Gebäude und Anlagen im Detail
EREIGNISSE IM DETAIL
2012
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Samstag, 22. September 2012
Anwohner wehren sich gegen Sanierungsprojekt im Ried
Der Riedweg soll sanft ausgebaut werden – das fordern mehrere Anwohner des Rieds. Gegen ein Sanierungsprojekt haben sie nun eine Verwaltungsbeschwerde beim Kanton eingereicht.
Für 1,4 Millionen Franken sollen die Trockenmauern entlang des Riedwegs zwischen Amsteg und Meitschligen saniert werden. Gegen dieses Projekt wehren sich jetzt Anwohner des Rieds. Nicht die Sanierung der Trockenmauern an sich ist aber das Problem: «Das Vorhaben finden wir grundsätzlich gut. Uns geht es nur um die Strasse, die in diesem Projekt überhaupt nicht berücksichtigt wird», erklärt Franz Walker. Er hat zusammen mit seinem Bruder Hans Walker Einsprache gegen das Projekt erhoben. Sie fordern, dass die Strasse durchgehend auf 3 Meter verbreitert wird. «Wenn die Trockenmauern schon saniert werden, dann sollte es doch möglich sein, dass auch die Strasse sanft ausgebaut wird», findet Franz Walker.
Zudem fordern die Beschwerdeführer, dass die Gewichtsbeschränkung von 12 Tonnen aufgehoben wird, dass zusätzliche Strassenrinnen gebaut werden und ein Strassenabschnitt direkt bei den Häusern asphaltiert wird. Nachdem die Gemeinden Silenen und Gurtnellen die Einsprache abgelehnt haben, ist nun der Ball beim Kanton: Die Anwohner haben eine Verwaltungsbeschwerde gegen das Projekt eingereicht.
UW 74, 22.9.2012
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