Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Sonntag, 1. Juni 2008
Altdorfer Radballer steigen in NLA auf
Claudio Zotter und Thomas Marty krönen eine Topsaison. Beim Final um die NLB-Schweize
Beim Final in Männedorf um die NLB-Schweizermeisterschaft zeigte das Team des RMV Altdorf eine Topleistung und erkämpfte den Aufstieg in die NLA. Qualifiziert für diesen Final waren neben Altdorf auch Männedorf, Sirnach, St. Gallen und Winterthur. Mit grosser Spannung erwartete man das Schlussresultat des Altdorfer Teams, das sich mit dem 21-jährigen Claudio Zotter aus Jugendlichkeit sowie mit dem 44-jährigen Thomas Marty aus Routine und Erfahrung zusammensetzte.
Drei Siege und eine Niederlage
Gegen Winterthur gewannen die Altdorfer mit 5:4, und gegen Männedorf schaute sogar ein 4:1-Sieg heraus. Nicht nach Wunsch verlief das Spiel gegen Sirnach; Altdorf verlor 2:4. Das letzte Spiel gegen St. Gallen musste somit über den Meistertitel und den Aufstieg in die NLA entscheiden. Die St. Galler unterlagen schliesslich gegen Altdorf mit 4:7. Somit wird Altdorf ab der nächsten Saison in der höchsten Klasse mitspielen.
Quellen / Literatur:
UW 43, 4.6.2008
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Sonntag, 1. Juni 2008
Jodlerfest - Urner Farben am Jodlerfest in Luzern
Auch viel Urnerinnen und Urner nutzten das traumhafte Sommerwetter und gingen nach Luzern ans Eidgenössische Jodlerfest.
Das Eidgenössische Jodlerfest von Luzern bleibt als Mammut-Ereignis in bester Erinnerung: herrliches Wetter, Besucher- und Teilnehmerrekorde, ein friedliches Fest für Jung und Alt. Fahnenschwinger, Jodlerinnen und Jodler sowie die Alphornbläser trugen die Urner Trachten und die Urner Fahnen nach Luzern. Einmal mehr wurden Bestnoten in den Kanton Uri zurückgetragen.
Quellen / Literatur:
UW 51, 2.7.2008
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Sonntag, 1. Juni 2008
Landammann Isidor Baumann im Gespräch - «Es wird die Legislatur der Beweise»
Uri soll sich immer an der gesamten Regierung orientieren können und nicht allein am Landammann, betont Isidor Baumann. Aber er hat sich zum Ziel gesetzt, für Uri wirklich präsent zu sein.
Es hat eine neue Legislatur begonnen. Was wird anders sein?
Isidor Baumann: «2008 bis 2012 wird die Legislatur der Beweise werden. Wir haben zusammen mit dem Landrat in den vergangenen vier Jahren sehr viel aufgegriffen, aber noch nicht umgesetzt. Es ist wie bei einem Hausbau, irgendwann muss dann möbliert und tatsächlich eingezogen werden. Jetzt geht es um die endgültigen Produkte, die detaillierte Einrichtung, die genaueren Lebensformen, so zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Tourismusresort in Andermatt, mit der Neat Richtung Norden, mit der tatsächlichen Verlagerung im internationalen Verkehr, mit unserer regionalen Verkehrspolitik im Individualverkehr und im öffentlichen Verkehr, mit den Chancen in der neuen Regionalpolitik, mit der Harmonisierung der Volksschule sowie mit der Gebiets- und Gemeindereform. Die Bedürfnisse im öffentlichen Verkehr stehen zunehmend im Zusammenhang mit den Energiekosten. Sie sehen also, wir werden da und dort weiterhin viel zu tun haben, um die Beweise zu erbringen.»
Quellen / Literatur:
UW 44, 7.6.2008
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Sonntag, 1. Juni 2008
Volksabstimmung - Der siebte Kanton im Bund der Nichtraucher
Künftig gilt mit der Annahme des Gesundheitsgesetzes ein generelles Rauchverbot in allen allgemein zugänglichen Räumen. Angenommen wird auch das Gesetz über die Einführung der neuen Bundesrechtspflege.
15 der 20 Urner Gemeinden haben am 1. Juni das Gesundheitsgesetz angenommen, und das mit 5391 zu 3552 Stimmen, was einen Jastimmenanteil von 60,3 Prozent ergibt. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,1 Prozent. Neinmehrheiten gab es in den Gemeinden Unterschächen (69,9 Prozent), Hospental (60), Wassen (58,9), Bauen (54,8) und Silenen (51,9). Am deutlichsten für das Gesundheitsgesetz stimmten die Gemeinden Isenthal (Jastimmenanteil: 70,5 Prozent), Altdorf (68,9) und Seedorf (65).
Rauchzimmer gestattet
Umstritten war insbesondere der Schutz vor dem Passivrauchen. In Gastwirtschaften und Verkaufsgeschäften, das heisst in allen allgemein zugänglichen Räumen, darf künftig nicht mehr geraucht werden. Vom Rauchverbot in öffentlichen Räumen sind lediglich sogenannte Raucherzimmer ausgenommen; und darin darf eine Bedienung (gastwirtschaftliche Leistung) erfolgen.
Neu im Gesundheitsgesetz verankert ist auch ein Werbeverbot für alkoholische Getränke und Tabakwaren auf Plakaten und ähnlichen Werbeträgern. Wie in zahlreichen anderen Kantonen führt auch Uri ein Verkaufs- und Abgabeverbot von Tabakprodukten für Personen unter 16 Jahren ein. Ausgebaut werden mit dem neuen Gesetz auch die Patientenrechte und -pflichten. Das Gesetz legt die notwendigen Bewilligungen für die Berufe, Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens fest. Für alternativ- und komplementärmedizinische Heilmethoden wird eine Melde- und Auskunftspflicht eingeführt.
Uri folgt damit den Kantonen Tessin, Solothurn, Graubünden, Appenzell-Ausserrhoden, St. Gallen und Genf, die ebenfalls ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Räumen erlassen haben. Im Wallis ist das Referendum gegen ein entsprechendes Gesetz ergriffen worden, im Kanton Freiburg wird im Herbst darüber abgestimmt. In zahlreichen weiteren Kantonen sind gleichlautende oder ähnliche Bestimmungen in Vorbereitung.
Einführung der Bundesrechtspflege
Das Gesetz über die Einführung der neuen Bundesrechtspflege im Kanton Uri wird mit 5675 zu 2744 Stimmen angenommen. Das entspricht einem Jastimmenanteil von 67,4 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,2 Prozent. In drei Urner Gemeinden wurde diese kantonale Vorlage allerdings abgelehnt, und zwar in Unterschächen (Neinstimmenanteil: 60,1 Prozent), Bauen (59,2) und Wassen (51,4). Am deutlichsten angenommen wurde sie in Altdorf (Jastimmenanteil: 77,5 Prozent), Seedorf (71,6) und Realp (71,4).
Quellen / Literatur:
UW 43, 4.6.2008
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Sonntag, 1. Juni 2008
Wenig Interesse am Inline-Skating
Das Nationale Radrennen in Schattdorf findet ohne Inline-Veranstaltung statt. Nach fünf Durchführungen sind die Teilnehmerzahlen rückläufig, vor allem in der Speed-Kategorie
Quellen / Literatur:
UW 20, 15.3.2008
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DAS HEUTIGE DATUM
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