Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Dienstag, 5. April 2016
Chinesischer Manager verstärkt Verwaltungsrat
Im Jahr 2017 stehen an der Spitze des Dätwyler-Konzerns personelle Wechsel an. Der bisherige CEO Paul J. Hälg wird neuer Verwaltungsratspräsident und wird den altersbedingt zurücktretenden Ulrich Graf ablösen. Neuer CEO wird Dirk Lambrecht, langjähriger Leiter des Konzernbereichs Sealing Solutions. Das aktuelle Geschäftsjahr wird jedoch mit dem bisherigen Management bestritten. An der Generalversammlung der Dätwyler Holding AG werden sämtliche Verwaltungsräte mit grossem Mehr für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr wiedergewählt. Es sind dies Präsident Ulrich Graf, Hans R. Rüegg, Hanspeter Fässler, Ernst Odermatt, Gabi Huber, Hanno Ulmer, Ernst Lienhard und Jürg Fedier.
Zudem wird der Verwaltungsrat um eine Person erweitert, den chinesischen Staatsangehörigen Zhiqiang Zhang. Dieser ist als Präsident der Greater China Region und als Leiter Emerging Markets Mitglied der Konzernleitung der schwedischen Sandvik- Gruppe.
Der Dätwyler-Konzern blickt grundsätzlich auf ein erfreuliches Geschäftsjahr, auch wenn Dätwyler unter der Aufhebung des Euro-Mindestkurses gelitten hat. Wegen des starken Schweizer Frankens wurde bei der Umrechnung der Auslandsumsätze 95 Millionen Franken an Umsatz verloren. Beim Betriebsgewinn waren es 11,5 Millionen Franken oder fast 10 Prozent.
Angesichts der «vielversprechenden Zukunftsaussichten sowie der soliden Ertragskraft» folgte die Generalversammlung dem Antrag des Verwaltungsrates, eine unveränderte Dividende von 2.20 Franken pro Inhaberaktie und 0.44 Franken pro Namensaktie auszubezahlen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 44 Prozent (Vorjahr: 35,9 Prozent). Genehmigt wurde auch die Obergrenze der Vergütung des Verwaltungsrates und der Konzernleitung. Beim Verwaltungsrat beträgt diese maximal 2,8 Millionen Franken, davon 1,1 Millionen Franken in bar sowie 1,7 Millionen Franken für die Zuteilung der Inhaberaktien der Dätwyler Holding AG. Bei der vierköpfigen Konzernleitung beträgt die maximale Vergütung 7,7 Millionen Franken, davon 6,3 Millionen Franken für die Entschädigung in bar sowie 1,4 Millionen Franken für die Zuteilung der Inhaberaktien. Im vergangenen Jahr wurde der Verwaltungsrat mit total 2,29 Millionen Franken entschädigt (75 Prozent des bewilligten Maximums), die Geschäftsleitung mit 5,38 Millionen Franken (80 Prozent des Maximums).
Quellen / Literatur:
UW 28, 29.4.2016, S. 5.
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Dienstag, 5. April 2016
Neuer Vorsteher für das ASSV Uri
Das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr (ASSV) bekommt einen neuen Chef. Der bisherige Amtsinhaber Albert Zopp geht in Pension. Als neuen Amtsvorsteher wählt der Regierungsrat Toni Epp, Amsteg. Der 46jährige Toni Epp, der im Februar als Regierungsrat kandidiert hat, ist FDP-Mitglied und seit 2008 Landrat der Gemeinde Silenen. Im Frühling wurde er für eine weitere Legislatur wiedergewählt. Laut Kantonsverfassung muss er als vollamtlicher Mitarbeiter der Kantonsverwaltung sein Amt als Landrat niederlegen. Ebenso wird er sein Mandat als Präsident des TCS Uri abgeben.
Quellen / Literatur:
UW 27, 6.4.2016, S. 1.
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DAS HEUTIGE DATUM
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