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Verkehrsunfälle mit Autos


Glück im Unglück! Am Nachmittag des 19. August 1961 stürzt ein italienischer Reisecar im Flüeler Aussendorf auf die Bahngeleise. Er touchiert bei dem Sturz den in Richtung Brunnen fahrenden Regionalzug. Der Schnellzug von Art-Goldau kann noch rechtzeitig angehalten werden (StAUR G-300-11/41-4/82,9).

Verkehrsunfälle gab es nicht erst mit der Motorisierung, und die Geschwindigkeiten waren schon beim Fuhrwerkverkehr durch das Gesetz limitiert. So gehörten Klagen bezüglich Geschwindigkeitsüberschreitungen schon zur Zeit des Fuhrwerkverkehrs zum Alltag. Die Bestimmung der zulässigen Geschwindigkeit war hier für den Beobachter einfach; sie wurde durch die Gangart des Pferdes bestimmt. Waren die Geschwindigkeiten der ersten Automobile auch noch mit denjenigen der Fuhrwerke vergleichbar und noch in der Fuhrsprache ausdrückbar, so war das "Benzinschnauferl" doch eine ungewohnte Erscheinung, und seine technische Entwicklung sollte so rasant vor sich gehen, dass es für die Geschwindigkeit des Automobils im Alltagsleben des Urners bald nichts Vergleichbares mehr geben sollte.
Die Auffassung, dass das Automobil ein erhöhtes Gefahrenpotential auf die Landstrasse brachte, wurde durch die beiden Urner Zeitungen noch unterstützt, indem sie über tödliche Unfälle in ganz Europa bis ins kleinste Detail berichteten. Es schien also nur eine Frage der Zeit, bis solche Schreckensmeldungen auch aus dem Urnerlande zu vermelden wären.
Bei einem Automobilunfall kam auf der privatrechtlichen Seite die Haftungsfrage zum Tragen. In den rudimentären kantonalen Verkehrsgesetzen fanden sich keine speziellen Haftungsbestimmungen (Kausalhaftung). Es galt die Verschuldenshaftung für unerlaubte Handlungen gemäss Obligationenrecht. Demgemäss musste das Verschulden des Autolenkers nachgewiesen werden. Gelang dies nicht, oder war ein solches nicht vorhanden, so hatte der Geschädigte den Schaden an Leib und Gut selber zu tragen. Die Anwendung dieser Bestimmungen auf den Automobilverkehr widersprach nun teilweise dem Volksempfinden. Diese Regelung war bei vielen Urnern mit der Tradition nicht vereinbar; für sie sah das Gewohnheitsrecht eine andere Entscheidung vor. Danach betrachteten sich die traditionellen Strassenbenützer gegenüber dem modernen Eindringling zum vorneherein im Recht. Die bestehende Verkehrsordnung mit der Dominanz von Pferd und Kutsche hatte sich ja schon bei den Altvorderen bewährt _ an ihr gab es somit vorläufig nichts zu rütteln. Wer sich auf die Strasse begab, hatte sich ihr kritiklos zu unterwerfen; das Automobil, diese ungewohnte, neuartige Erscheinung, wurde seit einigen Jahren zwar vielfach widerwillig geduldet, traf es aber mit einem traditionellen Verkehrsteilnehmer auf der Landstrasse unsanft zusammen, dann wurde der Automobilist für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen und hatte sein Eintrittsgeld zu entrichten. Dies bedeutete nun auf der privatrechtlichen Seite, dass er alle Schadenersatzansprüche zu begleichen hatte, welche sich aus dem Betriebe seines Automobils ergaben. Hier gab es keine Frage nach Schuld. Aus der Sicht der Einheimischen diktierte die moralische Pflicht die Antwort. Das Automobil, als störender Eindringling, brachte den Alltag und - bei einem Unfall - auch die materiellen Verhältnisse des Urners aus dem Gleichgewicht. Wenn die einheimische Bevölkerung den fremden Eindringling schon duldete, hatte der "reichere" Automobilist wenigstens den Schaden auf sich zu nehmen. Dass Einheimische als Dank für die Toleranz gegenüber dem Automobil noch materiellen Schaden davontragen sollten, dies vertrug sich nicht mit ihrem Sinn von Gerechtigkeit.
Bei einem Autounfall zeigte sich dieser soziale Graben zwischen "armer" einheimischer Bevölkerung und "reichem" ausländischen Automobilisten deutlich. Bei den kleineren Unfällen, welche sich in diesen Jahren mit dem Automobil ereigneten, wurde die Schuldfrage also wohl gar nicht erst gross abgeklärt. Die Rechtslage schien zumindest den Einheimischen eindeutig und liess sich mit Handschlag erledigen.

