URI UND SEIN VERKEHR

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Verkehrsmittel in Uri - Ereignisse

Auto, Schwerverkehr

1904  / Samstag, 2. Juli 1904
Erster Lastwagen erscheint in Uri
Die Gotthard-Post berichtet von einem eigenartigen, in Altdorf noch nie gesehenem „Fuhrwerk“, welches sich in angemessenem Tempo die Dorfstrasse hinaufbewegte und sich bald als ein Automobil für Güterverkehr erkennen liess. Der Korrespondent ist überzeugt, dass die Zeit wahrscheinlich nicht mehr gar ferne liegt, wo das Automobil speziell für den Güterverkehr allgemeine Verwendung findet.“
GP, No. 27, Erstes Blatt, 2. Juli 1904; Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil, S. 50.
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1917  / Sonntag, 30. September 1917
Erster tödlicher Unfall mit einem Automobil
Das Lastautomobil im Dienste der Schweizer Armee fordert am Sonntagmorgen den ersten Autoverkehrstoten auf den Urner Strassen. Zwei Militärautomobile wollen die Klausenstrasse passieren. Oberhalb des Urnerbodens musste wegen einer Kuh angehalten werden. Während der mitfahrende Offizier die Kuh wegtreibt, versucht der Fahrer den Lastwagen wieder anzukurbeln. Infolge Versagens der Bremsen, geät der Lastwagen aber plötzlich in Bewegung. Der Fahrer, Korporal Bindschädler, welcher noch auf das Trittbrett springt, wird gegen die Mauer gedrückt und tödlich verletzt.
GP, No. 40, Erstes Blatt, 6. Okt. 1917; Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 67.
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1935  / Sonntag, 5. Mai 1935
Verkehrsteilungsgesetz wird abgelehnt
Die Regelung der Beförderung von Gütern und Tieren mit Motorfahrzeugen (Verkehrsteilungsgesetz) wird vom Schweizer Volk abgelehnt. Durch gesetzliche Bestimmungen sollte der Güterverkehr auf die Transportmittel der Schiene und Strasse aufgeteilt werden. Lediglich die Kantone Graubünden und Tessin nehmen das Gesetz an. Im Kanton Uri wird die Gesetzesvorlage mit 2'341 Nein gegenüber 1'498 Ja deutlich abgelehnt. Dem Gesetz stimmen die Gemeinden Andermatt, Attinghausen, Bauen und Hospental zu. .
Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 229
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1996  / Samstag, 5. Oktober 1996
Demonstration in Flüelen zur Umsetzung der Alpeninitiative
Über 500 Personen demonstrieren in Flüelen für die unverzügliche Umsetzung der Alpeninitiative. "Güter auf die Schiene", "Schwerverkehrsabgabe jetzt" und "Arbeitsplätze bei der Bahn" lauten die Forderungen.
UW 102, 31.12.1996
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1997  / Donnerstag, 14. August 1997
Lastwagen stürzt bei Urigen 150 Metern in die Tiefe -- Chauffeur wird getötet
Unterhalb von Urigen kommt ein Lastwagen von Klausenstrasse ab und stürzt 150 Meter in die Tiefe. Der 38jährige Urner Fahrer wird nach rund 80 Metern aus dem Fahrzeug geschleudert und erliegt seinen Verletzungen.
UW 65/20.8.1997
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1997  / Mittwoch, 29. Oktober 1997
Amsteg: Verkehrsunfall mit Todesfolge
Bei einem Ausweichmanöver auf dem Post-Parkplatz in Amsteg übersieht ein Lastwagenfahrer einen betagten Fussgänger, welchem durch die Kollision tödliche Verletzungen zugefügt werden.
UW 86/31.10.1997
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2012  / Sonntag, 1. Januar 2012
Urner Kantonspolizei koordiniert Ausnahmefahrten in der Zentralschweiz
Fahrzeuge und Transporte, welche die gesetzlichen Höchstmasse bezüglich Länge, Breite, Höhe oder Gewicht überschreiten, gelten als Ausnahmefahrten. Solche Transporte bedürfen einer Bewilligung und müssen unter Umständen aus Sicherheitsgründen von der Polizei begleitet werden. Da die Polizeihoheit bei den Kantonen liegt, mussten bis anhin grenzüberschreitende Ausnahmefahrten an den Kantonsgrenzen der zuständigen Polizei übergeben und von dieser bis zur nächsten Kantonsgrenze begleitet werden. Die Kantonspolizei Uri übernimmt für den Raum Zentralschweiz die Organisation der kantonsüberschreitenden polizeilichen Begleitung von Ausnahmefahrten auf Autobahnen und Autostrassen. Es findet höchstens noch eine Übergabe von einer begleitenden Polizei an die andere statt. Die Kantonspolizei Uri führt diese Begleitungen auch aus, wenn diese nicht von einer anderen Zentralschweizer Kantonspolizei durchgeführt werden. Vor allem Transporteure profitieren von dieser Neuregelung. Sie müssen ihre Begehren um die Begleitung solcher Fahrten nicht mehr an jeden einzelnen Kanton, den sie durchfahren, richten, sondern halten sich direkt an die Kantonspolizei Uri.
