Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Donnerstag, 2. April 2026
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Samstag, 2. April 2016
Andermatter Sieg am King of the Mountain
Das Rennen King of the Mountain in Andermatt zählt zu den beliebtesten Open-Freeride-Events in der Schweiz. Beim Rennen geht es darum, die nur durch wenige Tore markierte Strecke vom Top of the Mountain als Start so schnell als möglich bis zum Bottom of the Mountain – ins Ziel – zu bringen. Gefahren wird die 4,6 Kilometer lange Strecke vom Gipfel des Gemsstocks (2963 Meter über Meer) zum Gurschenboden (2020 Meter über Meer) mit Skiern, Snowboard oder Telemark-Skiern. Die verschiedenen Strecken führen durch Couloirs, Steilhänge, Traversen und bieten einiges an Abwechslung und Action.
Bei bedecktem Himmel wagen sich 77 Athletinnen und Athleten in den Frühlingsschnee. Schnellster und somit «King of the Mountain» wird der Andermatter Jonas Russi mit einer Zeit von 1.57.93 Minuten. «Queen of the Mountain» wird Monika Marty, Unteriberg/Andermatt, mit einer Zeit von 3.32.90 Minuten. Im Snowboard gewinnt Priska Herger, Andermatt, bei den Frauen (3.51.58). Bei den Männern siegt Ruedi Gisler, Altdorf, mit 2.38.66.
Quellen / Literatur:
UW 28, 29.4.2016, S. 25.
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Samstag, 2. April 2016
Eine neue Melodie für den Uristier
Der Uristier soll ein neues Lied erhalten. Das ist das Ziel von Michel Truniger, Dirigent und Musiklehrer. Deshalb hat er gemeinsam mit Christian Zgraggen, ebenfalls Musiklehrer und Konzertmeister, und dem Andermatter Musiker Fränggi Gehrig ein Projekt in Angriff genommen. «Dr Stiär» heisst es. Und es soll ein musikalisches Werk für alle werden. Ein Kinderchor soll es ebenso singen können wie ein Kirchenchor, eine Ländlergruppe es spielen wie ein Orchester. Die Idee beschäftigte Michel Truniger schon länger. Der Urner Schauspieler Rolf Sommer schreibt einen Text – natürlich im Urner Dialekt. Die Melodie hat Fränggi Gehrig schon geschrieben. Für Fränggi Gehrig und weitere Urner Musiker wie Roman Blum, Co-Dirigent der Jugendmusik Altdorf, oder Chorspezialist Armin Wyrsch steht jetzt noch einiges an Arbeit an: Die Noten müssen für verschiedene Besetzungen arrangiert werden. Uraufgeführt werden soll das Projekt am 10. Dezember im Theater(uri). Sieben Formationen – von der Blaskapelle bis zur lateinamerikanischen Band – interpretieren das Stück dann auf ihre Weise.
Quellen / Literatur:
UW 26, 2.4.2016, S. 7.
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Samstag, 2. April 2016
Fischzucht «Basis57»
In Erstfeld entsteht die Fischzucht «Basis57» Am Nordportal des Gotthard- Basistunnels soll die grösste Fischzucht der Schweiz entstehen. Die Zander leben in den Laboranlagen der «Basis57». Diese Fischzucht soll ab 2017 neben dem Erstfelder Tunnelportal des Gotthard- Basistunnels entstehen. 1200 Tonnen Fisch – hauptsächlich Zander, Egli und Pangasius, aber auch Trüschen – sollen hier jährlich gezüchtet werden. Das ergibt 12000 Filet à 150 Gramm pro Werktag. Das Unternehmen will mittelfristig die ganze Wertschöpfungskette abdecken: von der Forschung über die Satz Fischzucht und die Mast bis zum Filetieren und Verpacken. Die ersten Schritte sind gemacht. Die Konzession, dass die «Basis57» das Bergwasser aus dem Tunnel für die Laboranlagen nutzen darf, hat die Urner Regierung im Mai 2015 erteilt, diejenigen für die Grossanlagen hat sie in Aussicht gestellt. Die Laboranlagen sind im August 2015 in Betrieb gegangen. Und die Tests laufen sehr gut. Derzeit sind in den ehemaligen Gebäuden der ARA Erstfeld nur zwei Personen beschäftigt. Vom Forschungspartner ZHAW kommen zusätzlich zweimal in der Woche Umweltingenieure und Biologen zum Einsatz. Später sollen 34 bis 40 Arbeitsplätze entstehen.
