Urner Beziehungen zu Orten in Europa
Aargau
Baden
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«URNER» EREIGNISSE AN
EUROPÄISCHEN ORTEN
1443
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Sonntag, 2. Juli 1443
Uri erlangt Mitherrschaft über Grafschaft Baden
Uri gelangt an Stelle von Zürich zur Mitherrschaft über die Grafschaft Baden und die freien Ämter. Uri bleibt auch Mitregent, nachdem Zürich wieder in den Bund und in die vorherigen Rechte zurücktritt.
Quellen:
Eidgenössische Abschiede, Band II, S. 168.
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1444
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Freitag, 22. März 1444
Friedensverhandlungen in Baden
Die Kriegsparteien (VII Orte und Zürich) treffen sich in Baden zu Friedensverhandlungen, bei denen Zürich auf dem freien Bündnisrecht und der Rückgabe der Höfe sowie seinem Anspruch auf Uznach beharrt. Die Eidgenossen fordern hingegen die Auflösung des Bündnisses mit Friedrich III.
Quellen:
Lusser Karl Franz, Geschichte des Kantons Uri, S. 141.
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1444
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Sonntag, 31. März 1444
Alaufender Waffenstillstand wird nicht Verlängert
Die Kriegsparteien gehen in Baden jede Verlängerung des abgelaufenen Waffenstillstandes zwischen den VII Orten und Zürich verwerfend, auseinander. Die Feinseligkeiten beginnen von neuem.
Quellen:
Lusser Karl Franz, Geschichte des Kantons Uri, S. 141.
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1478
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Samstag, 6. Juli 1478
Urner Landvogt siegelt in Baden Vergleich
«Hans zvm Bruvnen» siegelt als Vogt zu Baden Vergleich zwischen dem Kloster Wettingen und der Stadt Baden wegen Waldungen an der Baregg.
Quellen:
Stadtarchiv Baden, No. 825.
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1526
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Mittwoch, 19. Mai 1526
Disputation in Baden
In der Pfarrkirche im aargauischen Baden treffen sich rund 200 Teilnehmer, aus Uri der Einsiedler Bruder Nikolaus, an einer Disputation teil - einem öffentlichen Streitgespräch zwischen Vertretern der altgläubigen Kirche und Anhängern der Reformation. Es war der Versuch der noch mehrheitlich altgläubigen schweizerischen Orte, den Zürcher Reformator Huldrych Zwingli zum Schweigen zu bringen und die Glaubenseinheit der Eidgenossenschaft zu bewahren. Das Scheitern dieses Versuchs markiert den eigentlichen Beginn des für die Schweiz charakteristischen konfessionellen Nebeneinanders mit bis in die Gegenwart reichenden politischen und gesellschaftlichen Folgen.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 24.
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1534
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Samstag, 14. April 1534
Ausweisung von Landstreichern, Heiden und Bettler
Die Tagsatzung in Baden verordnet, dass Landstreicher, Heiden und Bettler, welche die armen Leute brennen, schädigen und zwingen, ihnen etwas zu geben, aus dem Land gewiesen werden sollen.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 18.
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1535
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Samstag, 8. Juni 1535
Tagsatzung legt Preise für Wirte fest
Da die Wirte und "Ihresgleichen", ungeachtet der eingetretenen "Wohlfeile" (Preiswert), die "Mähler" und anderes immer noch zu den gleichen Preisen geben wie während der Teurung und der gemeine Mann dadurch benachteiligt wird, legt die Tagsatzung die diesbezüglichen Preise fest. Den Wirten in Baden und allen Gemeinen Herrschaften werden von der Tagsatzung folgende Preise befohlen: Ein Mahl soll nur 5 Schilling, ein Schlaftrunk, Morgen- sowie Abendbrot 2,5 Schilling, ein Vierling "Haber" (Hafer) 2 Schilling sowie eine Stallmiete für Tag und Nacht 1 Batzen kosten.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 28.
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1562
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Donnerstag, 7. Juni 1562
Ehrenfenster für das Schützenhaus
Die Mehrheit der Tagsatzung in Baden stimmt dem Antrag von Uri zu, dass jeder Ort ein Fenster mit seinem Ehrenwappen für sein neues Schützenehaus schenken solle.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 28.
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1610
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Freitag, 15. Oktober 1610
Fenster und Wappen für die Wirtschaft zum Ochsen
An der Tagsatzung zu Baden wird das Gesuch um Fenster und Wappen in die Wirtschaft zum Ochsen in Altdorf vorgebracht und in den Abschied genommen.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 52.
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1619
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Sonntag, 30. Juni 1619
Uri ersucht Tagsatzung um Fenster und Wappen
Uri bittet die Tagsatzung in Baden um Fenster und Wappen für das "erneuerte Schützenhaus" und die Wirtshäuser von Martin Trosy und Barholomäus Gering.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 32.
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1930
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Sonntag, 5. Oktober 1930
Die steinerne Rotondo-Hütte wird eingeweiht
Die SAC-Sektion Lägern kann die nun mit Stein umgebene Rotondo-Hütte feierlich einweihen.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 41.
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1931
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Sonntag, 13. September 1931
Salbit-Hütte wird eingeweiht
Im Göscheneralptal, oberhalb der Salbitalp, kann die Salbithütte der SAC-Sektion Zimmerberg eingeweiht werden.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 39.
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1970
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Sonntag, 23. August 1970
Jubiläums-Schwingfest in Baden
Das anlässlich der 75-Jahr-Feier des Eidgenössischen Schwingerverbandes in Baden wird von Karl Meli, Winterthur, gewonnen. Auf den fünf Schwingplätzen kämpfen auch drei Urner: Hans Zurfluh, Seedorf, kommt auf Rang 5, Ady Zurfluh, Küssnacht, auf Rang 6 sowie die Altdorfer Josef Gisler und Ernst Willi im 9. Rang.
Quellen:
ESV, 100 Jahre Eidgenössischer Schwingerverband, S. 228.
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