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Montag, 21. September 2026

Mittwoch, 21. September 2011
Andermatt - Eine einzige Firma soll Skianlagen betreiben
Die Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) und die Sedrun Bergbahnen (SB) könnten nach Plänen der Andermatt Swiss Alps ihre Selbstständigkeit verlieren. Eine einzige Firma soll sich um den Betrieb sämtlicher Sportbahnen in Andermatt und Sedrun kümmern. Das zumindest sieht der Businessplan der Andermatt Surselva Sportbahnen (ASS) zum Betrieb der neuen Skianlagen vor. Am Businessplan hat neben der ASS auch die schwedische Firma Skistar mitgearbeitet. Die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG hingegen soll mittelfristig aufgelöst werden und in die ASS übergehen. Das gleiche Schicksal ist für die Sedrun Bergbahnen AG vorgesehen. Die schwedische Skistar will mit dem Beginn der Investitionen im Skigebiet von Samih Sawiris die Mehrheit an der ASS übernehmen. Bei AGS-Präsident Franz Steinegger stösst diese Idee auf Kritik. «Wir teilen die Überlegungen des Businessplans nicht», erklärt er auf Anfrage. Dies betreffe sowohl die organisatorischen Aspekte wie auch die genannten Zahlen, so Franz Steinegger. Gemäss Businessplan der ASS werden in den kommenden Jahren in Andermatt und Sedrun 213,2 Millionen Franken in Skiinfrastrukturanlagen investiert. Bund und Kantone sollen 85 Millionen Franken beitragen.
Quellen / Literatur: UW 74, 21.9.2011

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Mittwoch, 21. September 2011
Doris Leuthard: «Ein IC-Halt in Uri ist eher unrealistisch»
Die Neat, die Sanierung des Gotthardtunnels und der Ausbau am Axen – das sind drei der Themen, über die Bundesrätin Doris Leuthard mit Regierungsrat Isidor Baumann auf der Bühne im «Schlüssel»-Saal in Altdorf diskutiert. Ein IC-Halt in Uri sei zwar nicht unmöglich, aber zurzeit eher unrealistisch, stellt Doris Leuthard klar: «Zunächst müssen wir wissen, welche Kapazitäten im Neat-Basistunnel für die Verlagerung gebraucht werden.» Auch technische Gründe – etwa die Geschwindigkeit der Züge im Basistunnel – würden bis jetzt gegen einen IC-Halt in Uri sprechen. Die Bundesrätin hat denn auch eine Empfehlung für die Urner Regierung parat: «Es wäre gut, wenn sich die Regierung zunächst für einen zusätzlichen Interregio-Halt in Altdorf einsetzt. Das bietet den Urnerinnen und Urnern Gewähr, dass sie an die schnellen Linien angebunden werden.»
Die Bundesrätin stellt sich auch Fragen zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels. Dieses Dossier sei tatsächlich sehr komplex, so Doris Leuthard. Vieles sei noch nicht abschliessend geklärt und entsprechende Berichte würden erarbeitet. Noch nicht entschieden sei, ob die Sperrung in einem Stück oder in mehreren Etappen erfolge. Zurzeit werde das Konzept für die beiden Verlademöglichkeiten in Göschenen und für Lastwagen in Erstfeld verfeinert. Permanente Verladestationen seien aber keine Option.
Noch nicht entschieden habe der Bundesrat über die Frage einer zweiten Röhre. Die Region selber sei sich ja ebenfalls uneins. «Die Tessiner wollen eine zweite Röhre, das Urner Volk hat Nein gesagt», erklärt die Verkehrsministerin. «Und auf wen soll ich hören?» Gegenüber der Idee einer privat finanzierten zweiten Röhre sei sie offen.
Thematisiert wird im Gespräch auch der Ausbau am Axen. Die Innerschweizer Anliegen seien vom Bund in seiner Vorlage zum Ausbau bis 2030 nicht berücksichtigt worden, bemängelt Regierungsrat Isidor Baumann: «Gerade am Axen ist mit der Zunahme des Güterverkehrs die Gefahr gross, dass unsere Verbindungen für den Regionalverkehr keinen Platz mehr haben.» Diese Angst teilt Doris Leuthard nicht: «Bis 2030 genügen die Kapazitäten am Axen sowohl für Güter- wie auch für Regionalverkehr», betont sie. Allerdings sei sie sich bewusst, dass mittelfristig am Axen etwas passieren müsse. Die Kantone seien sich aber auch hier nicht immer einig: «Die Kantonsparlamente Schwyz und Uri hatten bei der Frage des Axenstrassenausbaus verschiedene Meinungen. Und in Schwyz debattiert man derzeit über die Linienführung der Neat und wo ein Axentunnel beginnen soll.»

Quellen / Literatur: UW 74, 21.9.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 13.08.2026