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Blasmusik in Uri - Übersicht



Die Musikausübung auf verschiedenartigen Blas- und Schlaginstrumenten in orchestermässig zusammengesetztem Spielverband nahm ihren Anfang beim Militär während der Französischen Revolution. In Frankreich entstand der Typus des Harmonie-Blasorchesters. Entscheidend war dabei die Art der Instrumentierung mit der Einführung der Klarinetten in mehrfacher Besetzung und die Bestimmung dieser Instrumentengruppe zum Hauptregister der Melodieführung. In der Schweiz machten die französischen Besatzungstruppen (1798-1802) diese neue Form der militärischen Musikausübung bekannt. Nach der Helvetik blieben die Militärmusikkorps nach französischem Muster, genannt «Feldmusiken», zum Teil bestehen. Die Feldmusikkorps waren somit das Produkt von ausschliesslich militärmusikalischen Bemühungen.

Spätestens um 1809 bestand in Altdorf eine Feldmusik. Treibende Kraft dieser Gründung war Landschreiber Anton Maria Müller (1769-1813). Er schaffte auch Musikinstrumente an. Als militärische Einheit trugen die Feldmusikanten Säbel. Dass ihnen die Säbel belassen wurden, war ein Privileg; die Tambouren, welche auch eine militärische Formation waren, mussten nämlich ihre Säbel abgeben. Vorteilhaft wirkte sich die Einführung der Ventilinstrumente auf die Signaltrompeter der Militärmusiken aus. Neben dem Signalblasen konnten diese nun auch eine melodiösere Musik produzieren.

1822 wurde die Feldmusik von Kapellmeister Kaspar Nell geleitet. Aus der Salzkasse empfing er einen Beitrag für die Reparatur verschiedener Instrumente sowie den gewohnten Gehalt für die Feldmusikanten. 1833 und 1840 wurden jeweils neue Verträge zwischen dem Geheimen Rat und der Feldmusik abgeschlossen. Die Feldmusik diente nicht nur militärischen, sondern auch zivilen Zwecken. Mit dem Aufkommen der Blechmusiken verlagerte sich der Schwerpunkt der Aktivität auf die ausserdienstliche Musikausübung.

1862 wurde in Olten von 14 Musikgesellschaften – ohne Urner Beteiligung – der Eidgenössische Musikverein gegründet. Die Verbandsgründung machte deutlich, dass nun die zivile Blasmusiktätigkeit die Führung übernommen hatte. Blechmusikkorps bildeten sich nun aus der zivilen Blasmusiktätigkeit heraus, blieben aber mit dem Militär verbunden. Die Trompeterrekruten kamen in den Genuss einer bläserischen Grundausbildung. Die gratis vom Zeughaus gelieferten Ordonnanzinstrumente durften auch ausserdienstlich benutzt werden. Nach der vollendeten 24-jährigen Dienstzeit gingen sie in den persönlichen Besitz des Militärtrompeters über.

Die ursprünglichen militärischen Harmonie-Feldmusikkorps blieben als zivile Vereine bestehen, wobei vielfach die Bezeichnung «Feldmusik» beibehalten wurde, wie das heute noch bei den Musikgesellschaften von Altdorf und Andermatt zutrifft.

Im Jahre 1884 wurde als erster ziviler Blasmusikverein die Feldmusik Altdorf gegründet. Es folgten Musikgesellschaften in Erstfeld (1891), Göschenen (1892), Schattdorf (1899), Andermatt (1901), Gurtnellen (1903), Flüelen (1908), Silenen (1914), Bürglen (1917) und Wassen (1931).
1931 wurde von den zehn Sektionen der Urner Kantonale Musikverband gegründet, der auch dem Eidgenössischen Verband beitrat. In der Folge traten weitere Sektionen dem UKMV bei. Diese organisierten in Abständen von zwei bis fünf Jahren Kantonale Musiktage, Musikfeste und Blasmusikfestivals. 1960 wurde die Jugendmusik Altdorf und 1962 die Jungmusik Erstfeld gegründet. Daneben bestand seit 1906 die Kollegimusik Altdorf, die vor allem für schulische Zwecke aufspielte.
In den 1970er-Jahren kamen die ersten Guggenmusiken auf. Obwohl sie ihre Auftritte auf die Fasnachtszeit beschränkten, wurden sie hinsichtlich Musikerrekrutierung zum Teil zur Konkurrenz der bestehenden Dorfmusiken. Aus den Musikvereinen formierten sich vereinzelt auch Blaskapellen wie die «Schattdorfer Nachtbüäbä» (1965), die Seedorfer Blaskapelle (1973) oder die Blaskapelle Schächental (2008). Daneben fanden sich Bläser-Ensembles wie «Urbrass» (1999-2016), «Tromburi» (1998) oder die «Cojones de Toros» (2007) mit Schwerpunkt Fasnacht zusammen.
Dank der Musikschule Uri und den Bläserklassen finden Kinder und Jugendliche schon früh, mit der Bläserklasse 18+ auch Spätberufene zur Blasmusik.

Literatur: UKMV, Geschichte der Urner Blasmusik, S. 11 ff. Foto: Die Musikgesellschaft Schattdorf beim Festumzug vom 20.6.1954 anlässlich der Fahnenweihe der Feldmusik Altdorf auf der Gotthardstrasse beim Historischen Museum Uri (StAUR Slg Bilddokumente 11.30-BI-56663, Foto: Richard Aschwanden).

BLASMUSIKVEREINE IM KANTONALEN BLASMUSIKVERBAND (bv uri)

Musikgesellschaft Bristen-Maderanertal ()
Feldmusik Andermatt ()
Feldmusik Altdorf (1884)
Musikgesellschaft Erstfeld (1891)
Musikgesellschaft Göschenen (1892)
Brass Band Schattdorf (1899)
Brass Band Gurtnellen (1903)
Musikverein Flüelen (1908)
Musikgesellschaft Silenen (1914)
Musikverein Bürglen (1917)
Musikgesellschaft Wassen (1931)
Musikgesellschaft Isenthal (1939)
Musikverein Seedorf (1941)
Musikgesellschaft Sisikon (1942)
Musikgesellschaft Seelisberg (1946)
Musikverein Unterschächen (1954)
Musikverein Bauen (1960)
Musikgesellschaft Realp (1960)
Jugendmusik Altdorf (1963)
Brass Band Uri (1981)

WEITERE BLASMUSIKFORMATIONEN

Cojones de Toros ()
TrombUri ()
Seedorfer Blaskapelle ()
Schattdorfer Nachtbüäbä ()
Jungmusik Erstfeld ()
Blaskapelle Schächental (2008)

EHEMALIGE BLASMUSIKVEREINE UND BLASMUSIKFORMATIONEN

Geb Füs Bat 87, Bataillonsspiel (- )
Kollegimusik (- )
Schmid-Egg (1917- 1982)
Musikgesellschaft Attinghausen (1941- 2010)
Urbrass (1999- 2016)

DIE URNER BLASMUSIK SPEZIELL UND IM DETAIL

Feldmusik
Der Name Feldmusik zeigt die militärische Vergangenheit der Blasmusik auf. Die Truppen zogen mit Musik der Trommler und Pfeiffer ins Feld. Zur musikalischen Begleitung gehörte in Uri zudem das furchteinflössende Horn des Uristiers. Bei einzelnen ist der Name auf den zivilen Verein übergegangen (Feldmusik Altdorf, Feldmusik Andermatt).
www.wikipedia.ch (2019).

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Blechmusik, Brass-Band
Im Gegensatz zur Feldmusik war die Blechmusik zivilen Ursprungs. Bei einer Blechmusik sind alle Blasinstrumente aus Blech. Heute wird für diese Formationen der englische Name Brass-Band verwendet. Der Name leitet sich von brass (englisch: Messing) ab, der als Sammelbegriff für Blechblasinstrumente verwendet wird. In Uri nennen sich drei Formationen Brass-Band.
Literatur: UKMV, Die Geschichte der Blasmusik, S. 3 ff.; www.wikipedia.ch, 2019

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Harmoniemusik
Unter Harmoniemusik versteht man Ensembles aus Holz- und Blechbläsern, eine Tradition. Die übliche Besetzung bestand aus einem Bläseroktett (je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte). Erweiterungen der Besetzung durch zusätzliche Bassinstrumente (Kontrafagott oder Kontrabass) und weitere Bläser führten schliesslich zur Entstehung reichhaltig besetzter Blasorchester. Im Kanton Uri gab und gibt es wohl Musikgesellschaften in Harmoniebesetzung, keine führte jedoch die «Harmonie» in ihrem Namen.
www.wikipedia.ch (2019).

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Landsgemeindemusik
Bis zu ihrer Abschaffung der Urner Landsgemeinde im Jahre 1928 hat sich der Landsgemeindezug von Altdorf nach der Landsgemeindewiese zu Bötzlingen in der Gemeinde Schattdorf bewegt. Ursprünglich zogen dem Zug Pfeifer oder Trommler und Pfeifer voran. Mit der Entwicklung zur zivilen Feldmusik war es dann diese, welche den Landsgemeindezug begleitete. Die Zugsmusik wurde jeweils vom Regierungsrat aufgeboten:

1894-1903: Feldmusik Altdorf, teils mit der Feldmusik Erstfeld abwechselnd
1904-1919: Spiel des Urner Bataillons 87
1920: Feldmusik Altdorf
1921: Feldmusik Erstfeld
1922-1927: Feldmusik Altdorf
1928: Feldmusik Andermatt.

Gespielt wurden Stücke aus dem Repertoire der zugezogenen Musik. Als der Landsgemeindezug in Bötzlingen an der Gand in Schattdorf anlangte und sich der Ring der Landsgemeindeteilnehmer zu formieren begann, spielte die Musik, zur Überbrückung und Einstimmung, die Arie des alten Tellenliedes. Den Text zum alten Tellenlied verfasste Landschreiber Hieronymus Muheim 1613. Es beginnt mit den Worten: «Wilhelm bin ich der Telle, von Heldes Muot und Bluot». Die Melodie, zu welcher dieser Text gespielt wurde, lehnt sich an die Niederländische Hymne «Wilhelmus von Nassau» an, welche 1588 zum ersten Mal gedruckt wurde. Das Tellenlied von Hieronymus Muheim hat 28 Strophen, die Musik spielte die Melodie so lange, bis alles bereitgestellt war und der Landammann die Landsgemeinde eröffnen konnte.

Literatur: UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 26 f.

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Musiktag /Musikfest / Blasmusikfestival
Der Urner Kantonalmusikverband (heute bv uri) führt seit 1932 in einem Rhythmus von zwei bis vier Jahren Musiktage, Musikfeste, oder Blasmusikfestivals durch. Die Organisation ist Pflicht der «festgebenden» Sektion, die von der Delegiertenversammlung bestimmt wird. Grössere Veranstaltungen, wie Fahnenweihe oder Jubiläumsfeier, sollen nach Möglichkeit mit einem kantonalen Musiktag verbunden werden.
Der Besuch der kantonalen Musiktage war «Ehrenpflicht» der kantonalen Sektionen. Die am Feste teilnehmenden Vereine waren verpflichtet, die Chorstücke genau einzustudieren und an der Aufführung vollzählig mitzuwirken. Der Festsektion war freigestellt, ausserkantonale Vereine als Gäste einzuladen. Die musikalischen Leistungen bei Musiktag und Musikfest werden von ausserkantonalen Kampfrichtern beurteilt.

Die ursprüngliche Form war der Musiktag, der in Uri von 1932 bis 2003 in der Regel alle zwei (seit 1953 alle drei) Jahre insgesamt 24 mal stattfand. Die Aufführungen bestanden in den Einzelvorträgen der auftretenden Vereine sowie in den Chorstücken. Anlässlich eines kantonalen Musiktages konnte, wo die örtlichen Verhältnisse es erlaubten und die festgebende Sektion es verlangte ein Marschmusik-Wettbewerb durchgeführt werden. Später wurde die Marschmusik-Konkurrenz zum festen Bestandteil.
Den Unterschied zwischen Musiktag und Musikfest machte schliesslich das «10-Wochen-Aufgabenstück» aus, das von der Kantonalen Musikkommission ausgewählt wurde und vor dem Musikfest innerhalb von zehn Wochen einzustudieren war. Musikfeste fanden in Uri in der Zeit von 1993 bis 2005 insgesamt viermal statt.
Die konkurrierenden Sektionen wurden gemäss ihren Vorträgen in fünf Stärkeklassen eingeteilt (Höchstklasse; Stärkeklasse 1-4). Jede Sektion kann ihre Klasse selbst bestimmen. Selbstwahlstück und «10-Wochen-Aufgabestück» müssen dem Schwierigkeitsgrad gemäss Anmeldung entsprechen.

Die Vortragsstücke wurden früher nach fünf Faktoren beurteilt:
1. Harmonische Reinheit und Tonbildung;
2. Rhythmik;
3. Dynamik;
4. Auffassung;
5. Gesamteindruck.

Heute sind es sechs Kriterien:
1. Stimmung und Intonation;
2. Rhythmik;
3. Dynamik und Klangausgleich;
4. Tonkultur und Technik;
5. Musikalischer Ausdruck;
6. Interpretation.

Beim Blasmusikfestival, das seit 2010 insgesamt dreimal stattfand., darf jeder Verein spielen, was er will. Dafür hat er 20 Minuten Spielzeit zur Verfügung. Im Vergleich zu den Musiktagen und -festen der vergangenen Jahre werden die Konzertvorträge der einzelnen Vereine zwar jeweils von einer Expertin oder einem Experten bewertet – allerdings gibt es dabei keine Punkte oder Ranglisten.

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BLASMUSIK - TONAUFNAHMEN

 Brass Band Uri - Devil's Bridge 2002 CD
 Spiel des Geb Füs Bat 87 - Ja Muätter lüäg …   Schallplatte (33)
 Urbrass - Mäitäli wenn dü witt 2004 CD

