längenausdehnung verzichtet. Diese Tunnels hätten eine künstliche Beleuchtung erfordert, da man den sonst erforderlichen Querschlag kaum hätte riskieren dürfen. Der Ausbau am Axen sollte Beispiel dafür sein, dass der Strassenbau den Einheimischen wieder Arbeit brachte und der Bund die Ausgaben mit 75 Prozent bezahlte. Der Ausbau brachte eine klare Verkehrstrennung.

Seit 1976/77 wurden neue Brücken gebaut (Gumpisch-, Heisstal, südlich von Adams Rüti, Lauwital und im Tal südlich von Sulzegg), neue Tunnels gestochen (zwischen Tellen und südlich von Grawegg, unterhalb des Axenmätteli und in der Axenflue) und Steinschlaggalerien gebaut. Durch diese Neubauten wurden mehrere Teilstücke stillgelegt oder als Wanderweg benützt (Weg der CH).

Mit dem 2005 eröffneten Umfahrungstunnel wurde das Dorf Flüelen umfahren. Die Umfahrung von Sisikon befindet sich in Planung, der Baubeginn wurde von Umweltverbänden durch Einsprachen herausgezögert.

Literatur:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler II, S. 61 ff.; Stadler-Planzer Hans, Karl Emanuel Müller, S, 464 ff.; IVS Dokumentation Uri, StAUR P-137/161-4; Fryberg Stefan / Gisler-Jauch Rolf, Verkehrswege in Uri – Die Axenstrasse, Heft 8; Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 214.

Fotos:
Die Axenstrasse mit Blick vom Urnersee (Rolf Gisler-Jauch, 2007).
Der Uristier begrüsst an der Galerie der Axenstrasse (Michael Aschwanden, um 1912; StAUR Slg Bilddokumente 109.01-BI-36147).
Spaziergänger auf der Axenstrasse (Michael Aschwanden, um 1912; StAUR Slg Bilddokumente 109.01-BI-36150).
Die Axenstrasse am nördlichen Eingang von Flüelen mit Chalet Infanger (Michael Aschwanden, um 1912; StAUR Slg Bilddokumente, 110.14-BI-36059).

GEMEINDEN

Sisikon
Flüelen

STRASSENABSCHNITTE



Kleine Galerie

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Link: Detailansicht
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Buggital
Flüelen
Tunnelbauten; Strassentunnel
Link: Detailansicht
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Stutzegg

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Link: Detailansicht
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Gumpisch-Süd

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Link: Detailansicht
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Tellsplatten
Sisikon
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Link: Detailansicht
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Axen Tunnel
Flüelen
Brückenanlagen; Eisenbahnbrücke
Link: Detailansicht
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Zingel

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Link: Detailansicht
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EREIGNISSE