Seit den Anfängen des Automobilismus bekundete der Staat Schwierigkeiten, für die Disziplin im Strassenverkehr, besonders in Bezug auf die Geschwindigkeit, zu sorgen. Das Gesetz hatte anfänglich der Geschwindigkeit des Automobils extrem tiefe Schranken gesetzt. Dadurch wurde bei vielen Automobilpionieren die Geschwindigkeitsüberschreitung mehr als Protesthandlung gegen das allzu strenge Gesetz denn als verwerfliche Handlung angesehen. Die Geschwindigkeitsschranken wurden in der Folge vom Gesetzgeber zwar hinaufgesetzt, doch schien sich bei der Verkehrsdisziplin eines Grossteils der Fahrer nicht viel zu ändern. Die sich ständig verbessernde Technik des Automobils bot niemals Schwierigkeiten, sich über das Gesetz hinwegzusetzen. Im modernen Wirtschaftsleben bedeutete Zeit immer mehr Geld, und das Gefühl von Geschwindigkeit faszinierte den Menschen des 20. Jahrhunderts. Es scheint somit, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung, seit den Anfängen der Motorisierung, trotz des gesetzlichen Gebots bei einem Grossteil der Automobilisten nicht als verwerflich galt. Die Tat wurde als "Kavaliersdelikt" gewertet und hatte in gewissen Kreisen sogar noch Sozialprestige; Rekordzeiten auf bestimmten Strassenstrecken begannen an den Stammtischen die Runden zu machen. Das Gesetz hatte da einen schweren Stand. Erklärungen für diese Tendenz hatte sich der Gesetzgeber teilweise selbst zuzuschreiben. Aus den Anfängen des Automobilismus scheint ein Widerstandsrecht gegen gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen überlebt zu haben. Zudem zählte von Uris Legislative und Exekutive auch anfangs der 1930er-Jahre erst ein geringer Anteil zu den Automobilisten. Hinter dem Lenkrad konnte man somit auf den Gedanken kommen, die Angemessenheit der Geschwindigkeit besser beurteilen zu können, als der in dieser Frage an Praxis unerfahrene Gesetzgeber. Erst ein Unfall setzte manchem Automobilisten die "Grenze des Erlaubten". Da war der Zeitpunkt erreicht, wo die Strenge des Gesetzes und die Forderungen des Publikums nach vermehrter Sicherheit nachträglich ihre Legitimität erhielten. Zwischen gesetzlicher Limite und dem Unfallereignis bestand aber immer noch ein Freiraum, den zu betreten sich mancher Automobilist anmasste.

Die Strasse, früher noch gesellschaftlicher Treffpunkt des Dorflebens, Austauschplatz für Neuigkeiten, Spielplatz der Kinder oder Marktplatz, konnte jetzt nur noch einer Aufgabe dienen; nämlich sich ganz in den Dienst des modernen Verkehrs zu stellen. Alte Gewohnheiten liessen sich aber nicht von einem auf den andern Tag ändern. So bekundeten vor allem ältere Leute Schwierigkeiten, sich an die Hektik des modernen Verkehrs zu gewöhnen. Das Automobil war nicht mehr ein fremdes, spärlich erscheinendes Vehikel, welches neben den einheimischen Lebensgewohnheiten geduldet wurde; es war längst zum emanzipierten Partner im Verkehr emporgestiegen, beanspruchte Benützungsrechte und spielte diese auf Kosten der traditionellen Verkehrsteilnehmer aus. Vor allem die Fussgänger wurden zum Einhalten gewisser Regeln gezwungen. Der in der Volksmeinung verankerten, fast totalen Verantwortung für Verkehrsunfälle hatte sich das Automobil entledigt und trat einen Teil dem Fussgänger ab. Der Fussgänger wurde zur Vorsicht gegenüber dem modernen schnellen Verkehrsteilnehmer verpflichtet.

Mit der starken Verkehrszunahme in den 1920er-Jahren vermehrten sich zwangsläufig auf den Urner Strassen auch die Unfälle, an welchen Automobile beteiligt waren. Das Automobil begann ein massives Benützungsrecht auf der Strasse zu beanspruchen. Seine hohe Geschwindigkeit erforderte von den übrigen Verkehrsteilnehmern ein verändertes, vorsichtigeres Verhalten. An diese Vorsicht konnten sich Kinder und ältere Leute nur schwer gewöhnen. Es gab einige glimpflich verlaufene Unfälle mit Kindern zu verzeichnen. Den Unfallberichten in den Zeitungen folgte meistens die mahnende Warnung, "kleine Kinder nicht in verkehrsreichen Strassen spielen zu lassen." Für zwei ältere, einheimische Fussgänger brachte das Automobil jedoch schon anfangs der 1920er-Jahre den Tod auf der Strasse. Vereinzelt kamen auch kleinere Unfälle vor, indem Pferde wegen eines Automobils scheuten und durchbrannten.

