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Andorra
   
Andorra ist ein Zwergstaat in den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich. Mit seiner Fläche von 468 km² ist Andorra der grösste unter den sechs europäischen Zwergstaaten und nicht einmal halb so gross wie der Kanton Uri. Es ist das einzige Land der Welt, in dem zwei ausländische Amtsträger zusammen die Funktion des Staatsoberhauptes wahrnehmen. Das sind der Bischof von Urgell und der Präsident von Frankreich. Mehr als ein Drittel Andorras liegt oberhalb der Waldgrenze. In den Lagen darunter wechseln sich überwiegend Kiefernwälder mit Wiesen und Weiden ab. Das Land ist sehr gebirgig. 65 Berggipfel übersteigen die 2000-Meter-Grenze. Der höchste Berg ist der Coma Pedrosa mit 2942 müM (Dammatock 3629 müM). Der niedrigste Punkt ist 840 Meter hoch, was ungefähr der Höhe von Seelisberg (804 müM) entspricht. In Vallnord wird alljährlich ein Weltcup-Rennen im Mountainbike ausgetragen. 2015 wurde Linda Indergand in dem Bike-Park Weltmeisterin in der Kategorie Eliminator.

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STAATSBÜRGERINNEN UND STAATSBÜRGER DIESES STAATES IN URI

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«URNER» EREIGNISSE IN DIESEM LAND

2014  / Sonntag, 27. Juli 2014  / Vallnord
Linda Indergand belegt zweiten Platz in Andorra
An der zur Hors Categorie zählenden WM-Hauptprobe in Andorra auf 2100 Metern über Meer belegt die frischgebackene Schweistermeisterin Linda Indergand im Eliterennen hinter der polnischen Siegerin Anna Szafraniec den ausgezeichneten zweiten Platz. Dami ist sie beste U23-Fahrerin mit über 3 Minuten Vorsprung auf ihre Teamkollegin vom Strüby-BlXs-Team. Ihr Bruder Reto belegt im Cross-Country-Rennen der Elite als bester Schweizer den ausgezeichneten 10. Rang. Das Rennen wird vom Spanier Carlos Coloma gewonnen.
Quellen: UW 59, 30.7.2014, S. 3.
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2015  / Dienstag, 1. September 2015  / Vallnord
Linda Indergand triumphiert an der WM
Mit den Sprintrennen werden die Mountainbike-Weltmeisterschaften im Bike Park Vallnord in Andorra eröffnet. Während die Schweizer Herren bereits in den Achtelfinals ausscheiden, erkämpfen sich die Frauen gleich mehrere Spitzenresultate. Für Linda Indergand ist der Zeitpunkt der Weltmeisterschaften auch nicht hundertprozentig ideal; sie hat in den vergangenen beiden Weltcuprennen empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen. Doch mit dem Start zum Prolog der Eliminator-Wettbewerbe, den Linda Indergand als Zweite beendet, sind alle Zweifel wie weggewischt. In den Viertel- und Halbfinals kann Linda dann etwas Dampf wegnehmen und damit zusätzlich Kraft sparen für das alles entscheidende Finale. Dazu rüstet sich schliesslich neben den drei Schweizerinnen Kathrin Stirnemann, Linda Indergand und Ramona Forchini auch die Norwegerin Ingrid Boe Jacobsen. Taktisch ausgefuchst übernmmt Linda Indergand bereits auf der Startgeraden die Führung, um allen möglichen Positionskämpfen auszuweichen. Im darauffolgenden Singletrail kann sich die amtierende Schweizermeisterin bereits etwas absetzen und gewinnt schliesslich sicher vor Ingrid Boe Jacobsen.
Quellen: UW 69, 05.09.2015, S. 21.
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2016  / Sonntag, 4. September 2016  / Vallnord
Zweimal Top-20 im Gesamtweltcup
Das letzte Weltcuprennen in Andorra wird von Julien Absalon und Jolanda Neff gewonnen. Linda Indergand kann sich mit der Strecke nicht anfreunden, zeigt aber dennoch ein gutes Rennen, was mit dem 11. Rang belohnt wird. Im Gesamtweltcup belegt Linda Indergand den hervorragenden 8. Rang. Reto Indergand, der bis dahin immer auf Kriegsfuss mit dieser Strecke stand, belegt den 19. Rang. Im Gesamtweltcup – auch diesen gewann Julien Absalon – belegt Reto Indergand den 18. Rang. Reto Indergand hat dank seiner guten Resultate bei den Weltcuprennen in La Bresse (9. Rang), Albstadt (10. Rang) und Mount Sainte Anne (10. Rang) viele Punkte für sein Team gewonnen. Mit den Fahrern Julien Absalon, Lukas Flückiger, Martin Fanger, Lars Forster und Reto Indergand gewinnt das BMC Mountain Racing Team bereits zum vierten Mal den Gesamtweltcup.
Quellen: UW 71, 7.9.2016, S. 13.
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2017  / Sonntag, 2. Juli 2017  / Vallnord
Linda Indergand holte 4. Platz beim Bike-Weltcup in Andorra
Beim Mountainbike-Weltcuprennen in Vallnord in Andorra überzeugt Linda Indergand mit einem 4. Platz. Bei besten äusseren Bedingungen finden auf rund 2000 Metern über Meer die dritten Weltcuprennen dieser Saison statt. Das Rennen der Elite Frauen ist eine klare Angelegenheit für die Ukrainerin Yana Belomoina. Sie sichert sich ihren zweiten Weltcupsieg in Serie vor der amtierenden Weltmeisterin Annika Langvad. Linda Indergand liefert sich einen harten Kampf mit der Kanadierin Emily Batty um Rang 4.
Quellen: UW Nr. 53, 5.7.2017, S. 1, 13.
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2018  / Freitag, 13. Juli 2018  / Vallnord
Verhaltene Urner Bike-Leistungen in Andorra
Linda und Reto Indergand bleiben an den Weltcuprennen in Andorra unter ihren Erwartungen. Linda erreicht im Short Trach Race den 13. Rang. Das Rennen wird von der Nidwaldnerin Alessandra Keller gewonnen. Im Cross Country erreicht sie ihr Ziel, ein Top-ten-Platz, ebenfalls nicht und klassiert sich als 19. Reto startet mit leichten Prellungen in der Hüfte und erreichzt die Plätze 34 und 39.
Quellen: UW 56, 18.5.2018, S. 1.
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2019  / Freitag, 5. Juli 2019  / Vallnord
Bike-Weltcup in Andorra läuft nicht nach Wunsch
Im Skigebiet Pal-Arinsal in Andorra liefern sich die weltbesten Mountainbikerinnen und -biker packende Wettkämpfe. Am Start sind auch die Silener Geschwister Linda und Reto Indergand. Am Freitag geht es beim Short Race um die Startplätze fürs Hauptrennen am Sonntag. Dabei überzeugen die Urner. Linda Indergand wird Achte und startet damit in der Frontreihe. Reto Indergand fährt auf Rang 12. Doch beim Cross Country am Sonntag läuft es dann für beide nicht gut. Linda Indergand wird nur 28., Reto Indergand 34. Sowohl auf dem Herren- als auch dem Damenpodest ist die Schweiz aber am Ende vertreten.
Quellen: UW 54, 10.7.2019, S. 1, 13.
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2022  / Freitag, 15. Juli 2022  / Vallnord
Linda Indergand brilliert auch in den Pyrenäen
Wie vor einer Woche auf der Lenzerheide erwartet die Athletinnen und Athleten in den Pyrenäen eine Hitzeschlacht. Dazu stellt die grosse Meereshöhe von fast 2000 Metern eine besondere Herausforderung dar. Der Kurs in Vallnord (Andorra) ist zudem bekannt wegen des sehr staubigen Untergrunds, der mit vielen Steinen und Wurzeln durchsetzt ist.
Beim Short Track am Freitag sucht Linda Indergand vom Start weg die Flucht an die Spitze. Zusammen mit der späteren Siegerin Alessandra Keller ist die Urnerin bis kurz vor Rennende auf Podestkurs. Die Aufholjagd der Holländerin Anne Terpstra und der Australierin Rebecca McConnell kann Linda Indergand nicht mehr kontern, verteidigt aber den sehr guten 4. Tagesrang und damit einen Platz in der ersten Startreihe für das Rennen vom Sonntag.