Montag, 6. Oktober 1862  - Strassenanlagen, Gotthardstrasse
Bau der Axenstrasse beginnt
Der Bau der Axenstrasse beginnt am 6. Weinmonat 1862.
RSchB Uri 1863/4, S. 27; Muheim, Strassenbaupolitik, S. 79.
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Freitag, 8. Januar 1904  - Mobilität und Verkehr erkehr, Fuhrwerk- und Kutschenverkehr
Unglücksfall an der Axenstrasse
Auf der Axenstrasse scheut ein Fuhrwerk und reisst die Kutsche samt den vier Insassen in den See. Ein Familienvater ertrinkt, Pferd und Wagen gehen verloren.
UW 2, 9.1.1904
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Donnerstag, 1. Dezember 1904  - Plätze,
Lorenz Zwyer erwirbt das «Spinnenloch»
Lorenz Zwyer von Sisikon erwirbt von der Korporation Uri auf dem Weg der öffentlichen Steigerung die dreieckige, 25 m lange und maximal 7 m tiefe Allmendparzelle «Spinnenloch» an der Axenstrasse. Dem Käufer ist gestattet, «behufs baulicher Vorrichtungen den Platz nach ostwärts durch Aushebung des Felsens nach Belieben zu erweitern». Was Lorenz Zwyer mit der Parzelle beabsichtigt, ist nicht überliefert.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 244.
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Sonntag, 25. April 1909  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Initiative auf zeitweise Sperrung der Axenstrasse
Einwohner der drei Gemeinden Sisikon, Flüelen und Altdorf reichen beim Regierungsrat eine Initiative bereffend Sperrung des Automobilverkehrs auf der Axenstrasse für die Zeit von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 17 Uhr (vom 1. Mai bis 1. Oktober) ein. Unter den Initianten sind auch Flüeler Wirte, welche durch die "Beschwerden des reisenden Publikums" zur Initiative veranlasst worden sind. Weiter wird seitens der Initianten vor allem gegen die unvernünftige Fahrweise protestiert. Die Petition wird vom Landrat abgewiesen. Seinen Entscheid begründet der Rat mit der ablehnenden Haltung der Schwyzer Behörden gegenüber einem solchen Verbot und "mit Rücksicht auf die hiermit verbundene schwere Schädigung der Fremdenindustrie." Dagegen wird beschlossen, dass die Axenstrasse von den Automobilen nur in sehr mässigem Tempo (10-15 km/h) befahren werden dürfe.
Petition vom 25. April 1909. Protokoll über die Konferenz zur Besprechung der Initiative betref-fend den Automobilverkehr auf der Axenstrasse vom 2. Juni 1909 (StA UR R-720-19/1000(1)); GP, No. 25, Erstes Blatt, 19. Juni 1909.
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Freitag, 12. August 1910  - Heimatschutz, Allgemeines
Flüeler Gemeinderat wehrt sich gegen Chalet im „Spinnenloch“
Der Flüeler Gemeinderat hat sich mit einem Gesuch des Verkehrsvereins gegen den Chaletbau von Josef Karl Niedermayer-Gisler im „Spinnenloch“ an der Axenstrasse zu befassen. Darin wird der Gemeinderat aufgefordert, gegen den im Entstehen begriffenen Werbetempel an der Axenstrasse „des entschiedensten Stellung nehmen“. Es könne unter keinen Umständen gebilligt werden, dass diese Strasse, die von jedem Schweizer als ein nationales Eigen- und Heiligtum angesehen wird, durch „profane Markt- und Engagierbuden“ entwürdigt werde. Dieser Protest nützt jedoch nichts.
Iten Karl, Uri damals, Anhang.
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Freitag, 30. Dezember 1910  - Fotografie, Allgemeines
Fotograf Michael Aschwanden ersucht um Bewilligung
Der Altdorfer Fotograf Michael Aschwanden ersucht den Regierungsrat des Kantons Uri um die Bewilligung, einen Teil des Platzes beim Kilometerstein 6 am südlichen Ende des Axentunnels vor Flüelen für fotografische Aufnahmen benützen zu dürfen.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 244.
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Samstag, 10. August 1912  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Schauermärchen nach einem Automobilunfall
Nach einem Unfall auf der Axenstrasse zwischen einem Automobil und einem Fahrrad geht im Volke ein Schauermärchen um, dass die Autofahrer den Burschen in den See geworfen hätten, um sich seiner zu entledigen. In Wahrheit bringt der Besitzer des Automobils, ein Amerikaner, den verunfallten Burschen jedoch ins Spital von Schwyz. Dementsprechend ist dann auch der Zeitungskommentar: "Rührend hervorzuheben ist die Sorgfalt, die der Autobesitzer dem Verunfallten angedeihen liess."