EREIGNISSE ZUR URNER BLASMUSIK

Dienstag, 6. Februar 1810
Feldmusikanten dürfen den Säbel einstweilen behalten
Der Geheime Rat beschliesst, die angeschafften musikalischen Instrumente dem Landschreiber Anton Müller zur Obsorge anzuvertrauen und ihm für die bisher in dieser Sache gehabten Bemühungen zu danken. Den Feldmusikanten werden die Säbel einstweilen belassen.
Wymann Eduard; Uris Kriegsbereitschaft im Jahre 1813 und seine Stellung zur Neutralitätsfrage, in: 21. HNbl UR 1915, S. 36 f.
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Dienstag, 26. Mai 1812
Feldmusik wird finanziell unterstützt
Alt Landschreiber Müller richtet als Direktor der Feldmusik ein Schreiben an den Geheimen Rat, mit der Bitte um Unterstützung, damit dieses Korps nicht in Zerfall kommen möchte. Es werden einstweilen jährlich 3 ½ Louisdor aus der Salzkasse bewilligt und Müller für seine Bemühungen neuerdings der der Dank des Landes ausgesprochen.
Wymann Eduard; Uris Kriegsbereitschaft im Jahre 1813 und seine Stellung zur Neutralitätsfrage, in: 21. HNbl UR 1915, S. 37.
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Dienstag, 29. November 1814
Urner Kompagnie wird von der Feldmusik abgeholt
Als eine Kompagnie aus Uri vom Tessin, die sie einige Zeit besetzt halten mussten, um allfällige Gärungen zufolge Aufhebung der Mediationsverfassung und hierauf eintretender politischer Schwankungen zu vermeiden, in die Heimat zurückkehrt, findet morgens um 10 Uhr auf dem Altdorfer Lehn die Abdankung und die Übergabe der Waffen an das Magazin statt. Die Altdorfer Feldmusik mit begleitenden Tambouren zieht der Kompagnie entgegen, und die Obrigkeit bewilligt ihnen einen Trunk von höchsten 1/2 Mass, 1/4 Käse und 1 Brötchen pro Mann.
Wymann Eduard; Uris Kriegsbereitschaft im Jahre 1813 und seine Stellung zur Neutralitätsfrage, in: 21. HNbl UR 1915, S. 36.
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Dienstag, 6. Mai 1884
Bestrebungen zur Gründung eines Musikvereins in Flüelen
In der Wirtschaft von Ratsherr Infanger in Flüelen erscheinen fünf Männer mit dem Ansinnen, einen Musikverein zu gründen. Angesichts der zwar musikalischen, doch zahlenmässig etwas spärlichen Runde ist man sich schnell einig, dass mehr Mitglieder angeworben werden müssen.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 7.
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Samstag, 10. Mai 1884
Aufruf an Musikbegeisterte hat keinen grossen Erfolg
Der Aufruf an musikbegeisterte Flüeler zeitigt berauschenden Erfolg, denn an der Sitzung ist man noch einer weniger in der Runde und ringt bereits mit dem Gedanken, von der Gründung eines Musikvereins abzulassen. Die Männer, welche wackere Musikanten werden wollen, beschliessen dennoch nicht aufzugeben, und «alle tauglichen Burschen» im Dorfe anzuwerben.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 7.
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Samstag, 17. Mai 1884
Erste Probe der Flüeler Musikanten
In Flüelen kommen abends um 8 Uhr im Hause von Franz Müller in der «Schokoladengasse» (Ochsengasse) neun Männer zusammen, um sich vom Musiklehrer Fassbind unterrichten zu lassen.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 7.
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Dienstag, 20. Mai 1884
Die Flüeler Musikanten organisieren sich
Bei der zweiten Probe der Flüeler Musikanten präsentiert Musiklehrer Fassbind die Kostenrechnung: Eine Probe, die von 20 Uhr bis 23.30 Uhr dauert, sollt drei Franken kosten. Man handelt mit dem Musiklehrer noch aus, dass er im Rahmen dieses Entgelts sechs Tänze zu schreiben habe. Die Versammlung wählt auch gleich einen Vorstand, bestehend aus einem Präsidenten und einem Aktuar. Für das Amt des Präsidenten wird ein Drittel der Anwesenden vorgeschlagen und schliesslich einstimmig Rudolf Hegner, Negotiant, gewählt. Der gelernte Seiler betreibt in Flüelen ein Haushaltwarengeschäft. Als Aktuar beliebt Hausherr Franz Müller, und Heinrich Ziegler wird auserkoren, Statuten auszuarbeiten. Als Eintrittsgebühr in den Verein schlägt der Präsident 3 Franken vor. Da für einige Anwesende der Beitrag zu hoch ist und diese mit dem Fernbleiben drohen, wird der Beitrag auf 1 Franken festgesetzt. Die Opposition gegen den hohen Mitgliederbetrag ist verständlich, da ein Fabrikarbeiter im ausgehenden 19. Jahrhundert zwischen 35 und 40 Rappen in der Stunde verdient. Einem Mitglied musste in der Folge mitgeteilt werden, dass er wegen «Schwatzhaftigkeit und schlechtem Zahlen» im Kreise der Musikanten nicht mehr mittun könne. Im September werden die Statuten beraten und genehmigt. Nun ist man ein Verein und darf an eine erste Produktion des musikalischen Könnens denken.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 7 f.
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Sonntag, 12. Oktober 1884
Flüeler Musikanten begleiten Schützen
Am Ausschiesstag werden die Schützen durch das Dorf bis zu ihrem Schützenstand begleitet. Danach wird bei Schützenmeister Michael Echser im Hotel Gotthard bis morgens um 2 Uhr gespielt. Der Anlass soll zur «beiderseitigen Zufriedenheit» ausgefallen sein. Schützenmeister und Hotelier Echser verpflegt die Musikanten und zahlt 30 Franken in die Vereinskasse. In der vorerst kurzen Existenz des Musikvereins spielt man den Schützen noch mehrmals auf.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 8.
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Sonntag, 16. November 1884
Musikanten spielen an der Flüeler Chilbi
Die neu gegründete Flüeler Musik erhält das Angebot, an der Flüeler Chilbi im Hotel Gotthard aufzuspielen. Um jedoch an zwei Tagen und Nächten durchspielen zu können, wird dringend ein Klarinettist benötigt und ein solcher in der Person des Küfers Inderbitzin in Schwyz gefunden. Der mit dem «Gotthard-Wirt» abgeschlossene Vertrag schreibt vor, dass man im «Gotthard» am Sonntag und Montag von 3 Uhr nachmittags bis morgens, wenn die letzten Gäste das Lokal verlassen, aufspielen solle. Dafür bezahlt der Wirt nebst Kost und Getränken 60 Franken in die Vereinskasse. Von diesem schönen Betrag müssen allerdings 36 Franken an Klarinettenspieler Inderbitzin bezahlt werden. Der Wirt macht auch noch den Vorbehalt, dass ein gewisser Musikant wegen allzu geringen musikalischen Leistungen nicht mitgebracht werden sollt. Die Flüeler Musik erwirbt bei diesem Anlass nicht grossen Ruhm und erwirbt sich nicht grosses Ansehen, denn sie spielt «so ziemlich mangelhaft». Die Aktivitäten werden deshalb für das Jahr 1884 eingestellt.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 8 f.
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Freitag, 12. November 1886
Flüeler Musik schrumpft zum Trio und löst sich auf
Die Minimalbesetzung der Flüeler Musiker hat den Nachteil, dass Ausfälle in der Quantität sich in mangelnder Qualität niederschlagen. So kann an der Flüeler Chilbi Kapellmeister Franz Müller aus gesundheitlichen Gründen am zweiten Tage nicht immer mitblasen, und so tönt das, was am Vortag noch ganz melodiös geklungen hat, nun wiederum eher disharmonisch. Unzufriedenheit machte sich breit und man fürchtet wieder einmal das Ende des Vereins. Drei Mitglieder geben in der Folge den Austritt und unter den drei Verbleibenden erklärt noch einer, «unter keinen Umständen noch einmal Tanzmusik zu blasen». Die drei verbleibenden Musikanten beschliessen, «eine Streichmusik einzurichten», den Blechbass für 40 Franken zu verkaufen und hierfür eine Bassgeige zu kaufen. Das Instrumentarium des Musikvereins, welcher zum Trio geschrumpft ist, besteht noch aus einer Klarinette, einer Trompete und einer Bassgeige. Diese Musik bleibt jedoch kaum drei Monate zusammen und löst sich auf, bevor sie leistungsfähig wird.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 10.
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Freitag, 25. Februar 1887
Feldmusik Altdorf gibt sich Statuten
Drei Jahre nach ihrer Gründung genehmigt die Feldmusik Altdorf ihre ersten Statuten. Sie werden von 22 Mitgliedern unterzeichnet.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 3.
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Sonntag, 19. August 1888
Feldmusik Altdorf spielt in Andermatt
Die Feldmusik Altdorf begibt sich auf einen Ausflug nach Andermatt. Zur Begrüssung steht dort auf grossen Plakaten geschrieben: «Heute grosses Konzert der berühmten Feldmusik Altdorf».
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 3.
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Sonntag, 18. November 1888
Flüeler Musikanten haben erneut Auftritte
Nachdem einige Flüeler Mitglieder der ehemaligen Musikgesellschaft wieder Proben gehalten und neue Mitglieder aufgenommen haben, spielen sie an der Flüeler Chilbi auf. Der Verein zählt sieben Mitglieder, unter ihnen befindet sich auch wieder Rudolf Hegner.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 10 f.
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Montag, 31. Dezember 1888
Musikpionier verlässt Flüeler Musikanten
Die Flüeler Musikanten haben einen Auftritt in der Silvesternacht. Sie wollen auch an der Alten Fasnacht aufspielen. Rudolf Hegner erklärt jedoch bereits wieder den Austritt, da ihm seine Kameraden zu lange spielen würden. «Dieser unerwartete Austritt war uns nicht nur gleich, sondern ziemlich recht!" Mit diesen nicht gerade anerkennenden Worten wird der Flüeler Musikpionier - zumindest wiederum vorläufig - aus dem Verein protokollarisch verabschiedet.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 11.
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Sonntag, 23. November 1890
Flüeler Musikanten stellen das Blasen ein
An der Jahresversammlung stellt sich in Traktandum 3 die Anfrage, «ob man mit der Musik fortfahren wolle?» Anfang Jahr bringt die Gesellschaft jedoch nicht mehr fünf Mann zusammen. Die Rechnungen für Öl und Noten werden bezahlt und der Kassastand von 120 Franken auf die älteren aktiven Mitglieder aufgeteilt. Das zweite Kapitel des Musikvereins Flüelen dauerte immerhin gut drei Jahre.
StAUR P-121/128-2 (1); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 11.
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Samstag, 30. Juli 1892
Dritte Gründung eines Musikvereins
In Flüelen finden sich elf Musikgesellen erneut zur Gründung eines Musikvereins zusammen. Als Präsident wird der altbekannte Rudolf Hegner gewählt. Das schön ausgeschmückte Protokoll verspricht wiederum verheissungsvoll einen Neuanfang. Im Vorwort wird erwähnt, dass die Bevölkerung der Blechmusik keinen grossen Zuspruch mehr erteilt hat. Das Verschwinden der Musikgesellschaft habe jedoch vielen das Sprichwort vor Augen geführt: «Erst wenn der Brunnen leer, schätzt man das Wasser!»
StAUR P-121/128-2 (2); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 11.
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Freitag, 11. November 1892
Auftritt des neu gegründeten Flüeler Musikvereins
Nach vier Versammlungen tritt der neue Musikverein am Martinstag im Restaurant Infanger in Flüelen erstmals wieder öffentlich auf. Man glaubte an diesem Tag am ehesten Passivmitglieder anwerben zu können. Weil die Kirchweihe jedoch nahe ist, sind die Leute eher sparsam. Betreffend Blassen hatte das Blasen – gemäss Selbsteinschätzung – «nicht einen üblen Verlauf». Für das Trinken wurde vom Wirt «befriedigend gesorgt».
StAUR P-121/128-2 (2); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 11.
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Freitag, 6. Januar 1893
Dritter Anlauf des Musikvereins ist am Ende
Der Musikverein spielt an Dreikönigen und an der Generalversammlung des Krankenvereins auf. Nach nicht einmal einem Jahr schweigt sich das Protokoll über das weitere Schicksal aus. Das dritte Kapitel findet sein Ende. Es werden nun 15 Jahre verstreichen, bis hinsichtlich der Gründung eines Flüeler Musikvereins wieder erfolgreich etwas unternommen wird.
StAUR P-121/128-2 (2); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 11.
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Sonntag, 5. Februar 1905
Musik-Gesellschaft Andermatt darf sich hören lassen
Die Musik-Gesellschaft Andermatt spielt bei den ersten Jugend-Skirennen in Andermatt auf. Der Korrespondent bemerkt, dass sie in letzter Zeit wirklich Fortschritte gemacht hat und sich nun bei jedem Anlass hören lassen darf.
UW 6, 11.2.1905.
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Samstag, 6. Juni 1908
Die Feldmusik Altdorf erstmals an einem Musikfest
Die Feldmusik Altdorf nimmt erstmals an einem Musikfest teil. Die Abfahrt nach Brugg wird auf 03.15 Uhr festgesetzt. Man holt sich den ersten Lorbeer. Der Empfang in Altdorf gestaltet sich zum wahren Triumph. Die Musik des Kollegiums sowie Männerchor und Turnverein begrüssen die Heimkehrer.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 3.
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Samstag, 2. März 1912
Feldmusik Altdorf ist zur Pause gezwungen
Wegen Mangel an Mitgliedern und sonstigen Gründen stellt die Feldmusik Altdorf ihre Funktionen für ein halbes Jahr ein. Es übernimmt dann Trompeterkorporal Josef Zberg die Direktion.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 3.
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Samstag, 20. Oktober 1923
Feldmusik Altdorf tritt dem Ostschweizerischen Musikverband
Die Feldmusik Altdorf beschliesst den Beitritt zum Ostschweizerischen Musikverband und nimmt in der Folge mit 40 Mann am Musikfest in Herisau teil.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 4.
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Montag, 28. April 1924
Flüeler Musikanten begleiten Kinder am Weissen Sonntag
Nach zweieinhalb Jahren Unterbruch tut sich in Flüelen hinsichtlich Blasmusik wieder etwas. Kurz vor dem Weissen Sonntag 1924 wurden alle einstigen Musikanten des MV Flüelen durch einige Mitglieder des alten Vorstandes angefragt, ob sie gewillt wären, den Kindern am Weissen Sonntag ihre einstige Freude wieder zu erfüllen. Acht Musikanten begleiten sodann die Erstkommunikanten zur Kirche. Auf dem Heimweg werden noch einige Märsche geblasen.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 22.
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Sonntag, 8. Juni 1924
Frühkonzert um 6 Uhr
In Andermatt hält die stramme Feldmusik am Pfingstsonntag morgens um 6 Uhr bei herrlichem Frühlingswetter ein Konzert in Gottes freier Natur ab.
UW 24, 14.6.1924
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Sonntag, 30. November 1924
Nach Unterbruch wieder erste Versammlung des MV Flüelen
Am Abend findet im Hotel Hirschen nach zweijährigem Unterbruch wieder eine Generalversammlung des Musikvereins Flüelen statt. Zum Präsidenten wird Anton Zurfluh gewählt, zum Dirigenten Anton Muheim und zum Vizedirigenten Josef Gmür.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 22.
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Sonntag, 20. Juni 1926
Musikverein in der ersten Uniform
Zum ersten Mal seit eine Blasmusik in Flüelen beseht, marschiert das Musikkorps in Uniform auf, um anlässlich des Feldschiessens die Schützengesellschaft nach Altdorf zu begleiten. Nach dem Absenden wird durch das Dorf marschiert und die Uniform der Bevölkerung präsentiert. Im Stammlokal Hirschen werden zum Abschluss noch ein paar Stücke gespielt, bis die Musikanten - immer noch uniformiert - den Heimweg antreten.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 23.
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Samstag, 15. Januar 1927
MV Flüelen will Probenbesuch belohnen
Die Generalversammlung des MV Flüelens beschliesst, den Probenbesuch nicht mehr mit Strafen, sondern durch Anerkennung zu steiger. Es werden Anerkennungsbecher mit der Gravur «Dem fleissigen Probenbesucher» abgegeben. Die Ehre sollte demjenigen Musikanten zukommen, der nicht mehr als zwei entschuldigte oder unentschuldigte Absenzen hat. Wer dem Verein zehn Jahre angehört, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Diese Ehre soll auch für jedermann erkennbar sein: Ehrenmitglieder, die aktiv im Korps mitwirken, erhalten ein Abzeichen in Form eines Winkels an die Uniform. Der zweite und dritte Winkel folgen im Abstand von je fünf Jahren.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 25.
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Sonntag, 3. Juli 1927
MV Flüelen nimmt am Schwyzer Musiktag teil
Der Musikverein Flüelen nimmt erstmals an einem Musikfest, am 3. Schwyzer Kantonal-Musiktag, in Arth teil. 17 Mann unter dem Dirigentenstab von Josef Gmür spielen das Wettkampfstück «Capriccio», eine. Als Erinnerungsgabe erhält man einen hübschen Becher, der mehrmals mit Tranksame eingeweiht wird. Der Vorstand erhält mit dem Trunkbecher auch eine neue Aufgabe. Im Vereinslokal sollt ein Kasten aufgestellt werden, um den Becher - wenn auch noch einsam - darin unterzubringen.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 25 f.
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Montag, 11. Februar 1929
Instrumente müssen in der Wirtschaft aufgetaut werden
Am Fasnachtsumzug schneit es und dazu herrscht eine solche Kälte, dass an den Instrumenten der Flüeler Musikanten während dem Spielen die Ventile einfrieren. Diese sind deshalb einige Male genötigt, aus dem Umzug zu treten und die Instrumente in einer passenden Wirtschaft am Ofen wieder aufzuwärmen.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 26.
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Sonntag, 12. April 1931
Flüeler Musik marschiert erstmals in eigener Uniform auf
Zuerst wollte man für die alte Uniform Mützen und Kordeln anschaffen. Bei der genauen Prüfung reifte jedoch die Idee, die Musik mit einer neuen Uniform in den Farben Schwarz, Gold, Violett auszurüsten. Der Preis pro komplette Uniform betrug 135 Franken. Die alte Horwer Uniform wurde für 450 Franken an den Musikverein Gurtnellen verkauft. Am Weissensonntag maschiert man erstmals mit der eigenen, neuen Uniform auf.
StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 26.
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Donnerstag, 14. Mai 1931
Blasmusiker wollen sich zusammenschliessen
21 Delegierte, Vertreter der Sektionen Altdorf, Andermatt, Erstfeld, Flüelen, Gurtnellen, Schattdorf und Silenen beschliessen in Erstfeld nach einer "längeren Diskussion" die Gründung eines Urner Kantonalverbandes. Die Gründungsversammlung soll im Herbst stattfinden.
UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59.
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Sonntag, 11. Oktober 1931
Gründung des Urner Kantonalen Musikverbandes
Am 11. Oktober 1931 findet in Gurtnellen die Gründungsversammlung statt. Nach zahlreichen Abänderungsanträgen werden die Statuten gutgeheissen. Dem ersten Vorstand gehören die folgenden Personen an: 

- Präsident Albin Gisler, Sektion Altdorf; 
- Vizepräsident Robert Furrer, Erstfeld; 
- Kassier Franz Zurgilgen, Andermatt; 
- Aktuar Paul Zurfluh, Flüelen; 
- Materialverwalter Albert Huber, Altdorf; 
- 1. Beisitzer Gotthard Gamma, Göschenen;
- 2. Beisitzer Bartholomäus Gnos, Silenen. 