UW 101, 24.12.2011
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2012  / Samstag, 20. Oktober 2012
Lastwagenbrand im Gotthardtunnel
Am Samstagmorgen hat ein Lastwagen im Gotthard-Strassentunnel gebrannt. Veletzt wurde niemand. Der Tunnel war für mehrere Stunden gesperrt. Am Samstag, 20. Oktober, um zirka 8.00 Uhr fuhr ein italienisches Sattelmotorfahrzeug von Göschenen kommend in den Gotthardstrassentunnel ein. Knapp vor Mitte des Tunnels geriet das Fahrzeug im Motorenbereich ohne Kollision aus noch nicht geklärten Gründen in Brand, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt. Der Schadenwehr Gotthard gelang es, den Brand innert kürzester Zeit zu löschen. Die Kabine des Fahrzeuges wurde vollständig zerstört. Personen und weitere Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden. Mögliche Beschädigungen an der Tunnelinfrastruktur wurden vom Astra überprüft, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Überprüfung hat ergeben, dass die Schäden durch den Lastwagenbrand an der Infrastruktur lediglich die Beleuchtungs- und Signalanlagen in Mitleidenschaft gezogen hat. Diese konnten sofort ersetzt beziehungsweise repariert werden, so dass der Gotthardstrassentunnel um 11.30 Uhr ohne Einschränkungen für den Verkehr wieder freigegeben werden konnte, teilte die Kantonspolizei mit.
UW 82, 20.10.2012
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2012  / Donnerstag, 25. Oktober 2012
Lastwagen fängt im Gotthard-Strassentunnel Feuer
Ein italienisches Sattelmotorfahrzeug fängt von Göschenen kommend rund 2 Kilometer nach der Tunneleinfahrt Feuer. Der sofort ausgerückten Schadenwehr Gotthard gelingt es, den Brand innert kürzester Zeit zu löschen. Personen und weitere Fahrzeuge kommen nicht zu Schaden. Am Fahrzeug und an der Tunnelinfrastruktur entsteht ein Schaden von 500'000 Franken.
UW 84, 27.10.2012
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2015  / Freitag, 27. Februar 2015
Das SVZ Erstfeld ahndet über 11`100 Verstösse
Im Kanton Uri hat die Polizei im letzten Jahr 17‘417 Schwerfahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 11‘184 Verkehrsregelverstösse geahndet. Pro kontrolliertes Fahrzeug konnten dabei mehrere Beanstandungen möglich sein. Hauptbeanstandungsgründe waren mit fast 90 Prozent Verstösse gegen die Betriebssicherheit und die Arbeits- und Ruhezeitvorschriften (8,7 Prozent). Viele Mängel gab es auch in Sachen Gewicht (3285 Tatbestände) sowie den Fahrzeuggrössen (2091 Tatbestände). Aufgrund gravierender Mängel mussten insgesamt 2333 Schwerfahrzeuge stillgelegt werden. Vier Chauffeure mussten wegen Fahren ohne Führerausweis zur Anzeige gebracht werden. Die Polizei wendete für Kontrollen insgesamt 6400 Stunden auf. 94 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge waren in der EU immatrikuliert. Insgesamt 78 Mal musste der Schwerverkehr im vergangenen Jahr in Erstfeld angehalten werden. Beinahe wöchentlich kam es zu Kurzsperrungen der Gotthardachse. Verursacht wurden die Sperrungen durch das Wetter, durch Sperrungen des Gotthard-Strassentunnels, durch Schwierigkeiten bei der Zollabfertigung und weiteren Friktionen. Während der Anhaltungen war der Warteraum teilweise mit bis zu 491 Schwerfahrzeugen belegt.
UW 15, 28.2.2015, S. 3.
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2016  / Mittwoch, 16. März 2016
Schwerverkehrskontrollen - Fast 12 000 Verstösse geahndet
In Uri hat die Polizei im vergangenen Jahr während rund 6'500 Stunden 19'499 Schwerfahrzeuge kontrolliert. Geahndet wurden 11'766 Verstösse – meist gegen die Betriebssicherheit sowie die Arbeits und Ruhezeitvorschriften. Der Schwerverkehr musste 2015 insgesamt 65-mal in Erstfeld angehalten werden. Rund die Hälfte der Kurzsperrungen auf der Gotthardachse war durch Unfälle oder Pannen verursacht worden. Witterungsbedingte Sperrungen gab es zehnmal. Weitere Sperrungen waren unter anderem wegen Schwierigkeiten bei der Zollabfertigung nötig.
UW 21, 16.3.2016, S. 11.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 05.03.2021