UW, No. 32, Erstes Blatt, 10. Aug. 1912.
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Samstag, 25. Januar 1913  - Fotografie, Allgemeines
Michael Aschwanden erhält Bewilligung für einen Fotokasten
Michael Aschwanden ersucht die Regierung um die Erneuerung der Gewerbebewilligung und bittet gleichzeitig um die Erlaubnis, unmittelbar hinter dem Kilometerstein 6 einen Kasten für seine Fotoapparate am Felsen zu befestigen. Diesem Begehren wird entsprochen, die Taxe steigt auf 60 Franken.
RRB 25.1.1913; Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 245.
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Donnerstag, 3. Juli 1913  - Fotografie, Allgemeines
Zürcher Fotograf fotografiert im «Spinnenloch»
Der Zürcher Ludwig Macher-Mayer erhält die Bewilligung, während eines Monats im Kanton Uri zu fotographieren, der dann aber bedeutend länger bei Josef Karl Niedermayer im «Spinnenloch» tätig ist und Schwierigkeiten mit der Gewerbepolizei bekommt.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 244.
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Mittwoch, 14. Juni 1916  - Fotografie, Allgemeines
Michael Aschwanden erstellt Dunkelkammer in Felshöhle
Michael Aschwanden baut seinen Standort Axen Süd beim Kilometerstein 6 zu einer aus dem Fels gesprengten Höhle aus. Das Land kauft er von der Korporation Uri für 100 Franken. Die 6 m breite, 5.50 m tiefe und 3 m hohe Höhle wird strassenseitig mit Bossensteinen in Rundbogen gefasst und mit Fenstertüren versehen. Der Regierungsrat hat verlangt, dass das neue Mauerwerk so weit möglich mit den aus dem Felsen gesprengten Steinen erstellt werde. Grosse Fugen sollten vermieden, die Mauerkanten unregelmässig und die Steine wenig behauen belassen werden. Die Rolljalousien an den Eingängen müssen in der Steinfarbe gestrichen werden, damit das Bauwerk das Landschaftsbild nicht negativ beeinflusse. Die Seiteneingänge durften nicht als Schaufenster genutzt werden, und der Betrieb eines Verkaufsmagazins ist dem Inhaber verboten. Der neue Raum ist sehr praktisch, denn hier kann Michael Aschwanden eine Dunkelkammer einrichten. Vorher musste man die Utensilien jeden Morgen auf einem Leiterwagen über die holprige Schotterstrasse von Flüelen hierher ziehen.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 245 f.
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Donnerstag, 6. Dezember 1917  - Fotografie, Allgemeines
Michael Aschwanden kauft das «Spinnenloch»
Michael Aschwanden kauft aus dem Besitz der Familie Niedermayer-Gisler von der Urner Kantonalbank die Parzelle im «Spinnenloch» samt Chalet. Das Häuschen mit dem amputierten Dach ist ihm ein Dorn im Auge. Er überlegt sich einen vollständigen Neubau und denkt auch über eine Renovation nach. Er zeichnet verschiedene-Ansichten und Grundrisse, die er den kantonalen Baubewilligungsbehörden vorlegt. Doch der Kantonsingenieur stellt sich, wie schon bei Josef Karl Niedermayer quer. Schliesslich verzichtet Michael Aschwanden auf einen Neubau und übernimmt das 6.70 m tiefe und 7 m breite, fast quadratische Häuschen, setzt ihm aber später ein neues Satteldach mit der in der Gegend üblichen Ausladung auf.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 246.
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Samstag, 23. August 1919  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Unfall auf der Axesntrasse mit tödlichem Ausgang
Die „Gotthard-Post“ berichtet von einem Unfall mit einem Gesellschaftswagen mit tödlichem Ausgang auf der Axenstrasse.
GP, No. 34, Erstes Blatt, 23. August 1919.
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Montag, 4. Juli 1921  - Fotografie, Allgemeines
Baubewilligung für Michael Aschwanden
Michael Aschwanden erhält die Baubewilligung für das Chalet im «Spinnenloch» an der Axenstrasse, mit der Einschränkung, dass nur am Kiosk selbst eine anständige und nicht zu aufdringliche Firmenaufschrift sichtbar sei und auch nur hier Ansichtskarten und andere Fotografien ausgehängt werden. Das geschieht denn auch, das Chalet erhält den Namen «Axenfluh» und gewinnt unter den mächtigen Felsbrocken sein zurückhaltendes, malerisches Aussehen zurück.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 246.