Ebenfalls auf zwei Jahre wird die erste Musikkommission gewählt. Der Jahresbeitrag pro Mitglied wird auf einen Franken festgelegt. Dem Urner Kantonal Musikverband gehören bei der Gründung die folgenden Mitglieder an:

- Feldmusik Altdorf
- Feldmusik Andermatt
- Musikverein Flüelen
- Musikgesellschaft Gurtnellen
- Musikverein Bürglen
- Musikgesellschaft Schattdorf
- Musikgesellschaft Erstfeld
- Musikgesellschaft Göschenen
- Musikgesellschaft Silenen 

UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59.
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Sonntag, 29. Mai 1932
1. Kantonaler Musiktag in Flüelen
13 Sektionen finden sich um 12.45 Uhr - leider bei Regenwetter - in Flüelen ein. Auf dem Bahnhofplatz steht zuerst die Gesamtchorprobe auf dem Programm. Als Gesamtchorstücke stehen der «Festgesang» von Jaeggi und der Marsch «Zürich» von Heusser auf dem Programm. Anschliessend formiert sich der Festumzug vom Bahnhofplatz, dem Quai entlang ins Dorf und Oberdorf und wieder zurück auf den Hauptplatz, wo die 14 Sektionen mit 387 Musikanten in strammer Formation aufmarschieren. Nach Beendigung des Festvortrages in der Alten Kirche erfolgen die Konzertvorträge. Der Musikverein Flüelen eröffnet das Konzert mit dem Begrüssungsmarsch «Dem Schweizerland». Alsdann richtet Gemeindepräsident Franz Arnold als Präsident des Organisationskomitees eine gehaltvoll, der Krisenzeit angepasste Begrüssungsansprache an die Festversammlung. Um 14 Uhr wird mit den Vorträgen der Verbandssektionen (Andermatt, Gurtnellen, Bürglen, Schattdorf, Erstfeld, Göschenen, Silenen und Altdorf) sowie der Gastvereine Brunnen, Seewen, Schwyz und Buochs begonnen. Um 17 Uhr folgen die Gesamtvorträge der 387 Musikanten unter der Leitung von Kantonal-Direktor F.W. Schaer. Bei der anschliessenden Veteranen-Ehrung werden Musikanten mit 25 und mehr Jahren in den Reihen von Musikvereinen zu Veteranen des Kantonal-Verbandes ernannt. Solche mit 35-jähriger Vereinszugehörigkeit erhalten die Medaille des Eidgenössischen Musikverbandes.
UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59; StAUR P-121/128-2 (4); Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 26; siehe auch: UW 21, 21.5.1932 (Datum 22.5.1932).
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Sonntag, 25. Juni 1933
Freundschafts-Musiktag in Andermatt «mit geheimer Punktierung»
In Andermatt wird ein Freundschafts-Musiktag «mit geheimer Punktierung» abgehalten. Auch hier vermag das schlechte Wetter die Stimmung nicht zu trüben.
UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59.
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Sonntag, 24. Juni 1934
2. Kantonaler Musiktag in Altdorf
In Altdorf findet das zweite «Kantonale» statt und verzeichnet einen Aufmarsch von zehn Verbands- und sechzehn Gastsektionen. Dieser Rekordaufmarsch von Gastsektionen aus der ganzen Schweiz wiederholt sich nachher nie mehr. Erstmals ist auch die Musikgesellschaft Wassen dabei. Sonniges Festwetter belohnt die Grossarbeit der Altdorfer Musikanten.  Erfreulich ist die Feststellung, dass verschiedene Sektionen bereits um Subventionen für Kurse aller Art bitten; der Ausbildung wird alle Aufmerksamkeit geschenkt. Ins gleiche Kapitel gehört die Gründung einer Musikbibliothek. Unter den sechs Muisikgesellschaften, welche eine Lorbeerkranz mit Goldzweig nach Hause nehmen dürfen, befindet sich allerdings keine Urner Musikgesellschaft.
UW 26, 30.1934; UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59.
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Sonntag, 24. Mai 1936
3. Kantonaler Musiktag in Göschenen
Am 24. Mai wird bei schönstem Wetter in Göschenen der 3. Kantonale Musiktag abgehalten. Zu den zehn Urner Sektionen gesellt sich als Gast die Musik der Fortwache Andermatt.
UW 23, 6.6.1936; 26, 30.1934; UKMV, Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59 f.
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Sonntag, 11. April 1937
Erster Schlagzeugkurs wird beschlossen
Die Musikkommission des Urnerischen Blasmusikverbandes schlägt vor, erstmals einen Schlagzeugkurs unter der Leitung eines tüchtigen Tambourinstruktors durchzuführen. Als Kursleiter soll Herr Scheich amten. Dieser war acht Jahre lang in der Stadtmusik Arbon. Er spielte abwechlungsweise die kleine Trommel, Kesselpaucken, grosse Trommel und Lyra. Er hat den Trommelunterricht bei einem deutschen Regimentstrommler genossen. Das jetzige Mitglied der Feldmusik Altdorf soll wöchentlich einen Abend im Inter- und einen Abend im Oberland durchführen.
StAUR P-210/319-3 (1); Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 59 f.
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Sonntag, 22. Mai 1938
4. Kantonale Musiktag in Schattdorf
Der 4. Kantonale Musiktag findet am 22. Mai in Schattdorf statt und wird von sämtlichen zehn Urner sowie von zwei Schwyzer Sektionen beschickt.
Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60; siehe auch: UW 42, 28.5.1938 (Datum vom 29.5.1938).
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Sonntag, 15. Januar 1939
Vortragsstücke sollen an Musikfesten mit Noten bewertet werden
Auf Antrag der Musikkommission des UKMV wird beschlossen, in Zukunft an Musikfesten die Vortragsstücke mit Notenwerten zu beurteilen.
StAUR P-210/319-3 (1).
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Sonntag, 7. Mai 1939
5. Kantonale Musiktag in Silenen
In Silenen findet, verbunden mit der Fahnenweihe der Musikgesellschaft Silenen, der fünfte Urner Kantonale Musiktag statt.. Die Vorführungen werden erstmals mit Noten bewertet.
Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60. Siehe auch: UW 41, 27.5.1939 (Datum 18.05.1939).
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Sonntag, 29. September 1940
Musikverein Wassen erhält eine neue Fahne
In einem festlichen Gottesdienst und einem anschliessenden Dorffest wird die von Adrian Boller entworfene Vereinsfahne des Musikvereins Wassen eingeweiht.
UW 73, 29.9.1940
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Sonntag, 12. Januar 1941
Der Musikverein Isenthal wird in den Kantonalverband aufgenommen
Die neue Sektion Isenthal wird im Kantonalen Musikverbad Uri willkommen geheissen.
Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60.
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Sonntag, 25. Mai 1941
6. Kantonal-Musiktag in Erstfeld
Der 6. Kantonal-Musiktag findet in Erstfeld statt und erntet grosses Lob. Zehn Sektionen - ohne Isenthal - nehmen daran teil, dazu als Gastsektion die Musikgesellschaft Brunnen. Neben Konzerten in der Turnhalle und Mrschmusik auf der Schlossbergstrasse gibt es auf dem Turnhalleplatz eine grosse Festhalle mit Festwirtschaft.
Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60; UW 40, 24.5.1941.
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Sonntag, 17. Mai 1942
Musikverein Flüelen darf seine erste Vereinsfahne einweihen
Grosser Tag für den Musikverein Flüelen. Er darf seine erste Vereinsfahne einweihen. Flüelen atmet Festluft. Morgens 9.30 Uhr findet der Festgottesdienst mit Ehrenpredigt statt. Eine Stunde später folgt das Bankett im Hotel Sternen. Anschliessend werden beim Bahnhof die Gastsektionen zur Gesamtchorprobe empfangen. Es folgen Marschmusk durch das Dorf, die Vorträge der Musikvereine und der Gesamtchor auf dem Hauptplatz. An dem Fest nicht teilnehmen kann Vereinspräsident Karl Gisler, der infolge eines Unfalls während des Militärdienstes im Spital in Altdorf liegt.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 32.
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Mittwoch, 24. März 1943
Musiktag wird wegen Aktivdienst verschoben
Die Delegierten des UKMV beschliessen, infolge der Aktivdienstverpflichtungen den fälligen Musiktag auf 1944 zu verschieben. Ein Antrag auf die Durchführung eines «Belehrungskurses» für Dirigenten findet Anklang.
StAUR P-210/319-3 (1); Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60.
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Sonntag, 23. Januar 1944
Aufnahme des MV Seedorfs in den UKMV
Die Delegiertenversammlung des UKMV darf der MV Seedorf als 12. Sektion in den Verband aufnehmen. Auf die Durchführung eines Musiktages in Bürglen wird angesichts des Krieges verzichtet. Um den Musikgedanken im Urnerland mehr zu fördern, wählt der Verband einen Presse- und Propagandachef.
StAUR P-210/319-3 (1); Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60.
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Sonntag, 14. Januar 1945
Zwei Sektionen werden in den Kantonalverband aufgenommen
An der Delegiertenversammlung des UKMV in Göschenen dürfen zwei neue Sektionen, die Musikgesellschaften Attinghausen und Sisikon, in den Verband aufgenommen werden. Der Verband beschliesst, sich vermehrt für Jungmusikanten einzusetzen. Nach dem Ende des Krieges geht der Verband daran, die Dirigenten wieder vermehrt auszubilden. Der neue Kurs gilt der Gehörschule, der Technik der Spielführung und des Vortrages sowie speziellen Dirigentenfragen wie Auffassung, Instrumentarium und Probengestaltung.
StAUR P-210/319-3 (1); Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri, S. 60.
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Sonntag, 3. Juni 1945
Kantonaler Musiktag in Bürglen
Kurz nach Kriegsende wird der 7. Kantonale Musiktag in Bürglen von schönstem Festwetter begünstigt.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61.
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Sonntag, 12. Januar 1947
Musikverein Seelisberg wird in den UKMV aufgenommen
An der Delegiertenversammlung des UKMV im Restaurant Sonne in Andermatt wird die Musikgesellschaft Seelisberg in den Urnerischen Blasmusikverband aufgenommen.
StAUR P-210/319-3 (1); UW 44, 8.6.1957; UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61.
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Sonntag, 8. Juni 1947
Kantonaler Musiktag in Andermatt
Bei strahlendem Wetter findet der 8. Kantonale Musiktag in Andermatt statt, wobei die Sektionen Gurtnellen, Isenthal und Seedorf fehlen. Dafür ist die junge Sektion Seelisberg erstmals dabei, und als Gast darf Disentis begrüsst werden.
UW 51, 5.7.1947; UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61..
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Montag, 12. Juli 1948
Feldmusik Altdorf holt Gold am Eidgenössischen Musikfest
Am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen erwirbt sich die Feldmusik Altdorf in der Kategorie II den 1. Rang (Gold), während der Musikverein Bürglen in der Kategorie IV mit dem 2. Rang (Silber) heimkehrt.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61.
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Montag, 18. April 1949
Andermatter Feldmusik erhält neue Uniform
Anlässlich ihres 35-Jahr-Jubiläums erhält die Andermatter Feldmusik eine neue Uniform
UW 31, 23.4.1949
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Sonntag, 3. Juli 1949
Urner Musiktag in Attinghausen
Am 9. Kantonal-Musiktag in Attinghausen nehmen zwölf Urner Sektionen teil. Das Fest verläuft in aller Minne und bei strahlendem Wetter.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61.
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Sonntag, 15. Januar 1950
Sektion Isenthal des UKMV muss wegen Schiffsunglück ihre Tätigkeit aufgeben
Die Delegiertenversammlung des UKMV im Hotel Tell in Bürglen steht im Zeichen der Trauer. Die Sektion Isenthal hat während einem Föhnsturm auf dem See Ende 1949 vier ihrer Musikanten verloren. Das hat zur Folge, dass der kleine, schwergeprüfte Verein seine Tätigkeit einstellen muss. Sturm herrscht auch betreffs Musikfest-Zensurierung, die von Anbeginn alljährlich die Gemüter erhitzt und die Traktandenliste ziert. Man beschliesst, in Zukunft immer «mindestens zwei ausserkantonale Fachmusiker zu wählen», was im Festreglement in Art. 16 festgelegt wird.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 61.
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Sonntag, 20. Mai 1951
Urner Kantonal-Musiktag in Gurtnellen
Am 10. Musiktag in Gurtnellen, an dem 13 von 15 Urner Sektionen willkommen geheissen werden, bekommen die fröhlich gestimmten Zuhörer «aufwärtsstrebendes Musikerideal» zu hören.
UW 39, 30.5.1951; UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Donnerstag, 14. Mai 1953
Urner Kantonal-Musiktag in Seedorf leidet unter schlechtem Wetter
Der 11. Urner Kantonal-Musiktag in Seedorf leidet unter schlechtem Wetter und unter der Abwesenheit mehrerer Urner Sektionen, u.a. auch derjenigen von Altdorf. Diese Sektion brilliert aber um so mehr am Eidgenössischen Musikfest in Fribourg, wo sie als einziger Urner Musikverein teilnimmt und mit der Wilhelm-Teil-Ouvertüre von Rossini in der 1. Kategorie Gold heimbringt. Es wird die Veteranenvereinigung des UKMV gegründet.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Sonntag, 3. Januar 1954
Musiktag soll nur noch alle drei Jahre stattfinden
Die ordentliche Delegiertenversammlung des UKMV im Gasthaus Krone in Attinghausen beschliesst, nur noch alle drei Jahre ein Kantonalmusikfest durchzuführen. Auch die Dirigententagung soll nur mehr alle zwei Jahre stattfinden. Erfreulich ist die Gründung des Musikvereins Unterschächen, für welche sich 24 Musikfreunde begeistern konnten.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Sonntag, 20. Juni 1954
Feldmusik Altdorf weiht Vereinsfahne
Mit einem zweitägigen Fest weiht die Feldmusik Altdorf ihre Fahne. Die Stadtmusik Luzern ist Patensektion. Es herrscht herrliches Festwetter. Das Galakonzert im Teilspielhaus hat höchstes Niveau.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 5.
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Sonntag, 16. Januar 1955
Musikverein Unterschächen wird in den UKMV aufgenommen
Die ordentliche Delegiertenversammlung nimmt den Musikverein Unterschächen in den Urner Kantonalen Musikverband auf. Der Verband zählt nun 426 Aktivmitglieder und 51 Jungbläser. Seit 1931 haben sich aus den Reihen des Verbandes 41 Militärtrompeter sowie 6 Tambouren rekrutiert.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Sonntag, 11. Dezember 1955
UKMV schafft sich Kantonalfahne an
An der Delegiertenversammlung des UKMV im Gasthaus Rose in Unterschächen wird zur Anschaffung der ersten Kantonalfahne ein Kredit von 1500 Franken gesprochen. Als Paten können Frau Selina Dätwyler-Gamma, Altdorf, und Herr Nationalrat Franz Arnold, Flüelen, gewonnen werden. Als Patenverband stellt sich der Kantonalverband Schwyz zur Verfügung.
StAUR P-210/319-3 (2). UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Sonntag, 8. April 1956
Musikverein Flüelen erstmals in neuer Uniform
Der Weisse Sonntag seinem Namen gerecht. Es hat über Nacht geschneit. Der Musikverein erscheint erstmals in neuer Uniform.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 38.
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Sonntag, 3. Juni 1956
12. Urner kantonaler Musiktag in Wassen
Am 12. Musiktag in Wassen wird das schmucke Banner des Kantonalverbandes im Rahmen eines Feldgottesdienstes eingesegnet. Zum 25-Jahr-Jubiläum wird von Lehrer Hans Ziegler, Attinghausen, eine Jubiläumsschrift verfasst. Die Durchführung wird allgemein als gut befunden, jedoch wird die Lautsprecheranlage als ungenügend bezeichnet. Auch soll dem festumzug in Zukunft mehr Beachtung und Ausschmückung gezollt werden. Ein amüsantes Nachspiel gibt es noch um die Bankettrechnung von 75 Franken für die Ehrengäste. Die organisierende Sektion Wassen will diesen Betrag nicht übernehmen, da sie diese Ehrengäste nicht eingeladen habe.
UW 43, 9.6.1956; UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 65.
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Freitag, 1. August 1958
Traditionelle Anlässe werden hinterfragt
Der Musikverein Flüelen erklärt, dass er bei der 1. Augustfeier nur mehr bereit, erstens bei der kirchlichen Feier zu spielen und zweitens, wenn eine schriftliche Einladung seitens der kirchlichen Behörden vorliegt. Auch die weltliche Feier vor der alten Kirche hat nicht nur musikalische Auffrischung nötig.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 39.
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Sonntag, 7. Juni 1959
Musiktag in Altdorf erstmals ganztägig
Der 13. Musiktag in Altdorf wird zum ersten Mal als ganztägiger Musiktag durchgeführt. Das Fest und der farbenprächtige Umzug hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck bei Musikanten und Festbesuchern. Die Feldmusik Altdorf feiert gleichzeitig ihr 75-Jahr-Jubiläum.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Samstag, 22. August 1959
MV Flüelen feiert 50-Jahr-Jubiläum
Die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Musikvereins Flüelen begann am Samstagabend mit einem Unterhaltungsabend. Am Sonntag beginnt das Programm mit dem Gedächtnis für die verstorbenen Mitglieder und anschliessender Totenehrung. Beim Grab von Ehrenpräsident Josef Arnold wird ein Kranz niedergelegt, stellvertretend für alle verstorbenen Aktiv- und Ehrenmitglieder. Danach wird zum Bankett im Vereinslokal Hirschen geschritten. Den Festzug vervollständigen der Musikverein Seedorf, Turner und Trachten, OK und Ehrengäste. Auf dem Festplatz folgen Konzertvorführungen und Ansprachen. Der Prolog über die Vereinsgeschichte, verfasst von Regierungsrat Josef Müller, wird von Primarschülern vorgetragen. Zum Schluss des Festes wird den Gastsektionen ein Festandenken überreicht. Um 17 Uhr geht ein heftiger Gewitterregen nieder. Der öffentliche Tanzabend und Jubiläumsball muss auf den Abend des nächsten schönen Wochentages verschoben werden.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 40.
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Freitag, 29. April 1960
Erster Auftritt der Jungmusikanten in Altdorf
Zur Eröffnung des Frühlingskonzertes spielen zum erstenmal 25 Jungmusikanten, und zwar vor einem restlos ausverkauften Tellspielhaussaal. Aktivmitglied Werner Aschwanden leitet diese junge Schar.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 5.
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Samstag, 24. September 1960
Schlagzeuger-Kurs des UKMV wird schlecht besucht
An der Vorstandssitzung des Kantonalvorstandes des UKMV wird festgehalten, dass der Schlagzeuger-Kurs nur einen mageren Besuch verzeichnet. Trotzdem wird eine Fortsetzung geplant, wobei noch ein Anfängerkurs für Bläser hinzukommt. Der Bläserkurs zeitigt mit 33 Teilnehmern einen erfreulichen Erfolg.

