Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Donnerstag, 22. März 2007
«Tellpark» steht vor Baubeginn
Das neue Einkaufscenter Tellpark in Schattdorf steht kurz vor der Umsetzung. Am Spatenstich zum Einkaufskomplex zeigte man sich beschwingt. Die Markthalle sei ein glänzender Mosaikstein in der Urner Geschäftslandschaft und zukunftsweisend für Uri, hiess es. Das 25-Millionen-Projekt wird zum grössten Teil vom Holländer Leonardus Geeris finanziert.
«Dieser Spatenstich ist ein Meilenstein in der jüngeren volkswirtschaftlichen Entwicklung des Kantons Uri», sagte Silvio Magagna, CFO der Dätwyler Holding AG. Am vergangenen Donnerstagnachmittag, 22. März, trafen sich die Verantwortlichen für die neue Markthalle in Schattdorf zum Spatenstich. Damit beginnt die erste Bauphase des ehrgeizigen Projekts auf dem Dätwylerareal im Rynächt. Insgesamt soll der Bau rund 25 Millionen Franken kosten. Hauptfinancier ist der Holländer Leonardus Geeris, Geschäftsführer und Inhaber der Geeris Holding Nederland BV, die vornehmlich im Immobiliengeschäft tätig ist. «Wir sind glücklich, einen Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze zu leisten», sagte Leonardus Geeris. «Eine Vision wird hier und heute verwirklicht.»
Besonderes geleistet worden
Regierungsrat Isidor Baumann betonte, dass bei der bisherigen Umsetzung Besonderes geleistet wurde und dass der Entscheid, in Uri zu investieren, ein guter war. «Wir bleiben damit ein attraktiver Wohnort», sagte Isidor Baumann. Zudem lobte er die vielseitigen Dienstleistungen, welche die Markthalle in sich vereine. «Die Konkurrenz scheint jedoch etwas Angst zu haben», gab der Volkswirtschaftsdirektor dennoch zu bedenken. «Aber wir wissen: Konkurrenz belebt den Markt, und das wiederum führt zu mehr Kunden.»
Erfolg garantiert
Der Architekt des neuen und modernen Baus, Karl Schönbächler, nannte etliche Gründe für eine positive Zukunft des «Tellparks». So locke man mit dem Zwillingsbau neben dem Manor neu doppelt so viele Kunden an und werde so zu einem Verkaufsmekka für die Urner Kundschaft. Zudem garantiere die Weitsichtigkeit der Konzeption, die Grosszügigkeit und der Name «Tellpark» einen längerfristigen Erfolg. Mit der Umsetzung des Einkaufscenters werden rund 80 neue Stellen geschaffen. Im Frühsommer 2008 will man im Schattdorfer «Tellpark» bereits die ersten Kunden in Empfang nehmen.
Quellen / Literatur:
UW 22, 24.3.2007
-------------------------
|
Donnerstag, 22. März 2007
Drei Urnerinnen im Super G der Schweizermeisterschaften
Im Super-G der SM in Veysonnaz, welcher von der 16-jährigen Laura Gut überraschend gewonnen wird, fährt Nadia Loretz auf den 15. Platz. Valeria Kempf wird gute 26. (bestes SM-Resultat) und Karin Briker 31.
Quellen / Literatur:
www.fis-ski.com (2022)
-------------------------
|
Donnerstag, 22. März 2007
Tonart Jazzfestival 2007 - Altdorf jazzt, groovt und swingt
Mit Barbara Dennerlein und dem Swiss Jazz Orchestra ist das diesjährige Tonart Jazzfestival fulminant gestartet. Die Orgelkönigin aus München untermauerte ihren Status als beste Organistin der Welt und erhielt Standing Ovations der zahlreichen Konzertbesucher. Zum gelungenen Start des Jazzfestivals leistete auch das Swiss Jazz Orchestra seinen Beitrag. Alle Künstler zeigten sich begeistert von Altdorf.
Wer eine Kirchenorgel spielen hört, denkt an Kirchenchöre und Gottesdienste. Meist ertönt die Königin der Instrumente schwer und mitunter düster. Nicht so am vergangenen Mittwoch in der Kirche St. Martin in Altdorf. Die weltbeste Organistin Barbara Dennerlein verlieh der Orgel Flügel. Mit groovigen Jazz- und Bluessongs entlockte sie der Orgel, was zuvor unmöglich erschien, und begeisterte mit diesem fulminanten Festivalbeginn die rund 350 Konzertbesucherinnen und -besucher. Das Konzert entstand in Zusammenarbeit von Tonart Jazzfestival und Theater(uri).
Federleicht aus tausend Pfeifen
Barbara Dennerlein gilt als Virtuosin auf der Orgel. Daran liess sie auch keinen Zweifel. So wie ihre Hände über die Tasten flogen und die Füsse über die Pedale gleiteten, so breitete sich ihre Musik federleicht durch die Kirche aus. Aus tausend Pfeifen blies Barbara Dennerlein den Jazz und Blues dem Publikum entgegen. Eigenkreationen wechselten sich ab mit Blues- und Jazzstücken von Grössen der Musikgeschichte. Mal spielte die Orgelkönigin aus München sanft, mal betörend und entführte mit ihrer Musik in eine fremde Welt. Und der Zuschauende war hautnah mit der Musikerin auf der Empore dabei. Vier Kameras hielten jede ihrer Fingerbewegungen fest und übertrugen die Bilder auf eine Grossleinwand vor dem Kirchenaltar. Dieser Konzertabend war somit nicht nur musikalisch, sondern auch multimedial ein Ereignis.
Auch der sympatischen Münchnerin gefiel es in Altdorf. «Zum Glück durfte ich hier spielen, sonst hätte ich diesen schönen Ort nie kennengelernt», sagte sie zu den Anwesenden.
Mehr als nur 30er-Swingsound
Ähnlich zu begeistern wussten die Männer und die Frau des Berner Swiss Jazz Orchestra. Mit einem Programm, das voll auf Groove ausgerichtet war, zündeten die 17 Mitglieder am Donnerstag, 22. März, ein Feuerwerk im Altdorfer «Schlüssel»-Saal. Rund 120 Personen verfolgten das Bläserspektakel und waren begeistert. Big-Band-Musik ist mehr als nur 30er-Swingsound, dies wussten die Berner eindrücklich unter Beweis zu stellen. Funk- und Soulnummern lösten sich ab und zauberten den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht. Das Swiss Jazz Orchestra, ein Ensemble mit Profimusikern, zeigte, warum es die «hardest working Big Band in the State» genannt wird.
Quellen / Literatur:
UW 22, 24.3.2007
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|