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Idda

Namenstag(e): 3. November
Attribute: Hirsch mir brennenden Kerzen im Geweih
   
Idda von Toggenburg (ca. 1140 - ca. 1226) wird vor allem in der Schweiz als Heilige verehrt. Nach der Legende war Idda die Tochter eines Grafen von Kirchberg bei Ulm und mit einem Grafen von Toggenburg verheiratet. Nach den Legenden habe einst ein Rabe Idas Ehering gestohlen. Der Ring wurde von einem Jäger im Nest des Vogels gefunden. Als ihr Ehemann den Ring an der Hand des Jägers bemerkte, bezichtigte er Idda der Untreue. Er liess den Jäger töten und stürzte Idda im Jähzorn aus dem Fenster seiner Burg. Wegen ihrer Unschuld sei sie von Gott aber auf wundersame Art und Weise gerettet worden. In ihrer Klause später aufgespürt, klärte sich der Irrtum auf, aber Idda wollte weiter als Einsiedlerin ihr Leben Gott widmen. Ihr reuiger Mann liess ihr später in der Au beim Klosters Fischingen eine Klause errichten, wo sie im Ruf der Heiligkeit starb. Dargestellt wird Idda von Toggenburg als Nonne, mit dem Raben oder dem Hirsch, dessen Geweih leuchtet (er soll sie oft zur Klosterkirche geleitet haben).

ATTRIBUTTE

 

NAMENSTAG, FEIERTAG

HAUPTPATROZINIEN

NEBENPATROZINIEN

EHEMALIGE PATROZINIEN

Seedorf, Pfarrkirche St. Idda Urkundlich belegt ist das Idda-Patrozinium in Bauen 1561 in einem weiter zurückreichenden Eintrag. Es ist für diese Zeit ungewöhnlich, da bis in die 1580er-Jahre der Kult der noch nicht kanonisierten Heiligen auf das lokale Zentrum Fischingen beschränkt blieb. Bauen dürfte das älteste bekannte und angesehenste Idda-Patrozinium außerhalb Fischingen besitzen. Im fortgeschrittenen 16. Jahrhundert wurde der Kapellenweihtag auf den Sonntag nach dem Gallustag festgelegt.<br /> Literatur: Helmi Gasser, Kunstdenkmäler, Band II, S. 324.  -

KUNSTGEGENSTÄNDE UND GEWEIHTE KIRCHENGLOCKEN

DEM HEILIGEN GEWIDMETE BRUDERSCHAFTEN

NACHWEISE

 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 3.1.2019