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ABGEGANGENE BAUTEN

Gemeinden Übersicht



Übersicht der Luftseilbahnanlagen in Uri

 

 Seit 1951 wurde durch die Luftseilbahngenossenschaft „Kinzig", mit Sitz in Bürglen, aufgrund einer kantonalen Konzession die Luftsellbahn von Brügg, Bürglen. nach dem sogenannten „Biel" am Kinzigpass betrieben. Die Höchstzahl der Passagiere pro Fahrt war auf vier Personen beschränkt.
Ziel und Zweck dieser Bahn war, ein grosses landwirtschaftliches Berg- und Alpgobiet zu erschliessen. In Zahlen ausgedrückt, erschliesst die Seilbahn in zwei Sektionen ein Einzugsgebiet von 26 ständigen landwirtschaftlichen Betrieben mit 132 Bewohnern sowie 24 Maiensässen mit 30 Bewohnern. Die Zahl der Grossvieheinheiten beträgt 187 Stück. Ferner sind 15 Alpbetriebe mit 882 Stössen obliegend der Bahn.
Nebst dieser landwirtschaftlichen Erschliessung wurde hier dem Tourismus ein sehr schönes Ski- und Wandergebiet besser erschlossen.

Die Kinzigbahn wurde vom Ingenieurbüro A. Schönholzer AG in Thun konzipiert. Talstation 651 müM, Mittelstation 1'263 müM, Bergstation, 1'630 müM. Die erste Sektion überwindet auf einer horizontalen Länge von 1'327 m eine Höhe von 367 m; die zweite Sektion auf 1'605 m einen Höhenunterschied von 612 m. Die Kapazität pro Kabine betrug acht Personen oder 800 kg. Die Förderleistung betrug bei einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 5 m pro Sekunde zirka 75 Personen in der Stunde für die erste Sektion und etwa 90 Personen in der Stunde für die zweite Sektion. UW 76/1975

BESTEHENDE LUFTSEILBAHNANLAGEN

Altdorf-Eggberge > Detailansicht
Amsteg-Arnisee > Detailansicht
Andermatt-Gemsstock > Detailansicht
Äsch-Oberalp > Detailansicht
Attinghausen–Brüsti > Detailansicht
Biel-Kinzig > Detailansicht
Bolzbach-Bodmi > Detailansicht
Bristen-Golzern > Detailansicht
Bristen-Waldiberg > Detailansicht
Brügg-Eierschwand-Ruogig > Detailansicht
Brunnital-Sittlisalp > Detailansicht
Brunni-Weid > Detailansicht
Chäppeliberg–Spilau > Detailansicht
Chlital-Gietisfluh > Detailansicht
Chlital-Musenalp > Detailansicht
Erstfeld-Schwandiberg > Detailansicht
Flüelen-Oberaxen > Detailansicht
Gondelbahn Andermatt-Gütsch > Detailansicht
Göschenen-Gütsch > Detailansicht
Grosstal-Horlachen > Detailansicht
Hofstetten-Wilerli > Detailansicht
Intschi-Arnisee > Detailansicht
Kohlplatz-Gibel > Detailansicht
Ribi-Wannelen > Detailansicht
Ripshusen-Zieriberg/Bocki > Detailansicht
Schattdorf-Haldi > Detailansicht
Silenen-Chilcherberge > Detailansicht
Spiringen-Chipfen-Tristel > Detailansicht
Spiringen-Ratzi > Detailansicht
St. Jakob-Gitschenen > Detailansicht
Stäfeli–Äbnetalp > Detailansicht
Steinmatt-Breitlaui > Detailansicht
Turmmatt-Gitschenberg > Detailansicht
Twärrüti–Buggialp > Detailansicht
Urnerboden-Fisetengrat > Detailansicht
Vordere Bärchi-Obere Bärchi > Detailansicht
Wissig-Furggelen > Detailansicht
Witterschwanden-Eggenbergli > Detailansicht
Witterschwanden–Kessel > Detailansicht