Die häufigste Unfallursache war übersetzte Geschwindigkeit. Daneben führten einerseits technische Mängel oder Defekte am Fahrzeug zu Unfällen, andererseits Unachtsamkeit oder ungenügende Fahrtüchtigkeit des Lenkers.
Neben den Geschwindigkeitsexzessen wurde schon früh in den Fahrten der Gesellschaftsautos eine nicht zu verantwortende Sicherheitsgefährdung gesehen. Die ersten solchen Fahrten fanden nämlich noch auf Lastwagen statt. Auf die Ladebrücke wurden Bänke gestellt, und darauf nahm eine fröhliche Schar Platz, welche sich vielleicht auf die erste Automobilfahrt freute. Die Schuld an Unfällen wurde vereinzelt auch der Strassenanlage zugesprochen.

Die Technik machte das Automobil zwar immer betriebssicherer. Jedoch schlugen sich die Neuerungen, wie etwa hydraulische Bremsen, zuerst bei den teuren Fahrzeugen nieder und gehörten noch nicht zur Standardausrüstung.

Der moderne Verkehr barg immer eine gewisse Gefahr in sich, welche auch den vernünftig Fahrenden ereilen konnte. Auch forderte der Strassentod unter den Einheimischen nicht mehr nur alte, gebrechliche Fussgänger. Die ersten einheimischen Motorradfahrer und Automobilisten mussten auf Uris Strassen ihr Leben lassen. Die Verkehrsopfer der Motorisierung waren somit nicht mehr nur rücksichtslose, unbekannte Raser in Zeitungsberichten, sondern immer häufiger auch Menschen aus dem Lebenskreis der Urner Bevölkerung. Zu den Vorwürfen mischten sich Bedauern und die Einsicht, für vermehrte Sicherheit zu sorgen. Der Verkehrsunfall nahm an Tragik zu

Die Verbesserung der Strassenoberfläche durch die Teerung zeigte auch ihre Kehrseite. Einerseits war die Staubplage verschwunden, anderseits wurde besonders die Axenstrasse für die Autofahrer zur Schnellstrasse. Es fanden sich auch einige Automobile, welche den Weg so unglücklich wählten, dass die modernen Verkehrsteilnehmer jetzt auch unter ihresgleichen aufeinanderprallten. Die Schuldfrage war jeweils schwierig abzuklären, da die Strasse an den Unglücksorten recht eng war und kaum zwei sich kreuzenden Autos Platz bot.

Jugendlicher Übermut musste von der Strasse verschwinden. Die Jugend wurde durch den Verkehr gezwungen, andere Spielplätze zu suchen. Auf der Strasse hatte sie Vorsicht walten zu lassen. Unübersichtliche Stellen erschwerten ihr dies. In der Presse fanden sich anschliessend an die Unfallsmeldungen zwar die Mahnungen einerseits an die Jugend, auf der Strasse vorsichtiger zu sein, anderseits an die Autofahrer, langsamer zu fahren. Trotzdem - Kinder als Verkehrsopfer wurden in der Urner Presse scheinbar als unvermeidliche Schicksalsschläge des modernen Strassenverkehrs ohne grosse Kritik an den bestehenden Verkehrsverhältnissen hingenommen. Die Schuld konnte ja leicht auf die kindliche Unvorsichtigkeit abgewälzt werden. Ende August des Jahres 1932 schlug das Schicksal auf der Strasse nach Flüelen jedoch vehement zu und forderte in einem schweren Verkehrsunglück drei junge Menschenleben. Wer sich hinters Steuer setzte, hatte damit zu rechnen, dass er als bisher unbescholtener Bürger - wie bei diesem Unfall auf der Flüelerstrasse, welcher drei Todesopfer forderte - wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung angeklagt wurde. Dass die Unfälle in den 1930erJahren stark zugenommen hatten, dazu trug zwangsläufig die starke Zunahme des Verkehrs bei. Verkehrsunfälle waren fortan in Uri nicht mehr etwas Aussergewöhnliches. Immer häufiger wurde die Schuld an Unfällen der Strassenanlage zugeschoben. Weiter schickte das Automobil sich an, dem Winter im jahreszeitlichen Ablauf immer länger zu trotzen. Wo ihm dies nur auf Kosten von materiellem Schaden gelang, bildete dieses Missgeschick immer wieder Anlass, vom Kanton eine Anpassung der Strassen an den modernen Verkehr zu fordern. Der Automobilist wollte sich längst nicht mehr den Verhältnissen der Strasse anpassen, sondern die Strasse musste auf seine Ansprüche zugeschnitten werden. Doch konnte die Anpassung der Strasse mit den ständig steigenden Geschwindigkeiten der Automobile nie Schritt halten. Wurde eine Stelle entschärft, ereignete sich an einer anderen das Unglück. Die Gebirgsstrasse barg immer Gefahren in sich. Der Ausbau der Strassen ging langsam vor sich; dem Automobilisten konnte es aber jetzt schon vielfach nicht mehr schnell genug vorwärts gehen. Das immer schneller werdende Automobil forderte ein immer grösseres Benützungsrecht an der Strasse. Es duldete keine Fussgänger mehr auf seinem Territorium. Diese mussten gnädigst um ein Trottoir bitten. Doch hatte sich das Fussvolk noch mancherorts zu gedulden.
Von dem immer schneller werdenden Verkehr wurde vor allem auch die Jugend betroffen. Sie hatte endgültig ihren Spielplatz auf der Strasse zu räumen, und in der Schule erschien ein neues Fach im Stoffplan: die Verkehrserziehung. Die Landstrasse war zur Autostrasse geworden.