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Sonntag, 27. November 1960
Gründungsversammlung der Dorfmusik Realp
An der Gründungsversammlung der Dorfmusik Realp im Hotel Post wird der Beschluss gefasst, der die Mitglieder verpflichtet, für die Anschaffung der wichtigsten Instrumente nebst dem ordentlichen Jahresbeitrag, einen einmaligen Beitrag von 100 Franken zu erbringen.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 46.
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Freitag, 30. Dezember 1960
Der Musikverein Flüelen spielt Theater
Der Musikverein Flüelen spielt zum Jahreswechsel Theater im Hotel Sternen zum Jahreswechsel. «S'mues öppis gah!» wird dreimal aufgeführt. Und es geht etwas! Dreimal ist der Saal vollbesetzt; das Konzert hat ebenfalls einen grossen Erfolg. Es soll noch an keinem Musikabend vorgekommen sein, dass das Publikum derart applaudiert, so dass das neuste Stück, ein amerikanischer «Tiger Rag», zweimal gespielt werden muss. In finanzieller Hinsicht schlägt der Musikabend jedoch keine grosse Wellen. Nach Theater und Konzert spielte die Flüeler Band «For every boys» zum Tanze auf. Mit diesem Erfolg endet die Theatertradition des Musikvereins Flüelen. Der Saal des Hotel Sternen bleibt nämlich in Zukunft von Ende November bis anfangs März geschlossen. Dem Musikverein fehlt damit für seine Produktionen die Bühne.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 43.
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Sonntag, 22. Januar 1961
Musikgesellschaft Realp wird in UKMV aufgenommen
An der ordentlichen Delegiertenversammlung des UKMV Gasthaus Sternen in Schattdorf wird als neue, 17. Sektion die Musikgesellschaft Realp begrüsst, die 14 Mann aufweist und bereits Uniformen und Instrumente besitzt.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Sonntag, 9. April 1961
Erster Auftritt der Dorfmusik Realp
Ein knappes Jahr nach Der Gründung hat die Dorfmusik Realp am Weissen Sonntag bereits ihren ersten Auftritt und das kleine Bläserkorps überrascht die Bevölkerung. Erstaunt sind die Realperinnen und Realper nicht nur von den vorgetragenen Melodien, sondern auch von der schmucken Uniform, die demVerein von der Feldmusik Erlach (BE) geschenkt worden ist.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 46.
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Sonntag, 29. April 1962
Dorfmusik Realp am Rande der Auflösung
Die Dorfmusik Realp hat ihren zweiten Auftritt an einem Weissen Sonntag. Der Auftritt jedoch misslang. Der Jahresbericht hält fest: «Unser Prozessionsmarsch war gekentert. Die einen spielten den Anfang, die anderen den Schluss!»
Festschrift 50 Jahre Musikgesellschaft Realp, S. 6.
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Sonntag, 3. Juni 1962
Musiktag in Schattdorf
Der 14. Musiktag in Schattdorf wird zu einem harmonischen Festtag der 14 teilnehmenden urnerischen Korps, wobei die Experten «von den vielen prächtigen Leistungen der wettstreitenden Vereine» beeindruckt sind. Als Gäste sind die Musikgesellschaften von Gersau, Rothenthurm und Seewen anwesend.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 64.
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Mittwoch, 1. August 1962
Dorfmusik Realp mit halber Besetzung
An der 1.-August-Feier in Realp tritt nur die Hälfte der Dorfmusik auf.
Festschrift 50 Jahre Musikgesellschaft Realp, S. 6.
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Mittwoch, 8. Mai 1963
Neuinstrumentierungsfest der Feldmusik Altdorf
Im Rahmen der Einweihung der neuen Instrumente der Feldmusik Altdorf findet in der Festhalle auf dem Winkelplatz der grosse Unterhaltungsabend statt. Conférencier Erwin Aegerter präsentiert Max Wütherich, Ex-Europameister im Kunstradfahren, die Akkrobatengruppe «Die 3 Milos», den Musical-Clown Tonesco und die Mundharmonika-Show-Band Caneros.
StAUR P-245/379-7 (20)
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Sonntag, 9. Juni 1963
Gründungsakt der Knabenmusik Altdorf
In der Festhalle auf dem Winkelplatz findet der Gründungsakt der Knabenmusik Altdorf statt. Nebst der Knabenmusik Altdorf gibt die Knabenmusik Schwyz ein Konzert. Ab 16 Uhr spielt das 5-köpfige Orchester Splendid aus Rotkreuz zum Tanz auf.
StAUR P-245/379-7 (20).
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Mittwoch, 3. Juni 1964
Feldmusik Altdorf an der Expo
Am Innerschweizer Tag der EXPO 64 in Lausanne wirkt die Feldmusik Altdorf am viel applaudierten Festumzug mit und spielt dabei 23 Märsche! Die vielen Schaulustigen auf beiden Strassenseiten spenden soviel Beifall, dass die Musikanten fast ununterbrochen spielen müssen, auch dann, wenn's bergauf geht.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Samstag, 1. August 1964
1.-August-Feier sorgt in Flüelen für Diskussionen
Die Feierlichkeiten am Nationalfeiertag sorgen in Flüelen für Diskussionen. Die Gemeinde will, dass die 1. Augustfeier auf dem neuen Parkplatz und nicht mehr im «Pfiffämätteli» durchgeführt wird. Der Musikverein hält dort aber jeweils sein Wiesenfest ab und hat hierfür eine Bühne gestellt. Die Mehrheit beschiest, am 1. August deshalb nicht mehr zu spielen. Zwei Mitglieder drohen gar mit dem Austritt. Mit Blick auf die Neuinstrumentierung entscheidet man sich dann kurzfristig, die 1.-August-Feier doch noch musikalisch zu umrahmen. Es gibt allerdings Schwierigkeiten, am 1. August eine gute Besetzung aufzubieten. Zudem werden die Darbietungen durch den zunehmenden Bahn- und Autoverkehr gestört. Es gibt Kritik an den Gemeindebehörden. Der Gemeinderat steht nach Ansicht des Musikvereins nicht mit vollem Herz hinter der Feier.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 44.
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Sonntag, 24. Januar 1965
MG Bristen wird in den UKMV aufgenommen
An der DV 1965 im Gasthaus Sternen in Gurtnellen setzt sich der KMV Uri in einer Resolution für die Erhebung des Schweizer-Psalms von Pater Alberik Zwyssig, Bauen, zur Landeshymne ein. Bristen meldet die Gründung einer neuen Blasmusik-Sektion; Initianten sind der Ortspfarrer und die Jungmannschaft. Gesucht werden ein Dirigent sowie Instrumente. Für den Herbst wurde ein Tambouren-Kurs für Anfänger organisiert. Die Gesellschaft Bristen-Maderanertal wird als 18. Sektion in den UKMV aufgenommen.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 65.
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Dienstag, 16. Februar 1965
Dorfmusik Realp mit eigener Fahne und neuem Namen
Mit einem zweitägigen Fest feiert die Dorfmusik Realp die Weihe ihrer ersten Fahne. Das Patenpaar sind Elsi Simmen und Louis Hennet. Patensektion ist die Feldmusik Andermatt.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 46; Festschrift 50 Jahre Musikgesellschaft Realp, S. 6; www.mg-realp.ch (2019).
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Sonntag, 13. Juni 1965
Erstmals Knabenmusik-Korps am Musiktag
Am 15. Kantonal-Musiktag in Seedorf nehmen erstmals auch die zwei Knabenmusik-Korps von Altdorf und Erstfeld teil.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 65.
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Sonntag, 22. Mai 1966
Schweizerischer Verkehrspersonal-Musiktag in Erstfeld
Während drei Tagen ist Erstfeld Festort für den Schweizerischen Verkehrspersonal-Musiktag, an welchem 13 Korps teilnehmen. Die Eisenbahner-Metropole bereitet Musikanten und Gästen ein unvergessliches Wochenende.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 65.
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Sonntag, 23. Juni 1968
Leistungssteigerung am Kantonalen Musiktag
Am 16. Kantonalen Musiktag von Andermatt nehmen 18 kantonale Sektionen sowie die Harmonie «Glishorn», Glis VS, teil. Allgemein wird von den Experten an diesem Fest eine Leistungssteigerung festgestellt.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Samstag, 19. Oktober 1968
Erstmals Dirigentenkurs für Blasmusikanten
Erstmals beginnt im Kanton Uri in Flüelen ein vom UKMV organisierter D-Kurs (Dirigentenkurs). Die Leitung hat Alfred Zwyer, Erstfeld, inne.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Sonntag, 18. Januar 1970
Ehrenveteran des UKMV lehtn Ernennung ab
An der DV des UKMV in Flüelen wird Mario Vassalli, Altdorf, in Würdigung seiner 50jährigen Aktivtätigkeit zum Ehrenveteranen ernannt, eine Ehrung, die er reichlich verdient hätte, die er aber infolge Statutenunklarheit zurückweist. Dieser Umstand wird dazu benützt, das Veteranen-Reglement dahin abzuändern, dass die Aktivmitgliedschaft schon vor dem 15. Altersjahr beginnen kann und angerechnet werden soll.
StAUR P-210/319-3 (2); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Sonntag, 27. Juni 1971
Neuuniformierung des Musikvereins Realp
Mit einem zweitägigen Fest feiert der Musikverein Realp die Neuuniformierung. Damit kann die geschenkte Uniform der Musikgesellschaft Gommiswald (SG) ersetzt werden. Zum ersten Mal hat der Verein eine neue und als Novum im Kanton Uri eine zweifarbige Uniform.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 46; www.mg-realp.ch (2019).
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Sonntag, 18. Juni 1972
Vollzählige Teilnahme am Urner Kantonal-Musiktag
Für das 17. Urner Kantonale in Flüelen melden sich alle 19 Sektionen für die Marschmusikdemonstration; dazu kommen die zwei Jungmusiken von Altdorf und Erstfeld sowie drei Gäste-Korps
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Samstag, 20. Januar 1973
Musikverein Haldi wird in den UKMV aufgenommen
An der DV des UKMV im Restaurant Krone Attinghausen darf der Musikverein Haldi mit 19 Mitgliedern als 20. Sektion in den Urner Kantonal-Musikverband auf. Der neuen Sektion wird ein Blumenstrauss überreicht.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 66.
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Samstag, 19. Januar 1974
UKMV plädiert für den Schweizer Psalm
An der DV im Hotel Goldener Schlüssel in Altdorf nimmt mit Gretli Zwyssig, Seelisberg, die erste weibliche Delegierte in der Geschichte des UKMV teil. Der Verband hat erstmals die 600er-Grenze überschritten. Er zählt in seinen 20 Sektionen nun 614 Mitglieder, wozu noch 204 Jungmusikanten kommen. Alfred Zwyer, Präsident der Musikkommission, appelliert an die Delegierten, in der laufenden Vernehmlassung der Regierung betreffs Nationalhymne einmütig für Pater Alberik Zwyssigs «Schweizerpsalm» zu plädieren.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 67.
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Freitag, 23. Mai 1975
Konzert der Kollegimusik
Am Freitag- und Samstagabend führt die Blasmusik Kollegium Altdorf unter der musikalischen Leitung von Pater Notker Strässle im Saal des Personalhauses Dätwyler ein Blasmusikkonzert auf.
StAUR P-245/379-7 (32).
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Sonntag, 22. Juni 1975
Erinnerungsgeschenk des Kantonalen Musiktages gibt zu reden
In Gurtnellen wird der 18. Kantonale Musiktag abgehalten. Zu reden gibt auch das modern gestaltete Erinnerungsgeschenk aus Kunststoff.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 67.
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Samstag, 24. Januar 1976
Bataillon-Spiel 87 soll nicht aufgelöst werden
Es werden im UKMV grosse Anstrengungen unternommen, damit das Bataillon-Spiel 87 nicht aufgelöst wird. Dieses Traktandum fehlt praktisch an keiner Vorstandssitzung und schon gar nicht an den Delegiertenversammlung im Gasthaus Madrano in Bristen.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 67.
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Sonntag, 5. Juni 1977
Schweizerische Jugendmusiktage in Altdorf
Die 9. Schweizerischen Jugendmusiktage finden in Altdorf statt. Während drei Tagen geht es - bei prächtigem Wetter - festlich zu und her. 60 Gruppen nehmen am grossen Festumzug durch die Residenz teil; über 2000 Jungmusikanten spielen um Lorbeeren.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 67.
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Samstag, 20. Januar 1979
Jugendmusik Altdorf wird in den UKMV aufgenommen
An der DV des Urner Kantonal-Musikverbandes im Gräwimattschulhaus in Schattdorf wird die Jugendmusik Altdorf als 21. Urner Sektion aufgenommen.
StAUR P-210/319-3 (3); UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 67.
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Sonntag, 28. Juni 1981
UKMV feiert in Erstfeld sein 50-jähriges Bestehen
Der UKMV feiert sein 50-jähriges Bestehen. Eine Festschrift bringt nicht nur die Chronik, sondern auch die urnerische Musikgeschichte zur Darstellung. In Erstfeld findet der 20. kantonale Musiktag statt. Ein Kampfrichter sowie die Musikkommission werden in der Presse in Leserbriefen auf unkorrekte und sehr primitive Art und Weise angegriffen.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Montag, 1. August 1983
1.-Augustfeier aus Hospental im Fernsehen
Hospental erhält den Erlös aus der vom Natur- und Heimatschutz organisierten «Schoggitaler»-Aktion. Im Schweizer Fernsehen wird deshalb bei strömendem Regen die 1.-August-Feier aus Hospental ausgestrahlt. Unter den Mitwirkenden ist auch der Musikverein Realp.
UKMV, Geschichte der Blasmusik, S. 46; Fryberg Stefan, Strube Zeiten, S. 195.
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Sonntag, 1. Juli 1984
Musiktag in Attinghausen
In Attinghausen findet der 21. kantonale Musiktag statt.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Samstag, 12. Januar 1985
Brass Band Uri wird in den UKMV aufgenommen
An der DV des UKMV in der Aula der Kreisschule Seedorf wird die Brass Band Uri als 22. Sektion in den Urner Kantonal-Musikverband aufgenommen.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 28. Juni 1987
Musiktag in Seedorf
Am letzten Juniwochenende treffen sich in Seedorf zirka 1000 aktiv Musizierende zum 22. kantonalen Musiktag.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 1. Juli 1990
Musiktag in Andermatt leidet unter schlechtem Wetter
In Andermatt wird am 23. kantonalen Musiktag bei schlechtem Wetter erstmals nach Kategorien getrennt in zwei Lokalen konzertiert.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 26. Mai 1991
Musikgesellschaft Erstfeld feiert ihr 100 Jahr-Jubiläum
Vom 24. bis 26. Mai feiert die Musikgesellschaft Erstfeld ihr 100 Jahr-Jubiläum mit dem Verkehrspersonalmusiktag.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 13. Juni 1993
Erstes kantonales Musikfest in Schattdorf
Vom 11. bis 13. Juni findet in Schattdorf das 1. kantonale Musikfest des Kanton Uri statt. Es sind 20 Urner- und acht Gast-Sektionen mit rund 1100 aktiven Musikantinnen und Musikanten angemeldet.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 13. Juni 1993
1. Kantonale Musikfest in Schattdorf
Währen drei Tagen findet in Schattdorf das 1. kantonale Musikfest des Kanton Uri statt. Es sind 20 Urner- und acht Gast-Sektionen mit rund 1100 aktiven Musikantinnen und Musikanten angemeldet.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Montag, 4. April 1994
1. Blasmusiklager in Dangio
In Dangio im Bleniotal wird vom 4. bis 9. April das 1. Blasmusiklager des Kanton Uri durchgeführt. Organisator ist die Brass Band Uri (BBU). Das Lager ist auf Blechbläser und Perkussionisten beschränkt.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Dienstag, 14. Februar 1995
"Werner-Stauffacher-Marsch" uraufgeführt
Ein kulturelles Ereignis abseits dem fasnächtlichen Treiben: Am 14. Februar wird vom Musikverein Arosa der "Werner-Stauffacher-Marsch", komponiert von Kurt Baumann, Seelisberg, uraufgeführt.
UW 102, 30.12.1995
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Freitag, 25. April 1997
3. Platz für Hornist Ruven Telli
Am Schweizerischen Solo- und Quartettwettbewerb nehmen acht Urnerinnen und Urner teil. Der Es-Hornist Ruven Telli sichert sich dabei den 3. Platz.
UW 102, 31.12.1997
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Sonntag, 8. Juni 1997
2. kantonales Musikfest in Altdorf
Anfang Juni findet in Altdorf das 2. kantonale Musikfest unter dem Motto «Uri musiziert» statt.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Samstag, 10. Januar 1998
DV des UKMV entscheidet sich für drittes Musikfest
An der 67. ordentlichen DV des Urner Kantonal-Musikverbandes (UKMV) in der Mehrzweckhalle in Isenthal wird der MV Unterschächen einstimmig mit der Durchführung des nächsten Urner "Kantonalen" beauftragt. Die DV entscheidet sich zum dritten Mal für ein Musikfest, das bereits im Jahr 2000 und nicht - gemäss Turnus - im Jahr 2001 stattfinden wird.
UW 3, 14.1.1998
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Freitag, 28. August 1998
25-Jahr-Jubiläum der Seedorfer Blaskapelle
Mit einem Blasmusikkonzert feiert die Seedorfer Blaskapelle ihr 25-Jahr-Jubiläum.
UW 65, 22.8.1998
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Samstag, 9. Januar 1999
Neuer Präsident der Musikkommission
An der DV des Urner Kantonal-Musikverbandes in Andermatt wird Willi Truttmann (links), Dirigent der Musikgesellschaft Seelisberg, als Nachfolger von Hugo Biedermann zum neuen Präsidenten der Musikkommission gewählt.
UW 3, 13.1.1999
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Freitag, 12. März 1999
Grossartiges Konzert der Brass Band Uri
Die Brass Band Uri (BBU) bietet zu ihrer Neuuniformierung im Tellspielhaus in Altdorf ein grossartiges Jahreskonzert. Beide Konzertabende sind ausverkauft. Blasmusikerinnen und Blasmusiker, geigerin Simone Zgraggen, Sängerin Sandra Arnold und Gittarist Carlo Trsoldi bieten unter der Leitung von Hans Burkhalter ein eindrückliches Konzerterlebnis.
UW 20, 17.3.1999
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Samstag, 20. März 1999
100-Jahr-Jubiläumskonzert des Musikvereins Schattdorf
Die Musikgesellschaft Schattdorf gibt das 100-Jahr-Jubiläumskonzert. Nebst vielen originellen Nummern steht auch die Uraufführung der eigens für diesen Anlass komponierten "A Schattdorf Suite" von Darol Barry auf dem Programm. Der offizielle Jubiäumsakt wird am Auffahrtstag, 13. Mai, stattfinden.
UW 17, 6.3.1999; 23, 27.3.1999; 37, 15.5.1999
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Samstag, 10. April 1999
Abschluss des 6. Blasmusiklagers
Die Musiklager stossen auf grosses Interesse! An dem von der Brass Band Uri (BBU) organisierten Blasmusiklager für Blechbläser und Perkussionisten in Langenthal nehmen rund 65 Personen teil. Mit einem gelungenen Konzert im "Uristier"-Saal der Dätwyler AG in Altdorf wird das 6. Urner Kantonale Blasmusiklager abgeschlossen. Alan Fernie dirigierte dabei Urnerinnen und Urner im Schottenrock.
UW 28, 14.4.1999
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Sonntag, 27. Juni 1999
Musik Gurtnellen neu ausstaffiert
In Gurtnellen Wiler sind während drei Tagen die festfahnen gehisst. Die Musikgesellschaft feiert in einem würdigen Rahmen ihre neue Uniform. Gleichzeitig gelangen auch neue Blasinstrumente zum Einsatz.
UW 51, 3.7.1999
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Samstag, 8. Januar 2000
DV des UKMV
Ein Festtag für den Musikverein Seedorf: Der neue Präsident des Urner Kantonal-Musikverbandes (UKMV) ist Markus Imhof, Mitglied des Musikvereins Seedorf, der neue Präsident der Musikkommission des UKMV ist der Dirigent des Musikvereins Seedorf, Christoph Schnellmann.
UW 3, 12.1.2000
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Samstag, 1. April 2000
Lichtervolles Konzert der Brass Band Uri (BBU)
Unter dem Motto "Star Brass" bietet die Brass Band Uri (BBU) im Tellspielhaus in Altdorf eine glanzvolle Konzertshow, in der der Perkussionist Reto Schürch das Glanzstück bildet.
UW 26, 5.4.2000
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Samstag, 15. April 2000
Jahreskonzert der Femu Altdorf
Unter der Leitung ihres Dirigenten Markus Amgwerd lädt die Feldmusik (Femu) Altdorf zu ihrem Jahreskonzert ins Tellspielhaus ein.
UW 30, 19.4.2000
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Sonntag, 28. Mai 2000
Musikgesellschaft Bristen: Ein Freudentag mit viel Musik
In Bristen wird der 35. Geburtstag der Musikgesellschaft gefeiert. Zu diesem Jubiläum wurden neue Instrumente angeschafft, welche in der Kirche gesegnet wurden. Als Gastsektionen durften die Musikgesellschaften Silenen und Schattdorf sowie die Brass Band Uri A begrüsst werden.
UW 42, 31.5.2000
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Sonntag, 18. Juni 2000
Urner Kantonales Musikfest in Unterschächen
25 Blasmusiksektionen, 20 aus dem Kanton Uri, stellen sich in Unterschächen der Jury. Die höchsten Punktzahlen erreichen die Brass Band Uri A (total 229 Punkte in der 1. Klasse), der Musikverein Seedorf (221 in der 2. Klasse), die Musikgesellschaft Attinghausen (219 in der 3. Klasse) und die Feldmusik Altdorf (217 in der 2. Klasse). «Die Leistungssteigerung im Kanton Uri ist eklatant», sagt Juryexperte Herbert Frei, ehemaliger Präsident der Musikkommission des Schweizerischen Blasmusikverbandes. Zum ersten Mal findet aus Platzgründen an Stelle eines Marschmusikwettbewerbes nur eine marschmusikdemonstration statt.
UW 48, 21.6.2000
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Samstag, 28. April 2001
MV Flüelen spielt in Harmonie-Besetzung
Der Musikverein Flüelen tritt am Frühlingskonzert erstmals in Harmonie-Besetzung auf. Zu den Blasinstrumenten kommen in der Besetzung drei Flöten und zwei Klarinetten. Gleichzeitig erfolgt die Übergabe des Dirigentenstabs von Edy Aschwanden an Simon Arnold.
Gisler-Jauch Rolf, 100 Jahre Musikverein Flüelen, S. 55.
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Sonntag, 1. Juli 2001
1. Preis für Brass Band Uri am World Music Contest
Die Brass Band Uri (BBU) holt sich die Brass Band Uri (BBU) am 14, World Music Contest in Kerkrade, Niederlande, den 1. Preis.

