GESCHICHTE

Allgemeines Geschichtsforschung

ZEITGESCHICHTE

Zeitraum Altsteinzeit Mittelsteinzeit Jungsteinzeit Bronzezeit Eisenzeit Römerzeit Alemannenzeit Früh- und Hochmittelalter Tells Legende Altes Uri Helvetik Mediation bis Regeneration Neuzeit

LOKALGESCHICHTE

Ereignisse Gemeinde

PERSONENGESCHICHTE

Personenregister

THEMEN

Brauchtumsgeschichte Kirchengeschichte Kulturgeschichte Sportgeschichte Verkehrsgeschichte

Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag

Montag, 16. März 2026

Montag, 16. März 2020
Anlaufstelle für freiwillige Hilfseinsätze im Kanton Uri
Die Koordination für freiwillige Hilfseinsätze (Erledigung von Einkäufen oder andere wichtige Besorgungen) bei Personen, die Unterstützung benötigen, übernimmt der Kantonalverband Uri des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Freiwillige Helferinnen und Helfer und auch Personen, die Unterstützung benötigen, können sich beim SRK Kantonalverband Uri melden (041 874 30 75).
Quellen / Literatur: Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Dätwyler vollzieht den Verkauf von zwei Firmen
Dätwyler hat den im Dezember 2019 angekündigten Verkauf der Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis vollzogen. Die Wettbewerbsbehörden haben die Transaktion ohne Auflagen genehmigt. Somit sind alle Vertragsbedingungen erfüllt worden und die deutsche Gruppe Aurelius neue Eigentümerin aller Gesellschaften von Distrelec und Nedis. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Für den Verkauf von Reichelt will sich Dätwyler Zeit nehmen. Zur Wertoptimierung würden weitere Optionen geprüft. Der Urner Mischkonzern Dätwyler hat im vergangenen Dezember eine Fokussierung auf das margenstarke Dichtungsgeschäft angekündigt. Wegen des Verkaufs hat Dätwyler 2019 mit einem Verlust abgeschlossen.
Quellen / Literatur: UW 22, 18.03.2020, S. 16.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Der Bundesrat ruft die ausserordentliche Lage aus
Der Bundesrat ruft wegen der Coronavirus-Pandemie die ausserordentliche Lage aus. Per Notrecht verordnet er weitere einschneidende Massnahmen für die Bevölkerung in allen Kantonen. Diese gelten ab Mitternacht und bis am 19. April.
Der Bundesrat ruft die Bevölkerung dazu auf, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten und die Hygienemassnahmen zu befolgen. Er ruft ältere Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. Besonders gefährdete Personen sollen zu Hause arbeiten. Ist dies nicht möglich, werden sie vom Arbeitgeber beurlaubt. Ihren Lohn erhalten sie weiterhin. Sämtliche öffentliche und private Veranstaltungen sind verboten.
Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren, Schwimmbäder und Skigebiete müssen schliessen. Ebenso zu machen müssen Betriebe, in denen das Abstand halten nicht eingehalten werden kann, wie Coiffeur oder Kosmetikstudios.
Offen bleiben dürfen Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, aber auch Lebensmittelläden, Take-Away-Geschäfte, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken, Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Auch Werkstätten für Transportmittel dürfen weiterbetrieben werden.
Nach den Schulschliessungen müssen die Kantone für Kinder, die nicht privat betreut werden können, für die notwendigen Betreuungsangebote sorgen. Kindertagesstätten dürfen nur geschlossen werden, wenn andere geeignete Betreuungsangebote bestehen.
Nach Italien macht die Schweiz wieder Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich und führt Einreiseverbote mit Ausnahmen ein. Die Einreise aus den vier grossen Nachbarländern ist nur noch Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Auch der Transit- und der Warenverkehr sind weiter erlaubt.
Zur Unterstützung der Kantone in den Spitälern, bei der Logistik und im Sicherheitsbereich mobilisiert der Bundesrat bis zu 8000 Armeeangehörigen.
Die Kantone müssen weitergehende Massnahmen wieder zurücknehmen. Der «LockDown» (Stillstand) wird zu einem neuen Begriff im Alltags-Wortschatz.

Quellen / Literatur: www.ur.ch; www.bag.admin.ch (16.03.2020).

