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Mittwoch, 18. März 2026

Mittwoch, 18. März 2009
Attraktivität des Skigebietes Andermatt soll gesteigert werden
Das Skigebiet Andermatt/Sedrun soll parallel zum Bau des Tourismusresorts in Andermatt entwickelt und erweitert werden. Auch ein attraktives Sommerangebot soll geschaffen werden. Im Zuge der Realisierung des Tourismusresorts in Andermatt zeigen sich Möglichkeiten und Chancen, das Skigebiet Andermatt/Sedrun neu zu positionieren. Das Ziel ist, das bestehende Skigebiet nachhaltig zu einem attraktiven und modernen Wintersport- und Bergbahngebiet zu entwickeln. Gleichzeitig kann so auch ein attraktives Sommerangebot geschaffen werden. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, hat am Montag, 16. März, eine erste Sitzung mit allen beteiligten Parteien stattgefunden. Vertreten waren die Verantwortlichen der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG, der Sedrun Bergbahnen AG, der Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Andermatt Alpine Destination Company AG, der Kantone Uri und Graubünden, der Korporation Ursern sowie der Gemeinden des Urserntals und Tujetsch. Die Informationssitzung hat gezeigt, dass «die Bereitschaft aller Beteiligten vorhanden ist, gemeinsam in die gleiche Richtung zu gehen», wird in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons Uri und der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG bestätigt. Für eine erfolgreiche Realisierung der Entwicklung des Skigebietes Andermatt/Sedrun sei es notwendig, nachhaltige Konzepte zu entwickeln und vorhandene Synergien auszuschöpfen. Die diesbezüglichen Vorstellungen der Beteiligten wurden ausgetauscht und die nächsten Schritte vereinbart. Dabei zeigten sich primär zwei thematische Herausforderungen, die gemeinsam angegangen werden müssen: einerseits die Raumplanung im Zusammenhang mit Umweltfragen, andererseits die Projektentwicklung. In einem kooperativen Prozess muss - basierend auf den Grundsätzen der Nachhaltigkeit - ein Richtplan- und Umweltverträglichkeitsverfahren abgewickelt werden. Auf der Grundlage eines Masterplanes seien - unter Berücksichtigung der ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen - dann die konkreten Realisierungsschritte zu definieren. Weiter gilt es, den Investitionsbedarf für die verschiedenen Etappen zu beziffern und die dazugehörenden Finanzierungsgefässe festzulegen.
Quellen / Literatur: UW 20, 18.3.2009

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Mittwoch, 18. März 2009
Buchvernissage - Dorf Amsteg hat Ortsbild von nationaler Bedeutung
Der schweizweit erste Ergänzungsband zum Ergänzungsband zum Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (Isos) befasst sich neben Amsteg auch mit dem Dorf Bauen und dem Berghotel Maderanertal. Der Kanton Uri hat drei neue Ortsbilder von nationaler Bedeutung: Die Dörfer Bauen und Amsteg sowie die Hotelanlage Maderanertal. Nach 15-jähriger Pause beginnt mit dem Ergänzungsband zum Kanton Uri die zweite Phase der Inventarisierung der schützenswerten Ortsbilder in der Schweiz. Am vergangenen Mittwoch, 18. März, wurde die Ergänzung in Buchform in Altdorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Direktor des Bundesamtes für Kultur, Jean-Frédéric Jauslin, erläuterte in Altdorf die Hintergründe der Aufnahme von Amsteg ins Isos-Inventar: «Erhaltenswerte Orte sind nicht nur all jene, die als Postkartenschönheiten erscheinen, sondern auch Zeugen der Industrie- und Tourismusgeschichte.» Das 1922 im Zuge der Elektrifizierung der Gotthardbahnlinie erstellte Kraftwerk mit seinen gut sichtbaren Druckstollen sowie die verschiedenen Arbeiterunterkünfte und die Hotels am Ort wurden als wichtige Zeugen der Verkehrs- und Transportgeschichte der Schweiz gewertet. «Diese Bauten sollen ganz im Sinne des Isos erhalten werden. Gleichzeitig muss auch eine Ergänzung und Erweiterung in hoher architektonischer Qualität möglich sein», gab sich die Urner Justizdirektorin Heidi Z’graggen überzeugt. Gerade die weitere Zukunft des markanten Kraftwerkgebäudes ist aber noch unklar, nachdem die Energieerzeugung in den Berg verlegt worden ist. Bauen verfügt gemäss dem Isos-Inventar über eine hervorragende Lagequalität und mit seinen wertvollen Einzelbauten wie dem Zwyssighaus und den typischen Bauernhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert eine hohe architekturhistorische Bedeutung. Die Erhaltung des Dorfkerns wird gar als höchste Priorität bezeichnet. Vor allem die grosse Dichte von intakten historischen Wohn- und Gasthäusern überzeugte den Bund, dem Urner Dorf das Prädikat der «nationalen Bedeutung» zu verleihen. Das Isos-Inventar besitzt allerdings keinen rechtsverbindlichen Charakter im Kanton Uri, sondern ist bisher lediglich ein Anhaltspunkt in der Revision von Richtplänen und bei der Beurteilung von Baugesuchen und Quartiergestaltungsplänen. «Es ist das Ziel der Justizdirektion Uri, die Verbindlichkeit des Isos in Uri zu stärken», betonte Heidi Z’graggen. Auch die Anlage des Berghotels Maderanertal wurde als wichtiger Zeuge der touristischen Entwicklung um 1900 ins Isos-Inventar aufgenommen. «Die besondere architekturhistorische Qualität beruht auf der Ursprünglichkeit der Anlagen», heisst es in den Erläuterungen der Experten. Der Regierungsrat hat bereits die erste Etappe der Renovierungsarbeiten mit einem Unterstützungsbeitrag bedacht. Nun soll die sanfte Wiederherstellung der Anlage vorangetrieben werden. Mit der Aufnahme von Bauen, Amsteg und dem Berghotel Maderanertal in die höchste Stufe des Isos-Inventars und der Publikation des Ergänzungsbandes ist ein wichtiger Schritt für die neuen Ortsbilder von nationaler Bedeutung getan: «Der Isos-Ergänzungsband Uri ist zwar ein schmales Buch, aber ein gewichtiger Beitrag für deren Erhaltung.» Neben den drei neu ausgezeichneten Ortschaften sind bereits neun Urner Orte seit 1981 im Isos-Inventar aufgelistet. Es sind dies Altdorf, Andermatt, Bürglen (Dorfkern), Silenen (Weiler Dörfli), Erstfeld (verstädtertes Dorf), Flüelen (verstädtertes Dorf), Göschenen (verstädtertes Dorf), Gurtnellen Wiler und Hospental. Weitere 13 Ortsbilder sind von regionaler oder lokaler Bedeutung. Damit sind in Uri fast die Hälfte aller aufgenomme Ortschaften von nationaler Bedeutung (48 Prozent). Der schweizerische Schnitt liegt hingegen bei lediglich 27 Prozent.
Quellen / Literatur: UW 21, 21.3.2009

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Mittwoch, 18. März 2009
Sabine Schillig an den SM-Meisterschaften
An den Schweizermeisterschaften der Alpinen ist erstmals auch Sabine Schillig vom SC Attinghausen am Start. Sie bestreitet alle fünf Disziplinen, scheidet jedoch im Slalom im ersten Lauf aus. Ihr rangmässig bestes Resultat erreicht sie in der Kombination mit dem 36. Platz. Schweizermeisterin wird die Bündnerin Jessica Puenchera.
Quellen / Literatur: www.fis-ski.com

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021