Urner Beziehungen zu Orten in Europa
Aargau
Aarau
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«URNER» EREIGNISSE AN
EUROPÄISCHEN ORTEN
1797
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Mittwoch, 27. Dezember 1797
Tagsatzung zur Abwendung der französischen Bedrohung
An einer gemeineidgenössischen Tagsatzung in Aarau, die bis zum 31. Januar dauert, will man die Massnahmen zur Abwendung der immer stärkeren französischen Bedrohung beraten. Die Wirkung ist genau das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt. Aus der erhofften Demonstration der Einheit und Entschlossenheit wird eine öffentliche Kundgebung der Zerrissenheit und Ohnmacht des schweizerischen Staatenbundes. Uris Abgesandte an der Tagsatzung sind die Altlandammänner Karl Franz Schmid und Karl Thaddäus Schmid.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 19.
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1798
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Donnerstag, 25. Januar 1798
Beschwörung der Bünde an der Tagsatzung
Die theatralische Beschwörung der Bünde an der gemeineidgenössischen Tagsatzung ist die letzte amtliche Handlung der alten Eidgenossenschaft. Es ist der missglückte Versuch, dem Ausland die nicht mehr vorhandene Einigkeit und Aktionsfähigkeit der Schweiz vorzutäuschen.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 19.
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1798
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Donnerstag, 12. April 1798
Die helvetische Verfassung tritt in Kraft
Mit theatralischem Pomp wird die Helvetische Republik im Rathaus von Aarau formell konstituiert. Das Direktorium beauftragt Schauenburg mit der Unterwerfung der verfassungsfeindlichen Kantone. Präsident des Senats wird Peter Ochs und der Vorsitz im Grossen Rat erhält der Berner Bernhard Friedrich Kuhn.
Das von Frankreich aufgezwungene Grundgesetz ist eine Adaptation der französischen Direktorialverfassung von 1795. Es gestaltet die erweiterte Eidgenossenschaft in einen nationalen Einheitsstaat um, der auf den Prinzipien der Rechtsgleichheit, der Volkssouveränität und der Gewaltentrennung beruht und nach dem Repräsentativsystem funktioniert.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 44; HB CH II S. 794;
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1798
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Mittwoch, 2. Mai 1798
Bildung des Kantons Waldstätten
Fast gleichzeitig wie das militärische Schicksal der Urschweiz vollzieht sich auch ihr politisches.Der Grosse Rat der Helvetischen Republik verschmelzt die Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug samt Engelberg und Gersau zu einem Kanton Waldstätten. Daneben werden auch die Kantone Linth und Säntis geschaffen.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 53.
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1798
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Freitag, 8. Juni 1798
Urner Abgeordnete finden sich in Aarau ein
Die Waldstätter Abgeordneten finden sich zum Helvetischen Parlament in Aarau ein. Die Grossräte werden mit dem Bruderkuss des Präsidenten in die Versammlung aufgenommen. Beim Eintritt der vier Senatoren gibt es zuerst Schwierigkeiten, da einige Ratsmitglieder die Rechtmässigkeit der Wahl anfechten. Doch die Mehrheit ist mit Peter Ochs bereit, aus Freude über die Ankunft der kleinen Kantone über die vorgefallenen Unregelmässigkeiten bei der Wahl hinwegzusehen.
Quellen:
Arnold Werner, Helvetik, S. 58.
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1824
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Samstag, 6. März 1824
Anfrage betreffend Gründung eines Eidgenössischen Schützenbundes
Von der festgebenden Schützengesellschaft Aarau erfolgt eine Einladung zur Gründung eines Eidgenössischen Schützenbundes an alle bekannten Schützenvereine des Schweizerlandes. Die Landesschützenbruderschaft Uri gibt auf das Schreiben eine zustimmende Antwort.
Quellen:
Baumann Joseph, Urner Schützenchronik, S. 16.
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1824
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Montag, 7. Juni 1824
Erstes Eidgenössisches Schützenfest in Aarau ohne Urner Beteiligung
In Aarau findet vom 7. bis 12. Juni das anlässlich des erste Eidgenössische Schützenfest statt. Die Urkantone wollen jedoch von Eidgenössischen Schützenfesten noch nichts wissen und bleiben dem Anlass fern. Es kommt dabei auch zur Gründung des Schweizerischen Schützenverbandes.
Quellen:
Baumann Joseph, Urner Schützenchronik, S. 15 ff.
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1843
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Donnerstag, 29. Juni 1843
Klosteraufhebung gefährde Religionsfrieden
Das „Wochenblatt von Uri“ hält fest, dass die Klosteraufhebung im Aargau einen offenen Bundesbruch darstelle, und daher zur „Lebensfrage“ geworden sei, „zum Probestein, ob der religiöse Friede ferner bestehen solle?"
Quellen:
Wochenblatt von Uri, Nr. 26, 29.6.1843; Zurfluh Christoph, Das Urner Pressewesen, S. 62.
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1903
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Sonntag, 6. September 1903
Chelenalphütte wird eingeweiht
Zuhinterst im Göscheneralptal wird die auf Initiative der SAC-Sektion Aarau erbaute Chelenalphütte eingeweiht.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.
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1909
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Sonntag, 26. September 1909
Rotondo-Hütte kann eingeweiht werden
Am Witenwasserengletscher südlich von Realp kann die SAC-Sektion Lägern die neu erbaute Rotondohütte einweihen.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26 f.
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1926
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Sonntag, 3. Oktober 1926
Chelenalphütte wird eingeweiht
Zuhinterst im Göscheneralptal wird die neu, in Stein erbaute Chelenalphütte der SAC-Sektion Aarau eingeweiht.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 39.