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Der Regierungsrat setzt den Kantonalen Führungsstab (Kafur) offiziell ein
Der Regierungsrat setzt den Kantonalen Führungsstab (Kafur) an seiner ausserordentlichen Sitzung offiziell ein. Dieser führt die Aufgaben des Sonderstabs Coronavirus weiter. Der Kafur hat Kompetenz, bei Bedarf weitere Fachstellen beizuziehen. Die kantonale Verwaltung bleibt geöffnet. Dabei sind die Hygienevorschriften des Bundes strikt einzuhalten. Der Kantonale Führungsstab hat eine Infolinie unter Telefon 041 875 24 63 eingerichtet.
Quellen / Literatur: Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Kein Präsenzunterricht an den Schulen
An den Schulen im ganzen Kanton Uri findet kein Präsenzunterricht mehr statt. Schulen werden jedoch nicht geschlossen. Sie führen ihren Betrieb den Umständen angepasst weiter und stellen auf Fernunterricht um. Schulleitungen und Lehrpersonen stehen weiterhin im Einsatz, aber die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sind nicht mehr vor Ort im Schulhaus, sondern zu Hause am Pult. Je nach Schulstufe dauert die Umstellung vom Präsenz- auf den Fernunterricht kürzer oder länger, und je nach Schulstufe wird der Unterricht wird mit unterschiedlicher Intensität ausgestaltet.
Quellen / Literatur: Beitrag BKD zur Medienkonferenz des Regierungsrats vom 17. März 2020.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Nur noch Grundversorgung in Tierarztpraxen
Der Entscheid des Bundesrats, die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» einzustufen, hat auch Einfluss auf die tierärztliche Versorgung von Heim- und Nutztieren. Grundsätzlich bleibt die zwingend notwendige tierärztliche Leistung bestehen und die Tierarztpraxen bleiben offen. Tierärztinnen und Tierärzte sowie die Tiermedizinischen Praxisassistentinnen leisten weiterhin die Grundversorgung wie notwendige Untersuchungen und Behandlungen, Notfallversorgung, Futter- sowie Medikamentenverkauf. Allerdings wird der Leistungsumfang eingeschränkt, nicht dringliche Behandlungen werden nicht ausgeführt und auf später verschoben. Sichergestellt ist auch die tierärztliche Versorgung von Nutztieren in der Landwirtschaft. Zur tierärztlichen Grundversorgung im Nutztierbereich gehören auch Untersuchungen, Probenerhebungen oder Kontrollen, die für die Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit, für den Tierschutz oder für die Tierseuchenüberwachung relevant sind.
Quellen / Literatur: UW 23, 21.03.2020, S. 15.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Regierungsrat trifft Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft
Entschädigungen an die Arbeitnehmenden werden im Rahmen der Kurzarbeitsentschädigungen oder der Arbeitslosenversicherung ausgerichtet. Zuständig ist das Amt für Arbeit und Migration. Der Regierungsrat spricht Fr. 1,1 Millionen Franken aus dem kantonalen Wirtschaftsförderungsfonds zur Stützung der Wirtschaft. Die Details der Regelung wird der Regierungsrat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion beschliessen. Der Regierungsrat wird seinerseits eine Taskforce Wirtschaft einsetzen. Diese berät ihn im Bereich der Zuteilung von wirtschaftlicher Soforthilfe und bei der Zuteilung von Überbrückungskrediten.
Quellen / Literatur: Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.

-------------------------
   

Montag, 16. März 2020
Regierungsrat trifft Sofortmassnahmen zum Schutz vor Coronavirus
Der Regierungsrat hält eine ausserordentliche Sitzung ab und beschliesst Sofortmassnahmen im Zusammenhang mit dem Schutz vor dem Coronavirus sowie zur Stützung der Wirtschaft. Er legt für den ganzen Kanton Uri die ausserordentliche Lage gemäss Artikel 2 des Gesetzes über den Bevölkerungsschutz im Kanton Uri fest. Dies im Einklang mit den ebenfalls gefällten Beschlüssen des Bundesrats. Landammann Roger Nager hält fest: «Die Lage in Uri ist stabil und zurzeit überschaubar. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs ist sichergestellt. Damit dies so bleibt, appellieren wir an die Eigenverantwortung der Einwohnerinnen und Einwohner. Unser oberstes Ziel muss es sein, die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Wir Urner sind auch solidarisch mit unseren Nachbarkantonen, wo die Situation teilweise noch gravierender ist.»
Quellen / Literatur: Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.

-------------------------
   

 

 
DAS HEUTIGE DATUM

16.03.2026

Ereignisse vor einem Jahr
Ereignisse an diesem Datum

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021