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Kirchenrat
   
Kirchenrat nannte man (und nennt man meist heute noch) die Verwaltungsbehörde einer Kirchgemeinde. Das Amt eines Kirchenrates war sehr begehrt. Wenn einer Kirchenrat war (weibliche Kirchenräte kannte man nicht), galt er etwas. Geschätzt war das Amt nicht zuletzt wegen des öffentlichen Auftretens bei Prozessionen. Dann trugen die Kirchenräte entweder Kerzen, den Himmel (Baldachin) oder die Sakramentsfähnchen. Das Volk redete einen Kirchenrat auch im Alltag mit diesem Ehrentitel an.

Weit verbreitet war der Übername für die Kirchenräte. Das Volk sprach von den Gebrüdern Nick. Das kam daher, dass der Pfarrer, der fast ausnahmslos Präsident des Kirchenrates war, die Auslese der Kirchenräte für sich beanspruchte und jene Leute auswählte, von denen er keine andere Meinung zu befürchten hatte. Ein anständiger Kirchenrat brachte, wenn er Bauer war, dem Pfarrer auch jeweils eine standesgemässe Metzgete, wenn Hausschlachtung war.

Autor: Bär-Vetsch Walter, Aus einer anderen Welt, S. 336 f.; Literatur: Zihlmann Josef, Volkserzählungen und Bräuche, S. 270.

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Kraft aus einer anderen Welt
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Walter Bär-Vetsch, Altdorf

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Stand der Arbeiten:
Begriffs- und Themenkatalog fertig
Nachweise in den Urner Sagen >
in Arbeit

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 1.6.2019