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Patengeschenk
   
Von der Patin und dem Paten erhielt das Kind zumeist ein Geldgeschenk, den Einbund. Diese eigens für das Patengeschenk entwickelten Schächtelchen waren als Buchattrappen gestaltet, trugen Aufschriften wie „Zur Erinnerung an die heilige Taufe“ und enthielten einen kleinen Briefumschlag, der mit Engelchen bemalt oder sonst wie aufwändig verziert war.

Für Mädchen verwendete man entgegen heutigem Gebrauch oftmals hellblau, für Knaben rosarot. In der christlichen Farbsymbolik galt blau als Farbe Marias für Mädchen und rot als die Farbe des Blutes für Knaben. In diese Briefumschläge war für den Taufbatzen ein weiterer, kleinerer Umschlag integriert. Dieses Geldgeschenk war der Grundstock eines „Sparheftes“, der zu Neujahr und bei festlichen Anlässen aufgestockt wurde. Das Patengeschenk begleitete ein Briefchen mit frommen Versen, guten Wünschen und Widmungen.

Autor: Bär-Vetsch Walter, Aus einer anderen Welt, S. 444 f. Literatur.

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Kraft aus einer anderen Welt
Zeichen und Handlungen des Volksglaubens und der Volksfrömmigkeit in Uri
Walter Bär-Vetsch, Altdorf

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Stand der Arbeiten:
Begriffs- und Themenkatalog fertig
Nachweise in den Urner Sagen >
in Arbeit

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 1.6.2019