Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Montag, 25. März 2013
Kriminalstatistik - Deutlich mehr Straftaten im Kanton Uri
1392 Straftaten wurden im vergangenen Jahr im Kanton Uri erfasst. Das sind fast ein Viertel (270) mehr als im Vorjahr. Der markante Anstieg der Taten ist vor allem auf die Zunahme bei Diebstählen und Einbruchdiebstählen zurückzuführen, vor allem in den Monaten September bis November.
Deutlich reduziert haben sich hingegen die Anzeigen wegen Sachbeschädigung (80 Straftaten; –29 Prozent). Auch die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz gingen leicht zurück. Die meisten Anzeigen betrafen dabei den Besitz oder den Konsum von Betäubungsmitteln. Gemäss Statistik beschlagnahmte die Polizei im vergangenen Jahr 525 Gramm Marihuana, 26 Gramm Haschisch, 102 Hanfpflanzen, 21 Gramm Amphetamine, 27 Gramm Kokain sowie 3 Gramm Ecstasy.
Eine leichte Zunahme gab es gemäss Statistik bei den Straftaten gegen Leib und Leben. 44 Straftaten wurden zur Anzeige gebracht. Die meisten davon (19) als einfache Körperverletzung. Die Kantonspolizei verzeichnete zudem zwei versuchte Tötungsdelikte sowie einen Fall von schwerer Körperverletzung. Trotz der Zunahme der Straftaten gegen Leib und Leben im vergangenen Jahr werde der langjährige Schnitt noch nicht erreicht. Um 10 Prozent zugenommen haben auch die Straftaten gegen das Ausländergesetz.
Insgesamt 401 Personen wurden im vergangenen Jahr einer Straftat beschuldigt. Knapp die Hälfte (52,6 Prozent) davon sind Schweizer, weitere 10 Prozent gehören der ausländischen Wohnbevölkerung an. 13,2 Prozent der Beschuldigten befinden sich in einem Asylverfahren, weitere 97 Personen (24,2 Prozent) hielten sich – illegal oder legal – für kurze Zeit in der Schweiz auf.
Quellen / Literatur:
UW Nr. 23, 27.3.2013
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Montag, 25. März 2013
Umbau geplant - Hotel Weisses Kreuz schliesst
Das Hotel Restaurant Pizzeria «Weisses Kreuz – Schweizerhof» in Flüelen wird seinen Betrieb in dieser Saison nicht mehr aufnehmen. Die Besitzer haben sich nach eingehender Analyse für einen Neubau mit erweiterter Nutzung entschlossen. Geplant sind Eigentumswohnungen von hoher Qualität sowie ein kleiner Gastronomiebetrieb mit Gartenterrasse. Das rund 500-jährige Haus weist bauliche Mängel auf und vermag den heutigen Anforderungen an einen modernen Gastronomie- und Hotelbetrieb in keiner Weise mehr zu genügen.
Quellen / Literatur:
UW Nr. 23, 27.3.2013
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DAS HEUTIGE DATUM
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