EHEMALIGE LUFTSEILBAHNANLAGEN

Argseeli-Orthalten
Attinghausen-Regliberg
Bätzberg
Bocki-Rieseli
Bodenwald-Rüti
Gossalp-Oberalp
Gurtnellen-Taghorn (BS)
Hofstatt-Lehn
Holzboden-Sulzbach (BS)
Meien-Rinistock (BS)
Plattenberg-Birchi
Plattli-Getschwili
Riedberg-Butzen
Säumli
Schrannen-Wasserschloss
Tellsplatte-Unteraxen
Waldnacht-Brusti

BESTEHENDE BAUSEILBAHNANLAGEN

Feden-Entschigtal (BS)
Feld-Schönboden (BS)
Rötiboden (BS)
Wiggen (BS)

BS = Bauseilbahn

LUFTIGE EREIGNISSE

2009  - Sonntag, 6. Dezember 2009
Seilbahn über den Urschner Talboden?
Eine Seilbahn zwischen Nätschen und Gurschenalp - mit dieser Idee sorgt Andermatt für Schlagzeilen. Ihre Realisierung ist aber ungewiss. Gemäss «Sonntags-Blick» soll Andermatt mit Investitionen für über 200 Millionen Franken zu einem massentauglichen alpinen Tummelplatz ausgebaut werden. Federführend hinter dem Projekt stünden die Andermatt Alpine Destination Company (AADC) sowie die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS) und die Sedruner Sportbahnen. Rund 16 Millionen Franken müssten in die neue Bahn investiert werden.
UW 96, 8.12.2009

2011  - Mittwoch, 20. Juli 2011
Seilbahninventar - Fünf Urner Seilbahnen sind im nationalen Inventar
Unter der Leitung des Bundesamtes für Kultur wurde das Inventar zu historischen Seilbahnen erstellt. Die Treib-Seelisberg-Bahn (Baujahr 1914) sowie die Seilbahnen Göschenen-Gütsch (1951), Witerschwanden-Eggenbergli (Spiringen, 1953), Tellsplatte-Unteraxen (1960), Bristen-Waldiberg (1979) – sie sind diejenigen Urner Anlagen, die es in das 129 Seilbahnen umfassende Inventar des Bundesamtes für Kultur (BAK) geschafft haben. Das Inventar der Schweizer Seilbahnen kategorisiert gemäss BAK erstmals für ein ganzes Land den Seilbahnbestand nach technikgeschichtlichen, kultur- und wirtschaftshistorischen Kriterien und bezeichnet die Anlagen von nationaler und regionaler Bedeutung sowie besondere jüngere Bahnen. Im BAK-Inventar werden die fünf Urner Seilbahnen als Anlagen von «regionaler Bedeutung» ausgezeichnet. Zwei der fünf Urner Seilbahnen im nationalen Inventar sind aber akut von der Stilllegung oder dem Abbruch bedroht. So soll die Seilbahn auf den Unteraxen ausser Betrieb genommen werden. Eine Strasse von Sisikon auf den Unteraxen soll den Betrieb der Seilbahn ersetzen. Und die Bahn von Göschenen auf den Gütsch soll einer neuen Pendelbahn weichen, die das ausgebaute Andermatter Skigebiet direkt von Göschenen aus erschliessen soll.
UW 56, 20.7.2011

2011  - Mittwoch, 24. August 2011
Prix Wilderness - Der «Urner Seilbahnführer» erntet viel Lob
Mit viel Stolz hat der Urner Seilbahnverband in Seelisberg den Prix Wilderness entgegenehmen. Mit dieser Motivation will man sich weiterhin für sanften Tourismus einsetzen. Mit diesem Preis zeichnet die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness Schweiz die kreativsten und mutigsten Initiativen aus, welche sich für eine sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Verkehrs in den Bergen stark gemacht haben.
UW 67, 27.8.2011

 
SEILBAHNANLAGEN

Luftseilbahnen
Standseilbahnen

GEMEINDEN

 Altdorf mit Eggbergen
 Andermatt
 Attinghausen mit Brüsti
 Bürglen
 Erstfeld
 Flüelen
 Göschenen
 Gurtnellen mit Wiler und Intschi
 Isenthal
 Schattdorf mit Haldi
 Seedorf mit Bauen
 Seelisberg mit Treib und Rütli
 Silenen mit Amsteg und Bristen
 Sisikon mit Tellsplatte
 Spiringen mit Urnerboden
 Unterschächen

SEILBAHNINVENTAR

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 05.03.2021