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Eidgenössische und kantonale Abstimmungen

Resultate seit 1895

Eidgenössische (E) und kantonale (K) Vorlagen mit Angabe der Stimmbeteiligung (B) sowie den Ja- und Nein-Anteilen in Prozenten. Bis 1928 wurden die kantonale Vorlagen an der Landsgemeinde behandelt.
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Eidgenössische Abstimmungen
  

Kantonale Abstimmungen
        

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Anders stimmende Gemeinden

Realp ist Schweiz weit bekannt dafür, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger weitsichtige Entscheide treffen und Bundesvorlagen oft als einzige Urner Gemeinde annehmen. Anderseits tut man sich in Spiringen und Unterschächen oftmals schwer, eine Vorlage mit dem Rest des Kantons zu bejahen. Die nachfolgende Abfrage zeigt, bei welchen Vorlagen sich Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einer bestimmten Gemeinde in den letzten 25 Jahren anders als die Urner Mehrheit entschieden haben.

       

Stimmbeteiligung

Die Stimmbeteiligung schwankte seit 2000 zwischen 13,8 Prozent (30.11.2003; Einführung des Rücksendekuvert mit separatem Stimmrechtsausweis) und 59,4 Prozent (3.3.2002; Beitritt der Schweiz zur UNO).
Am 6. Dezember 1992 gingen bei der Abstimmung über den „Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)“ 78,3 Prozent der Stimmberechtigten zur Urne.



Uri wird als Kanton der Urschweiz oft als Wiege der Demokratie bezeichnet. Beteiligt sich Frau Urnerin und Herr Urner nun auch häufiger an den Abstimmungen als Frau und Herr Schweizer? Dem ist weit gefehlt. Wenn nämlich wie im Fussball Punkte verteilt würden, so konnte in der Meisterschaft 2010/11 mit insgesamt acht Partien die Schweiz 5 Siege verzeichnen. Zweimal siegte Uri und einmal stimmte man unentschieden.



In der Stimmbeteiligung gibt es auch grosse Unterschiede bei den einzelnen Gemeinden. An der letzten Volksabstimmung vom 23. Oktober 2011 betreffend das Gesetz über die Einführung des Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes betrug die Stimmbeteiligung 43,70 Prozent. Die höchsten Stimmbeteiligungen wiesen Realp (57,0 Prozent) und Wassen (56.9 Prozent) auf. Den Schluss zierten bei einer Stimmbeteiligung von 33,2 Prozent die Nicht-Stimmenden in der Gemeinde Silenen.

 

 

 

 

Texte und Angaben: Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / letzte Aktualisierung: 12.12.2011