Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Donnerstag, 1. Januar 2026
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Samstag, 1. Januar 2005
Aussergewöhnliche Hilfsbereitschaft nach Flutkatastrophe
Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe in Südostasien schnellt nach oben. Die Hilfsbereitschaft weltweit ist aussergewöhnlich gross.
Quellen / Literatur:
UW 2, 8.1.2005
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Samstag, 1. Januar 2005
Dorfläden stehen unter Druck
Auf den 1. Januar hat Volg von Bon-Appétit die Franchisevertrge mit den Primo- und Vis-à-vis-Detaillisten sowie die Belieferungsverträge der Bon-Appétit-Tochter Usego mit den unabhängigen Detailisten übernommen. Die Bon-Appétit-Gruppe zieht sich damit aus dem Detailhandel zurück und hat die ländlichen Gebiete der auf kleine Verkaufsstellen spezialisierten Volg-Gruppe überlassen. Im Kanton Uri sind davon insgesamt zwanzig Geschäfte betroffen. Bisher gibt es in Flüelen und Seedorf Volg-Filialen. Bald könnten neue Geschäfte dazu kommen. Denn für die Detaillisten gibt es in Uri zwei Möglichkeiten. Er kann zum Volg werden oder er bleibt ein selbstständiger Dorfladen, wird aber von Volg beliefert. Er muss eine bestimmte Menge bestellen, das bezeichnet Volg als so genannte Abladewerte. Franchise-Nehmer müssen künftig 90 Prozent der Warenpalette bei Volg beziehen. Die übrigen Detaillisten werden nur beliefert, wenn sie pro Lieferung für mindestens 5500 Franken Trockenware oder für 800 Franken Frischware bestellen. Als Alterntiven kommen die Umwandlung des Geschäfts in einer "Denner-Satelliten", einen "Spar" oder allenfalls in einen "Pick-and Pay" in Frage. Ganz kleine Detaillisten müssen wohl oder übel bei "Cash-and-Carry" die Ware selber holen.
Der Zentrum-Markt - oder gemäss Volksmund "Chäs Arnold" - wird von einem Primo-Laden zu einem Spar-Supermarkt umgebaut.
Quellen / Literatur:
NUZ 23, 28.1.2005, S. 25
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Samstag, 1. Januar 2005
Neu im Jahre 2005
Auf Anfang 2005vwird die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) um 50 Prozent angehoben. Die Transportunternehmen wollen die Preise im Binnenverkehr deshalb um 12 Prozent anheben. Ab 1. Januar dürfen auch 40 Tonnen schwere Lastwagen frei in der Schweiz zirkulieren.
Höheres Rentenalter für Frauen, weniger Alkohol am Steuer und mehr Kompetenzen für die Polizei: das sind drei der über 230 Regeln, die ab dem 1. Januar gelten. Frauen der Jahrgänge 1942 und jünger gehen neu erst ein Jahr später, mit 64, in Rente. Der zulässige Blutalkohol-Grenzwert sinkt von 0,8 auf 0,5 Promille. Ausserdem darf die Polizei neu ohne konkreten Verdacht Atem-Alkoholtests durchführen.
Quellen / Literatur:
UW 101/2004; NUZ 304, 31.12.2004, S. 5.
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Samstag, 1. Januar 2005
Neue Wintersportmöglichkeiten
=> Kunsteisbahn 27.12.2004; Die Natureisbahn Holzboden in Spiringen hat eine erste erfolgreiche Saison hinter sich. Man konnte über 1000 Eintritte verbuchen.
Schneeschuhwandern liegt im Trend. Mit einer Rundtour auf Gitschenen wird ein neues Angebot geschaffen.
Im Skigebiet Biel-Kinzig möchte man einen Sessellift bauen. Es könnten damit auch neue Pisten markiert werden. Die Finanzierung ist die grosse Herausforderung. Die Kinzig AG hofft unter anderem auf Gelder der öffentlichen Hand. Doch damit es solches gibt, muss nun ein gemeinsames Konzept der Gebiete Eggberge, Ruogig, Biel und Ratzi her.
Auf dem Urnerboden können sich Hobby-Langläuferinnen und Langläufer mit der Schweizer Elite messen. Der beste Schweizer Skilangläufer, Reto Burgermeister, hat einen Testlauf absolviert. Am Wochenende kann man gegen die Richtzeit antreten.
Auf dem Ratz wird ein Schneeschuhpfad angelegt (18.2.2005 eröffnet).
Der neu gegründete Verein "Urner Meitlibei" hat als eines seiner Hauptziele die Unterstützung des Skigebiets Biel-Kinzig erklärt. So werden das 1. "Sunnähalb-Gumpätä" und die anschliessende "Meitlibei-Night" durchgeführt.
Quellen / Literatur:
UW 31/2004; UW 14, 23.2.2005 / UW 19, 12.3.2005; UW 29, 16.4.2005
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Samstag, 1. Januar 2005
Tsunami
Japanisches Wort für Welle ist in aller Munde.
Quellen / Literatur:
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Samstag, 1. Januar 2005
Überdimensionale Giesskanne
Neben möglichen verheerenden Folgenden hat das Wasser auch eine magische Ausdruckkraft für Wachstum und Aufschwung. Dies macht sich die Urner Kantonalbank zu ihrem Leitgedanken und benützt die Spritzkanne als Motto ihrer Jahreskampagne 2005. Auf dem Unterlehn ist deshalbseit Silvester eine überdimensionale 1,2 Tonnen schwere und 4 Meter hohe Giesskanne zu bewundern.
Quellen / Literatur:
UW 1, 5.1.2005
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DAS HEUTIGE DATUM
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