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Montag, 1. April 2002
Urner Kantonales Blasmusiklager
65 Urner Musikerinnen und Musiker nehmen am Urner Kantonalen Blasmusiklager in Obergesteln teil. Täglich stehem drei Probeeinheiten an. Das Abschlusskonzert bildet den Schlusspunkt einer lehr- und erlbenisreichen Woche.
UW 27, 10.4.2002
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Sonntag, 22. Juni 2003
24. Urner Kantonaler Musiktag in Gurtnellen
Die Blasmusikexperten nehmen einen äusserst positiven Gesamteindruck mit. «Wir haben grossen Respekt vor den musikalischen Leistungen in den Gemeinden, auch wenn wir nicht allen höchste Noten verteilen konnten», sagt Fritz Neukomm namens der beiden Jurys. Die 23 Blasmusikformationen, 20 aus dem Kanton Uri, erleben an diesem Wochenende in Gurtnellen ein wunderschönes und gelungenes Fest. Die jubilierende Musikgesellschaft Gurtnellen IST den über 800 Musikantinnen und Muskanten ein sympathischer und aufmerksamer Gastgeber.
UW 49, 25.6.2003
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Samstag, 25. September 2004
"urbrass"-CD-Taufe in Bürglen
"Mäitäli wenn dü witt", so lautet der Titel des ersten Tonträgers des Blechbläserensembles urbrass. Sein ganzes Alpentöne-Programm 2001 und 2003 - Urner und Schweizer Volkslieder, arrangiert von Thomas Gabriel - ist auf der CD verewigt. In der Aula in Bürglen wird das Werk getauft. Als Patin amtet Landratspräsidentin Luzia Schuler-Arnold.
UW 76, 29.9.2004
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Samstag, 8. Januar 2005
Von UKMV zu bvuri
Der Urner Kantonal-Musikverband gibt sich ein moderneres Image. An der 74. Ordentlichen DV in Gurtnellen wird einstimmig eine Umbenennung in Blasmusikverband Uri (bvuri) beschlossen. Zudem wird ein neues Verbandslogo vorgestellt. Gleichzeitig erhält der Verband ein neues Logo sowie eine eigene Homepage www.bvuri.ch.
StAUR P-210/319-3 (3).
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Sonntag, 12. Juni 2005
Urner Kantonales Musikfest in Flüelen
Über 640 Musikantinnen und Musikanten aus 17 Urner Sektionen und einer Nidwaldner Gastsektion erleben in Flüelen ein bestens organisiertes und stimmungsvolles Musikfest. Nach Schattdorf (1993), Altdorf (1997) und Unterschächen (2000) erlebt Uri zum vierten Mal ein Musikfest. Zum vollen musikalischen Programm des Urnern Kantonalen Musikfestes gehören zwei Konzertvorträge (ein Selbstwahl- und ein Aufgabenstück) sowie die Marschmusikdemonstration auf der Dorfstrasse. Abgeschlossen wird das Musikfest mit dem Gesamtchor auf dem Urnersee der Veteranenehrung. Auf zehn von vierzehn Nauen verteilt, spielen 16 Blasmusikformationen unter der Leitung von Smon Arnold zwei Märsche.
UW 46, 15.6.2005
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Mittwoch, 7. Dezember 2005
Weihnachtsausstellung im Historischen Museum
Die diesjährige Weihnachtsausstellung des Historischen Museums Uri widmet sich gleich zwei Themen: Den Engeln und der Blasmusik im Kanton Uri. Die Ausstellung vereint Engelsfiguren, Komponistenportraits und Objekte der 75-jährigen Geschichte des Blasmusikverbandes Uri.Es kann die Vernissage gefeiert werden.
UW 97, 10.12.2005
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Montag, 5. Januar 2009
Auflösung der MG Attinghausen
Der Anfang vom Ende der 68-jährigen Geschichte der Musikgesellschaft Attinghausen: An der Generalversammlung wird nach langer Diskussione ohne gegenstimme der Antrag des Vorstandes, die Auflösung des vereins vorzubereiten, gutgeheissen.
UW 2, 10.1.2009
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Samstag, 14. März 2009
Blasmusik - Ein Lichtblick für die MG Attinghausen
An einer ausserordentlichen Generalversammlung im kommenden Juni hätte der Auflösungsakt der Musikgesellschaft vollzogen werden sollen. Doch soweit soll es nun nicht kommen. Zusammen mit dem Musikverein Bauen, der ebenfalls mit Personalsorgen zu kämpfen hat, startet man zu einem Projekt, das die musikalische Zusammenarbeit der beiden Vereine im laufenden Jahr beinhaltet. Die beiden Vereine stellen zusammen rund 40 Musikerinnen und Musiker. Eine stattliche Zahl, was sich auch auf die Motivation auswirken dürfte. Die beiden Vereine arbeiten musikalisch zusammen. Die Auftritte an kirchlichen und weltlichen Anlässen in den beiden Gemeinden werden gemeinsam wahrgenommen. Ansonsten bleiben die bestehenden Vereinsstrukturen vorerst erhalten.
UW 19, 14.3.2009
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Samstag, 21. März 2009
Blasmusik - Jubiläumskonzert: Die Feldmusik Altdorf blickte auf 125 Jahre zurück
Höhepunkte aus den vergangenen Konzerten spielte die Feldmusik (Femu) am 21. März zu ihrem Jubiläum nochmals im Theater(uri). Ein Konzept, das zu gefallen wusste. «Die Mütze hatte er immer schräg auf dem Kopf - es war einfach sein Markenzeichen.» Die Rede ist vom ehemaligen Feldmusik-Soloklarinettisten Mario Vassalli. Zu einem Jubiläumskonzert gehört selbstverständlich ein Rückblick auf die vergangene Zeit. Die Feldmusik Altdorf beschränkte sich bei ihrem Auftritt vor dem gut besetzten Saal des Theater(uri) dabei vor allem auf zwei Personen - Emil Schmid, der die Femu während 43 Jahren leitete, und den erwähnten Mario Vassalli, der aus der Geschichte der Femu nicht wegzudenken wäre. Eine von Corinne Burkart gestaltete Ausstellung zur Geschichte der Femu im Foyer erzählte alles Weitere, sodass sich das Korps auf den musikalischen Rückblick beschränken konnte.
UW 22, 25.3.2009
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Sonntag, 5. April 2009
Abschluss der 125-Jahr-Feierlichkeiten
Mit einem Marsch durchs Dorf und einem anschliessenden Apéro für die Bevölkerung finden die Feierlichkeiten der Feldmusik Altdorf zu ihrem 125-jährigen Bestehen ein Ende.
UW 26, 8.4.2009
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Samstag, 2. Mai 2009
Feldmusik Andermatt mit neuer Fahne
In Andermatt wird die neue Fahne der Feldmusik Andermatt eingeweiht. Das Fahnenpaenpaar Zita Nager und Bernhard Müller enthüllt die Fahne in der Kirche St. Peter und Paul. Die neue Fahne wird sodann Fähnrich Daniel Bissig übergeben.
UW 34, 6.5.2009
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Freitag, 15. Mai 2009
«Nordportal» - Eindrückliches Erlebnis mit Musik, Sprache, Fotografie und Film
Die Neat als ein Stück Kultur geniessen. Die Neat-Baustelle hat Kulturland genommen. «Ur-Brass» gibt dieser Tage ein Stück Kultur zurück. «Nordportal», so heisst das Kulturerlebnis mit der Formation Ur-Brass auf der Neat-Baustelle, mit Sprecher und Schauspieler Max Arnold, mit Bildern von Angel Sanchez, mit einem Kasperli-Film und besonderen Lichteffekten von Heinz Mulle (Swiss Light). «Nordportal» ist eines von 28 Projekten auf Anregung der Albert-Köchlin-Stiftung (AKS) unter dem Titel «Transit09»; mit verschiedenen kulturellen Anlässen wird der Transitverkehr auf vielfältigste Weise behandelt. Die elf Musiker von «Ur-Brass» - unter der Leitung von Thomas Gabriel - sind mit ihrem Projekt «Nordportal» an den Ort gezogen, «wo Veränderungen sichtbar, das Neue voraussehbar und das Unbekannte spürbar wird», wie sie erklären. Nach den Vorgeschichten im Vortragssaal, musikalisch umrahmt, bläst die Fanfare zum Marsch auf die Baustelle, und Alphornklänge ertönen vor dem Neat-Nordportal, auch der heiligen Barbara gewidmet. Im Nordportal selbst verschmelzen schliesslich Text (Drehbuchautor Christian Mattli), Bild, Film, Licht und Musik zum eindrücklichen Kulturerlebnis. Die Seele ist berührt Verlieren, verändern, verarbeiten der Urnerinnen und Urner. Erwachen und erleben in Uri. Gefühle regen sich. Emotionen kommen mit diesem Kulturerlebnis auf. Betroffenheit. Ob der Teufel sein Spiel treibt? Die Seele ist berührt. Erinnerungen werden wach. Man hofft auf das Neue und weiss, dass dereinst das Quellensteuergeld versiegt, das der Kasperli vorerst noch dem Uristier überbringen kann. Tourismus? Unesco-Weltkulturerbe? - Emotionen leben mit im Nordportal der Neat. Es ist tatsächlich ein Kulturerlebnis im Spannungsfeld der Emotionen. Vor Augen geführt: fein und stimmungsvoll. Es öffnet die Augen, schauspielerisch gewieft, stimmungsvoll hinterlegt mit Blasmusik, mal jazzig, mal chorig, gekonnt gespielt von den elf Musikern am Ort, wo die Veränderung sichtbar ist wie die Arbeiter auf der Baustelle.
UW 17, 20.5.2009
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Sonntag, 7. Juni 2009
Blasmusik - «Ur-Brass» überzeugt bei Auftritt im KKL
Am vergangenen Sonntag, 7. Juni, konnte das Urner Blechbläserensemble Ur-Brass im Rahmen des Projektes «Die Waldstätte musizieren» im ausverkauften Kultur- und Kongresszentrum in Luzern auftreten. Das Publikum zeigte sich von den Vorträgen der zwölf Urner Musiker begeistert. Insbesondere der Solovortrag des Es-Hornisten Ruven Telli (Bild rechts) im Stück «Iberä Gotthard flyyget Brämä» (arrangiert von Thomas Gabriel) wusste zu gefallen. Das Projekt «Die Waldstätte musizieren» vereinigte 200 Sänger sowie vier weitere Ensembles im grossen Konzertsaal des KKL. Zum grossen Finale des Projektes spielte «Ur-Brass» gemeinsam mit den vereinigten Männerchören auf.
UW 44, 10.6.2009
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Dienstag, 23. Juni 2009
Ein voller Saal für die fünf Urner Bläserklassen
Über 200 Musikantinnen und Musikanten standen am Schluss eines Konzertes auf der Bühne des «Winkels» in Altdorf - die Bläserklassen in Uri boomen. Die Klassen 4b und 5d aus Altdorf (Leitung Markus Amgwerd) sowie die Bläserklassen Schattdorf (Leitung Matthias Kieffer) und Urner Oberland (Leitung Michael Schlüssel) zeigten ihr Können. Auch die Bläserklasse 18+, ein Projekt von Markus Amgwerd, trat nach sieben Monaten zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf. Unterstützt wurden die fünf Bläserklassen durch Auftritte der Feldmusik Altdorf und der Brass Corporation, bestehend aus den Musikgesellschaften Schattdorf und Gurtnellen. Aufgrund des schlechten Wetters hatten die Verantwortlichen in den «Winkel» ausweichen müssen.
UW 49, 27.6.2009
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Samstag, 21. November 2009
Winterkonzert der MG Silenen
Vieles beim Winterkonzert der Musikgesellschaft Silenen ist neu, die sommerliche Temperatur, die Frau mit dem Taktstock und Männer in Lederhosen. Positive Auswirkungen hat auch die neat. Zwei österreichische Tunnelbauer, beides Topmusikanten, verstärken das Korps.
UW 93, 28.11.2009
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Freitag, 8. Januar 2010
Attinghausen verlässt kantonalen Blasmusikverband
Ein Sitz im Vorstand vakant, Defizite in Rechnung und Budget 2010 - der Blasmusikverband Uri (Bv Uri) hat es im Moment nicht leicht. Ein Grund zur Freude: das 1. Blasmusikfestival. 635 Mitglieder zählte der BV Uri 2009. Das sind 19 weniger als im Vorjahr. Bereits 2008 hat man 15 Mitglieder verloren. Der Grund: Fast alle Sektionen des Verbandes kämpfen mit einem Mitgliederschwund. Und nun trifft es gar eine ganze Sektion: Anlässlich der Delegiertenversammlung in Wassen gab die Musikgesellschaft Attinghausen ihren Austritt aus dem Bv Uri bekannt.
UW 3, 13.1.2010
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Samstag, 10. April 2010
Urner Blasorchesterlager
Mit einem fantastischen Konzert endete am Samstag für 60 junge Musikerinnen und Musiker ein intensives Blasorchesterlager. Dass die Musikerinnen und Musiker ein tolles Blasorchesterlager hinter sich haben, hat das zahlreich erschienene Publikum am vergangenen Samstag, 10. April, beim Abschlusskonzert im Theater(uri) eins zu eins erleben dürfen. Die über 60 Musikerinnen und Musiker haben innerhalb einer Woche ein anspruchsvolles Konzert einstudiert, das klanglich zu begeistern vermochte. Dies ist nicht selbstverständlich, denn die Orchestermitglieder - von ganz jung bis eher älter - stammten aus den verschiedenen Urner Blasmusikvereinen und haben in dieser Formation noch nie zusammen gespielt. Damit der musikalische Erfolg möglich wurde, bedurfte es nicht nur einer intensiven Probearbeit, sondern auch einer grossen Spielfreude. Und diese haben sich die Musikerinnen und Musiker im Lager in Engelberg unter der musikalischen Hauptleitung von Philipp Gisler und Michel Truniger «angeprobt». Die Teilnehmenden jedenfalls schwärmten von den musikalischen und anderen Erlebnissen im Lager.
UW 28, 14.4.2010
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Samstag, 17. April 2010
"Piano Night" in Seedorf
"Piano Night" - unter diesem Motto steht das diesjährige Jahreskonzert des Musikvereins Seedorf. Und mit dem Flügel steht vor allem Solistin Rebekka Mattli im Zentrum eines gelungenen Konzertes, das zweimal vor vollbesetzten Rängen in der Mehrzweckhalle Seedorf gespielt wird.
UW 30, 21.4.2010
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Samstag, 22. Mai 2010
Die Blasmusikfestival-Premiere ist ein voller Erfolg
17 Vereine nehmen am 1. Urner Blasmusikfestival teil. 16 davon stammen aus dem Kanton Uri. Einzige Gastsektion ist die Brassband aus Geiss (LU). Rund 550 Musikantinnen und Musikanten versammeln sich so im Urner Hauptort für das Blasmusikfestival. Lediglich vier Vereine haben auf eine Teilnahme verzichtet. Beim Blasmusikfestival darf jeder Verein spielen, was er will. So werden im Theater(uri) Märsche, Polkas oder unterhaltende Werke und symphonische Kompositionen aufgeführt. Die Vorträge werden bewertet, es gibt jedoch keine Punkte und keine Rangliste.
UW
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Samstag, 29. Mai 2010
Neue Verbandsfahne für den BV Uri
Nach 54 Jahren hat die alte Fahne des Blasmusikverbandes Uri ausgedient. Die neue verbandsfahne wird in der Pfarrkirche in Flüelen ihrer Bestimmung übergeben. Die Patenschaft übernahmen Regierungsrätin Heidi Z'graggen und Unternehmer Franzsepp Arnold.
UW 42, 2.6.2010
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Samstag, 19. Juni 2010
50-Jahr-Jubiläum des MV Bauen
Mit dem Musikverein Rehling aus Bayern feiert der Musikverein Bauen sein 50-Jahr-Jubiläum. Das Motto des Jubiläums heisst nicht ohne Grund "Begegnung". Seit einem Jahr musiziert der Musikverein Bauen zusammen mit der Musikgesellschaft Attinghausen.
UW 46, 16.6.2010
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Sonntag, 27. Juni 2010
Drei Tage lang Feststimmung in Realp
Realp und der Musikverein feiern drei Tage lang ein rauschendes Fest. Nach der Eröffnung des Festes am Freitag durch die Polizeimusik der Stadt Zürich und zwei Unterhaltungsabenden mit dem Duo Alpenpower sowie den Blaumeisen findet am Sonntag als Höepunkt die Weihe der neuen Vereinsfahne in der Pfarrkirche statt. Als Gastvereine haben die Feldmusik Andermatt, die MG Silenen, die MG Seelisberg, der MV Magden, die Blaskapelle Seedorf und die Heiwägsänger Realp ihren Auftritt.
UW 50, 30.6.2010; Festschrift 50 Jahre Musikgesellschaft Realp, S. 6 ff.
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Sonntag, 25. Juli 2010
Tromburi - Urner bringen die Schweiz nach Kanada
Ab dem 25. Juli tritt das Posaunenquartett Tromburi (Urs Zenoni, Patrik Stadler, Christoph Schmid und Daniel Gutjahr) mit Posaunen und Alphörnern in Ottawa, Toronto, Montreal und Mont Sutton auf. Im Auftrag der Schweizer Botschaft soll «Tromburi» den Kanadierinnen und Kanadiern mit Schweizer Wurzeln die 1.-August-Stimmung näherbringen.
UW 58, 28.7.2010
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Sonntag, 5. Dezember 2010
Adventskonzerte
Neben zahlreichen Stücken der Musikgesellschaft Schattdorf und der Bläserklasse 18+ sorgt der Sologesang von Ursula Epp für grossen Applaus in der Pfarrkirche Schattdorf.
UW 97, 11.12.2010
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Samstag, 16. April 2011
Bv Uri - Personelle Sorgen beim Blasmusikverband
Per Ende Jahr treten die Verbandspräsidentin, der Vizepräsident und die Sekretärin zurück. Eine Nachfolge ist beim Blasmusikverband Uri (Bv Uri) nicht in Sicht. «Meines Wissens ist es das erste Mal, dass der Blasmusikverband Uri eine ausserordentliche Präsidenten- und Dirigentenkonferenz durchführt.» Mit diesen Worten eröffnete Annerose Furger, Präsidentin des Bv Uri die Versammlung vom Samstag, 16. April, und unterstrich damit die Bedeutung der Veranstaltung. Per Ende Jahr treten nämlich Präsidentin Annerose Furger, Vizepräsident Josef Ineichen und Sekretärin Annegret Furrer aus dem Verbandsvorstand zurück. Von den bestehenden Vorstandsmitgliedern – erst im vergangenen Januar wurde der Vorstand mit zwei Neumitgliedern komplettiert – möchte niemand die Präsidentschaft und das Sekretariat übernehmen. Somit ist die Ausgangslage delikat: Aufs neue Jahr müssen beide Ämter mit neuen Leuten besetzt werden. Verbandsauflösung ein Thema Annerose Furger wollte an der ausserordentlichen Präsidenten- und Dirigentenkonferenz die Sektionen für dieses prekäre Lage sensibilisieren. «Es muss im Interesse der Musikvereine sein, dass die Chargen besetzt werden können», so die Präsidentin. Der Vorstand habe sich mit vier möglichen Szenarien auseinandergesetzt: 1. Der Vorstand wird komplettiert. 2. Die Grösse des Vorstands wird von sieben auf fünf Personen reduziert – mit entsprechendem Mehraufwand für die einzelnen Mitglieder. 3. Der Vorstand und die Musikkommission werden zusammengeführt. 4. Der Verband wird aufgelöst. Letzteres Szenario hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Sektionen: Beispielsweise wäre es ohne Verbandszugehörigkeit nicht mehr möglich, an eidgenössischen oder ausserkantonalen Musikfesten und Musiktagen teilzunehmen, und die Vereine müssten höhere Abgaben an die Suisa leisten. Vorstand besucht die Sektionen Annerose Furger betonte, dass Vorstand und Musikkommission die bestehenden Strukturen gerne aufrecht erhalten würden. «Bei 600 Verbandsmitgliedern sollte das doch möglich sein.» Die Vorstandsmitglieder seien auch bereit, auf Anfrage persönlich bei den Sektionen vorbeizukommen, um den Ernst der Situation zu erläutern. Aus der Versammlungsmitte wurde angeregt, dass der Vorstand dies aus eigener Initiative tun soll. Die Dringlichkeit werde dadurch viel stärker wahrgenommen, als wenn der Vereinspräsident das Thema an einer Probe anschneide. Annerose Furger versprach, dass der Vorstand an der Vorstandssitzung vom 11. Mai einen entsprechenden Fahrplan erstellen werde, wann welches Vorstandsmitglied welchen Verein besuche. Blasmusikverband Urschweiz Die Vereinspräsidenten und Dirigenten nutzten die Gelegenheit, über alternative Szenarien und Modelle zu diskutieren. Es sei schon eine schwierige Konstellation, wenn kurzfristig gleich das Präsidium, das Vizepräsidium und das Sekretariat neu zu besetzen seien, wurde geäussert. Der Verband könnte vielleicht gerettet werden, wenn turnusgemäss immer drei Sektionen miteinander die Verbandsarbeit machten. Einigkeit herrschte dahin gehend, dass mittel- bis langfristig eine enge Zusammenarbeit mit anderen Zentralschweizer Verbänden gesucht werden müsse. «Warum nicht einen Blasmusikverband Urschweiz?» In anderen Kantonen gebe es die gleichen strukturellen Probleme wie in Uri. Annerose Furger erwähnte, dass hier schon informelle Gespräche geführt wurden. Doch hätten sich die Urner Sektionen in einer Umfrage vor wenigen Jahren noch negativ zu dieser Idee geäussert. Blasmusikfestival in Isenthal? 2012 soll – analog der Ausgabe im Jahr 2010 – ein Blasmusikfestival durchgeführt werden. So die Absicht des Urner Blasmusikverbandes. Dieser Termin wird nun definitiv nach hinten geschoben, erklärte Annerose Furger, da das Volksmusikfestival wegen der Tellspiele auf den Mai 2012 vorverlegt wird. Somit gebe es im kommenden Jahr kein ideales Datum mehr für die Durchführung des Blasmusikfestivals, hielt die Präsidentin fest. Die Musikgesellschaft Isenthal habe Interesse angemeldet, im Jahr 2014 das Festival durchzuführen. Jedoch müsse zuvor detailliert das Raum- und Parkplatzangebot in Isenthal abgeklärt werden. «Der Vorstand wird den Entscheid der Musikgesellschaft Isenthal abwarten und anschliessend über das weitere Vorgehen befinden», erläuterte Annerose Furger.
UW 30, 20.4.2011
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Samstag, 7. Mai 2011
Der Musikverein Seedorf feiert seine neue Uniform
Elegant, klassisch, schwarz - so präsentiert sich der Musikverein Seedorf in seiner neuen Uniform. Knapp 20 Jahre nach der letzten Neuuniformierung schenkt sich der Verein zum Anlass seines 70. Geburtstages ein neues Outfit. Der neu eingekleidete Musikverein präsentiert sich gleich mehrfach in der neuen Uniform: Marschierend im Dorf, bei einem Ständchen unter freiem Himmel und zweimal mit seinem Jahreskonzert. Die alte graue Uniform findet bei der "Fanfare de Tiassalé" auf der Elfenbeinküste einen Abnehmer.
UW 36, 11.5.2011 / 78, 5.10.2011
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Sonntag, 19. Juni 2011
Urisono'11 -am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen
81 und 83 Punkte hat die Musikvereinigung Altdorf/Bürglen für ihre Wettspielvorträge erhalten. Diese Punkte bedeuten die Note "sehr gut". Seedorf ???
UW 49, 25.6.2011
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Sonntag, 26. Juni 2011
MV Seedorf belegt den 6. Rang und erhält das Prädikat *herausragend"
Der Musikverein Seedorf mit Dirigent Michel Truniger bietet in St. Gallen eine bravouröse Leistung und erhält das Prädikat "herausragend". Der Musikverein Schattdorf tritt als Brass-Band-Formation an und erreichte in seiner Stärkeklasse den 3. Rang.
UW 50, 29.6.2011
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Sonntag, 2. Oktober 2011
1. Blaskapellentreffen im Schächental
In der Aula in Unterschächen kommen die Blasmusikfreunde auf ihre Rechnung. Nebst der organisierenden Blaskapelle Schächental mit einer Uraufführung von OK-Präsident Simon Brandner spielt die Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä. Höhepunkt ist der Auftritt des mehrfachen Europameisters (böhmisch-mährische Blasmusik) Frienisberger Blasmusikanten unter der Leitung von Andreas Reber aus dem Berner Seeland.
UW 78, 5.10.2011
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Samstag, 7. Januar 2012
Blasmusikverband Uri beschliesst Strukturreform
Den Blasmusikverband Uri (Bv Uri) plagen seit geraumer Zeit Personalsorgen. Trotz intensiver Suche liess sich keine Nachfolge für die drei zurücktretenden Vorstandsmitglieder finden. Der Verband beschliesst eine Strukturreform. Die neue Verbandsspitze soll ähnlich einer Geschäftsleitung organisiert werden. Hauptaufgabe soll es sein, die Verbindung zum nationalen Blasmusikverband sicherzustellen.
UW 2, 11.1.2012
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Freitag, 9. November 2012
Urner Blasmusikverband steht vor dem Aus
An der Delegiertenversammlung im kommenden Januar in Andermatt wird entschieden, ob der Blasmusikverband weiterlebt oder nicht. Rund drei Dutzend Präsidenten und Dirigenten treffen sich im Hotel Frohsinn in Erstfeld zur Präsidenten- und Dirigentenkonferenz. Thema ist unter anderem die bevorstehende Delegiertenversammlung des Verbandes.
An der DV sollen die neuen Verbandsstatuten genehmigt werden. Danach soll der bisher siebenköpfige Vorstand durch eine mindestens dreiköpfige Geschäftsleitung ersetzt werden. Von den heutigen vier Vorstandsmitgliedern ist ausser Lea Gisler nur noch Heinz Truttmann, Veteranenchef, bereit, weiterzumachen.
Bis zur Delegiertenversammlung muss eine definitive Lösung her. «Entweder es melden sich noch mindestens zwei Kandidaten, oder wir leiten die Auflösung ein», sagt Vizepräsidentin Lea Gisler an der Konferenz. Für die Delegiertenversammlung werden deshalb zwei Traktandenlisten vorbereitet: Werden zwei neue Mitglieder gefunden, gilt Plan A und sonst kommt Plan B zum Zuge, der die Auflösung des Verbandes einleitet.

