Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Freitag, 15. März 2019
«Jodlerabig» der «Tälläbuebä»
Der «Jodlerabig» der «Tälläbuebä » steht mit Corina Ferrari erstmals unter weiblicher musikalischer Leitung. Auch wenn das Motto «Jung sy» heisst, ist beim «Jodlerabig» in Attinghausen doch keine so gravierende Verjüngung spürbar. Jung zu sein, heisst eben wohl eher, sich dem Trend anzupassen und nun auch eine Frau in einer bisherigen Männerdomäne zu Wort kommen zu lassen. Allerdings sei eine Verjüngung und etwas frischer Wind im Klub ihr Ziel gewesen, als sie die «Tälläbuebä » übernommen habe, meint die 26-jährige Pflegefachfrau. Noch jodeln bei den «Tälläbuebä» die «Buebä». Aber wie gejodelt werden soll, sagt seit einem Jahr Corina Ferrari. Sie ist nämlich nach dem Rücktritt von Rolf Lee die musikalische Leiterin der «Tälläbuebä» und hat das neue Programm mit den Attinghauser Jodlern einstudiert.
Quellen / Literatur:
UW 22, 20.3.2019, S. 14.
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Freitag, 15. März 2019
2018 gab es weniger Unfälle
Im vergangenen Jahr haben sich auf den Urner Strassen 391 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle ereignet. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 2017 insgesamt 37 Unfälle weniger. Tödlich verunglückt ist im Jahr 2018 auf Urner Strassen glücklicherweise niemand. Noch im Vorjahr 2017 verletzten sich bei insgesamt 428 Unfällen fünf Personen tödlich. Häufigste Unfallursache sind erneut Unaufmerksamkeit und Ablenkung gewesen. Insgesamt haben sich 139 (Vorjahr: 155) Personen bei Verkehrsunfällen verletzt. 26 (23) Personen verletzten sich schwer und 113 (127) Personen leicht. Insgesamt sank die Anzahl der verunfallten Personen gegenüber dem Vorjahr um 10,3 Prozent.
Quellen / Literatur:
UW 21, 16.3.2019, S. 1.
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Freitag, 15. März 2019
50. Generalversammlung von vitaswiss Sektion Uri
Vitaswiss ist und bleibt die grösste schweizerische Non-Profit-Organisation in der Gesundheitsförderung und Prävention mit über 14’000 Mitgliedern und nahezu 80 Sektionen in der ganzen Schweiz. Mit 329 Mitgliedern bleibt die Urner Sektion auch einer der grössten Sportvereine im Kanton Uri, seit vielen Jahren bleibt die Mitgliederzahl stabil. Auch im vergangenen Jahr können die Abgänge durch 21 Neumitglieder kompensiert werden. Die neue Präsidentin Myrta Huser darf denn auch 134 Vereinsmitglieder und Gäste zur 50. GV begrüssen. Obwohl der Verein im vergangenen Jahr das 60-jährige Bestehen feiern konnte, ist es tatsächlich erst die 50. Generalversammlung. In früheren Jahren traf man sich nicht jährlich zur Generalversammlung.
Quellen / Literatur:
UW 22, 20.3.2019, S. 21.
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Freitag, 15. März 2019
Raiffeisen-Banken - Aus «Unterland» und «Oberland» wird neu «Urnerland»
An ihrer 112. GV präsentiert die Raiffeisenbank Urner Unterland trotz schwierigem Umfeld und tiefen Zinsen ein gutes Jahresergebnis. Die Versammlung findet im Theater Uri und im «Uristier»-Saal statt, wo die GV live übertragen wird. Der Jahresgewinn stieg sogar um 0,6 Prozent auf 599’223 Franken.
Die Hypothekarforderungen stiegen um 4,5 Prozent auf 489,1 Millionen Franken. Die Raiffeisenbank behaupte somit erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Raiffeisenbank einen Zufluss von 4,9 Prozent auf 488,5 Millionen Franken.
Das voll librierte Genossenschaftskapital von 1'485’400 Franken ist aufgeteilt auf 7’427 Genossenschaftsanteilscheine, die zu 6 Prozent verzinst werden.
Die Raiffeisenbanken Urner Oberland und Urner Unterland planen einen Zusammenschluss. An der Abstimmung sagen 603 Genossenschafterinnen und Genossenschafter Ja zur Fusion und nur 15 Mitglieder stimmen dagegen. Für die nächsten vier Jahre wird Markus Christen aus Andermatt als neuer Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Urnerland gewählt. Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Urner Oberland haben schon am 9. März an ihrer GV in Andermatt Ja zur Fusion gesagt und den Weg für eine gemeinsame Zukunft frei gemacht. Nach dem Zusammenschluss hat die Raiffeisenbank Urnerland 11’900 Mitglieder und beschäftigt 46 Mitarbeitende, die alle von den beiden früheren Banken übernommen werden.
Quellen / Literatur:
UW 22, 20.3.2019, S. 4.
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Freitag, 15. März 2019
Urner Hilfe für Mosambik
In Mosambik, im Südosten Afrikas, ereignet sich eine Tragödie. In der Nacht auf den 15. März wurde das Land von Zyklon Idai getroffen. Eine Flutwelle überspülte das Land, Millionen von Menschen sind betroffen. Mittendrin ist mit Raphael Arnold auch ein Urner. Er lebt seit vier Jahren in Mosambik, wo er ein Touristenbootunternehmen führt. Nun versucht er zu helfen, wo er kann. Er hilft mit bei der Versorgung der Bevölkerung mit dem Notwendigsten und assistierte gar bei Notoperationen und Geburten. Schliesslich sammelt er zusammen mit der Schwägerin im Kanton Uri Geld bei Familie und Freunden, welches einem Spital zugute kommen soll.
Quellen / Literatur:
UW 27, 6.4.2019, S. 1 und 9.
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DAS HEUTIGE DATUM
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