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Dienstag, 29. März 2011
Bauaufträge für Hotel Chedi vergeben
Andermatt Swiss Alps hat Bauaufträge im Umfang von 57 Millionen Franken vergeben – vorwiegend an Urner Unternehmen. Die Bauarbeiten wurden am 28. März wieder aufgenommen. Die Aufträge von 57 Millionen Franken würden vor allem dem Rohbau und der Erstellung der Gebäudehülle des Hotels The Chedi Andermatt dienen. «An diesen Arbeiten sind acht Unternehmungen beteiligt, die mehrheitlich ihren Sitz im Kanton Uri haben», schreibt die Tochtergesellschaft von Orascom Development. Für das Jahr 2011 plant die Andermatt Swiss Alps AG Ausgaben im Umfang von insgesamt 100 Millionen Franken. Bei der Vergabe der Baumeisterarbeiten (Arbeitsgemeinschaft Chedi) sind die Unternehmen Robert Gamma AG, Schattdorf, Baugeschäft Josef Baumann AG, Altdorf, Porr Suisse AG, Altdorf, und Saredi AG, Küssnacht am Rigi, beteiligt. Die Arge Chedi erstellt die tragende Konstruktion des Hotels The Chedi Andermatt. Dazu gehören Fundationen für die Residenzen sowie Beton und Maurerarbeiten für alle Gebäude auf der «Chedi»-Parzelle. Für den Rohbau werden insgesamt 4000 Tonnen Stahl und 31 800 Kubikmeter Beton benötigt. Der Beton wird von der Firma Kies und Beton Regli AG in Zumdorf bezogen. «Der kurze Transportweg von lediglich 5 Kilometern zwischen Kieswerk und Baustelle ist verkehrstechnisch und ökologisch optimal und ermöglicht hohe Flexibilität auf der Baustelle», heisst es in der Mitteilung weiter. Im Moment stellt die Arge Chedi sechs Kräne auf. Der grösste hat eine Höhe von 60 Metern und einen Schwenkradius von 65 Metern. Vor allem wegen der zu erwartenden grossen Schneemengen muss die Dachkonstruktion des Hotels The Chedi Andermatt grossen Kräften standhalten. Die Dachkonstruktion aus Stahl und Holz soll bis Wintereinbruch 2011/12 fertig isoliert und mit Natursteinschiefer abgedichtet werden. Markant dabei ist die Giebelverglasung in Form eines Panoramafensters. Gemäss Andermatt Swiss Alps erhält das «Chedi» eine vorgehängte Fassade aus Putz, Holz und Naturstein. Zwischen 30 und 85 Zentimeter werde der Abstand zwischen der tragenden Betonwand und der vorgehängten Verschalung betragen. Der Raum dazwischen wirke isolierend: einerseits durch Isolationsmaterial, anderseits durch Lufträume. «Die vorgehängte, vertikale Holzverkleidung wird speziell behandelt, damit die Charakteristik des Holzes bestehen bleibt und die Holzalterung gleichmässig erfolgt», schreibt Andermatt Swiss Alps. Vermieden werde so auch der Graustich, der oft bei Holzverwitterungen entsteht. Das Los für die Gebäudehülle (Arge RBB) wurde den Unternehmen Ruch Griesemer, Altdorf, G. Bosshard AG, Altdorf und Holzbautechnik Burch AG, Sarnen, vergeben. Die Firma Fenster Nauer, Altdorf, liefert für das Hotel rund 1500 dreifach verglaste Holz/Metall-Fenster unterschiedlichster Grössen. Mit dem Einbau dieser Fenster und der Überdachung soll das Hotelgebäude Ende Bausaison witterungsdicht sein und während der Wintersaison 2011/12 ohne Beheizung austrocknen. «Mit dieser Bauweise und der Wahl der Materialien erfüllt das Hotel The Chedi Andermatt den Minergie Standard», schreibt die Andermatt Swiss Alps AG.
Quellen / Literatur: UW 24, 30.3.2011

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.09.2021