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Rossfuss
   
Der Teufel erschien meist mit Geissfüssen, manchmal aber auch mit Rossfüssen.

Autor: Bär-Vetsch Walter, Aus einer anderen Welt, S. 475. Literatur: Zihlmann Josef, Volkserzählungen und Bräuche, S. 354.

NACHWEISE

«Am Morgen gab er (der Teufel) ihr das Geleite, und zu Hause forderte er sie auf, ihm die Schuhe auszuziehen. Sie gehorchte, und da zeigte es sich, dass der feine Herr Pferdefüsse hatte.»
Müller Josef, Sagen aus Uri, Sage 1240 c.
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«Er (der Glasscheibenhund von Silenen) hat ein grosses feuriges Auge mitten auf der Stirne und vier Rossfüsse, die mit Eisen beschlagen sind.»
Müller Josef, Sagen aus Uri, Sage 490.
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«Wie er die einsame Hütte betrat, sass, mit dem Rücken gegen die Hüttentüre gekehrt, vor dem Chessi, unter dem das Feuer brannte, auf dem vermissten Melkstuhl ein Ungeheuer; das hatte vier Rossbeine und Rossfüsse und den Kopf eines Menschen.»
Müller Josef, Sagen aus Uri, Sage 918 1.
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«Einige sprechen sogar von einem goldenen Ring und Rossgebeinen, andere von einem Rossfuss mit Hufeisen.»
Müller Josef, Sagen aus Uri, Sage 33.
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«Wohl erschrickt er (der Bauer) einen Augenblick, da er beim Abschied noch flüchtig die zwei Pferdefüsse (Bocksfüsse) des mildherzigen und so auffallend tüchtigen und raschen Zimmermanns erblickt.»
Müller Josef, Sagen aus Uri, Sage 1271.
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Walter Bär-Vetsch, Altdorf

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Stand der Arbeiten:
Begriffs- und Themenkatalog fertig
Nachweise in den Urner Sagen >
in Arbeit

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 1.6.2019