Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 24. März 2007
Ehrung für Franz Muheim
«Unser Land bräuchte mehr solche Vordenker»
Die 2006 gegründete Stiftung Freiheit und Verantwortung hat ein Gesicht erhalten: dasjenige von Urner Altständerat Franz Muheim. So hat es Stiftungsratspräsident Hans Egli formuliert, als er dem 84-jährigen Urner am 24. März in Flüelen die Ehrenurkunde überreichte. Die Laudatio hielt Professor Martin Lendi.
Franz Muheim ist der erste, der in der Geschichte der noch jungen Stiftung Freiheit und Verantwortung eine Ehrenurkunde erhalten hat. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, periodisch verdienstvolle Personen, Institutionen, Organisationen und Firmen auszuzeichnen. Mit Franz Muheim habe man eine Person gefunden, die der Idee der Stiftung sehr nahekomme, erläuterte Stiftungsratspräsident Hans Egli an der Feier in der Hostellerie Sternen in Flüelen. «Die Stiftung erhält heute ein Gesicht, dasjenige von Franz Muheim», so der Präsident. Er verkörpere Freiheit und Verantwortung wie kaum ein anderer. «Für sein Wirken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie für seine Publikationen und Stellungnahmen», heisst es auf der Ehrenurkunde.
In seinem neuen Buch «Die Schweiz im 21. Jahrhundert» äussert sich Franz Muheim über Risiken des zivilisatorischen Fortschritts, Fehlentwicklungen in der Politik und Fragwürdigkeiten im Geistig-Kulturellen..
Quellen / Literatur:
UW 23, 28.3.2007
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Samstag, 24. März 2007
Tonart-Jazzfestival 2007
Die Zweitauflage des Tonart-Jazzfestivals ging als voller Erfolg über die Bühne. Über 850 Personen besuchten die vier Konzertabende. Massgebend für den Erfolg sei das vielfältige Programm, sind sich die Verantwortlichen sicher. Auch im nächsten Jahr darf wieder mit einem Jazzfestival in Altdorf gerechnet werden.
«Es gibt fast nichts, das wir anders machen würden», sagte Tino Horat, Co-Präsident des Tonart-Jazzfestivals am Sonntagnachmittag. Das Festival ist bereits wieder Geschichte. Die Organisatoren, allen voran die beiden Co-Präsidenten Tino Horat und Philipp Truniger, zeigen sich erleichtert. «Wir sind total zufrieden», so Philipp Truniger. «Musikalisch, konzeptionell und organisatorisch hat alles wunderbar geklappt. Es hätte kaum besser laufen können.»
Festivalcharakter dank Lounge
Der Erfolg gibt ihnen recht. Über 850 Eintritte wurden über die vier Tage gezählt. Mit Helfern und Sponsoren dürften es über 900 Personen gewesen sein, die die Konzerte des diesjährigen Tonart-Jazzfestivals verfolgt haben. Damit wurde die Kapazitätsgrenze des Altdorfer «Schlüssel»-Saales fast erreicht. Trotzdem will man auch im kommenden Jahr auf dasselbe Konzept setzen. «Wir planen, keine grösseren Säle zu bespielen», sagte Philipp Truniger. «Wichtig ist es uns, dass wir die Stimmung im ‘Schlüssel’-Saal so wie bisher zur Geltung bringen können.» Auch durch die erstmals betriebene Lounge im Foyer des Theater(uri) entstand ein Festivalcharakter, der zum Verweilen und Geniessen einlud.
Vielfältigkeit als Erfolgsrezept
Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg des Jazzevents war die Vielfältigkeit des Programms. In Barbara Dennerlein fand man eine Virtuosin, die ein einmaliges Musikerlebnis garantierte. Sie ebnete den Weg für die kommenden Konzerte mit ihrem grandiosen Start. Am Donnerstag fegte das Swiss Jazz Orchestra seinen Groove über das Parkett des «Schlüssel»-Saales. Der Freitag versprach Funk- und Soulmusik vom Feinsten. Mit JJ’s Hausband und dem Leadsänger Reggie Saunders konnte man eine Band verpflichten, die schon im vergangenen Jahr die Hüften der Zuschauer schwingen liess. Dieses Jahr kam die Band mit einem neuen Programm zu Ehren des kürzlich verstorbenen «Godfather of Soul James Brown» angereist. Der Newcomer und Soulsänger Vladimir Tajsic mit seiner Band Vlada rundete den Abend ab. Der Freitag wurde als einziger Programmtag den hohen Erwartungen des Publikums nicht ganz gerecht. Der Funke schien nicht ganz auf die Zuschauerinnen und Zuschauer überzuspringen.
Drei Stunden Blues vom Feinsten
Der Samstag stand ganz im Zeichen von Rhythm and Blues. Die junge Luzerner Band Guy Vincent um den charismatischen Leadsänger Michel Gsell überzeugte voll und ganz und riss die Aufmerksamkeit vom ersten Ton an an sich. Vor allem die unglaubliche Soulstimme des Sängers und Multiinstrumentalisten Gsell und das wundervolle Songwriting liessen die Herzen höher schlagen. Zum Abschluss feierte das Urner Publikum mit «Mr. Blue and the tight Groove» den Blues des schwarzen Amerika und geriet vollkommen aus dem Häuschen. Nach drei Stunden wurden die Männer zum dritten Mal auf die Bühne geklatscht. Danach war endgültig Schluss für dieses Jahr. Es war ein wundervoller Abschluss für ein mehr als gelungenes Jazzfestival.
Quellen / Literatur:
UW 23, 28.3.2007
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Samstag, 24. März 2007
Toni Muheim erzielt sein bestes SM-Resultat
Der Flüeler Toni Muheim erzielt mit dem 27. Rang im Riesenslalom in Veysonnaz sein bestes SM-Resultat. Schweizermeister wird Marc Berthod vor dem Franzosen Frederic Covili und Didier Defago.
Quellen / Literatur:
www.fis-ski.com (2022)
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DAS HEUTIGE DATUM
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