STRASSENVERKEHRSUNFÄLLE IN URI


       Strassenverkehrsunfälle / Verletzte

STRASSENVERKEHRSTOTE IN URI

DIE UNFÄLLE IM DETAIL




Quellen / Literatur:
    
Donnerstag, 15. August 1901
Unfall zwischen Fuhrwerk und Automobil
In den Schöllenen kommt es beinahe zu einem schweren Unglück, weil die Pferde eines fünfspännigen mit 19 Personen, vorwiegend mit Engländern besetzten Omnibusses - durch ein Automobil erschreckt - scheuen. Das Verhöramt Uri wirft in seinem Unfallbericht an den Regierungsrat die Frage auf, "ob es nicht angezeigt wäre, den Verkehr mit Motorwagen im Kanton Uri zu verbieten." Von einem generellen Verbot sieht der Regierungsrat jedoch vorerst ab, beantragt aber dem Landrat, ein Automobilverbot auf den Alpenstrassen zu erlassen.
Quellen / Literatur: UW Nr. 33, 17. August 1901; GP Nr. 34, 24. August 1901; Vorlage des Regierungsrates an den Landrat von Uri betreffend Einschränkung des Automobil-ver-kehrs vom 24. August 1901 (StA UR R-720-11/28).
    
Samstag, 23. September 1905
Zwei Unfälle eines Automobils an einem Tag
Ein französischer Automobilist veruracht auf der Gotthardstrasse einen Unfall mit einem Fuhrwerk. Dieser entschädigt den Fuhrhalter mit 2000 Franken, obwohl das Pferd nur Schürfungen hat und der Wagen für 100 Franken repariert werden kann. Bei den Intschiflühen stösst das Automobil neuerdings mit dreispännigen Fuhrwerk zusammen. Diesmal ist es ein Wunder, dass nicht grösseres Unheil entsteht. Die Maschine erleidet grösseren Schaden und muss von den zwei Fuhrleuten aus dem Graben gezogen und wieder flott gemacht werden. Auch hier fragen die Reisenden nach dem Schaden. Die Fuhrleute, von dem ersten Rencontre nichts wissend, begnügen sich mit einem 'Zabig', was ihnen bereitwilligst gewährleistet wird. Das Autonmobil fährt alsdann in ziemlich defektem Zustande nach Altdorf, wo bereits die Polizei seiner wartet und der Inhaber wohl oder übel sich nochmals „einen Aderlass am Geldbeutel“ gefallen lassen muss.
Quellen / Literatur: GP, No. 38, Erstes Blatt, 23. September 1905
    
Samstag, 23. September 1905
Automobillunfall in Göschenen
Der Göschener Korrepondent des "Urner Wochenblatts" ist der Ansicht, dass jede bemerkenswerte Ortschaft heutzutage Automobilunfälle verzeichnen müsse. Daher sei nun auch von Göschenen so was zu melden. Es traf den Gemeindepräsidenten. Ein dahersausendes Automobil fuhr in den Einspänner des Metzgermeisters. Der Autler, ein Prinz Waldemar Napoleon, zahlte sofort die geforderte Entschädigung von 2000 Franken.
Quellen / Literatur: UW 38, 23.9.1905
    
Freitag, 8. September 1911
Selbstjustiz im Wassner Wald
Im Wassnerwald ist ein junger Bauer mit zwei Kühen unterwegs. Ein heranrasendes Automobil fährt in eine Kuh. Der Bauer klettert von hinten auf das "Benzinschnauferl" und wirft die beiden Fahrer aus dem Sitz, obwohl ihm der eine den Revolver vorhält und der andere mit dem Gummischlauch droht, dreht er dem Schnauferl den Atem aus und lenkt es in den Strassengraben. Nach Weigerung, Feilschen und vereiteltem Fluchtversuch ist die Gesellschaft schliesslich bereit, dem Bauern 200 Franken für die angefahrene Kuh zu bezahlen.
Quellen / Literatur: UW 36, 8.9.1911
    
Samstag, 10. August 1912
Schauermärchen nach einem Automobilunfall
Nach einem Unfall auf der Axenstrasse zwischen einem Automobil und einem Fahrrad geht im Volke ein Schauermärchen um, dass die Autofahrer den Burschen in den See geworfen hätten, um sich seiner zu entledigen. In Wahrheit bringt der Besitzer des Automobils, ein Amerikaner, den verunfallten Burschen jedoch ins Spital von Schwyz. Dementsprechend ist dann auch der Zeitungskommentar: "Rührend hervorzuheben ist die Sorgfalt, die der Autobesitzer dem Verunfallten angedeihen liess."
Quellen / Literatur: UW, No. 32, Erstes Blatt, 10. Aug. 1912.
    