Quellen: UW 57, 20.07.2022, S. 16 (Josef Mulle).
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2022  / Sonntag, 17. Juli 2022  / Vallnord
Ein Baum steht dort, wo Linda Indergand fahren will
Die Verhältnisse am Sonntag präsentieren sich in Vallnord (Andorra) durch einen erneuten Temperaturanstieg und vermehrte Staubbildung noch einmal extremer als an den vorangegangenen Wettkämpfen. Linda Indergand erwischt wiederum einen Topstart und kann sich in den vordersten Positionen im Feld der Elitefrauen einreihen. Der Urnerin, bekannt als sehr gute Technikerin, touchiert einen Baum. Ein Spitzenplatz ist deshalb nicht mehr möglich und Linda Indergand muss sich mit dem 13. Platz zufriedengeben.
Reto Indergand und Fabio Püntener müssen das Rennen aus den hintersten Positionen in Angriff nehmen. Die Staubentwicklung ist so stark, dass sich die Fahrt teilweise wie im dichten Nebel anfühlt, dabei Wurzeln und Steine nicht mehr zu unterscheiden sind. Fabio Püntener hat zudem einen Sturz zu beklagen, der ihm massive Schürfungen am Rücken und an den Beinen einbringt. Dennoch zeigen beide imposante Aufholjagden, die mit dem 33. Rang für Reto Indergand (Startnummer 65) und dem 58. Platz für Fabio Püntener (Startnummer 100) belohnt werden.

