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Mailand


«URNER» EREIGNISSE AN EUROPÄISCHEN ORTEN

1628  /
Gerüchte wegen Ausbruch der Pest
Als sich in Mailand sich das Gerücht verbreitet, in Bern und Zürich grassiere die Pest, verlangt Uri, dem von keiner dieser Städte eine Pestmeldung eingegangen ist, von Luzern hierüber Auskunft.
Quellen: Gisler Karl, Der Schwarze Tod in Uri, in: HNBl UR 1963/64, S. 78.
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1482  / Samstag, 22. April 1482
Tagsatzung in Zürich
Uri stellt an der Tagsatzung in Zürich den Antrag, nochmals an das Herzogtum Mailand zu schreiben, dass es die Eidgenossen gemäss dem Kapitulat (Vertrag) zollfrei halten sollen.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 19.
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1500  / Donnerstag, 1. Februar 1500
Sforza eroberrt Mailand zurück
Anfangs Februar Herzog Ludovico Sforza von Mailand (il Moro genannt), lässt das Herzogtum zurückzuerobern.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 20.
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1503  / Sonntag, 22. November 1503
Bellenzer Münzen sollen anerkannt werden
König Ludwig XII. oder seine Stellvertreter haben im November 1503 an die Stadt Mailand ein Mandat gerichtet. Gemäss Abschied der Tagsatzung zu Basel hat das Mandat sinngemäss folgenden Inhalt: Der Münze wegen ist zu Mailand ein offener Ruf ergangen, dass man die Dickplaparte, die man gut befunden, sowie alle andern zu Bellenz geschlagenen Münzen, die man gut befinde, nehmen wolle, nur auswärtige Angster wolle man nicht mehr nehmen; zu Bellenz geschlagene Angster jedoch, die noch vorhanden, wolle man gegen gute Münze auswechseln.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 23.
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1509  / Montag, 26. Juli 1509
Uri und Unterwaldner Münzen werden von Mailand anerkannt
Vom «Chiarissimo Re nostro Signore et Duca de Mediolano», von König Ludwig XII. als Herzog von Mailand, ein Aufruf, die in Bellinzona von Uri und Nidwalden geprägten Münzen anzunehmen. Allerdings ist daran die Bedingung geknüpft, dass die Münzen in Bezug auf Zustand, Gewicht und Legierung jenen der Mailänder entsprechen, und dass sich in Bellinzona ein königlicher Aufseher und «Probierer» aufhalten soll.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 29.
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1510  / Mittwoch, 29. Juni 1510
Aufruf des Herzogs von Mailand zur Münzanerkennung
Von Ludwig XII. erfolgt ein ähnlicher Aufruf zur Münzanerkennung. Darin werden die Münzen von Uri und Nidwalden wie folgt spezifiziert:
— Ducati d'oro da libre 4 soldi 13
— Dopioni d'oro da libre 9 soldi 6
— Grossoni da libre 1 soldi — den. 9
— Dinari da soldi 6
— Dinari da soldi 3
— Soldini da dinari 12.

Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 29.
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1512  / Sonntag, 29. Dezember 1512
Maximilian Sforza wird als Herzog von Mailand eingesetzt
Der junge Maximilian Sforza (Sohn des Moro) wird feierlich als Herzog von Mailand eingesetzt. Herzog Maximilian zeigte sich den drei Waldstätten für ihre Hilfe erkenntlich.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1513  / Freitag, 14. März 1513
Herzog von Mailand beklagt sich über die Bellenzermünzen
Im Bericht der Tagsatzung von Luzern ist zu lesen, dass, da sich der Herzog von Mailand über die Bellenzermünzen beklagt hat, so Bern antworten soll, wie man diese und andere abstellen wolle.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1514  / Freitag, 9. Januar 1514
Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr mit Mailand
Die Tagsatzung in Zürich befasst sich mit dem Münzwesen. Man macht den Vorbehalt, dass die «Bellenzer Münzen» vom Mailänder Herzog Maximilian dann angenommen werden können, wenn sie auch im Herzogtum Mailand Kurs erhalten. Damit sind die Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr mit Mailand jedoch noch nicht endgültig behoben.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1514  / Mittwoch, 4. Februar 1514
Herzog Maximilian empfiehlt die Bellenzer Münzen
Herzog Maximilian von Mailand empfiehlt die Bellenzer Münzen dem Herzogtum mit erneutem Erlass zur Annahme.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1514  / Mittwoch, 25. März 1514
Herzog Maximilian empfiehlt die Bellenzer Münzen
Herzog Maximilian von Mailand empfiehlt die Bellenzer Münzen dem Herzogtum mit erneutem Erlass zur Annahme.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 30.
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1515  / Sonntag, 7. Februar 1515
Der Mailänder Bote an der Tagsatzung
Von der Tagsatzung zu Zürich wird Bericht erstattet, dass Galeazzi Sforza, der mailändische Bote, anbringt, es sollen wieder 50’000 Gulden an Münze nach Luzern gefertigt werden. Er bittet, darunter auch Bellenzer Münzen anzunehmen. Wenn diese ausgeschlossen werden sollten, könne der Herzog nicht zahlen. Darüber berichten die drei Orte, dass in der Stadt Mailand an 4 Orten Berner, St. Galler und andere Plapparte geschlagen wurden, die alle falsch seien.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 31.
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1515  / Freitag, 15. Oktober 1515
Die Drei Orte bitten den Abt von St. Gallen um Hilfstruppen nach Mailand
Die Drei Orte benachrichtigen Abt Franziskus von St. Gallen, ihnen seine Leute nachzusenden, nachdem sie gegen Mailand mit dem Landsfähndli aufgebrochen sind wegen der fortwährenden Bedrängnis, welche die Eidgenossen zu Lauis, Luggarus und Bellenz erleiden müssen. Sie berichten auch über das Schicksal der Schweizer in Mailand, welche aus dem Spital auf das Meer verkauft wurden.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 51.
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1520  / Freitag, 5. März 1520
Uri beschwert sich wegen der Münzen
An der Tagsatzung zu Luzern beschwert sich Uri: «.... in Mailand habe man dieselbe münz abgesetz und dem Gold uffgesetzt, was unleidlich sei. Man sol rathschlagen wie Abhülfe zu schaffen sei»
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 32.
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1528  / Sonntag, 29. Januar 1528
Verbot des Viehverkaufs wird erneuert
Die Tagsatzung in Luzern erneuert das erlassene Verbot des Viehverkaufs über den Gotthard nach Mailand.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 5.
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1614  / Montag, 27. Januar 1614
Gesuch um Aufnahme ins helvetische Kollegium in Mailand
Der Rat von Uri verwendet sich bei Kardinal Karl Borromäus umd Aufnahme eines Sohnes von Hauptmann Moritz Eder in das Helvetische Kollegium in Mailand.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 5.
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1996  / Sonntag, 9. Juni 1996
Beat Zberg beendet Giro d'Italia auf dem 12. Gesamtrang
Der 25-jährige Beat Zberg (Carrera Jeans-Tassoni) beendet den Giro d'Italia (3'947 km) mit einem Rückstand von 20:13 auf den Sieger Pavel Tonkow (RUS) auf dem 12. Gesamtrang.
Quellen: NZZ 10.6.96
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2014  / Samstag, 3. Mai 2014
Weltausstellung - Uri präsentiert sich erstmals in Mailand
Mit der Roadshow «Giro del Gusto» wollen die Gotthardkantone auf ihren Auftritt an der Mailander Weltausstellung 2015 aufmerksam machen. Im Rahmen des Tags der Gotthardkantone nehmen Graubünden, Tessin, Wallis und Uri die Piazza del Cannone im Zentrum von Mailand in Beschlag. Der Kanton Uri zeigt lebendige musikalische Darbietungen und bietet kulinarische Spezialitäten an. Das Publikum kann zudem Steinmetzen und Holzbildhauern bei der Arbeit zusehen.
Quellen: UW 35, 7.5.2014, S. 2.
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2015  / Donnerstag, 30. April 2015
Expo Milano - Urner Tourismusfilm feiert Premiere
Am Vorabend der Eröffnung der Weltausstellung in Mailand ird in Altdorf der Urner Tourismusfilm vorgestellt. In knapp 2 Minuten reist man in der Geschichte kreuz und quer durch den Kanton Uri. «From Uri with Love» – unter diesem Titel zeigt das neue Tourismusvideo die vielen Facetten des Kantons Uri. Die Hauptrolle im 2.22 Minuten langen Film spielt Madlen Arnold. Zu einem Gastauftritt kommt auch die Skilegende Bernhard Russi – nicht als Skifahrer sondern als Golfer. Und selbstverständlich dürfen auch Wilhelm Tell und sein Sohn Walter nicht fehlen.
Quellen: UW 33, 2.5.2015, S. 16.
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2015  / Freitag, 1. Mai 2015
Weltausstellung in Mailand eröffnet
An der Expo Milano 2015 inszenieren die vier Gotthardkantone Wallis, Graubünden, Uri und Tessin eine gemeinsame Ausstellung «Acqua per l’Europa» zum Element Wasser. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein 6 Meter langer und 3 Meter breiter Granitblock, der das Gotthardmassiv darstellt. Zudem gibt es ein Wasserspiel und Informationstafeln. Als Quellgebiet der vier Flüsse Reuss, Rhein, Rhone und Ticino, mit den Schneemassen in den Bergen und dem gespeicherten Wasser in den Gletschern haben die Gotthardkantone eine zentrale Bedeutung im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit. Innerhalb der Gesamtthematik Wasser präsentiert jeder Kanton seine Schwerpunkte. Uri fokussiert auf technische Pionierleistungen, Eis- und Wasserfälle sowie Die Ausstellung der Gotthardkantone an der Expo in Mailand stösst bei den Besuchern auf reges Interesse. Zudem erhält sie den Expo Award in der Kategorie «Bestes Exponat».
Quellen: UW 29, 18.4.2015, S. 20; UW 84, 28.10.2015, S. 15.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 24.4.2020