Urner Beziehungen zu Orten in Europa
Zürich
Zürich
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«URNER» EREIGNISSE AN
EUROPÄISCHEN ORTEN
1107
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Ritter Arnold von Brienz stiftet gemäss einer Legende ein Kloster in Seedorf
Ritter Arnold von Brienz kehrt gemäss der Gründungslegende vom Heiligen Land über den Gotthard zurück und rastet in Seedorf unter einer Palme. Im Traum erscheinen ihm Jungfrauen und eine Jungfrau mit einem Kind. Das Kind fordert ihn auf, diesen Jungfrauen ein Haus zu errichten, worauf Arnold ein Kloster erbaut, das von Frauen aus dem Zürcher Fraumünster bezogen wird.
Quellen:
Literatur: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Seegemeinden Bd II S. 168.
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1859
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Schützen spenden für Telldenkmal
Beim Eidgenössischen Schützenfest in Zürich fliessen die ersten Gaben für ein würdiges Tellendenkmal in Altdorf.
Quellen:
Baumann Joseph, Urner Schützenchronik, S. 17.
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1248
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Ablieferung von Wein an das Fraumünster in Zürich
Ein Urkunde erwähnt, dass von den Weihnbergen in Altdorf der Zehnte an das Fraumünster in Zürich abgeliefert wird.
Quellen:
Iten Karl, Rings um ds Ürner Chuchigänterli, S. 250.
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853
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Montag, 21. Juli 0853
König Ludwig der Deutsche schenkt das Urnerland dem Fraumünster Zürich
König Ludwig der Deutsche beschenkt das Kloster, in welchem die Gebeine der Heiligen Felix und Regula ruhen, mit seinem Hof in Zürich. Dazu gehört auch das Reichsgut in Uri (pagellus Uroniae). Ludwig der Deutsche überträgt das reich und königlich ausgestattete Kloster seiner Tochter Hildegard und beauftragt sie mit der Leitung der Abtei.
Zum Reichsgut in Uri zählen Kirchen, Häuser und übrige Gebäuden, mit Leibeigenen beiderlei Geschlechts und unterschiedlichen Alters, mit bebautem und unbebautem Land, mit Wäldern, Wiesen und Weiden, mit Gewässern und ihren Läufen, mit Zugängen und Ausgängen, mit Erworbenem und noch zu Erwerbendem, mit allen Zinsen und verschiedenen Abgaben. Schliesslich verbot er dem öffentlichen Richter dem Grafen und jeglicher Gewalt, in Uri oder in allen Uri betreffenden Angelegenheiten Freie und Knechte zu belästigen durch Forderung von Bürgen oder Erhebung von Bussen und Banngeld, oder ihnen irgendwelche Gewalt anzutun. Alles soll unter des Königs Schutz und Schirm mit den daselbst bestimmten Vögten auf immer verbleiben.
Quellen:
Quellenwerk Zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Urkunden I/1, Aarau 1933, S. 11 f. Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd. 1, S. 47 f.; Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 99.
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857
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Sonntag, 13. Mai 0857
Kapellen in Bürglen und Silenen werden an Leutpriester verschenkt
König Ludwig der Deutsche verleiht in Villa Porta (I) aus Liebe zu seiner verstorbenen Tochter Hildegard ihrem Priester Berold, der ihr zu ihren Lebzeiten treu gedient hat, die innerhalb seines Reiches gelegene, zu dem Kloster der Heiligen Felix und Regula gehörige Besitzungen auf Lebenszeit, nämlich die Kapelle St. Peter in Zürich und die Kapellen in Bürglen («Burgilla») und Silenen («Silana») mit Leibeigenen, Zehnten, bebautem und unbebautem Land. Der Priester möge für den König und dessen Gattin und ihre Nachkommenschaft hierfür beten. Nach seinem Tode sollen die Kapellen mit allem Zugehör an das Kloster zurückfallen.
Quellen:
Quellenwerk Zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Urkunden I/1, Aarau 1933, S. 12 f. Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd. 1, S. 47 f.
