Urner Ereignisse an einem bestimmten Tag
Samstag, 25. April 2020
235 Strahlerpatente im Jahre 2019
Die Korporation Uri präsentiert ihren Geschäftsbericht 2019. Die Einnahmen aus Regalien und Konzessionen bildeten 2019 erneut die wichtigste Einnahmequelle der Korporation Uri. Allein mit den Patenten fürs Strahlen erwirtschaftete sie 52’415 Franken. Insgesamt wurden 235 Jahrespatente gelöst.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 15.
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Samstag, 25. April 2020
754 Quadratkilometer für 20 927 Bürgerinnen und Bürger
Die Korporation Uri ist die grösste Landeigentümerin im Kanton. Ende 2019 besass sie 754 Quadratkilometer Grund und Boden, was 70 Prozent der Kantonsoberfläche entspricht. Ihr Grundeigentum setzt sich zusammen aus 350 Quadratkilometern Alpfläche, 220 Quadratkilometern Felsen, Gletscher und Berge, 170 Quadratkilometern Wald und 14 Quadratkilometern Kulturland. Auf den 66 Alpen der Korporation wirtschafteten im Jahr 2019 rund 300 Betriebe. Die Korporation Uri erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 7,7 Millionen Franken (Vorjahr: 6,5 Millionen Franken) einen Gewinn von 212 740 Franken (Vorjahr: 207 000 Franken). Neben einer Beteiligung von 6 Prozent an der EWA AG ist die Korporation Uri aktuell an fünf Wasserkraftwerken beteiligt: KW Gurtnellen AG (30 Prozent), KW Bristen AG, KW Schächen AG, KW Palanggenbach AG (alle 15 Prozent) und KW Erstfeldertal AG (8 Prozent). Die Korporation Uri bot im vergangenen Jahr auf ihrer Verwaltung insgesamt 570 Stellenprozente und eine Lehrstelle an. Per 30. September 2019 zählte sie 20’927 Bürgerinnen und -bürger.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 15.
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Samstag, 25. April 2020
Das «Urner Wochenblatt» in Zeiten der Corona-Pandemie
Seit dem 16. März herrscht «ausserordentliche Lage». Als Lokalzeitung trägt das «Urner Wochenblatt » wesentlich dazu bei, dass das öffentliche Leben funktioniert. Dies gilt umso mehr in der Zeit der Krise. Das UW ist als Informationsplattform sowie als unabhängige und neutrale Institution im Lebensraum Uri systemrelevant. Redaktion und Verlag machen darum in der aktuellen Situation nicht einfach «Dienst nach Vorschrift», indem der wegen der Corona-Krise resultierende Inserateeinbruch durch Abstriche beim Zeitungsinhalt und -umfang kompensiert wird. Im Gegenteil. Das «Urner Wochenblatt » und dessen Mutterhaus Gisler 1843 AG wollen in dieser Zeit umso mehr Informationszentrum sowie verlässliche Anlaufstelle für Bevölkerung, Behörden und lokale Gewerbebetriebe sein. Dies ist nicht ganz einfach, wenn das öffentliche und private Leben praktisch auf null heruntergefahren wird und die Aktualität – der Treibstoff für die Zeitung – fast versiegt. Auch herrschen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschwerte Bedingungen, da die notwendigen Schutzmassnahmen getroffen und eingehalten werden müssen. Keine Veranstaltungen In diesem Jahr gibt es in der üblicherweise hochturbulenten Zeit vor den Frühlingsferien also nichts über Parteitage, Gemeindeversammlungen, Kulturveranstaltungen, Wettkämpfe et cetera zu berichten, was sich zwangsläufig auf das Gesamtvolumen der Zeitung auswirkt. Die Analyse der zehn UW-Ausgaben zwischen dem 18. März und dem 18. April bestätigt dies. In dieser Zeit wurden insgesamt 268 Zeitungsseiten produziert. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Zeitungsumfang in dieser Periode somit um 17,3 Prozent zurück. Hauptgründe hierfür sind einerseits das Volumen der Inserateseiten, das im Vergleich zum Vorjahr massiv kleiner ausfällt, andererseits die Sport- und Vereinsberichterstattung, die um 71,5 Prozent einbrach. Klammert man aber die Inserate-, Vereins- und Sportseiten aus, hat der redaktionelle Umfang in den untersuchten zehn Ausgaben gar um 13,9 Prozent zugenommen (insgesamt 184,5 Seiten; Vorjahr: 162 Seiten.
Zwar wird auch die Gisler 1843 AG mit seinen 50 Angestellten nicht von Kurzarbeit verschont. Insbesondere die Druck- und Werbeabteilung werden durch den faktischen Stillstand der Wirtschaft hart getroffen. Die Zeitungsredaktion jedoch kann aufgrund der Tatsache, dass der Alltag derzeit nicht von der Agenda bestimmt wird, die Eigenrecherche massiv ausbauen.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 2.