Die «Basis57» nutzt das Wasser, das an der Tunnelaussenwand abläuft. Der Tunnel wirkt nämlich wie eine Drainage im Berg. Dieses Wasser ist sauber, da es in einem gesonderten Rohrsystem abgeführt wird, und hat zirka 14 bis 16 Grad Celsius. Pro Sekunde kommen zwischen 150 und 400 Liter Wasser aus dem Berg. Die «Basis57 » arbeitet mit einer geschlossenen Kreislaufanlage. Dort werden möglichst viele unerwünschte Umwelteinflüsse von den Tieren abgehalten. Andere Produktionsanlagen für Zuchtfische sind Netzkäfige im Meer, in Flüssen oder in Seen sowie die Teichwirtschaft und Durchflussanlagen.
Quellen / Literatur:
UW 26, 2.4.2016, S. 3.
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Samstag, 2. April 2016
Pech für den Urner in der U23-Europameisterschaft
Nicolas Christen startet an den U23-Europameisterschaften in der bulgarischen Stadt Russe im 19-köpfigen Feld in der Kategorie bis 71 Kilogramm im griechisch-römischen Stil. Er erhält dabei den Griechen Vasileios Myxakis zugelost. Er verliert das Duell mit 3:6 Punkten.
Quellen / Literatur:
UW 26, 2.4.2016, S. 25.
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Samstag, 2. April 2016
Wegen Gletscherschmelze höhere Produktion
Die konstant hohen Temperaturen im Sommer 2015 führten zu einer aussergewöhnlich starken Gletscherabschmelze und somit zu höheren Zuflüssen in den Stausee auf der Göscheneralp. Dies wiederum ist der Hauptgrund für die gesteigerte Stromproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr. Konkret war die Produktion mit 485,9 Millionen Kilowattstunden Strom rund 20 Prozent höher als im Vorjahr. Mit der Produktion von 100 Prozent Ökostrom leistet das KWG einen wesentlichen Beitrag zur CO2freien und somit klimafreundlichen Stromversorgung in der Zentralschweiz.
Erschwert wurde der Kraftwerksbetrieb durch drei Zwischenfälle, die sich innerhalb von kurzer Zeit ereigneten und die Produktion teilweise stark beeinträchtigten.Das KWG investierte rund 7,3 Millionen Franken in Sachanlagen, den grössten Teil davon in die Erneuerung von Kraftwerk- und Nebenanlagen. Regional und wirtschaftlich betrachtet ist das KWG ein wichtiger Partner im Kanton Uri. So bezahlte das KWG im vergangenen Geschäftsjahr rund 6,1 Millionen Franken Wasserzinsen sowie 1 Million Franken Steuern an die öffentliche Hand. Das KWG bietet 17,4 Vollzeitstellen und eine Lehrstelle und beschäftigt zusätzlich bis zu 13 Personen im saisonalen Betrieb des Berggasthauses Dammagletscher. 9,5 Millionen Franken respektive zwei Drittel der Wertschöpfung verbleiben im Kanton Uri. Das sind umgerechnet rund 1,6 Rappen pro Kilowattstunde. Im Weiteren stellt das KWG dem Kantonsspital Uri vergünstigten Strom im Gegenwert von rund 448 000 Franken zur Verfügung.
Quellen / Literatur:
UW 26, 2.4.2016, S. 7.
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DAS HEUTIGE DATUM
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