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952
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Mittwoch, 1. März 0952
König bestätigt Schenkungen im Lande Uri
Bürglen und Silenen gehören wieder zum Fraumünster
König Otto I. verleiht auf Bitte seiner Gemahlin Adelheid der Abtei Zürich Immunität für ihren gesamten zum Teil mit Namen aufgeführten Besitz, worunter derjenige an den beiden in seiner Gegenwart erworbenen Orten Bürglen und Silenen.
Quellen:
Quellenwerk Zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Urkunden I/1, Aarau 1933, S. 20 f. Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd. 1, S. 49; Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 128.
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955
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Samstag, 22. November 0955
Abmachung wegen Zehnten
Nachdem der deutsche König Otto die Rechte der Abtei in Uri wiederhergestellt hat, fordert Burkhard, der Vogt des Fraumünsters Zürich, in Uri den Zehnten ein. Die Einwohner zeigen dem Vogt aber Grundstücke, deren Zehnten nach Recht und Gesetz ihnen zustand, weil sie diesen zurückgekauft und durch ein jährliches Licht in der Kirche abgelöst haben.
Sie verpflichten sich aber urkundlich, die zehntpflichtigen Erdfrüchte von den Orten, wo sie weder mit Wagen noch mit Saumpferden weggeführt werden können, selber zur grundherrschaftlichen Scheune zu bringen. Ferner müssen sie zugestehen, mit dem Heu dieser Orte Zehntschafe bis Mitte Mai zu füttern. Sie lassen diese Abmachungen vor zahlreichen Zeugen durch den Priester Uto verurkunden und senden Cumpold und Liuterich nach Zürich, um die Urkunde durch die Hand der Äbtissin Reginlinde dem Vogt Purchard zu überreichen.
Quellen:
Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft I.1 Nr. 34, S. 21; Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd. 1, S. 52.
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1225
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Montag, 2. Juni 1225
Äbtissin überträgt Pfarrkirche Altdorf an Chorherr Konrad Blum
Die Äbtissin des Fraumünsters in Zürich überträgt die ihr zustehende Pfarrkirche in Altdorf dem Chorherrn Konrad Blum. Dieser steht der Pfarrei als Leutpriester bis zu seinem Ableben am 9. Mai 1252 vor.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 91.
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1244
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Samstag, 30. Januar 1244
Papst bestätigt Fraumünsterbesitz an Uri
Papst Innozenz IV. nimmt die Abtei Zürich mit allen jetzigen und künftigen Besitzungen in seinen Schirm und bestätigt im Besonderen die Kirche von Altdorf in Uri samt zugehörigen Behörden und ihrem sonstigen Besitz.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 70.
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1244
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Freitag, 8. Juli 1244
Ständiger Leutpriester für Pfarrkirche in Altdorf
Auf Bitten des durch die Ungerechtigkeit seiner Vögte in Bedrängnis geratenen Fraumünsters verzichtet der Bischof von Konstanz, Heinrich von Tanne für immer auf die Einkünfte der Pfarrkirche Altdorf, unter der Bedingung, dass ein angemessener Teil davon für einen ständigen, in geistlichen Belangen dem Bischof unterstellten Vikar verwendet werde.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 158; Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 54.
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1248
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Montag, 6. Juli 1248
Päpstliche Bestätigung der bischöflichen Schenkung
Papst Innozenz IV. bestätigt die bischöfliche Schenkung der Einkünfte von Altdorf. Damit ist die Kirche Altdorf der Fraumünsterabtei inkorporiert. Mit der Bedingung eines ständigen Vikars ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für eine weitere Entfaltung des kirchlichen Lebens geschaffen.
Quellen:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 54.
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1280
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Sonntag, 10. November 1280
Schiedsgerichturteil betreffend Bezug des Zehntenquartes
Die Schiedsrichter Kustos Heinrich und Kuno von Brisach sprechen in dem Streite zwischen Äbtissin Elisabeth und dem Konvent in Zürich sowie dem Propst Rupert von Tannenfels zu St. Stefan in Konstanz als Kirchherr der Kirche in Bürglen über die Zehntenquart derselben endgültig das Recht zum Bezug dieser Quart ganz dem Fraumünster zu.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 177.
