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Donnerstag, 14. Mai 2026

Mittwoch, 14. Mai 2008
Die Chancen von HarmoS ins Zentrum gerückt
Schulrätinnen und Schulräte begrüssen verbindliche Bildungsstandards. In Bezug auf den früheren Schuleintritt fordern sie Möglichkeiten für Ausnahmeregelungen. Rund 60 Personen aus Urner Schulbehörden und der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) haben am Mittwoch, 14. Mai, in Spiringen aktuelle Fragen aus dem Schulbereich diskutiert. In Gruppen wurde eine Standortbestimmung zu den Themen «Umsetzung der NFA» und «HarmoS» erarbeitet. Wünsche und Anregungen der Schulrätinnen und Schulräte hat die BKD zur Weiterbearbeitung entgegengenommen. Der Nachmittag der diesjährigen Konferenz der Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten diente dem Informationsaustausch. Schwerpunkte bildeten die gemeindeübergreifende Tagesschule sowie Neuerungen im Sportbereich. Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig Aus den Rückmeldungen der Gruppenarbeit kann festgehalten werden, dass die Schulrätinnen und Schulräte eine Harmonisierung der obligatorischen Schule durchaus begrüssen. So wurde die BKD aufgefordert, die breite Öffentlichkeit gezielt, umfassend und transparent über die Auswirkungen des Konkordats HarmoS zu informieren. Das Konkordat beinhalte einige Chancen, war grossmehrheitlich zu vernehmen. Tagesstruktur nicht Tagesschulen In der Diskussion musste der Unterschied zwischen der mit HarmoS geforderten Tagesstruktur und einer Tagesschule geklärt werden. «Die Nutzung der Tagesstrukturen ist fakultativ und in der Regel beitragspflichtig», wurde seitens der BKD erklärt. Die HarmoS-Vorgabe für eine zweite Fremdsprache in der Primarschule wurde von den Schulbehörden nicht mehr hinterfragt. Zu reden gab aber der Zeitpunkt der Umsetzung. Diesbezüglich lautet die unmissverständliche Forderung an die BKD: «Für die Ausbildung und Rekrutierung der Lehrpersonen brauchen die Schulgemeinden genügend Vorlaufzeit. Zwei Jahre Kindergarten Am meisten Diskussionsstoff lieferte die frühere Einschulung der Kinder. Die Information von Bildungs- und Kulturdirektor Josef Arnold, dass in der Schweiz heute bereits 86 Prozent der Kinder während zwei Jahren einen Kindergarten besuchen, überraschte viele. Diese Aussage wollte man präzisiert haben mit der Frage, ob diese Kinder auch – wie es HarmoS beinhaltet – nach dem erfüllten vierten Altersjahr in den Kindergarten eintreten würden. Josef Arnold bejahte diese Frage, indem er versicherte: «Im fünften Altersjahr besuchen diese Kinder sicher den Kindergarten.» Ausnahmen gefordert Auch wenn einzelne Personen die Vorteile einer früheren Einschulung betonten, blieben die Bedenken anderer bestehen. «Die Schule soll die Kinder nicht dem Elternhaus wegnehmen», formulierte eine Person missmutig. Als Gegenargumente für die frühere Einschulung wurden weiter die langen Schulwege und die dezentrale Siedlungsstruktur angeführt. Eine klare Erwartung an die BKD ist, dass im Rahmen der Gesetzgebung Ausnahmeregelungen möglich bleiben, was den Schulbehörden auch in Aussicht gestellt wurde. Weiter wurden die Freiwilligkeit des zweiten Kindergartenjahres und vor allem die Gestaltung der ersten Schuljahre inklusive Kindergarten diskutiert. Auch wenn der Kanton Uri noch nicht entschieden habe, ob man allenfalls eine Eingangs- oder Basisstufe schaffen wolle (HarmoS lässt drei Modelle zu), sei ganz klar, dass die Gestaltung des Schulalltags der früheren Einschulung respektive dem Alter der Kinder angepasst werden müsse. Auch diesbezüglich wieder die Erwartung der Schulbehörden, dass in der Ausbildung der Lehrpersonen rechtzeitig auf die kommenden Veränderungen hin gearbeitet werde. – Gemäss Planung der BKD soll der Beitritt zum Konkordat HarmoS Ende Oktober 2008 zur Vernehmlassung freigegeben werden. Da der Konkordatsbeitritt eine Änderung des Schulgesetzes verlangt, würde das Volk mit der Abstimmung zur Gesetzesänderung in den Entscheid miteinbezogen.
Quellen / Literatur: UW 38, 17.5.2008

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Mittwoch, 14. Mai 2008
Ueli Kieliger ist Strassen-Kantonalmeister
Bei den Urner Kantonalmeisterschaften im Rahmen des EWA-Cups holt sich Ueli Kieliger den Titel.
Quellen / Literatur: UW 38, 17.5.2008

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021