Quellen: UW 57, 20.07.2022, S. 16 (Josef Mulle).
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2023  / Sonntag, 27. August 2023  / Vallnord
Wechselhafte Bedingungen in Andorra setzen den Bike-Rennen zu
Nach den Weltmeisterschaften in Schottland folgt in Vallnord (Andorra) die Fortsetzung des UCI-Mountainbike-Weltcups.
Die Höhenlage des Wettkampforts auf über 2000 Metern, aber auch die teils misslichen Witterungsbe¬ dingungen setzen allen Bikerinnen und Bikern kräftig zu. Nach einem fulminanten Start in den Kurzwettkampf liegt Linda Indergand nach der ersten Runde auf dem ausgezeichneten 3. Rang. Dann aber muss sie ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und fällt bis zum Ende des Rennens noch auf den 18. Platz zurück. Beim Hauptrennen vom Sonntag will es Linda Indergand besser machen und nicht zu Beginn mit den Allerschnellsten mitgehen. Diese Taktik zahlte sich für sie auch einigermassen aus, beendet sie das Rennen doch immerhin auf dem 19. Rang. Gewonnen wird das Rennen von der Österreicherin Mona Mitterwallner vor der Short-Track-Siegerin Alessandra Keller.
Wegen des eher bescheidenen Erfolgs in der Kurzwertung muss Fabio Püntener das Cross-Country-Rennen am Sonntag mit einer hohen Startnummer in Angriff nehmen. Das bedeutet, dass es immer wieder zu Staus kommt, bei denen Fabio Püntener kurz vom Rad steigen muss. Vor allem in den steilen Aufstiegen macht er Platz um Platz gut, nur um dann in den Abfahrten wieder abbremsen zu müssen, weil Fahrer vor ihm mit dem schwierigen Parcours ihre Mühe bekundeten. Am Schluss verliert Fabio Püntener wieder einige der zuvor gewonnenen Plätze und klassiert sich auf Platz 55. Den¬ noch bedeutet diese Position im diesjährigen Gewonnen wird das Rennen vom Schweizer Mathias Flückiger (Thömus Maxon) vor dem Franzosen Tho¬ mas Griot und dem Weltmeister, dem Briten Tho¬ mas Pidcock.

Quellen: UW Nr. 68, 30.08.2023, S. 20.
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2024  / Dienstag, 27. August 2024  / Vallnord
Linda Indergand muss auf WM-Teilnahme verzichten
Linda Indergand muss auf die Teilnahme an den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Andorra verzichten. Die Dritte des olympischen Rennens von 2021 in Tokio erleidet bei einem Trainingssturz einen Schlüsselbeinbruch. Für Indergand geht die 25-jährige Baselbieterin Seraina Leugger im Cross-Country an den Start.
Quellen: UW 68, 28.08.2024, S. 22.
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2026  / Freitag, 27. Februar 2026  / Soldeu
Corinne ist mit Sieg wieder da
Corinne Suter geht mit der tiefen Startnummer 4 ins Abfahrtsrennen von Soldeu (AND). Sie setzt sich vor Trainings-Dominatorin Nina Ortlieb mit 0:11 an die Spitze. An den beiden ersten Plätzen wird sich nichts mehr ändern. Für die 31-Jährige Wahlurnerin, die aufgrund eines Anfang Dezember in St. Moritz erlittenen Muskelfaserrisses erst Mitte Januar in die Saison startete, ist es der 6. Triumph im Weltcup (der 4. in der Abfahrt). Auf Rang 3 fährt Sofia Goggia aus Italien.
Quellen: www.urikon.ch (27.02.2026)
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2026  / Samstag, 28. Februar 2026  / Soldeu
Suter fährt auch im Super-G aufs Podest
Corinne Suter doppelt nach ihrem Überraschungssieg in der Abfahrt vom Freitag nach und fährt in Soldeu auch im Super-G aufs Podest. Die Wahl-Urnerin stellt in Soldeu (AND) mit Startnummer 1 eine starke Richtzeit auf, die nur noch von Alice Robinson (NZL) und Siegerin Emma Aicher (D) unterboten wird.
Quellen: www.urikon.ch (28.02.2026)
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2026  / Sonntag, 1. März 2026  / Soldeu
Corinne Suter verpasst Podest-Hattrick in Soldeu nur knapp
Im Super-G präsentiert sich Corinne Suter mit Rang 4 in Hochform. Zum Podest­Hattrick in Soldeu fehlen ihr lediglich 0,29 Sekunden. Wie am Vortag eröffnet die Wahlurnerin das Rennen und zeigt eine nahezu fehlerlose Fahrt. Erst Kajsa Vickhoff Lie mit der Startnummer 9 gelingt es, ihre Zeit zu unterbieten. Die Norwegerin wird nur noch von Sofia Goggia und Emma Aicher überflügelt. Die 33-jährige Italienerin setzt sich mit einer angriffigen Fahrt vor der jungen Deutschen durch.
Quellen: UW 17, 04.03.2026, S. 15.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 06.03.2026