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1283
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Samstag, 13. Februar 1283
Leihgabe der Fraumünsterabtei Zürich
Die Äbtissin Elisabeth verpflichtet sich, dem „Gregor von Silennun", Dienstmann des Fraumünsters, der all sein Gut im Lande Uri, Äcker, Weingärten, Wiesen und sein Steinhaus zu Silenen dem Gotteshaus zu eigen gegeben, solches nach Jahr und Tag wieder leibdingsweise bis zu seinem Tode zu leihen und es Kindern denselben um 1 Pfund Zins und 20 Pfund Zürcher Pfenninge Ehrschatz zu leihen oder 200 Pfund in Uri gangbarer Pfennige ihm oder seinen Kindern zu geben.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 134 f.
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1284
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Freitag, 9. Juni 1284
Äbtissin und Leutpriester von Altdporf einigen sich wegen der Einkünfte
Im Hinblick auf einen angemessenen Unterhalt für den Seelsorger nimmt die Äbtissin des Fraumünsters, Elisabeth von Wetzikon, mit dem Altdorfer Pfarrherrn Rudolf Schwerz eine grundsätzliche und detaillierte Ausscheidung der Einkünfte wie der päpstlichen und bischöflichen Abgabepflichten vor. Dem Altdorfer Pfarrer stehen für den ganzen Sprengel (Ausnahme Seelisberg) die Seelgeräte und Opfer zu, sowie der Wein aus den Weinbergen der Kirche und der Weinzehnten, auch der Nusszehnten, der Zehnten der Hülsenfrüchte jedoch nur auf der rechten Uferseite von Reuss und See, weiter zum Teil der Ertrag aus den Äckern des Widum (gewidmetes Gut).
Quellen:
QW I/1 Nr. 1430, S. 656; Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 54; Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 84.
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1290
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Mittwoch, 29. März 1290
Stiftungsurkunde für eine Kirche in Spiringen wird genehmigt
Die Zürcher Chorherren genehmigen die Stiftungsurkunde der Kirche Spiringen. Schächentaler Bauern belasten gegen 80 Grundstücke, welche ausdrücklich als eigene Besitzungen (propriae possessiones) bezeichnet werden, mit Zinsen zugunsten der Kirche und des Kaplans. Zur besseren Sicherung der Stiftung übertragen die meisten das Eigentum der Kirche und erhalten die Güter um den festgesetzten Jahreszins als ewige Erbleihe zurück.
Die Stiftungsurkunde unterzeichnet der Konstanzer Bischof Rudolf von Habsburg-Laufenburg als erster, ihm folgt Elisabeth, die Äbtissin des Fraumünsters in Zürich, der Kirchherr Heinrich von Bürglen und zwei Chorherren von St. Peter. Schliesslich setzt auch freiherr Werner von Attinghausen da Landessiegel unter das Dokument.
Die Leute von Spiringen müssen für den Unterhalt des dort wohnenden Priesters ein genügend grosses Vermögen mit einem ausreichend jährlichen Ertrag vorweisen. Weiter müssen sie für Öl und Wachs zur Beleuchtung, für Altartücher und Messwein sowie für die notwendigen Bücher und Priesterkleider besorgt sein.
Quellen:
QW I.1. Nr. 1620, S. 738 ff.; Stadler Hans, Herger Alois; Spiringen – Geschichte der Pfarrei, S. 20 ff.
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1317
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Donnerstag, 7. Januar 1317
Schenkung der Freiheit für Leibeigenen
Abt Heinrich und der Konvent von Wettingen befreien einen Erstfelder, Johannes geheissen, von der Leibeigenschaft und treten diese schenkungsweise dem Fraumünster ab, so dass derselbe nun zu den Gotteshausleuten letzterer Abtei gehörend ein eigentlicher freier Mann des Tales geworden ist.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 60 f.