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Donnerstag, 25. Januar 1923  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Die Erhebung der Motorfahrzeuggebühr wird an die Eingangstür verlegt
Der Urner Landrat beschliesst, die Erhebung der Taxen von Altdorf an das Eingangstor des Kantons, an die Axenstrasse zu verlegen.
StAUR R-720-11/1015; LL 24/474, 492.
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Samstag, 15. August 1925  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Auto verunglückt auf der Axenstrasse
Die „Gotthatd-Post“ berichtet von einem Unfall auf der Axenstrasse, bei dem ein mit fünf Personen besetztes Automobil wegen übersetzter Geschwindigkeit in den Strassengraben fährt und ein Insasse, der Coiffeurangestellte Waser, dabei ums Leben kommt.
GP, No. 33, 15. August 1925.
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Montag, 26. Oktober 1931  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Verkaufschalet an der Axenstrasse brennt
Das Verkaufschalet von Photograph Richard Aschwanden im Spinnenloch an der Axenstrasse brennt nieder.
UW 44, 31.10.1931
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Dienstag, 12. Januar 1932  - Umwelt, Erdrutsche, Felssturz
Felssturz auf die Axenstrasse
Die Axenstrasse wird durch einen mächtigen Felssturz verschüttet. Dank grossen Anstrengungen der dort beschäftigten und ständig der Gefahr ausgesetzten Arbeitsgruppe des kantonalen Bauamtes kann dann die Axenstrasse dem Autoverkehr wieder geöffnet werden. Von einer öffentlichen Bekanntmachung wird jedoch abgesehen und "das Befahren der gefährdeten Stelle dem Ermessen des einzelnen Fahrers überlassen, um so der Verantwortung enthoben zu sein. Eine grössere Anzahl Automobile wagt die Fahrt durch die Axenstrasse. Doch am folgenden Tag ist die Strasse wiederum verschüttet. Es wird eine Notbrücke erstellt und die Strasse bleibt für mehrere Wochen geschlossen.
Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 176 f.
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Dienstag, 12. Januar 1932  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Felssturz an der Axenstrasse
Bergsturz am Gumpisch! Die Axenstrasse wird stark beschädigt. Sie kann zwar für den Verkehr in kurzer Zeit wieder geöffnet werden, bei der eintretenden Schneeschmelze bewegt sich jedoch das zu Tausenden von Kubikmetern lagernde Material an den Halden des Gumpisch abwärts. Die Axenstrasse muss für drei Wochen gesperrt werden. Sie wird in der Folge talwärts verschoben und das Tal durch Eisenträger so überbrückt, dass der immer noch andauernde Schuttstrom ungehindert abfliessen kann. Der Bergsturz ist ein weiterer Wink, dass die bald 70jährige Axenstrasse dem modernen Verkehr und der notwendigen Sicherheit nicht mehr genügen kann.
UW 3, 16.1.2001
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Dienstag, 10. November 1936  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Vorschlag zum Neubau einer Axenstrasse
In einem Leserbrief in der „Gotthard-Post“ wird vorgeschlagen, die Axenstrasse aus touristischen und sicherheitspolitischen Gründen hoch über dem See neu zu erstellen.
GP, No. 41, 10. Oktober 1936.
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Dienstag, 21. Dezember 1937  - Fotografie, Allgemeines
Chalet an der Axenstrasse soll neuem Axentunnel weichen
Der Urner Kantonsingenieur schreibt dem Fotografen Michael Aschwanden, dass der nördliche Eingang des geplanten neuen Axentunnels wahrscheinlich beim «Spinnenloch» in die Strasse münden werde, sodass das Chalet entfernt werden müsse. Schon tags darauf antwortet Michael Aschwanden, er freue sich über den Neubau der Axenstrasse und wolle Hand zu einer allseits befriedigenden Lösung bieten. Da er seit Jahren einen grösseren Teil seines Lebensunterhaltes mit seiner Tätigkeit an der Axenstrasse verdiene, sei er darauf angewiesen, dass man ihm einen neuen attraktiven Standort an der Strasse anbiete. Gleichzeitig fragt er an, ob er 1938 sein Chalet im «Spinnenloch» wie üblich nutzen könne.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 247.