Freitag, 28. Februar 1913
Auto überfährt einen Hund
Ein Auto rast „mit unheimlicher Geschwindigkeit“ durch Altdorf. Alles muss schleunigst entfliehen, und in der Vorstadt wird ein Hund überfahren. Der Geschwindigkeitsexzess findet auch Niederschlag in der „Gotthard-Post“. Im Organ des Schweizerischen Automobilklubs wird besonders die Hartnäckigkeit der Urner an die grosse Glocke gehängt. Wenn aber unsere Schweizer Automobilisten keine Verbote kennen, dann kann der Uristier schon seine Hörner zeigen. Die Autler müssen sich dann nicht verwundern, wenn die Axen- und Gotthardstrasse, die schönsten Ziele der Fremden, diesen modernen Strassenhengsten geschlossen werden. Graubünden ist geschlossen, Uri kann noch seinem Beispiel folgen."
Quellen / Literatur: GP, No. 10, Erstes Blatt, 8. März 1913
    
Samstag, 18. Juli 1914
Weiterfahrt nur nach Schadenersatzzahlung
Auf der Gotthardstrasse wird ein Militärpferd "durch ein unvernünftig fahrendes Automobil eines Deutschen" scheu und dadurch getötet. Die Gotthardwache sperrt die Strasse militärisch ab, und nachdem der Täter "energisch empfangen" und "1500 Franken für den toten Gaul abgeladen“, darf er ins Tessin weiterreisen.
Quellen / Literatur: GP, No. 29, Erstes Blatt, 18. Juli 1914.
    
Sonntag, 30. September 1917
Erster tödlicher Unfall mit einem Automobil
Das Lastautomobil im Dienste der Schweizer Armee fordert am Sonntagmorgen den ersten Autoverkehrstoten auf den Urner Strassen. Zwei Militärautomobile wollen die Klausenstrasse passieren. Oberhalb des Urnerbodens musste wegen einer Kuh angehalten werden. Während der mitfahrende Offizier die Kuh wegtreibt, versucht der Fahrer den Lastwagen wieder anzukurbeln. Infolge Versagens der Bremsen, geät der Lastwagen aber plötzlich in Bewegung. Der Fahrer, Korporal Bindschädler, welcher noch auf das Trittbrett springt, wird gegen die Mauer gedrückt und tödlich verletzt.
Quellen / Literatur: GP, No. 40, Erstes Blatt, 6. Okt. 1917; Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 67.
    
Dienstag, 1. Juni 1920
Frau von Auto überfahren
Auf der Gotthardstrasse in Altdorf wird die 70-jährige Dienstmagd Barabra Furger von Bristen von einem Urner Automobil angefahren und getötet.
Quellen / Literatur: UW 23, 5.6.1920
    
Sonntag, 28. August 1932
Drei Tote bei Verkehrsunfall auf der Flüelerstrasse
Bei einer unübersichtlichen Kurve der Flüelerstrasse prallt ein Altdorfer Taxi mit überhöhter Geschwindigkeit gegen ein korrekt entgegenkommendes Motorrad. Das junge Ehepaar auf dem Motorrad sowie ein jugendlicher Insasse des Taxis finden dabei den Tod. Der Unfall wirft in der Urner Presse Fragen zur Praxis der Erteilung von Führerausweisen auf: "Bei der Erteilung von Fahrbewilligungen dürfte nicht nur auf das technische und fahrtechnische Moment, sondern auch auf die moralischen und physischen Eigenschaften mehr als bisher abgestellt werden."
Quellen / Literatur: UW 36, 3.9.1932
    
Montag, 24. September 1945
Schweres Unglück in der Schöllenen
Bei einem schweren Unglück it einem Lastauto bei der Schönibrücke in der Schöllenen kommen vier Soldaten ums Leben.
Quellen / Literatur: UW 84, 27.10.1945
    
Samstag, 14. Juni 1952
Schweres Unglück an der Furka
Bei einem Autounfall auf der Furkastrasse oberhalb von Realp verlieren fünf junge Leute ihr Leben.
Quellen / Literatur: UW 55, 16.6.1952
    
Donnerstag, 14. November 1968
69 Jahre alte Frau bei Verkehrsunfall getötet
Auf der Adlergartenstrasse in Schattdorf wird eine 69 Jahre alte Frau von einem Personenwagen angefahren und dabei tödlich verletzt.
Quellen / Literatur: UW 16.11.1968
    
Freitag, 8. Januar 1971
Moped-Fahrer tödlich verletzt
Am Freitagabend wird auf der Rynächtstrasse in Schattdorf ein 55-jähriger Mopedfahrer durch einen Personenwagen getötet. Der Verunglückte befand sich stehend auf dem Fahrradstreifen und wurde bei Nebel und vereister Fahrbahn von dem stark rechts fahrenden Auto erfasst.
Quellen / Literatur: Vaterland Nr. 7, 11.1.1971
    