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1317
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Sonntag, 14. März 1317
Frühmesspfrund in Altdorf wird errichtet
Heinrich Zwick, Konrad von Wolfenschiessen, Konrad von Moos, Hermann von Rieden, Konrad Moser, Heinrich Zwyer, Walter Fürst, Heinrich von Retschrieden und Rüdiger von Stäg mit Rat und Gunst der Einwohner Uris und insbesondere der Altdorfer Pfarrgenossen stiften eine Pfründe für einen Ewigen Kaplan an den Marienaltar. Der Fraumünsteräbtissin, welche die Stiftung bestätigt, steht die Kollatur zu. Als ersten Pfründeninhaber setzte sie Ulrich Früh von Zürich ein. Seine Pflichten bestehen neben der Unterstützung des Leutpriesters vor allem im Lesen von Frühmessen. Er wird daher «Frühmesser» genannt, die Kirche hatte in ihm nun einen zweiten eigentlichen Seelsorger neben dem Ewigen Vikar.
Quellen:
QW I/2 Nr. 879, S. 447. Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 55.
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1332
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Montag, 28. Juli 1332
Fraumünster verleiht den Zehnten an Leutpriester
Die Äbtissin des Fraumünsters, Elisabeth von Matzingen, trifft mit dem Pfarrer von Altdorf, Arnold von Meilen, einen Vergleich betreffend des Mannlehenzehnten (Korn, Hanf und Obst) zu Altdorf. Sie leiht ihm diesen auf Lebzeiten um jährlich zwei weisse Handschuhe auf Martini.
Quellen:
QW I 2 1633; Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 55; Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 161.
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1346
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Montag, 6. Juni 1346
Peter der Frauen erhält die "Schweig" in Unterschächen zum Lehen
Peter der Frauen erhält mit seinen Söhnen Konrad und Peter die „Schweig" zu Unterschächen von der Fraumünster-Abtei in Zürich zu Lehen auf Lebenszeit gegen einen Zins von 8 Widder und 200 Käse, die ohne Sack und Seil 40 Ruben (667 Pfund) wiegen.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 25.
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1356
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Sonntag, 15. Februar 1356
Schiedsspruch zugunsten des Fraumünsters
Vier Schiedsleute zu Luzern, unter ihrem Obmann Ulrich von Wolfenschiessen, Landammann zu Unterwalden, fällen einen für die Fraumünsterabtei günstigen Spruch in der Zwietracht zwischen dem Gotteshaus in Zürich und den Landleuten in Uri, welche die Abtei d
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 7 f.
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1359
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Dienstag, 13. November 1359
Kloster Wettingen verkauft Leibeigene an Fraumünster Zürich
Abt Albrecht und der Konvent von Wettingen verkaufen alle Leute in den Ländern Uri, Schwyz, Unterwalden und Ursern, die ihnen von Leibeigenschaft wegen angehören, auf ihre Bitte dem Fraumünster in Zürich.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 51.
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1369
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Sonntag, 2. April 1369
Neuer Leutpriester für Silenen
Nachdem der Leutpriester Konrad Krebs zu Silenen auf seine Pfründe verzichtet, präsentiert die Äbtissin des Fraumünsters als Kollatorin dem Bischof von Konstanz als Nachfolger Johannes von Wolhusen, Sohn des verstorbenen Ritters Markard.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 133.
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1387
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Dienstag, 6. März 1387
Bürgschaft für Abgaben an Fraumünster
Burkart ze Hofstetten, Landmann zu Uri, übernimmt gegenüber dem Fraumünster von Zürich, an Stelle des verstorbenen Welti From der Ältere die Bürgschaft für die Leistungen, welche Ienni Schudier, Sohn des Konrad, von der Schweig zu Silenen übernommen hat, nämlich die Abgabe von sechs Widdern und 200 Käs zu 40 Ruben mit den Säcken. Die Bürgschaftsurkunde besiegelt Landammann Walter Meier von Erstfeld.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 69.