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Mittwoch, 12. Juli 1939  - Fotografie, Allgemeines
«Spinnenloch» weicht der neuen Axenstrasse
Das 120 m2 umfassende Grundstück im «Spinnenloch» gelangt von der Familie Aschwanden durch Expropriation an den Kanton Uri. Der neue Axentunnel wird gebaut und mündet genau beim Chalet in die Strasse. Das Fotoatelier im «Spinnenloch» wird aufgegeben, der Standort beim Kilometerstein 6 aber bleibt erhalten und wird sporadisch weiterbetrieben.
Horat Heinz, Dreimal zwei Minuten und noch etwas Geduld, in: Aschwanden Michael, Unterwegs auf der Axenstrasse 1911-1939; S. 247.
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Montag, 5. Februar 1940  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Felssturz an der Axenstrasse
Zwischen 14 und 15 Uhr verschüttet ein Felssturz die Axenstrasse zwischen der Tellsplatte und der Axengalerie. Das Trottoir wurde vollständig weggerissen. Die Strasse ist für einige Tage geschlossen. Bei den Räumungsarebiten verliert ein Soldat am 7. Februar sein Leben. Der Feslsturz und die anschliessende tagelange Sperrung der Strecke lassen einmal mehr die Diskussion um den Bau einer linksufrigen Verbindung aufkommen. Im Landrat wird gar eine Motion eingereicht, welche an Stell der beschlossenen Strasse von Seedorf nach Bauen eine linksufrige Vierwaldstätterseestrasse fordert.
UW 11, 10.2.1940; UW 11, 10.2.1940; UW 17, 2.3.1940
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Montag, 5. Februar 1940  - Umwelt, Erdrutsche, Felssturz
Schwerer Felssturz verschüttet Axenstrasse
Am Morgen des Güdelmontags ereignet sich auf der Axenstrasse beim sogenannten "Napoleonskopf" ein gewaltiger Felssturz. Die Strasse wird auf einer Länge von 50 bis 60 Meter mit Blöcken überschüttet und teilweise samt dem Trottoir mit in die Tiefe gerissen. Die auf die Strasse gefallene Gesteinsmasse umfasst zirka 600 bis 700 Kubikmeter. Es muss eine Notbrücke erstellt werden, da bei der Absturzstelle das Gelände auf zirka 80 Meter steil abfällt.
Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 250.
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Samstag, 10. Februar 1940  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Durchtunnel am Axen kein Thema
Die „Gotthard-Post“ berichtet nach dem Felssurz am Axen von der Idee, die Strasse in den Berg zu verlegen und die bisherige Strasse als Fussgängerweg bestehen zu lassen. Doch es wird bemerkt, dass es sich bei diesem Strassenstück "um eine der schönsten Partien der ganzen Axenstrasse handle, sodass die Frage der Durchtunnelung wohl erwogen sein will."
GP, Nr. 6, 10. Februar 1940.
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Donnerstag, 7. März 1940  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Axenstrasse wieder offen
Nachdem eine aus Eisenträgern bestehende Notbrücke erstellt worden ist, kann die Axenstrasse nach einmonatigem Unterbruch wieder geöffnet werden.
GP, No. 10, 9. März 1940.
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Samstag, 10. August 1940  - Tunnelbauten, Strassentunnel
Entlüftung langer Tunnels ist noch nicht geklärt
In die Diskussionen um ein Tunnel am Axen oder einen erneuten Durchstich von Engelberg ins Meiental ist man in Zeitungsberichten der Ansicht, dass die Entlüftung solcher langer Strassentunnels noch nicht restlos gelöst sei. Weiter sollen Projekte in den Vordergrund gerück werden, deren Notwendigkeit einmal militärisch erwiesen sind und innert verhältnismässig nützlicher Frist vollendet werden können.
GP, Nr. 32, 10. August 1940.
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Sonntag, 27. Februar 1944  - Umwelt, Lawinen
Milchbach-Lawine verschüttet Axenstrasse
In früheren Jahren kam die Milchbachlawine nie bis zur Strasse. Nun verschüttet sie die Axenstrasse und richtet an der Anlage grosse Schäden an. Zwei weitere Niedergänge am 6. Und 20. März verschütten mit den riesigen Schneemassen die Strasse und verhindern jeglichen Verkehr.
RSchB UR 1944/45, S. 16 f.
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Donnerstag, 4. Februar 1960  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Tödlicher Unfall in der Fedier-Kurve bei der Tellsplatte