Samstag, 27. Juli 1974
Personenwagen stürzt in den Urnersee: 4 Tote
Auf der Axenstrasse durchfährt ein Personenwagen mit französischen Kontrollschildern die Abschrankung und stürzt in den Urnersee. Die vier Insassen finden dabei den Tod.
Quellen / Literatur: UW 59, 31.7.1974; 60, 3.8.1974
    
Dienstag, 1. Juni 1976
Auto mit zwei Insassen stürzt in den Urnersee
Auf der Axenstrasse durchschlägt ein Auto das Strassengeländer und stürzt in den Urnersee. Die beiden Insassen, eine Frau und ein Mann, finden dabei den Tod. Nach zwei Tagen wird das falsche Autowrack aus dem See gehievt, nicht der gesuchte Fiat 128, sondern ein Opel Kapitän, Jahrgang 1948.
Quellen / Literatur: UW 55, 17.7.1976
    
Dienstag, 27. Januar 1981
6-jähriges Mädchen tödlich verunglückt
Beim Restaurant „Brückli“ in Schattdorf wird ein 6-jähriges Mädchen auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst. Es erliegt später im Kantonsspital Luzern seinen Verletzungen.
Quellen / Literatur: UW 31.1.1981
    
Mittwoch, 29. März 1995
Schwarzer Nachmittag im weissen Sturm
Auf der Autobahn N2 zwischen Erstfeld und Flüelen in Fahrtrichtung Nord kommt es infolge eines heftigen Schneesturms und schlechter Sichtverhältnisse zu rund einem Dutzend Auffahrunfällen. Hoher Blech- und Sachschaden sowie ein leicht verletzter Automobilist bilden die Bilanz dieses Nachmittags, der trotz allem noch glimpflich abgelaufen ist.
Quellen / Literatur: UW 102, 30.12.1995
    
Donnerstag, 14. August 1997
Lastwagen stürzt bei Urigen 150 Metern in die Tiefe -- Chauffeur wird getötet
Unterhalb von Urigen kommt ein Lastwagen von Klausenstrasse ab und stürzt 150 Meter in die Tiefe. Der 38jährige Urner Fahrer wird nach rund 80 Metern aus dem Fahrzeug geschleudert und erliegt seinen Verletzungen.
Quellen / Literatur: UW 65/20.8.1997
    
Mittwoch, 29. Oktober 1997
Amsteg: Verkehrsunfall mit Todesfolge
Bei einem Ausweichmanöver auf dem Post-Parkplatz in Amsteg übersieht ein Lastwagenfahrer einen betagten Fussgänger, welchem durch die Kollision tödliche Verletzungen zugefügt werden.
Quellen / Literatur: UW 86/31.10.1997
    
Sonntag, 15. März 1998
Selbstunfall mit tödlichem Ausgang
Ein 20jähriger Urner Fahrzeuglenker verunglückt mit seinem Auto auf der Kantonsstrasse zwischen Schattdorf und Erstfeld bei einem Selbstunfall tödlich.
Quellen / Literatur: UW 20, 18.3.1998
    
Freitag, 22. Mai 1998
Drei Tote bei Verkehrsunfall auf der A2
Drei Insassen eiens Autos aus Frankreich kommen bei einem Verkehrsunfall auf der A2 in Gurtnellen ums Leben. Der Chauffeur eines Tanklastwagens, der den Unfall verursacht, wird schwerverletzt.
Quellen / Literatur: UW 39, 23.5.1998
    
Samstag, 24. Oktober 1998
Tödlicher Unfall im Gotthard-Strassentunnel
Bei einem Unfall im Gotthard-Strassentunnel kommt ein 52-jähriger Italiener ums Leben. Er gerät mit seinem Wagen auf die linke Fahrspur und prallt mit zwei korrekt entgegenkommenden Lastwagen zusammen.
Quellen / Literatur: UW 84, 28.10.1998
    
Freitag, 30. Juli 1999
Tragischer Verkehrsunfall in Schattdorf
Tragischer Verkehrsunfall in Schattdorf: Ein Autolenker ist wegen einer Krankheit am Steuer bewusstlose geworden und überfährt darauf von hinten einen Velofahrer, der auf dem Radstreifen unterwegs ist. Der junge Radfahrer erliegt den Verletzungen.
Quellen / Literatur: UW 60, 4.8.1999
    
Sonntag, 1. August 1999
Eine Person bei Verkehrsunfall in Göschenen getötet
Bei einem schweren Verkehrsunfall nördlich des Teufelsstein wird eine Person getötet und drei schwer verletzt.
Quellen / Literatur: UW 60, 4.8.1999
    
Mittwoch, 6. Oktober 1999
Fahrzeugabsturz auf der Sustenpassstrasse fordert ein Todesopfer
Ein Auto mit deutschen Kontrollschildern kommt von der Sustenpassstrasse ab und stürzt in die Tiefe. Der 25-jährige Fahrzeuglenker findet dabei den Tod.
Quellen / Literatur: UW 79, 9.10.1999
    