UW 89, 14.11.2012
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Samstag, 8. Dezember 2012
Adventskonzert des Musikvereins Bürglen
Beim Adventskonzert des Musikvereins Bürglen hat Gastsänger Dani Arnold seinen Auftritt.
UW 98, 15.12.2012
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Samstag, 12. Januar 2013
Blasmusikverband Uri wird nicht aufgelöst
An der 82. ordentlichen Delegiertenversammlung des Blasmusikverbandes Uri können mit Maya Hirt (MV Flüelen) und Ingrid Dittli (MV Bürglen) zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden. Der Vorstand hat somit weiterhin Bestand. Vizepräsidentin Lea Gisler warnt jedoch davor, die Hände in den Schoss zu legen. Die 20 Sektionen des Verbandes müssen den Bv Uri in seiner Arbeit aktiv unterstützen. Angenommen werden auch die neuen Statuten. Somit ist die DV die Letzte in dieser Form. Statt einer Delegiertenversamlung findet in Zukunft eine Vorstandskonferenz statt. Zudem wird der Vorstand des Bv Uri verkleinert und durch eine Verbandsleitung ersetzt.
UW 4, 16.1.2013
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Freitag, 20. September 2013
Musikgesellschaft und Jungmusik Erstfeld begeistern
Der Unterhaltungsabend der Jungmusik Erstfeld findet vor voll besetzten Rngen statt. Feine Blasmusik und witzige Sketches folgen Schlag auf Schlag. Riesenapplaus erntet das pendelnde Hochzeitspaar mit dem Pfarrer.
UW 78, 5.10.2013, S. 21.
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Sonntag, 24. November 2013
Verdi & Wagner - Gemeinsames Projekt der Felmusik Altdorf und des Männerchors Harmonie
Solistin Barbara Buhofer, die Feldmusik Altdorf sowie ein mehr als 100-köpfiger Chor - der Männerchor Harmonie und sein Ad-hof-Frauenchor begeistern mit "Verdi & Wagner" das Publikum.
UW 93, 27.11.2013, S. 26.
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Samstag, 14. Dezember 2013
MV Seedorf bringt «Casanova» auf die Bühne
Mit «Casanova» wagt der Musikverein Seedorf Aussergewöhnliches: Er bringt ein selten gespieltes Werk für Cello und Blasorchester auf die Bühne des Theater(uri). «Casanova – ein Abend mit Blasorchester und Cello». Das ist ein aussergewöhnliches Konzert für den Musikverein Seedorf. Zum einen gastiert das rund 60-köpfige Blasorchester für einmal ausserhalb der Heimatgemeinde. Der Musikverein Seedorf tritt unter der Leitung seines Dirigenten Michel Truniger am 14. Dezember im Rahmen der Dezembertage im Theater(uri) auf.

