Gebäude und Anlagen im Detail
EREIGNISSE IM DETAIL
2009
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Dienstag, 14. Juli 2009
Wasserkraft - Grundsatzentscheid zum Urschner Wasser
Es ist ein politischer Entscheid, kein energiewirtschaftlicher: Das EW Ursern kann beim Kraftwerk Realp II mit der Zustimmung der Regierung rechnen. Die Kraftwerk Göschenen AG ist enttäuscht. Der Urner Regierungsrat hat entschieden: Dem Projekt Kraftwerk Realp II des EW Ursern (Nutzung der Witenwassern- und Muttenreuss) die Genehmigung erteilt, sofern alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Mit einer Überleitung des Wassers in den Göscheneralpstausee - wie von der Kraftwerk Göschenen AG vorgeschlagen - hätte man dreimal mehr Strom produzieren können als mit dem Projekt Realp II. Die Korporation wollte aber keine Nutzung des Wassers ausserhalb des Urserntals. Man will lebendige und viel Wasser führende Bäche im Urserental. Dieser Haltung trägt die Regierung mit ihrem Entscheid nun Rechnung.
UW 55, 18.7.2009
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2014
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Freitag, 7. Februar 2014
Urserntal stimmt dem Snee-Vertrag zu
Das EW Ursern möchte im Gebiet Schweig-Geren ein neues Laufwasserkraftwerk (Realp II) bauen. Es wird mit Kosten von über 17,5 Millionen Franken gerechnet. Damit das Kraftwerk gebaut werden kann, bedarf es der Zustimmung der Talgemeinde zur konkretisierten Wassernutzungskonzession an das EW Ursern, zum Objektkredit Realp II und zur Ratifizierung des Snee-Vertrages. Das Schutz- und Nutzungskonzept erneuerbare Energien (Snee) legt unter anderem fest, welche Gewässer künftig für die Stromproduktion genutzt werden dürfen. An der ausserordentlichen Talgemeinde stimmen die Urschner Korporationsbürgerinnen und -bürger den drei Vorlagen zu.
UW 8, 29.1.2014, S. 3.
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2018
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Dienstag, 3. Juli 2018
Kraftwerk in Realp feierlich eingeweiht
Nach drei Jahren Bauzeit wird das Kraftwerk Realp II im Geren feierlich eingeweiht. Durch den Bau des Tourismusresorts Andermatt und den Ausbau des Skigebiets steigt der Strombedarf im Urserental laufend. Das EW Ursern will jedoch weiterhin Gotthardenergie für die ganze Region produzieren und eine möglichst hohe Eigenversorgung erreichen. Diese Ziele erreicht das Unternehmen mit seinen drei Wasserkraftwerken und den vier Windenergieanlagen auf dem Gütsch ob Andermatt. Mit der Einweihung des 19-Millionen-Franken-Projekts kann nun eine weitere Lücke für eine zukunftsorientierte Stromversorgung des Urserentals geschlossen werden.
UW 52, 4.7.2018, S. 12.
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GEMEINDEN
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