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1395
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Donnerstag, 7. Mai 1395
Äbtissin schliesst Vertrag mit neuem Vikar in Altdorf
Die Äbtissin der Fraumünsterabtei schliesst nach dem Ableben des Ewigen Vikars Ulrich Toerenschatz von Ulm mit seinem Nachfolger Ägidius Torner von Schwyz einen Vertrag.
Quellen:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Bd. I.I., S. 55.
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1402
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Sonntag, 13. Juni 1402
Belehnung mit dem Meieramt von Erstfeld
Äbtissin Anna von Bussnang belehnt den Walther From von Seedorf mit dem Meieramt und dem Zehnten zu Erstseld, wofür der neue Meier dem Fraumünster einen Jahreszins von 40 Gulden an Gold, einen Ziger und 6 Lämmer gelobt. Als Sicherheit stellt er zwei „Giseln“ (Bürgen): Johannes Schudier von Altdorf und seinen Bruder Peter From.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 26.
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1418
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Mittwoch, 4. März 1418
Zehnten zur besseren Besorgung des Gottesdienstes in Seelisberg
Äbtissin Anastasia von Zürich verkauft um 34 rheinische Gulden den Dorfleuten auf Seelisberg den Zehnten des Fraumünsters zur besseren Besorgung des Gottesdienstes.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 10.
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1418
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Mittwoch, 26. August 1418
Ulrich Kluser kauft Güter des Fraumünsters
Ulrich Kluser von Spiringen kauft die dem Fraumünster in Zürich zugehörenden Liegenschaften „Gebreiten und Glattenlehn" im Schächental.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 155.
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1423
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Freitag, 20. Juni 1423
Das Fraumünster weigert sich Kosten für Kirchendach zu übernehmen
Da sich Äbtissin Anastasia von Hohenklingen und ihr Kapitel weigern, das dringend notwendig gewordene Neudecken des Kirchendachs zu finanzieren, wenden sich die Altdorfer Kirchgenossen an Bürgermeister und Rat von Zürich.
Quellen:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Bd. I.I., S. 59; Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 31.
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1423
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Samstag, 12. Juli 1423
Zürcher Richterspruch wegen Altdorfer Kirchendach
Bürgermeister und Rat von Zürich bestätigen die Unterhaltspflicht des Fraumünsters am Dach der Pfarrkirche in Altdorf.
Quellen:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Bd. I.I., S. 59.
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1424
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Montag, 7. Juni 1424
Die Zürcher Münzen werden beanstandet
An der Tagsatzung in Zürich sind die Zürcher ungehalten, weil die Miteidgenossen den Städten Bremgarten, Baden und Mellingen die Annahme der neuen Zürcher Münzen verboten haben und weil Uri, «das jenen Städten nicht zu gebieten habe», sich in die Sache mische.
Quellen:
Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 17.
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1426
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Montag, 22. Mai 1426
Kirchgenossen kaufen den Zehnten des Meieramtes Silenen
Die Kirchgenossen von Silenen kaufen von der Fraumünsterabtei Zürich den Zehnten des Meieramtes in Silenen, Wassen und Göschenen um 80 Rheinische Gulden zuhanden ihrer Kirche, mit der gleichzeitigen Abmachung, dass Silenen inskünftig seinen Pfarrer selbst wählt, unter Bestätigung durch die Abtei, und dass der Unterhalt der Kirche nun gänzlich zu Lasten der Kirchgenossen fällt.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 22.
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1504
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Freitag, 12. August 1504
Die Urner am grossen Schützenfest in Zürich
In Zürich beginnt des grosse Schützenfest. Es dauert bis zum 16. September, also volle sechs Wochen. Es ist das letzte grosse, einheitliche Freischiessen vor der Reformation. Es beteiligen sich Schützen vom Rhein bis in die Niederlande und von Köln bis Venedig; insgesamt zählt man 236 Armbrust- und 460 Büchsenschützen. Es nahmen auch die Urner teil, trotz „unserer gros abgelegenheit“. Da die Tagsatzung in Zürich versammelt ist, werden auch die Tagsatzungsgesandten eingeladen.