Montag, 14. Februar 2000
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Axenstrasse
Bei einer Kolission mit einem Sattelschlepper verunglückt ein Urner Personenwagenlenker auf der Axenstrasse tödlich.
Quellen / Literatur: UW 13, 16.2.2000
    
Samstag, 31. Januar 2009
In letzter Minute aus dem See gerettet
Ein 67-jähriger Urner fährt beim Bootshafen in Sisikon rückwärts. Bei diesem Manöver stürzt sein Fahrzweug über die rund 1,5 Meter hohe Ufermauer in den Urnersee. Dem Fahrzeuglenker gelingt es nicht, sich zu befreien. Einer unbeteiligten Person gelingt es, den Lenker zu befreien, bevor das Fahrzeug auf den Seegrund sinkt.
Quellen / Literatur: UW 9, 4.2.2009
    
Sonntag, 17. Oktober 2010
Zwei Tote nach Unfall auf Raststätte
Bei einem tragischen Unfall auf der Gotthardraststätte in Erstfeld werden zwei deutsche Touristen getötet. Nach dem Aussteigen aus ihrem Car wird das ältere Ehepaar von einem rückwärts fahrenden Personenwagen mit urnern Kontrollschildern erfasst und zu Boden geschleudert.
Quellen / Literatur: UW 82, 20.10.2010
    
Samstag, 5. Februar 2011
Der Raser wird zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt
Der Raser, der auf der Strasse zwischen Bauen und Seedorf im Juni 2008 einen Verkehrsunfall verursacht hat, wird vom Landgericht Uri zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Zudem muss er eine Busse von 300 Franken bezahlen und die Verfahrenskosten von 8'749 Franken übernehmen. Das Gericht bleibt damit nur wenig unter dem Strafantrag des Staatsanwaltes, der eine Busse von 800 Franken gefordert hatte.
Quellen / Literatur: UW 12, 12.2.2011
    
Montag, 20. August 2012
Tödlicher Unfall - Fahrzeug stürzt am Furka ab
Eine Autofahrt über den Furkapass endet für einen 71-jährigen Schweizer tödlich. Gemeinsam mit seiner 74-jährigen Schwester stürzt er am Montagmorgen kurz vor 10.00 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Höhe des Restaurants Tiefenbach über den linksseitigen Parkplatz einen Abhang hinab. Nach rund 200 Metern wird die Frau aus dem Personenwagen geschleudert. Die Frau wird verletzt und mit der Rega in ein auswärtiges Spital geflogen. Der Personenwagen stürzt zusammen mit dem Mann anschliessend rund 500 Meter weiter hinab. Der 71-Jährige kann nur noch tot geborgen werden. Wer das Fahrzeug lenkte und weshalb es zum Fahrzeugabsturz kam, ist unklar.
Quellen / Literatur: UW 65, 22.8.2012
    
Freitag, 21. September 2012
Hospental - Urner Fussgänger tödlich verletzt
Auf der Furkastrasse in Hospental wird am Abend im Bereich Grubenbach ein 77-jähriger Fussgänger von einem in Richtung Realp fahrenden Personenwagen mit ausländischen Kontrollschildern frontal erfasst und tödlich verletzt. Trotz sofortiger Ersthilfe und unter Einsatz des Notfallarztes und des Rettungsteams des aufgebotenen Regahelikopters verstirbt der 77-jährige Urner noch auf der Unfallstelle.
Quellen / Literatur: UW 74, 22.9.2012
    
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Lastwagen fängt im Gotthard-Strassentunnel Feuer
Ein italienisches Sattelmotorfahrzeug fängt von Göschenen kommend rund 2 Kilometer nach der Tunneleinfahrt Feuer. Der sofort ausgerückten Schadenwehr Gotthard gelingt es, den Brand innert kürzester Zeit zu löschen. Personen und weitere Fahrzeuge kommen nicht zu Schaden. Am Fahrzeug und an der Tunnelinfrastruktur entsteht ein Schaden von 500'000 Franken.
Quellen / Literatur: UW 84, 27.10.2012
    
Sonntag, 25. November 2012
Carunfall auf der Autobahn fordert ein Todesopfer
Auf der Nationalstrasse A2 in der Gemeinde Schattdorf verunglückt ein mit zwei Chauffeuren elf Passagieren besetzter Reisecar. Bei dem Unfall findet der Chauffeur den Tod. Im verunfallten Car befinden sich Mitglieder der Marcus-Miller-Band aus den USA. Am 24. November hat der weltbekannte Jazzmusiker und zweifache Grammy-Gewinner mit seiner Band in Monte Carlo rin Konzert gegeben. Der Unfall ereignet sich auf dem Weg nach Holland, wo weitere Konzert auf dem Programm standen.
Quellen / Literatur: UW 93, 28.11.2012
    
