Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Donnerstag, 2. April 2026
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Donnerstag, 2. April 2009
Befriedigendes Ergebnis der Ruag
Der Nettoumsatz konnte um 9 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken gesteigert werden. Von Bedeutung sind die strategischen Investitionen der Ruag.
Der Technologiekonzern Ruag weist nach eigenen Angaben ein befriedigendes Geschäftsergebnis 2008 aus. Am 2. April sind in Bern die Zahlen präsentiert worden. Der Umsatz mit der Luft- und Raumfahrt sowie der Wehrtechnik und Sicherheit konnte um 9 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,4 Milliarden Franken) gesteigert werden. Zur Umsatzsteigerung haben die Bereiche Raumfahrt, Landsysteme und Kleinkalibermunition beigetragen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) beträgt 57 Millionen Franken (Vorjahr: 76 Millionen Franken). Der Rückgang um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auf Anlaufkosten in Zukunftsprojekte, auf die Währungssituation beim US-Dollar, die Rohstoff- und Energiepreissteigerung, die Konjunkturabschwächung in der Automobil- und Halbleiterindustrie sowie insbesondere auf Strukturanpassungen im Simulationsgeschäft zurückzuführen.
Die Armee ist nach wie vor die beste Kundin
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beziehungsweise die Schweizer Armee ist mit rund 36 Prozent des Umsatzes (2007: 34 Prozent) nach wie vor die grösste Einzelkundin. Knapp 90 Prozent des Umsatzes werden in der Schweiz und im übrigen Europa erwirtschaftet.
Die Anteile am Umsatz in der Wehrtechnik mit 54 (Vorjahr: 49 Prozent) und im zivilen Geschäft mit 46 Prozent (51) sind weiterhin ausgewogen. Der Ruag-Konzern hat in den vergangenen Jahren den Aufwand für Forschung und Entwicklung kontinuierlich erhöht. 2008 wurden dafür insgesamt 123 Millionen Franken ausgegeben, 46 Prozent mehr als 2007. Ruag beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 6310 Mitarbeitende, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Auszubildenden liegt in der Schweiz bei rund 10 Prozent des Personalbestandes.
Der Technologiekonzern weist trotz ungünstiger Währungsumrechnung am Stichtag eine gesunde Bilanz, eine nach wie vor gute Eigenkapitalbasis von 48 und eine Eigenkapitalrendite von 7 Prozent aus.
Ein Meilenstein ist die Akquisition von Saab Space und Austrian Aerospace. Der Technologiekonzern Ruag ist heute ein bedeutender Anbieter von Produkten für die Raumfahrt in Europa mit Standbeinen in der Schweiz, Schweden und Österreich. Der Kundschaft können mehr Leistungen aus einer Hand angeboten werden, und das stärkt wiederum die Wettbewerbsposition der Ruag.
Aussichten auf 2009
«Die Ruag verfügt dank erfreulicher Auftragsbestände und einer breiten Abstützung in verschiedenen Märkten mit unterschiedlichen Zyklen über eine gute Ausgangsbasis für 2009», heisst es in der Medienmitteilung zum Geschäftsergebnis 2008. Die konjunkturellen Abkühlungen hätten vereinzelt Auswirkungen auf das zivile Geschäft, namentlich im Triebwerkstrukturbau, im Flugzeugunterhalt sowie in der Zulieferung der Automobil- und Halbleiterindustrie.
Quellen / Literatur:
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Donnerstag, 2. April 2009
Gurtnellen - Linienbusse entgehen knapp einer Lawine
Am Donnerstag, 2. April, donnert gegen 17.00 Uhr in Gurtnellen die «Planggenlawine» zu Tal. Die Kantonsstrasse wird auf einer Länge von zirka 100 Metern und schätzungsweise 7 Meter hoch verschüttet.
Personen sind dabei nicht zu Schaden gekommen. Die beiden Linienbusse der Auto AG hatten aber mächtig Glück: Sie passierten die Strecke nur wenige Minuten vor dem Lawinenniedergang. Gemäss Augenzeugen hat es eine gewaltige Druckwelle gegeben, wobei umliegend viel Wald zerstört wurde. Ältere Anwohner konnten sich nicht erinnern, dass die Lawine jemals in dieser Grösse gekommen ist. Wann die verschüttete Stelle geräumt werden kann, hängt vom Wetter ab.
Quellen / Literatur:
UW 25, 4.4.2009
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Donnerstag, 2. April 2009
GV des Verbandes der Heime und Institutionen - Uri braucht mehr Pflegeplätze
Die Verantwortlichen des Verbandes und der Gesundheitsdirektor stehen vor grossen Herausforderungen. Stichworte: Pflegekostenfinanzierung, Kapazitätsausbau und Personalsituation.
Insgesamt sind bei Curaviva Uri 16 Institutionen vertreten. Diese wiederum vertreten rund 760 Urnerinnen und Urner, welche in einem Pflegeheim wohnen oder von einer Institution betreut werden. Nach Ansicht der Verantwortlichen ist die Personalsituation in den Urner Heimen nach wie vor ein grosses Problem. Es werde immer schwieriger, genügend Personal zu rekrutieren. Zwecks Unterstützung des bisherigen Personals hat Curaviva Uri im vergangenen Jahr vier Weiterbildungskurse mit 116 Teilnehmenden organisiert. Zudem hat die Verbandsspitze mit der Gewerkschaft Syna Gespräche über einen allfälligen Gesamtarbeitsvertrag geführt. Derzeit läuft diesbezüglich eine Vernehmlassung bei den einzelnen Institutionen.
Gesundheitsdirektor Stefan Fryberg überbrachte den Dank des Regierungsrates und sprach dabei ebenfalls die Personalsituation an. «Insbesondere in der Langzeitpflege und der Psychiatrie fehlt es an Personal.» Kopfzerbrechen bereitet ihm aber auch der allgemeine Kostendruck. «Der Kanton kann leider nicht alle Wünsche befriedigen.» Obwohl die Langzeitpflege eigentlich Sache der Gemeinden sei, wolle sich der Kanton aber nicht aus der Verantwortung stehlen. Er verwies dabei auf den Sonderfall Uri. «Wir sind einer der wenigen Kantone mit eigener Geriatrieabteilung am Kantonsspital.» Bauchschmerzen bekommt der Urner Gesundheitsdirektor, wenn er an die Entscheide aus Bern denkt. Durch die Neuordnung der Pflegekostenfinanzierung ergeben sich künftig für die Kantone gewaltige Lasten. «Obwohl diese Reform nun auf 2011 verschoben wurde, ist auch dieses Datum für Uri noch verfrüht.» Insbesondere im Hinblick auf dringend notwendige Kapazitätssteigerung müssen tragfähigen Lösungen gesucht werden. Diese müssten gemeinsam erarbeitet werden.
Quellen / Literatur:
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DAS HEUTIGE DATUM
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