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Samstag, 5. April 2014
Jahreskonzert der MG Schattdorf mit olympischen Träumen
In der Aula Schattdorf findet das Jahreskonzert "Olympic Brass" der Musikgesellschaft Schattdorf statt. Die zwischen einzelnen Konzertstücken auftretenden jungen Slam-Poetry-Künstler mit ihren selbst geschriebenen Texten zum Thema "Olympia" geben dem Konzert einen weiteren Farbtupfer.
UW 29, 16.4.2014, S. 17.
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Samstag, 10. Mai 2014
Jubiläumskonzert des MV Seedorf begeistert das Publikum
Seit zehn Jahren leitet Michel Truniger den Musikverein Seedorf. Anlässlich des Jubiläumskonzertes werden vor vollen Rängen an zwei Abenden Musicalmelodien gespielt. Das Publikum zeigt sich begeistert.
UW 37, 14.5.2014, S. 10.
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Samstag, 24. Mai 2014
Das kleine Dorf Isenthal leistet Grosses für die Blasmusik
20 Musikvereine - davon drei ausserkantonale - nehmen am 2. Urner Blasmusikfestival in Isenthal teil. Rund 600 Musikantinnen und Musikanten zeigen dabei ihr Können. Rund 160 Helfende - ein Drtittel der einheimischen Bevölkerung - sind im Einsatz, um den Dorfkern in eine Festhütte zu verwandeln. Der Einsatz zahlreicher Shuttle-Busse und der Einbahnverkehr auf der Isenthalerstrasse sorgen dafür, dass es auf der engen Bergstrasse zu keinen Verkehrsbehinderungen kommt.
UW 41, 28.5.2014, S. 15.
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Samstag, 18. Oktober 2014
Abschlusskonzert begeistert das Publikum
Das Urner Blasorchesterlager findet mit dem Konzert im Theater(uri) seinen gelungenen Abschluss. Das rund 45-köpfige Blasorchester, das unter der Leitung von Philipp Gisler und Michael Truniger steht hat sich während einer Woche in Näfels intensiv auf das Abschlusskonzert vorbereitet. Das Ergebnis weiss zu gefallen.
UW 83, 22.10.2014, S. 9.
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Samstag, 15. November 2014
Musikgesellschaft Isenthal feiert 75-Jahr-Jubiläum

UW 88, 8.11.2014, S. 19.
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Mittwoch, 26. November 2014
MG Gurtnellen vertont Mythos Gotthard
Die Musikgesellschaft Gurtnellen plant etwas Grosses. Mit dem Projekt «Mythos San Gottardo» soll nichts weniger als die Geschichte des Gotthards – vom Urknall bis zum Bau des Basistunnels – erzählt werden. Den klingenden Namen «San Gottardo» mit Musik ausdrücken, diesen Mythos in Klänge zu übersetzen, das ist laut OK-Präsident Beat Jörg die Idee des Projekts. Der Gotthard habe sich als Thema regelrecht angeboten, sagt der Dirigent der Musikgesellschaft Gurtnellen, Tobias Zwyer, der auch die Musik zum Projekt komponiert: «Wir wollen den Mythos von verschiedenen Seiten beleuchten – von der traditionellen sowie von der modernen, technisierten.»