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Sechs Verletzte nach Massenkarambolage
Auf der A2 ereignet sich am Abend nördlich der Gotthardraststätte auf der A2 eine Massenkarambolage. Neun Fahrzeuge, darunter zwei LKWs sind in den Unfall verwickelt. Sechs Personen werden verletzt. Ein möglicher Grund für den Unfall könnte der herrschende Föhnsturm sein, der auf der Autobahn zu grossen Schneeverwehungen führte.
Quellen / Literatur:
    
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Gotthard-Strassentunnel - Automobilist stirbt nach Kollision
Gegen 1.00 Uhr morgens gerät ein deutscher Personenwagen nach rund vier Kilometern Fahrt in Richtung Tessin auf die Gegenfahrbahn und kollidiert frontal mit einem Lastwagen mit Zürcher Kontrollschildern. Das deutsche Fahrzeug gerät in Vollbrand. Der Tunnel wird während mehrerer Stunden gesperrt.
Quellen / Literatur: UW 100, 22.12.2012
    
Dienstag, 8. Januar 2013
Reisecar brennt vor dem Gotthardtunnel
Glück haben 38 belgische Kinder auf dem Weg in ein Schneesportlager in Italien. Kurz vor dem Gotthardtunnel fängt ihr Reisecar Feuer. Alle Insassen bleiben aber unverletzt.
Quellen / Literatur: UW 2, 9.1.2013
    
Donnerstag, 17. Januar 2013
Tödlicher Unfall auf der A2
Ein Unfall auf der A2 endet am frühen Donnerstagmorgen tödlich. Bei der Kollision eines Wagens mit italienischen Kontrollschildern mit der Leitplanke wird der Lenker getötet.
Quellen / Literatur: UW 5, 19.1.2013
    
Freitag, 25. Januar 2013
Verkehrsunfall fordert drei Verletzte
Ein Personenwagen erfasst auf der Klausenstrasse Richtung Bürglen drei Jugendliche auf dem Fussgängerstreifen. Das frontal erfasste 13-jährige Mädchen wird mit der Rettungsflugwacht in ein ausserkantonales Spital geflogen. Die beiden anderen Mädchen werden zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht und können dieses bald wieder verlassen.
Quellen / Literatur: UW Nr. 8, 30.1.2013, S. 16.
    
Mittwoch, 22. Mai 2013
Personenwagen stürzt in die Reuss
Ein 23-jähriger Lenker fährt auf eine Verkehrsinsel, kollidiert mit einer sogenannten «Biene Maja» und landet mit seinem Auto in der Reuss. Der Fahrer kann sich selbst aus dem Fahrzeug befreien.
Quellen / Literatur: UW 40, 25.5.2013, S. 11.
    
Mittwoch, 12. Juni 2013
Im Kreisel Flüelen aus dem Wohnmobil gefallen
Ungewöhnlicher Unfall in Flüelen: Als ein Wohnmobil mit italienischen Kontrollschildern um den Kreisel fährt, stürtzt eine Frau aus dem Fahrzeug auf die offene Strasse. Die Beifahrerin verletzt sich dabei und wird mit der Ambulanz ins Kantonspital Uri gebracht. Es entsteht kein Sachschaden.
Quellen / Literatur: UW 46, 15.6.2013
    
Mittwoch, 27. November 2013
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Klausenstrasse
Im Bereich Hartolfingen kommt ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern, welcher in Richtung Bürglen unterwegs ist, aus unbekannten Gründen ins Rutschen und gerät auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kollidiert das Fahrzeug frontal mit dem entgegenkommenden Urner Personenwagen. Der 78-jährige Urner und seine 80-jährige Ehefrau werden verletzt und mit der Ambulanz ins Kantonsspital Uri gebracht. Die Frau erliegt später ihren Verletzungen. Die Lenkerin des in Richtung Bürglen fahrenden Personenwagens wird mit der Rega in ein auswärtiges Spital geflogen.
Quellen / Literatur: UW 94, 30.11.2013, S. 16.
    
Mittwoch, 16. März 2016
Mehr Unfälle, mehr Tote und Verletzte
Im Jahr 2015 ereigneten sich auf den Urner Strassen 410 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle. Das sind 37 mehr als im Vorjahr. Mit der Unfallzahl stieg die Zahl der verletzten Personen. Drei Personen haben im vergangenen Jahr wegen eines Unfalls auf den Urner Strassen ihr Leben verloren. Das ist 1 Person mehr als noch im Vorjahr. 23 Personen (Vorjahr: 26) erlitten schwere Verletzungen; 118 (Vorjahr: 91) Personen verletzten sich leicht. Damit stieg die Anzahl der verunfallten Personen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 21 Prozentt. 13 Personen (Vorjahr: 9) wurden auf oder neben einem Fussgängerstreifen verletzt; eine davon erlitt tödliche Verletzungen.
Quellen / Literatur: UW 21, 16.3.2016, S. 1, 11.
    

 
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 01.01.2018