ÜBERSICHT

Name Wappen Siegel Banner Verfassungen Gesetzgebung Landsgemeinde Bezirksgemeinden Abstimmungen Wahlen Parlamentarische Vorstösse Eckdaten Bevölkerung Geografie Diverses

BEZIEHUNGEN

Ausland Kantone

Urner Beziehungen zu Orten in Europa



Zürich

Hinwil


«URNER» EREIGNISSE AN EUROPÄISCHEN ORTEN

1977  / Montag, 25. April 1977
Kehrichtdeponie Schwändi ist voll
Die Kehrichtdeponie Schwändi ist das erste Mal voll. Da in Uri keine Kehrichtdeponie mehr besteht und eine Verbrennungsanlage erst im Beginn des Planungsstadiums ist, besteht für den Zweckverband nur die Möglichkeit, den Kehricht über die Kantonsgrenzen hinaus nach Hinwil im Zürcher Oberland zu transportieren und dort verbrennen zu lassen. Für Hinwil ist es eine willkommene Auslastung der freien Kapazitäten, für Uri eine teure Notlösung! Aus den Verbandsgemeinden – alle ausser Seelisberg – fallen wöchentlich 160 Tonnen Abfall an. Belaufen sich die Transport- und Ablagerungskosten im Fall der Deponie Schwändi bis anhin auf 70 bis 80 Franken pro Tonne, so schlagen Umlad, Transport und Verbrennung in Hinwil nun mit zusätzlichen 70 Franken pro Tonne zu Buch. Aufs Jahr gerechnet summieren sich die Mehrkosten auf weit mehr als eine halbe Million Franken.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 20, 24.
-------------------------
1977  / Montag, 20. Juni 1977
Kehrichttransporte nach Hinwil können eingestellt werden
Die Kehrichtransporte nach Hinwil können wiedereingestellt werden. Sechs Tage zuvor hat er Zweckverband für Kerichtbeseitigung mit der Gemeinde Attinghausen eine letzte Verlängerung für die Deponie Schwändi aushandeln können: bis Ende März 1978.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 25.
-------------------------
1978  / Montag, 1. Mai 1978
Zürcher Bussen für Urner Kehrichtwagen
Am Tag der Arbeit warten drei Kehrrichtwagen der Firma Josef Bissig vor der Kehrichtverbrennungsanklage in Hinwil auf Einlass. Da kreuzt ein Streifenwagen der Zürcher Polizei auf. Die Polizisten teilen mit, das an dem Feiertag nicht entladen werden dürfen. Es folgt ein Wortgefecht und ein zweiter Streifenwagen. Es erscheint der Chef der Verbrennungsanlage, der die Sache regeln kann. Die Fuhren werden ständig von der Zürcher Polizei kontrolliert. Das Gesamtgewicht des Wagens überschreitet die zulässigen 16 Tonnen zwar nie, doch die Belastung der Hinterachse ist jeweils zu hoch. Für das Zürcher Gebiet gibt es keine Spezialbewilligung.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 16 f.
-------------------------
1978  / Mittwoch, 20. Dezember 1978
Verladestation für Kehricht kommt viel teurer zu stehen
«Urner Kehrichtprobleme gelöst», titelt das «Urner Wochenblatt» auf der ersten Seite seiner Ausgabe. Doch so weit ist es noch nicht. Zum einen ergibt das Vorprojekt für die Verladestation in Altdorf, dass der Bau nicht bloss 840’00 Franken, sondern 1,42 Millionen Franken kosten würde. Auf zehn Jahre gerechnet, würden pro Tonne Kehricht rund 20 Franken an Amortisations- und Zinskosten entfallen. Die Gesamtkosten für die Entsorgung summieren sich damit auf knapp 79 Franken pro Tonne. Zum anderen haben die Deponiepläne des Zweckverbands nun ihrerseits die Kehrichtverwertung Zürcher Oberland auf den Plan gerufen. Die Betreiberin der Anlage in Hinwil sorgt sich um die künftige Auslastung – und bessert die Preise nach. Bei einem Fünfjahresvertrag soll die Verbrennung fortan nur noch 35 statt 40 Franken pro Tonne kosten. Ausserdem würden die Transportkosten – dank Umstellung auf Schwertransportfahrzeuge – künftig nur noch mit 22 statt 35 Franken zu Buch schlagen. Damit sinken die Gesamtkosten für die ursprüngliche Notlösung Hinwil auf 56 Franken pro Tonne.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 28.
-------------------------
1979  / Samstag, 15. Dezember 1979
Fünfjahresvertrag mit Kehrichtverbrennungsanlage Hinwil
Der Vorstand des Zweckverbandes stimmt einem Fünfjahresvertrag mit der Kehrichtverwertung Zürcher Oberland zu. Damit wird die Notlösung Hinwil zur allgemein akzeptierten Praxis für die Jahre 1980 bis 1984. Der Verband gewinnt wieder Zeit für die Suche nach einer geeigneten Nachfolgelösung. Das «Aktionskomitee für eine vernünftige Kehrichtbeseitigung im Kanton Uri» zieht seine Volksinitiative zurück.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 28.
-------------------------
1981  / Montag, 13. April 1981
Kehrichtentsorgung erneut Thema im Urner Landrat
In der Aprilsession, vier Jahre nach dem heftigen Ausbruch der Urner Kehrichtkrise, beantwortet Gesundheitsdirektor Franz Achermann im Landratssaal wieder Fragen zum Kehricht. Diesmal heisst der Interpellant Paul Schilter (FDP, Altdorf). Franz Achermann erklärt, dass bei einer allfälligen Vertragsverlängerung mit Hinwil der Urner Kehricht künftig auf der Schiene zu transportieren sei. Die Pläne für eine Verladerampe lägen bereits vor. Darüber hinaus sei auch eine geordnete Deponie in den Steinbrüchen von Attinghausen denkbar – etwa zur Ablagerung von Rückständen aus einer Verbrennungsanlage. Um in den Steinbrüchen eine Deponie zu errichten, müsse aber der Beschluss der Gemeindeversammlung aufgehoben werden.
Quellen: Zaku, 50 Jahre Zaku, S. 28.
-------------------------

 
ALLGEMEINES

Die ausländische Bevölkerung

EUROPA

Staaten mit Beziehungen zu Uri
Der europäische Rest

AFRIKA

Nordafrika
Zentralafrika
Südafrika

ASIEN

China
Japan
Thailand
Restliches Asien

AUSTRALIEN

Australien
Neuseeland

AMERIKA

Südamerika
Mittelamerika
Kanada
USA

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 24.4.2020