In der Fedier-Kurve bei der Tellsplatte kollidieren ein Berna-Lastwagen mit Anhänger und ein Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern. Der 53-jährige Peugeot-Fahrer zieht sich dabi tödliche Verletzungen zu.
StAUR G-300-12/80--3 (1,19).
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Montag, 11. Juni 1962  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Tödlicher Unfall auf der Axenstrasse
In der «Fedierkurve» auf der Axenstrasse kollidiert ein in Richtung Brunnen fahrender Vespafahrer auf der nassen Fahrbahn mit einem Urner Personenwagen Der in Bern wohnhafte 23-jährige Italiener wird dabei tödlich, seine Mitfahrerin sowie die Lenkerin des Studebakers werden schwer verletzt.
StAUR G-300-12/80-3 (3,5).
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Dienstag, 2. Juli 1963  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Steinschlag fordert Todesopfer auf der Axenstrasse¨
Ein deutscher Personenwagen wird auf der Axenstrasse zwischen Sisikon und Flüelen beim «Zingelegg» von einem Steinschlag getroffen. Der 43-jährige Fahrer erliegt im Kantonsspital Uri seinen schweren Verletzungen.
StAUR G-300-12/80-3 (14,10).
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Sonntag, 3. Juli 1966  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Verkehrsunfall mit drei Toten auf der Axenstrasse
Auf der Axenstrasse zwischen Axenfluh und Tellsplatte durchschlägt vor Mitternacht ein Personenwagen mit Luzerner Kontrollschildern das Strassengeländer und stürzt in den Urnersee ab. Dabei werden die drei Insassen, alle zwischen 18- und 22 Jahre alt, getötet. Das Wrack des Autos wurde fünf Tage später aus dem See gehoben.
StAUR G-300-12/80-3 (9,14).
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Montag, 31. Dezember 1973  - Umwelt, Erdrutsche, Felssturz
Drei Felsstürze auf die Axenstrasse in einem Jahr
1973 wurden sechs Felssürze oder Steinschläge auf Kantonsstrassen registriert, drei davon auf der Axenstrasse.
RSchB 1972/1973, S. 70
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Samstag, 27. Juli 1974  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Italienische Familie stürzt mit Auto in den Urnersee
Die seit vielen Jahren im französischen Pont-à-Mousson lebende italienische Familie Buttignol fährt gegen 3.00 Uhr morgens auf der Axenstrasse in Richtung Süden. Die italienische Familie ist unterwegs in ihre Heimat, um dort an der Beerdigung von Familienangehörigen teilzunehmen. Kurz vor dem nördlichen Eingang des grossen Axentunnels, in der scharfen Linkskurve beim «Spinnenloch», verliert der 24-jährige Fahrer Gabriel Buttignol die Herrschaft über sein Fahrzeug. Das Auto mit den vier Familienmitgliedern gerät zuerst aufs Trottoir, durchbricht danach das Strassengeländer und stürzt schliesslich rund 80 Meter im freien Fall in den Urnersee. Eine Insassin wird aus dem Auto geschleudert und kann tot geborgen werden, während die übrigen Insassen mit dem Fahrzeug im See versinken. Das Unglücksfahrzeug kann in einer Tiefe von 135 Metern geortet und das Wrack mit den drei Insassen vier Tage später geborgen werden.
UW 60, 31.7.2019, S. 4.
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Dienstag, 1. Juni 1976  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Auto mit zwei Insassen stürzt in den Urnersee
Auf der Axenstrasse durchschlägt ein Auto das Strassengeländer und stürzt in den Urnersee. Die beiden Insassen, eine Frau und ein Mann, finden dabei den Tod. Nach zwei Tagen wird das falsche Autowrack aus dem See gehievt, nicht der gesuchte Fiat 128, sondern ein Opel Kapitän, Jahrgang 1948.
UW 55, 17.7.1976
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Mittwoch, 12. Februar 1992  - Bauen, Wohnen, Haushalt, Bauwesen, öffentlich
Axenstrasse bleibt mehrere Monate gesperrt
Nachdem am Ölberg, auf Schwyzer Gebiet, Risse im Fels entdeckt worden sind und 42’000 Tonnen Fels auf die Axenstrasse zu stürzen drohten, wird die Strasse geschlossen. Sie bleibt bis am 16. Oktober 1992 gesperrt. Mit einem 350 Meter langen Tunnel wird die Gefahrenstelle hinterfahren.
UW 1992
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Montag, 14. Februar 2000  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Axenstrasse
Bei einer Kolission mit einem Sattelschlepper verunglückt ein Urner Personenwagenlenker auf der Axenstrasse tödlich.
