Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Sonntag, 6. Mai 2007
Korporationsbürgergemeinde: Neues Bürgerrecht wird klar angenommen
Die Korporation Uri hat seit letztem Sonntag ein neues Bürgerrechtsgesetz. Ohne Gegenstimme wurde die Totalrevision angenommen. Die Stimmberechtigten hatten jedoch keine Wahl: Das alte Regelwerk war nicht mehr gesetzeskonform und musste angepasst werden.
Bei strömendem Regen trafen sich am vergangenen Sonntag die Korporationsbürgerinnen und -bürger zur traditionellen Korporationsgemeinde auf dem Altdorfer Unterlehn. Der Regen schien nicht jeden zu stören, im Gegenteil. In seiner Begrüssung sprach Präsident Toni Arnold vom «besten Wetter, wenn auch nicht mit Sonnenschein» und hat damit einigen tropfenden Anwesenden ein Schmunzeln entlockt. Die Regenschirme wurden jedoch trotz «bestem Wetter» nur für die Stimmabgabe zur Seite gelegt. Abgestimmt wurde über die Totalrevision des Gesetzes über das Bürgerrecht sowie die Ämter für die nächsten zwei Jahre.
Schranken und Gebote einhalten
«Das jetzige Gesetz über das Bürgerrecht der Korporation Uri ist nicht mehr verfassungskonform.» Dies betonte Korporationsrätin Kristin Arnold Thalmann in ihrer Ansprache. Sie stellte in kurzen Zügen das neue Gesetz vor (siehe Kasten). «Mit der Revision erreichen wir die nötige und vom Bund verlangte Konformität», sagte Kristin Arnold Thalmann. Denn trotz Autonomie in ihrer Gesetzgebung muss sich die Korporation an die verfassungsrechtlichen Schranken und Gebote halten. Über die einzelnen neuen Artikel wurde in globo abgestimmt. Die Revision wurde vom Halbrund auf dem Unterlehn einstimmig gutgeheissen. Auch die bisherigen Amtsinhaber Toni Arnold (Präsident), Alois Arnold (Vizepräsident) und Hans Traxel (Korporationsverwalter) wurden von den Korporationsbürgerinnen und -bürgern ohne Gegenstimme für die nächsten zwei Jahre bestätigt.
Zusammenarbeit gefragt
Der Präsident der Korporation Uri, Toni Arnold, stellte in seiner Begrüssungsrede die wichtigsten Grundpfeiler des neuen Leitbildes vor. Er sieht das Leitbild als wichtiges Instrument für eine gute und klare Kommunikation, was er als Voraussetzung zum Überleben bezeichnet. «Wir müssen uns laufend neuen Anforderungen stellen», betonte der Präsident, «und unsere Rolle in der Gesellschaft festlegen.» Alpwirtschaftliche Betriebe hätten es schwierig, die Nachfrage nach Land sei gross und der Verdrängungsprozess hart. «Nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Gegend wird sich verändern», sagte Toni Arnold. «Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf allen Ebenen ist gefragt.»
Quellen / Literatur:
UW 35, 9.5.2007
-------------------------
|
Sonntag, 6. Mai 2007
Tell-Trophy in Attinghausen: Favoriten pokerten erfolgreich
An der Tell-Trophy in Attinghausen halten sich die Topfavoriten lange zurück, bis sie endlich den Turbo zünden. Letztlich triumphiert wie schon im Vorjahr der unverwüstliche Erstfelder Steve Gisler. Punkto Beteiligung leidet der bereits zum 35. Mal vom KTV Altdorf organisierte Laufsportanlass ein wenig unter den misslichen, nasskalten Bedingungen.
Quellen / Literatur:
UW 35, 9.5.2007
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|