Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
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Sonntag, 20. September 2026
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Donnerstag, 20. September 2007
Leonard verzückt Urner Schlagerfans
Der Urner Schlagerstar Leonard hat in Altdorf ein exklusives Konzert gegeben. Und er war so nervös wie selten zuvor.
«Man sagt immer, Heimspiele seien einfacher, dabei stimmt das gar nicht», sagte Schlagersänger Leonard zu rund 300 Fans im Theater(uri). «Ich muss zugeben, ich war selten so nervös wie heute.» Die Nervosität blieb aber nicht lange haften. Bereits beim zweiten Lied anlässlich seines Konzertes war sie wie weggeblasen. Der Urner Star im Schlagermetier gab Stücke seiner neuen CD «Fliegen ohne Flügel» zum Besten. Er freute sich insbesondere, im Theater(uri) auftreten zu können. «Es ist eine Ehre, hier für euch zu singen», sagte er. Und den vorwiegend weiblichen Zuhörerinnen schien es zu gefallen. Nach zwei Stunden und etlichen Rosen war dann aber Schluss. Für all jene, die den Event verpasst haben: «Glanz und Gloria» überträgt einen Teil der Show. (tre)
Quellen / Literatur:
UW 74, 22.9.2007
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Donnerstag, 20. September 2007
Tourismusresort Andermatt - «Wollen das schönste Hotel in den Alpen bauen»
Samih Sawiris hat das Bellevue-Areal gekauft. Der Vertrag ist unterzeichnet. Er ist glücklich über diesen Moment. Trotzdem ist seine Freude leicht getrübt.
«Mich freut dieser Schritt ausserordentlich. Das ist ein Meilenstein», sagte Samih Sawiris am Donnerstag nach der Unterzeichnung des Vertrages über die Bellevue-Matte. Nun ist es so weit. Samih Sawiris und seine Andermatt Alpine Destination Company AG (AADC) haben sich das Land für ihr Prestige-Objekt inmitten Andermatts gesichert. Im Beisein von Benno Nager, COO der AADC, Franz Egle, Verwaltungsrat der AADC, dem Gesamtgemeinderat Andermatt sowie Anwalt und Notar, Andreas Bilger, haben Samih Sawiris und Gemeindepräsident Karl Poletti den Vertrag um die Bellevue-Matte dingfest gemacht. Die Freude ist dennoch getrübt, denn noch harzen die Verhandlungen mit den Bauern (siehe unten).
Ausschau nach dem Besten
Der ägyptische Investor hat schon immer betont, dass es sich beim Bau des Bellevue-Hotels um eines der wichtigsten Objekte handelt. «Wir wollen dort tatsächlich das schönste Hotel in den Alpen bauen», sagte er stolz. Im geplanten Wellnesstempel soll es den Besucherinnen und Besuchern künftig an nichts fehlen. Es gebe schliesslich immer Leute, die nach dem Besten Ausschau halten. «Diese Leute sind zu faul, lange zu suchen», sagte der Investor lachend. «Und für eben diese Leute bauen wir nun dieses Hotel.»
Gemeinde war schon immer gewillt
«Die Gemeinde war schon immer gewillt, mit uns zu kooperieren. Im Gegenzug erhält sie Leistungen zugesprochen, die für die Gemeinde von Nutzen sind», sagte der Ägypter. Für die Andermatter wie auch für die AADC ist der Vertrag eine optimale Lösung. Dementsprechend freut sich auch Karl Poletti, dass der Vertrag nun unter Dach und Fach gebracht werden konnte. «Das ist ein super Vertrag», schwärmte er. Mit dem Verkauf der Bellevue-Matte hat sich die Eiwohnergemeinde Andermatt unter anderem unentgeltlichen Schwimmunterricht, ein 600 Quadratmeter grosses Feuerwehrlokal im geplanten Sportzentrum gesichert. Zudem wird sie als Mitaktionärin einen Sitz im Verwaltungsrat der Firma innehaben, die für den Bau und die Verwaltung des Sportzentrums zuständig ist.
Zuerst steht nun aber das Bellevue-Hotel im Mittelpunkt. Es soll Elemente eines modernen Baus und der Umgebung vereinen. «Ich glaube schon, dass man sehr beeindruckt sein wird», ist Samih Sawiris überzeugt. Das Architekturbüro Denniston International Architects and Planners Ltd. wird den Bau realisieren. Denniston ist eines der renommiertesten Architekturbüros weltweit und hat in Asien, Amerika und Europa Hotelanlagen umgesetzt. Gegründet wurde Denniston 1983 in Hongkong von Stararchitekt Jean-Michel Gathy. Seit gut zehn Jahren ist das Büro in Kuala Lumpur. Die Vorpläne sind ausgearbeitet. Der Architekt werde nun intensiv an den definitiven Plänen arbeiten, hiess es.
Baubeginn im Sommer 2008
Nun soll es schnell vorwärtsgehen. Wenn alles nach Plan läuft, werden bereits im Sommer 2008 die Bagger auffahren. Wie lange für das Hotel im Andermatter Dorfkern gebaut wird, darauf liess sich der Investor aber noch nicht ein.
Sawiris Geduld stösst langsam an Grenzen
Während der Bellevue-Vertrag gefeiert wird, eröffnen sich den Erbauern des Tourismusresorts Probleme. Die Landverhandlungen mit den Urschner Landwirten und Landbesitzern für den 18-Loch-Golfplatz verlaufen nicht vollständig zufriedenstellend. Während man mit den meisten den Konsens findet, bereits gefunden hat oder finden wird, schaffen einzelne Verkäufer ernsthafte Probleme. «Einige Partner ziehen die Verhandlungen in die Länge», erklärt Franz Egle, Berater von Samih Sawiris, die Verzögerung. «Permanent werden neue Forderungen gestellt. Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass einige versuchen, das Fuder zu überladen.» Samih Sawiris habe von Anfang an mit fairen Angeboten und fairen Abschlüssen eine Win-win-Situation für alle Beteiligten versprochen. «Auch Isidor Baumann als Koordinator der Landverkaufsverhandlungen geht sehr umsichtig vor und betreibt einen grossen Aufwand, um alle Beteiligten zufriedenzustellen», windet Franz Egle dem Regierungsrat ein Kränzchen. Die Geduld scheint nun aber beim Investor an Grenzen zu gelangen. Langsam nähert man sich einem Scheidepunkt. Irgendwann sei es zu spät, und man werde nicht mehr verhandeln, liess Samih Sawiris verlauten.
Quellen / Literatur:
UW 74, 22.9.2007
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DAS HEUTIGE DATUM
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