UW 13, 16.2.2000
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Donnerstag, 6. Dezember 2012  - Strassenanlagen, Axenstrasse (A4)
Neue Axenstrasse - 2024 soll der Umfahrungstunnel Sisikon fertig sein
740 Millionen Franken investieren Bund und Kantone in die Neue Axenstrasse. Zwei Tunnels mit einer Gesamtlänge von 7,3 Kilometern bilden das Kernstück des Projekts. Die Planung für das Projekt «Neue Axenstrasse» ist auf Kurs. Das schreibt die Bauherrschaft des Ausbauprojektes in einer Medienmitteilung. Konkret heisst das: In einem Jahr soll das Plangenehmigungsverfahren gestartet werden und bereits 2017 fahren die Bagger und Bohrmaschinen auf, um die beiden Kernstücke des Projekts, den 4,4 Kilometer langen Sisikoner Tunnel und den 2,9 Kilometer langen Morschacher Tunnel, zu bauen. 740 Millionen Franken kostet das Projekt, davon muss der Kanton Uri 5 Millionen Franken übernehmen. Im Jahr 2024 schliesslich sollen die beiden Tunnels dem Verkehr übergeben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt will der Bund zudem die alte Axenstrasse instand stellen und den Kantonen Schwyz und Uri übergeben. Insbesondere die Kunstbauten werden dabei auf Vordermann gebracht. Auch die Ortsdurchfahrt Sisikon wird komplett neu gestaltet, heisst es im Projekt.
UW 96, 8.12.2012
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Samstag, 19. April 2014  - Mobilität und Verkehr erkehr, Motorrad
Axenstrasse und Bahn sind nach Unfall gesperrt
Ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen auf der Axenstrasse kurz nach Sisikon auf Schwyzer Kantonsgebiet führt zu einer mehrstündigen Sperrung. Weil der Motorradfahrer auf die Bahnlinie stürzt, muss auch die Bahnverbindung gesperrt werden. Ein Güterzug kann noch rechtzeitig angehalten werden. Der Zweiradlenker erleidet schwere Beinverletzungen.Der ortskundige Mann fuhr einige Meter nur auf dem Hinterrad und verlor die Kontrolle über das Motorrad. Der Lenker fiel vom Fahrzeug – das Motorrad fuhr ohne Lenker weiter. Nach rund 150 Metern prallte es in einen entgegenkommenden Personenwagen. Die Insassen dieses Autos bleiben unverletzt.
UW 31, 23.4.2014, S. 16.
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Donnerstag, 9. Februar 2017  - Umwelt, Erdrutsche, Felssturz
Felssturz auf der Schwyzer Seite der Axenstrasse
Zwischen Sisikon und Brunnen stürzen 1000 Kubikmeter Fels auf den Parkplatz Schiferenegg. Dieser war seit Jahren wegen Felssturzgefahr gesperrt. Die in der nähe verlaufende Axenstrasse wird von dem Ereignis nicht betroffen.
UW 12, 14.02.2017
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Mittwoch, 29. Juli 2020  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Auto kollidiert auf Axenstrasse mit Stein
Kurz vor 5.30 Uhr, fährt der Lenker eines Personenwagens auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Nord. Ausgangs des Tunnels Axen nimmt er am rechten Fahrbahnrand eine Bewegung wahr. In der Folge rollt ein Stein in der Grösse eines Fussballs auf die Strasse. Der Lenker kann trotz erhöhter Aufmerksamkeit und angepasster Geschwindigkeit eine Kollision nicht verhindern. Der 34-jährige Mann blieb unverletzt. Am Fahrzeug enteht ein Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken.
UW 61, 31.07.2020, S. 24.
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Sonntag, 24. Juli 2022  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Privatverkehr
Auto stürzt in den Vierwaldstättersee
Auf dem Schwyzer Teil der Axenstrasse ist am Sonntagmittag ein Auto mit Zürcher Kontrollschildern von Flüelen in Richtung Brunnen unterwegs. Aus unbekannten Gründen fährt es beim Wolfsprung auf der rechten Strassenseite gegen den Felsen. Es schleudert über die Strasse, durchschlägt das Geländer, stürzt aus einer Höhe von 45 Metern in den Vierwaldstättersee und versinkt.
Am Dienstag kann das Auto von einem Kameraschiff geortet worden. Am Mittwochmittag kann das Auto aus einer Tiefe von 182 Metern geborgen werden. Im zerstörten Wagen findet die Polizei eine tote Person und rechnet mit keinen weiteren Opfern.

UW 59, 27.07.2022, S. 3; www.srf.ch (27.07.2022).
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 26.02.2021