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Donnerstag, 9. April 2026

Samstag, 9. April 2011
Grossartige Stimmen prägen Tonart Festival
Gefühlvolle Stimmen, hochstehender Jazz, ein wahrhaft krachendes Trio – das war die sechste Ausgabe des Tonart Festivals. Die Entdeckung: Lina Button. Für eine Sekunde ist es ganz still. Der letzte Ton klingt in den Köpfen des Publikums aus. Es ist, als ob alle den Atem anhalten. Dann der tosende Applaus. Vorne auf der Bühne steht Lina Button. Die junge Schweizerin mit ihrer begnadeten Stimme. Gerade erst hat sie in Zürich ihre erste CD getauft, am vergangenen Samstag, 9. April, präsentierte sie in Altdorf ihre Songs. Und das auf beeindruckende Art und Weise – mal gefühlvoll und melancholisch, mal mit Witz und Charme. Und immer begleitet von einer Band, die es verstand, dezent ein perfektes musikalisches Fundament für die Stimme von Lina Button zu schaffen. Dieser Auftritt zeigt: Für ein grossartiges Konzert braucht es keine Bühnenshow – sondern einfach gute Musik. Grossartige Stimmen gab es beim Tonart Festival bereits am Tag zuvor zu hören. Zum einen die Blueslegende Boo Boo Davis. Mit seiner rauchigen Stimme und seiner Mundharmonika begeisterte er die zahlreichen Bluesfans im «Schlüssel»-Saal. «Boo Boo Davis wird den Blues in seiner echtesten Art aufleben lassen», versprachen die Organisatoren im Programm. Ein Versprechen, das der Bluessänger aus Mississippi mühelos einlöste. Einfache Songs – in einem praktisch unverständlichen Südstaaten-Englisch gesungen – wurden leidenschaftlich und mit viel Herzblut vorgetragen. Bereits vor dem Auftritt von Boo Boo Davis zog das Trio Chamber Soul das Publikum in seinen Bann. Auf der kleineren Bühne im Foyer des Theater(uri) punktete Sängerin Brandy Butler mit ihrem Gesang und viel Charme. «Chamber Soul» – mit seiner ungewöhnlichen Kombination aus Posaune, Gitarre und Gesang – bildete einen leisen, aber herausragenden Kontrapunkt zur Funkband Loufonq, die das diesjährige Tonart Festival eröffnet hatte. Ebenfalls auf der kleinen Bühne im Foyer spielten am Samstagabend Roberto Bossard, Marcel Thomi und Tobias Friedli. Sie boten dem Publikum als Trio Organ-X hochstehenden Jazz. Gitarrist Dean Brown, Schlagzeugerlegende Dennis Chambers und Grammy-Gewinner Bobby Sparks – ihr Konzert bildete den Abschluss des sechsten Tonart Festivals. «Die Besetzung dieses Trios lässt sich nur mit Superlativen beschreiben», hiess es im Programm. Der Auftritt der drei Musiklegenden wurde dann zum wahrhaft krachenden Erlebnis. Zum einen, weil die drei Musiker ihr grosses Können zeigten und teilweise grossartig aufspielten. Zum anderen, weil die Lautstärke des Konzertes für viele Besucherinnen und Besucher zu viel war. Sie verliessen das Konzert vorzeitig. Der Grund für die Lautstärke war gemäss Gitarrist Dean Brown ein «technischer Defekt». Die Organisatoren zogen nach Abschluss des Festivals trotzdem ein mehrheitlich positives Fazit. Die Konzerte waren mit über 400 Besucherinnen und Besuchern praktisch ausverkauft. Und das, obwohl die Verantwortlichen in diesem Jahr das Festivalkonzept angepasst hatten. Mit dem Verzicht auf die thematische Ausrichtung mit einer Blues- und einer Funk-Night sei man ein Risiko eingegangen, erklärt Philipp Truniger, Programmverantwortlicher des Festivals. Dass sich dieser Schritt aber gelohnt habe, zeige sich an den Reaktionen des Publikums: «Mich hat beeindruckt, wie sich die Besucherinnen und Besucher auf die verschiedenen Musikstile eingelassen haben.» Ob Jazztrio, Funkband oder Blues – das Publikum habe zugehört, gejubelt, gefeiert. «Und genau das ist sehr schön für die Künstlerinnen und Künstler», betont Philipp Truniger. Entsprechend gut sei das Feedback der Musikerinnen und Musiker. Die Mund-zu-Mund-Propaganda innerhalb der Musikszene ist auch mit das grösste Kapital des kleinen Tonart Festivals. Philipp Truniger: «Die Musikerinnen und Musiker kommen gerne hierher, um aufzutreten.» Ein gutes Omen für das nächste Tonart Festival im kommenden Jahr.
Quellen / Literatur: UW 28, 13.4.2011

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Samstag, 9. April 2011
Neue Schöachtanlage eingeweiht
Nach fünfjähriger Planungszeit und sieben Monaten Bauphase kann die erweiterte Schlachtanlage in Altdorf eingeweiht werden. An der Schlachtanlage sind 330 Aktionäre beteiligt. Der Name "Ürmetzg AG" soll ein neues Kapitel aufschlagen mit Fleisch aus der Region und für die ganze Bevölkerung.
Quellen / Literatur: UW 28, 13.4.2011

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Samstag, 9. April 2011
Stiär Biär mit Weizenbier
Die Stiär Biär AG präsentiert ihr neues Weizenbier "Äs Wit".


Quellen / Literatur: UW 28, 13.4.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021