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Samstag, 11. April 2015
Premiere der Konzertreihe "Brass im Chäller"
250 Personen besuchen das erste "Brass im Chäller" im Zeughuas in Altdorf. Die Urner Kleinformation URKnall hat hierzu drei weitere Strassen-Brass-Bands eingeladen. Nebst den Urner Beatboxer von "Mouthpiece" waren mit "suurstOff" und "Brass the Ripper" zwei aussekantonale Ensembles zugegen. Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der Organisatoren "URKnall".
UW 28, 15.4.2015, S. 8.
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Mittwoch, 20. Mai 2015
Blasmusik: Europameistertitel mit Urner Beteiligung
An den Europameisterschaften der Böhmisch-Mährischen Blasmusik im holländischen Kerkrad eholt «Lublaska» aus der Schweiz den Titel in der höchsten Kategorie. Mit dabei: der Urner Roland Wyrsch.
UW 38, 20.5.2015, S. 16.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Blaskapelle «Schattdorfer Nachtbüäbä» feiert ihr 50-jähriges Bestehen
Im Jahre 1965 begann es mit der «Zähnermüsig», hervorgegangen aus der Musikgesellschaft (MG) Schattdorf. Der Name wechselte. Dieses Jahr feiern die «Schattdorfer Nachtbüäbä» ihr 50-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass spielen sie in ihrem böhmisch-mährischen Stil an mehreren Orten auf – so auch an der Matinee im Rudenz-Park in Flüelen.
UW 31, 25.04.2015
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Donnerstag, 16. Juli 2015
Australier heizen in Andermatt so richtig ein
Aus Down Under direkt in den Kanton Uri: Eine 78-köpfige Formation aus Sydney gastiert in Andermatt. Konkretsind es die Fire and Rescue New South Wales Band sowie das Precision Drill Marching Team, die so richtig einheizten. Zum einen ist da das Team von Frauen, das in den unterschiedlichsten Kostümen eine echte Show bietet. Das Precicion Drill Marching Team trägt schon mehrere australische Championtitel. Nun tragen die Australierinnen ihre Marschchoreografie zusammen mit der Fire and Rescue South Wales Band beim Talmuseum Ursern vor. Bei diesem Ensemble handelt es sich um das weltweit bekannte und einzige Feuerwehrorchester Australiens. Dass ein Konzert in Uri gespielt wird, hat damit zu tun, dass ein Auftritt am Zürcher Tattoo verschoben wurde – als Alternative reisten die Australier nach Andermatt.
UW 55, 18.7.2015, S. 16
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Samstag, 19. September 2015
Erstes Brass-Festival in Flüelen sorgt für Begeisterung
So viel Brass an einem Abend gab es im Kanton Uri bisher noch nie. Auf der Allmendwiese in Flüelen findet das erste Brass- Festival mit fünf Brass-Formationen im Kanton Uri statt. Das Line-up trumpft mit ganz unterschiedlichen Kleinformationen auf: Von den Nidwaldner «Brasscode», die mit Hip-Hop die Bühne rocken, über die böhmisch-mährische Musik aus dem Kanton Luzern mit «Brass im Mass» bis hin zu «Nostalgic Brass» aus dem Kanton Aargau, die auf Brass mit Spass setzten. Auch die Urner Formationen «Cojones de Toros» sowie «URknall» bringen die Stimmung so richtig zum Kochen. «Die Urner Bands waren ein absolutes Highlight für das Publikum», freut sich der Silener, der das Festival selbst auf die Beine gestellt hat. Trotz zeitweise strömendem Regen zog es über 300 Gäste auf die Flüeler Allmendwiese. Das Fazit von Organisator Koni Scheuber fällt entsprechend positiv aus: «Die Begeisterung des Publikums und der Bands hat mich absolut aus den Socken gehauen. Für mich war der Anlass rundum gelungen.»
UW 74, 23.09.2015, S. 19.
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Freitag, 25. September 2015
Wunschkonzert live auf «Radio Hirsch»
Im voll besetzten Pfarreizentrum geht eine weitere Ausgabe des Unterhaltungsabends der Musikgesellschaft Erstfeld über die Bühne. Zum ersten Mal wird ein Programmablauf geplant, der keine theatralischen Sketches oder sonstige Showacts beinhaltet. «Wunschkonzert live» lautet denn auch das Thema. Aufgrund dieses Konzepts muss versucht werden, mit gesprochenen und musikalischen Darbietungen das Publikum in eine unbeschwerte Stimmung zu versetzen und bestens zu unterhalten. Dies gelingt den Erstfelder Musikanten, unter der Leitung ihres musikalischen Leiters Daniel Gutjahr, einmal mehr mit Bravour.
UW 76, 30.09.2015, S. 13.
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Sonntag, 4. Oktober 2015
Unterschächen ist eine Hochburg für Blaskapellen
Das dritte Blaskapellentreffen in Unterschächen ist ein Leckerbissen für Freunde der Blasmusik. Die Formationen «Schächental», «Albatros» aus Ebikon und «Rigispatzen» überzeugten das Publikum. Die Blaskapelle Schächental ist vorwiegend eine Kleinformation des Musikvereins Unterschächen, 15 von 19 Bläserinnen und Bläser spielen auch im Musikverein mit. Der langjährige Dirigent, Bruno Arnold, leitet die Formation musikalisch. «Musik im Egerländerstil » ist ihr Markenzeichen, aber auch das musikalische Schaffen einheimischer Komponisten wird speziell berücksichtigt. Der Auftritt der einheimischen Blaskapelle überzeugte mit viel Harmonie und sauberen Einsätzen. Mit «PWM» (Polkas, Walzer, Märsche) belebten die Musikantinnen und Musikanten die Unterschächner Kilbi musikalisch.
UW 78, 7.10.2015, S. 26.
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Samstag, 17. Oktober 2015
Vereinsmitglieder sagen musikalisch «Vergelts Gott!»
An der Aktivversammlung vom 10. Dezember 2013 beschloss der Musikverein Unterschächen (MVU), eine Neuinstrumentierung mit budgetierten Kosten von rund 120000 Franken anzupacken. Die Finanzierungsaktion startete mit der Haussammlung in Unterschächen und dem Versand der Sponsorenbriefe im September 2014. Die Unterstützung des Vorhabens war von Anfang an grossartig. Rund drei Monate später war die Finanzierung vollumfänglich gesichert. Im Februar 2015 wurden die Instrumente bei der Firma Musikpunkt Lohri in Luzern bestellt und im August geliefert. Nun bedankt sich der Verein mit einem gelungenen Sponsorenanlass bei den Geldgebern. Nach dem Apéro und interessanten Gesprächen im Hotel Alpina wechseln die geladenen Gäste in die Aula, wo der MVU die Gästeschar mit flottem Spiel begrüsst und ein ausgezeichnetes Nachtessen offeriert.
UW 82, 21.10.2015, S. 26.
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Samstag, 14. November 2015
Begeisternde Aufführung der Tondichtung «Mythos San Gottardo»
Tobias Zwyers Tondichtung «Mythos San Gottardo» ist ein musikalisch-literarisch historisches Kunstwerk, erzählt und interpretiert Stationen aus der Geschichte des Gotthards. Die Brass Band Gurtnellen unter der Leitung ihres Dirigenten Tobias Zwyer, ihre Solisten, ihre Ländlerkapelle mit Mathias Landtwing (Klarinette) und Fränggi Gehrig (Akkordeon) führt das Werk in der Halle der Kreisschule Urner Oberland in Gurtnellen auf. Das Publikum dankt es mit frenetischem Applaus.
UW 90, 18.11.2015, S. 1.
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Samstag, 23. Januar 2016
Jubiläumsfeier mit Hits aus sieben Jahrzehnten
Die Musikgesellschaft Seelisberg feiert ihr 70-jähriges Bestehen mit Konzert und Theater. Die Festbesucher erhalten einen Querschnitt durch die Vereinsgeschichte, begleitet von musikalischen Hits der letzten 70 Jahre.
UW 7, 27.1.2016, S. 17.
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Samstag, 16. April 2016
Musikanten zeigen sich in Hochform
Vor 75 Jahren gründeten 14 junge Männer den MV Seedorf. Aus der kleinen Gruppe ist ein Blasorchester mit 62 Personen geworden. Unter der Leitung von Dirigent Michel Truniger wird das Jubiläum mit den beiden Jahreskonzerten gefeiert. Zweimal darf der MV Seedorf vor vollen Rängen spielen.
UW 31, 20.4.2016, S. 17.
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Samstag, 21. Mai 2016
Ein perfekter Tag für Musizierende und Publikum
Auch beim dritten kantonalen Blasmusikfestival lacht die Sonne bei sommerlichen Temperaturen vom Himmel. Die Musikgesellschaft Erstfeld lädt anlässlich ihres 125-Jahr-Jubiläums zum Festival. Die Urner Sektionen folgen dieser Einladung gerne. Sie erleben ein wunderbares Musikfestival mit mehr als 12 Stunden Musik, vorgetragen von 22 Musikformationen mit 650 Musikern, darunter auch deren drei von ausserhalb des Kantons Uri, vom Verband der Musikvereine des Verkehrspersonals der Schweiz. Während 20 Minuten kann jeder Verein ein selber zusammengestelltes Programm dem zahlreich erschienenen Publikum und einem der drei Experten vortragen. Gleich anschliessend an die Kurzkonzerte geben die Experten den Vereinen jeweils in einer konstruktiven Kritik eine Rückmeldung auf das soeben Gehörte und wertvolle musikalische Tipps für die Zukunft. Auf eine eigentliche Notengebung und gar auf eine Rangliste wird – im Gegensatz zu Musikfesten und Musiktagen – verzichtet. Die meisten Vereine geben auf dem Festareal zudem ein Platzkonzert.
UW 41, 25.5.2016, S. 17.
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Sonntag, 19. Juni 2016
Seedorfer feiern Erfolg am Eidgenössischen Musikfest in Montreux
Der Musikverein Seedorf feiert in diesem Jahr Jubiläum. Vor 75 Jahren gründeten 14 junge Männer den Verein. Aus der kleinen Gruppe ist mittlerweile ein Blasorchester mit 62 Mitgliedern geworden. Statt auf ein grosses Fest setzt der Musikverein Seedorf in seinem Jubiläumsjahr aber auf musikalische Arbeit. Zum 75. Geburtstag beschenkten sich die Mitglieder gleich mehrfach: mit den Jubiläumskonzerten im April, der erfolgreichen Teilnahme am 3. Urner Blasmusikfestival in Erstfeld und zum Abschluss mit der Reise an das Eidgenössische Musikfest in Montreux. Nach 2011 (St. Gallen) nimmt der MV Seedorf damit innert fünf Jahren bereits zum zweiten Mal in der 2. Stärkeklasse an einem «Eidgenössischen » teil. In der Miles Davis Hall in Montreux stellen sich die Seedorfer Musikantinnen und Musikanten der fachkundigen Jury. Vorgetragen werden zum einen das Selbstwahlstück «Hounds of Spring» von Alfred Reed, zum anderen das Pflichtstück «The Glenmasan Manuscript» von Marc Jeanbourquin. Letzteres musste vom MV Seedorf innert zehn Wochen eingeübt werden – eine grosse Herausforderung. Mit 96 von 100 Punkten (Selbstwahlstück) respektive 95,6 von 100 Punkten (Pflichtstück) zeigt sich der einzige Urner Vertreter am «Eidgenössischen» auf der Höhe der Aufgabe. In der Schlussrangliste klassiert sich der MV Seedorf dank der hohen Punktzahl auf dem hervorragenden 2. Rang.
UW 49, 22.6.2016, S. 17.
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Samstag, 24. September 2016
Vereinsgeschichte, Eisenbahn, Kasi Geisser
Dem Unterhaltungsabend liegt das Motto «1891–2016» zugrunde. In einem bunten Abend, gespickt mit feiner Blasmusik, hält der jubilierende Verein Rückblick auf seine Geschichte. Die enge Verbundenheit der Musikgesellschaft mit der Gotthardbahn zeigt sich darin, dass über Jahrzehnte praktisch die Hälfte der Mitglieder als Lokführer, Bremser, Fahrdienstleiter, Rangierarbeiter, Visiteure, Zugführer und so weiter bei den SBB tätig waren. Die unregelmässige Arbeitszeit der Musikanten prägte nicht nur das Familienleben, sondern in einschneidender Weise auch das Vereinsgeschehen und insbesondere den Probenbetrieb. Diese Thematik zieht sich denn auch als roter Faden durch das Abendprogramm. Im Foyer des Pfarreizentrums ist zudem eine interessante Ausstellung mit alten Uniformen, Instrumenten, Utensilien und Fotos zu bestaunen. Mit Kasi Geisser stand um das Jahr 1925 wohl eines der prominentesten Mitglieder in den Aktivreihen des Vereins. Als Hommage an den grossen Schweizer Ländlermusikkomponisten ist das bekannte Stück «Die ruhigen Weiber in der Waschküche» zu hören. Nach dem Unterhaltungsprogramm spielen die «Bergbuebe Schwyz» zum Tanz auf. Es findet eine Tombola statt und die Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein.
UW 74, 17.9.2016, S. 17; 78, 1.10.2016, S. 20.
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Sonntag, 23. Oktober 2016
Neue Vereinsfahne eingeweiht
Die neue Vereinsfahne der Brass Band Gurtnellen (BBG) wird in einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht. Gleichzeitig kann die Kirche St. Josef in Gurtnellen Wyler ihr 90-Jahr-Jubiläum feiern. Die neue Vereinsfahne der BBG wurde von Philippe Steiger gestaltet. Das Design widerspiegelt den jugendlichen Verein, der in letzter Zeit so manch unkonventionelles Projekt in Angriff genommen hat.
UW 87, 1.11.2016, S. 4.
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Samstag, 31. Dezember 2016
Bläserensemble Ur-Brass löst sich auf
1999 als ambitioniertes Blechbläserensemble gegründet, hat sich «Ur-Brass» in der Urner Kulturszene schnell einen Namen gemacht. An den Alpentönen 2003 etwa sorgte «Ur-Brass» mit ungewohnten Arrangements von Urner Volksliedern für Furore. Die von Thomas Gabriel geschaffenen Werke wurden denn auch schnell zum Markenzeichen des zwölfköpfigen Ensembles. Die CD «Mäiteli, wenn dü wytt» verkaufte sich rund 1000 Mal. Nun löst sich «Ur-Brass» 17 Jahre nach seiner Gründung per Ende 2016 auf. Zahlreiche anstehende Wechsel im Ensemble sind der Hauptgrund für diesen Entscheid. Mit Konzerten im Nordportal des neuen Neat-Basistunnels (Projekt «Nordportal»), in der ehemaligen Kraftwerkshalle in Amsteg (Projekt «Am Steg») oder in der Recyclinghalle der Firma Baldini hat sich «Ur-Brass» immer wieder an ungewöhnliche Orte gewagt. Die Spende von «Ur-Brass» an die Musikschule geht zugunsten des Unterstützungsfonds, der Kindern aus Familien mit knappen finanziellen Verhältnissen den Besuch der Musikschule ermöglicht. Ein Teil des Geldes soll von der Musikschule zudem für Projekte zur Förderung der Blechblasmusik verwendet werden.
UW 43, 1.6.2016, S. 13.
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Samstag, 6. Mai 2017
Frühlingsfest des Musikvereins Haldi
Das «Friäligsfäscht» des Musikvereins Haldi Mehrzweckgebäude Haldi bietet eine optimale Mischung aus Musik, Gesang und Showeinlagen. Das Publikum ist hell begeistert.
UW Nr. 37, 10.5.2017, S. 17.
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Samstag, 11. November 2017
In Sisikon wird die neue Fahne zum Jubiläum eingeweiht
Für die Musikgesellschaft Sisikon ist es ein grosses Festwochenende: Zum 75-jährigen Bestehen gibt es einen Festgottesdienst, in dem Pfarrer Notker Bärtsch die neue Fahne sowie die neue Uniform der Musikerinnen und Musiker einweiht. Grün statt rot strahlt das neue Gewand mit Gilet und Kordel. Auf der Fahne finden sich die Landes- und Kantonsfarben.
UW 91, 15.11.2017, S. 21.
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Freitag, 1. Dezember 2017
Uraufführung von «Burgilla»
Der Musikverein Bürglen, der Kirchenchor Bürglen, eine Rockband und ein Hanspeter Müller-Drossaart als Moderator führen im Theater(uri) das von Hansjörg Römer komponierte Stück «Burgilla» auf. Der Musikverein Bürglen feiert dieses Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum, der Kirchenchor Bürglen sein 125-Jahr-Jubiläum. Die Komposition «Burgilla» basiert auf einem Konzept von Lukas Meili. Der Urner Autor hat hierfür die Sage vom Heidenweiblein von Bürglen erfunden.
UW Nr. 94, 25.11.2017, S. 19.
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Samstag, 24. März 2018
Feldmusik sorgt am Jahreskonzert für magische Augenblicke
Die Musikantinnen und Musikanten der Feldmusik Altdorf eröffnen den Konzertabend im Theater(uri) mit der monumentalen Fanfare «Also sprach Zarathustra» von Richard Strauss. Das Jahreskonzert steht unter dem Programmtitel «Kind of Magic». Für einen Höhepunkt im zweiten Konzertteil sorgen die witzigen Melodien aus «The Wizard of Oz» von Harold Arlen. Das Medley von James Barnes fasst die beliebtesten Melodien aus dem gleichnamigen amerikanischen Filmklassiker zusammen und wartet insbesondere mit einem wunderbar selbstironischen Solo vom jungen Tubisten Alvian Suherman auf.
UW 25, 31.3.2018, S. 8.
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Freitag, 20. April 2018
Musikverein Seedorf - Musikalische Liebeserklärung an Japan
«Youkoso» heisst es zu Beginn der Konzerte des MV Seedorf. Denn dieser widmet sich Japan und damit einer herzzerreissenden Liebesgeschichte, einer temperamentvollen Comicverfilmung und einer bildgewaltigen Ode an die Natur. Zum Einsatz kommt auch die riesige Taiku-Trommel. Beim ersten Konzert ist besonderer Besuch anwesend: Der Urner Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti darf den Direktor des japanischen Informations- und Kulturzentrums in Bern begrüssen.
UW 32, 25.4.2018, S. 19.
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Samstag, 26. Mai 2018
Konzert des Musikvereins Bürglen mit der Hackbrett-Solistin Elisa Hipp
In der vollbesetzten Aula Bürglen spielen die Bürgler Musikerinnen und Musiker, verstärkt mit Aushilfen, ein Konzertprogramm, das dem Publikum und auch den Musizierenden sichtlich Spass bereitet. Dirigent Christian Simmen hat sein Korps so auf das Konzert vorbereitet, dass die Musikstücke technisch und musikalisch auf hohem Niveau präsentiert werden können. In seinem Jahreskonzert hatte sich der MV Bürglen vor allem der Musik aus und über die Schweiz verschrieben. Im Mittelpunkt stehen die beiden Hauptwerke «Die Trauben der Sonne» von Mario Bürki sowie die «Burgilla-Suite» von Hansjörg Römer. Einen speziellen Auftritt hat Elisa Hipp als Hackbrett-Solistin. Die junge Musikerin stammt aus Pfronten. Sie lebt und arbeitet seit gut zwei Jahren im Kanton Uri. Anschliessend an die Solostücke kommen auch ihre Eltern auf die Bühne und geben zu dritt als «Öscher Saitenmusig» drei Stücke zum Besten.
UW 43, 2.6.2018, S. 17.
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Sonntag, 27. Mai 2018
«Grösstes» Posaunenquartett feiert Geburtstag
«Tromburi» – das sind Christoph Schmid, Urs Zenoni, Daniel Gutjahr, Patrik Stadler und Philipp Gisler. Der Name setzt sich aus dem englischen Wort für Posaune, «trombone», und Uri zusammen. 20 Jahre sind seit der Gründung des «grössten Posaunenquartetts » vergangenen. In der Montagehalle der Sisag spielten sie ihr erstes Konzert und markierten damit den Anfang für besondere Orte für ihre Konzerte. Nun feiern die Posaunisten ihren Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert in der Klosterkirche Seedorf.
UW 39, 19.5.2018, S. 1.
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LITERATUR ZUR BLASMUSIK

Gisler-Jauch Rolf,
100 Jahre Musikverein Flüelen,
Altdorf 2008.
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Urner Kantonaler Musikverband,
Die Geschichte der Blasmusik im Kanton Uri,
Altdorf 1981.
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BLASMUSIK IN URI

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 14.2.2019