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Samstag, 25. April 2020
Die Situation der Forstbetriebe hat sich verbessert
Die Korporation Uri präsentiert ihren Geschäftsbericht 2019. Im Kanton Uri wurden 2018 insgesamt 27 188 Kubikmeter Holz genutzt. Dieser Wert liegt über dem des Vorjahres (24 676 Kubikmeter). Rund 87 Prozent des genutzten Holzes stammen aus den Korporationswäldern. Die finanzielle Situation der Urner Forstbetriebe hat sich im Jahr 2018 verbessert. So weisen die Forstbetriebe der Korporationsbürgergemeinden und des Kantons einen Gewinn von 122’766 Franken aus. Im Jahr 2017 hatte noch ein Verlust von 183’065 Franken resultiert. Die Holzmenge, die im öffentlichen Wald im Geschäftsjahr 2018 geerntet wurde, betrug 23 743 Kubikmeter. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 2271 Kubikmetern. Der Verkauf von Stammholz stieg um rund 11,2 Prozent. Dafür wurden im Vergleich zum Vorjahr 181 Kubikmeter weniger Industrieholz verkauft. Der Verkauf von Energieholz dagegen nahm um 1297 Kubikmeter zu und bleibt mit einem Anteil von 53 Prozent äusserst bedeutsam. Die Holzernte ist im Kanton Uri aufgrund des schwierigen Geländes sehr kostenintensiv. Im Jahr 2018 trug der Holzerlös lediglich 20 Prozent zu den gesamten Einnahmen der Urner Forstbetriebe bei. Einnahmen aus Dienstleistungen für Kanton, Gemeinden und Private werden für sie daher immer wichtiger. 2018 konnten die Forstbetriebe ihren Gewinn in diesem Bereich auf 258 785 Franken steigern (Vorjahr: 231 212 Franken). In den Urner Forstbetrieben wurden 2018 gesamthaft rund 109 285 Arbeitsstunden geleistet. Im Jahr davor waren es 107 437 Stunden. Das entspricht rund 59 Vollzeitstellen.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 15.
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Samstag, 25. April 2020
Erfolgreicher Alpsommer 2019
Die Korporation Uri präsentiert ihren Geschäftsbericht 2019. Die intensiven Schneefälle im April und Mai 2019 führten dazu, dass die Alpfahrt in einigen Gebieten später erfolgte als in den vorangegangenen Jahren. Trotz der späteren Vegetation in den höheren Lagen wird der vergangene Alpsommer von den Älplerinnen und Älplern als Erfolg eingestuft. Der Alpsommer 2019 war äusserst ertragreich und bot Mensch und Tier beste Bedingungen. Auf dem Allmendgebiet der Korporation Uri wurden im vergangenen Sommer insgesamt 16’103 Tiere gesömmert. Das sind 567 weniger als 2018. Den grössten Rückgang gab es bei den Schafen (–679) gefolgt von den Maisrindern (–30) und den Heimkuhkälbern (–13). Gegenüber dem Vorjahr am stärksten nahm die Zahl der Kühe (+73) zu, danach folgen die Kälber (+40) und die Zeitrinder (+30).
Wie aus dem Geschäftsbericht weiter hervorgeht, schliesst die Abrechnung 2018 für Schwendgeld – inklusive der Fälle aus dem Elementarschadenfonds – mit einem Nettobetrag von 199’415 Franken (Vorjahr: 187’959 Franken). Im Budget war ein Betrag von 210’000 Franken vorgesehen.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 15.
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Samstag, 25. April 2020
Instrumentenparcours per Video
In normalen Zeiten gäbe es den Instrumentenparcours der Musikschule. Doch normalerweise gibt es gerade nicht – und darum hat die Musikschule Uri einen digitalen Instrumentenparcours aufgebaut. Auf der Internetseite www.musikschule-uri.ch haben die Musiklehrpersonen Videos mit ihren Instrumenten aufgeschaltet. Rund 30 Instrumente werden dabei vorgestellt.
Auch beim Unterricht ist die Musikschule derzeit digital unterwegs: Die Schülerinnen und Schüler werden teils per Videochat unterrichtet, teils sind die Lehrpersonen zu einer bestimmten Zeit für Fragen online.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 7.
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Samstag, 25. April 2020
Kanton unterstützt Kulturschaffende und Kulturorganisationen
Der Kanton Uri setzt die vom Bundesrat in der Covid-Verordnung Kultur vorgesehenen Massnahmen um. Innert kurzer Zeit wurden die finanziellen und rechtlichen Grundlagen dazu geschaffen. Der Kanton Uri verfügt über eine sehr reiche Kunst- und Kulturszene. Diese ist durch die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus – insbesondere durch das Veranstaltungsverbot – besonders hart betroffen. Zahlreiche Festivals und Veranstaltungen wurden bereits abgesagt oder verschoben. Um den Schaden für die Kultur zu mindern, hat der Bundesrat die Covid-Verordnung Kultur erlassen. Darin sind verschiedene Unterstützungsmassnahmen für Kulturschaffende, Kulturorganisationen und Laienverbände vorgesehen, darunter Soforthilfen und Ausfallentschädigungen. Der Urner Regierungsrat setzt die Bundesvorgaben im Kanton Uri um. Urner Kulturorganisationen und Kulturschaffende können Gesuche um Ausfallentschädigungen gemäss Covid-Verordnung Kultur einreichen.
In einem Grundsatzentscheid hat der Urner Regierungsrat als weitere Unterstützungsmassnahme beschlossen, dass bereits gesprochene Projektbeiträge aus dem Lotteriefonds an verschobene und abgesagte Veranstaltungen ausbezahlt werden, sofern die entsprechenden Kosten ausgewiesen sind. Zur Unterstützung der kulturellen Infrastruktur werden auch Beiträge, die an Leistungsvereinbarungen geknüpft sind, ausbezahlt. Laienvereine bei ihren jeweiligen nationalen Dachverbänden um eine Ausfallentschädigung nachsuchen.
Quellen / Literatur:
UW 33, 25.04.2020, S. 17.
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DAS HEUTIGE DATUM
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