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1953
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Freitag, 8. Mai 1953
Testfahrt des «Ölifanten» von Aarau nach Erstfeld
Wegen Kohlemangel wurde ein C 5/6 «Elefant» auf Ölfeuerung umgebaut. Zum Vergleich wird nun eine Probefahrt von Aarau nach Erstfeld durchgeführt. Vor Wochen hatte eine dampfbetriebene C 5/6 die gleiche Strecke zurückgelegt. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend. Zwar verbraucht die Lokomotive etwas mehr Wasser, jedoch bleibt der Verbrauch an Öl mit 2’820 Kilogramm weit unter dem Verbrauch der Kohlefeuerung.
Quellen:
www.lokifahrer.ch (26.03.2024)
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1964
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Sonntag, 16. August 1964
Dreieinhalb eidgenössische Kränze für Urner Schwinger
Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest vom 15. und 16. August in Aarau steht der Schattdorfer Hans Gisler, selbst „Eidgenosse“ (1943 Zug), als Obmann an der Spitze des Eidgenössischen Schwingerverbandes. An den beiden Tagen verfolgen 50‘000 Zuschauer die Wettkämpfe der 269 Schwinger (41 Kränze). Zum Schwingerkönig gekürt wird der Winterthurer Karl Meli. Auf dem dritten Rang sind Hans Zurfluh, Seedorf, sowie der in Uri aufgewachsene und in Küssnacht wohnhafte Ady Zurfluh. Zudem erschwingen sich Josef Zurfluh, Attinghausen, und Arnold Josef im 5. Rang ebenfalls den eidgenössischen Kranz.
Quellen:
Eidgenössischer Schwingerverband, Hundert Jahre Eidgenössischer Schwingerverband 1895 - 1995, S. 182 f.
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2003
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Mittwoch, 25. Juni 2003
Markus Zberg im 28. Gesamtrang der Tour de Suisse
Markus Zberg beendet die Tour de Suisse im 28. Rang. Auf der Etappe nach Oberstaufen erreichte er den 2. Etappenrang. Gewinner der Tour de Suisse wird der Kasache Alexander Winokurow. Auch er wird später des Dopingsmissbrauchs überführt.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 176 f.
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2007
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Sonntag, 26. August 2007
Einziger eidgenössischer Kranz für den Unterschächner Richard Imholz
279 Schwinger kämpfen am 25. und 26. August am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Aarau um den Titel. Jörg Abderhalden bezwingt Stefan Fausch nach einem packenden Gang in der achten Minute mit einem Überwurf. Der Unterschächner Richard Imholz gewinnt an dem Fest seinen ersten Kranz.
Quellen:
Rangliste Eidg. Schwing- und Älplerfest Aarau
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2014
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Montag, 22. Dezember 2014
FC-Aarau-Fan landet vor Urner Gericht
Im Februar 2013 kam es bei der Gotthard-Raststätte in Schattdorf zu Ausschreitungen zwischen Fans des FC Aarau und der AC Bellinzona. Ein 36-jähriger Aargauer muss sich nun dem Landgerichtsvizepräsidium stellen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem langjährigen Fanbeauftragten vor, Landfriedensbruch begangen zu haben. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch. Das Gericht muss nun klären, ob der Beschuldigte teil einer Zusammenrottung war. Damit wäre der Tatbestand des Landfriedensbruchs gemäss Strafgesetzbuch erfüllt, auch wenn der Beschuldigte selbst keine Gewalt ausgeübt hat. Der Beschuldigte ist seit August 2013 vorbestraft, da er im Stadion Brügglifeld beim abbrennen von Pyros erwischt wurde. Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb eine Zusatzstrafe von 50 Tagessätzen und eine Busse.
Der Aargauer Fussballfan, der vergangene Woche vor dem Urner Landgerichts-Vizepräsidium stand (UW vom 17. Dezember), hat sich im Februar 2013 des Landfriedensbruchs schuldig gemacht. Das Gericht verurteilte den ehemaligen Fanbeauftragten zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 160 Franken und einer Busse von 1280 Franken. Zusätzlich werden ihm die Verfahrenskosten von 2752 Franken in Rechnung gestellt. Die Geldstrafe wurde als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg Aarau verhängt.
Damit urteilt das Gericht etwas milder als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Diese hatte in ihrem Strafbefehl eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen und eine Busse von 1625 Franken vorgesehen. Hingegen wurde aufgrund der überprüften Steuerdaten des Angeklagten die Höhe der Tagessätze angepasst. Die Staatsanwaltschaft war im Strafbefehl noch von 130 Franken ausgegangen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Verurteilte hat die Möglichkeit Berufung einzulegen.
Quellen:
UW 101, 24.12.2014, S. 4.
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2016
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Sonntag, 14. Februar 2016
Bronze für Gurtneller Armbrustschützen
In Aarau realisieren die Gurtneller Armbrustschützen an den Schweizermeisterschaften über die 10-m-Distanz das beste Resultat in ihrer Vereinsgeschichte. Als erster Schütze für die Gurtneller startet im Final Christof Arnold. Er ist mit seinen 375 Punkten nicht ganz zufrieden. Danach rollten Adrian Arnold (378 Punkte) und Stephan Loretz (388) das Feld von hinten auf. Die 1141 Punkte reichen für die begehrte Bronzemedaille. Gewonnen wird der Wettkampf von den favorisierten Titelverteidigern aus Frutigen.
Quellen:
UW 14, 20.2.2016, S. 3.
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