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Freitag, 23. März 2012
Tierschutzverein Uri bangt um seine Zukunft
Das Vereinsvermögen ist geschrumpft, die Arbeit des Tierheims gefährdet. Der Tierschutzverein ist womöglich bald am Ende. Es steht schlecht um den Tierschutzverein Uri. Bereits für 2011 musste ein sehr hohes Defizit budgetiert werden, und trotz zahlreicher Sparmassnahmen schrumpft das Vereinsvermögen weiterhin. Wie ernst die Lage ist, beweist auch der neuste Newsletter des Vereins: «Der Tierschutzverein Uri bald am Ende?» – mit dieser Frage zeigt der Verein seine Nöte auf. Seit zwei Jahren bezahlt der Tierschuztverein Uri aus der Vereinskasse Lohn für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims in Bürglen, und eine erste Lehrstelle zur Tierpflegerin wurde geschaffen. Dieses Pilotprojekt droht nun zu scheitern. «Durch die ständige Mehrarbeit bei der Betreuung der Tiere, bei der Bearbeitung der Tierschutzfälle und durch die Zunahme der vielen Fund- und Abgabetiere stehen wir an einem Wendepunkt», heisst es im Newsletter. Obwohl weiterhin viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wurde, konnte man den finanziellen Aufwand mit Spenden und Einnahmen nicht decken. Mit fatalen Folgen: «Der Tierschutzverein hält finanziell nicht mehr lange durch!» Dem Tierschutzverein Uri stellen sich nun viele Fragen: «Sollen wir unsere Tätigkeit aufgeben und im Tierheim nur noch Ferienkatzen betreuen, um unsere finanzielle Krise aufzufangen? Wer nimmt dann all die Tiere auf, die ihren Lebensplatz verlieren? Wer kümmert sich um die verwilderten Katzen, die sich sinnlos weiter vermehren? Wer geht den gemeldeten Tierquälereien nach?» Eines ist klar: Aufgeben kommt für den Tierschutzverein Uri nicht infrage. «Wir werden um ein weiteres Jahr kämpfen», betont Vizepräsidentin Steffi Frösch. An der Generalversammlung vom 23. März 2012 wird der Verein noch einmal um ein weiteres Jahr Lohnzahlung bitten – womöglich zum letzten Mal. Bis dahin unternimmt der Tierschutzverein Uri alles Mögliche, um an Spendengelder zu gelangen. – Aktuell warten sieben Katzen und neun Wellensittiche im Tierheim in Bürglen darauf, von einem tierliebenden Menschen adoptiert zu werden.
Quellen / Literatur: UW 98, 14.12.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021