Quellen:
Baumann Joseph, Urner Schützenchronik, S. 14.
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1519
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Mittwoch, 1. Januar 1519
Zwingli predigt Evangelium nach seiner Auslegung
Im Grossmünster in Zürich erklärt der Leutpriester Huldrych Zwingli von der Kanzel herab vor zahlreicher Versammlung, dass er, statt nach bisheriger Übung nach irgend einer Textwahl zu predigen, das Evangelium nach seiner Auslegung zu predigen gedenke.
Quellen:
Lusser Karl Franz; Geschichte des Kantons Uri, S. 220.
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1525
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Sonntag, 8. Februar 1525
Zürcher Verzicht auf Präsentation des Pfarrherrns
Bürgermeister und Rat von Zürich als Inhaber der Fraumünstergerechtigkeiten verzichten auf Bitten der Urner auf die Lehenspflicht der Pfarrei Altdorf und das Präsentationsrecht für den Pfarrherrn.
Quellen:
Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Bd. I.I., S. 56.
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1553
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Montag, 31. August 1553
Aussätzige Frau wird zum Untersuch nach Zürich geschickt
Wegen eines Seuchenverdachtfalls wird verfügt, man solle «Albin Russen Frow gen Zürich beschicken, sy beschowen lassen, die wyl sy argwönig geachtet ward, sondersiech z'sin.»
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 167.
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1785
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Sonntag, 29. Mai 1785
Proteste Zürichs gegen Erhöhung des Zolls und wegen Warendiebstahl
Der Gesandte von Zürich eröffnet, dass an Uri von allen Stände Beschwerden gekommen seien, dass durch Seidendiebstahl, sowie durch unübliche Zollerhöhung auf Seidenballen mehrere Kaufleute bewogen werden, den Pass über Bellenz aufzugeben. Uris Gesandter bestätigt dies nicht nur, sondern befürchtet, dass noch andere dem Beispiel folgen werden. Uri müsse daher den Bezug des Zolles auf „ehevorigem Fusse“ senken.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S.26.
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1797
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Samstag, 18. Februar 1797
Zürcher Gesandte werden gastfrei gehalten
Drei Gesandte von Zürich auf der Reise nach Lauis werden samt Bedienung in Altdorf im Hotel zum schwarzen Löwen gastfrei gehalten, da sie dem Urner Landammann einen Besuch machen.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 73.
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1798
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Mittwoch, 7. März 1798
Keine diplomatische Lösung
Zürich antwortet auf das Gesuch des Urner Regierungsrates, dass die gegenwärtigen Beziehungen dieser Höfe zu Frankreich kaum eine offene Verwendung zugunsten der Schweiz zu liesse.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 28.
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1798
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Mittwoch, 9. Mai 1798
Mitteilung der Kapitulation und der Verfassungsannahme
Eine Urner Delegation überbringt in Zürich General Schauenburg die Kapitulations- und
Verfassungsannahme. Dabei vernimmt sie die Bildung eines Kantons Waldstätten. Soll diese neue Kantonseinteilung beschlossen sein, wird sich die Delegation nach Aarau begeben, um bei den zuständigen Stellen für Altdorf als Kantonshauptort einzutreten.
Quellen:
Arnold Werner, Helvetik, S. 57.
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1799
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Mittwoch, 25. September 1799
Massena löst Offensive aus
Massena löst, ohne zu ahnen, dass alle in der Schweiz stehenden gegnerischen Truppen sich zu einem umfassenden Angriff gruppieren und Suworoff von Süden her im Anmarsch ist, bei Zürich die Offensive aus. Am andern Tag sind das Heer Korsakoffs und ein Grossteil der Truppen des gefallenen Feldmarschall Hotzes in vollem Rückzug über den Rhein.
Quellen:
Arnold, Helvetik, S. 171 ff.
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1815
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Montag, 7. August 1815
Der Bundesvertrag wird beschworen
Die Gesandten beschwören im Zürcher Grossmünster den Bundesvertrag. Der Eid verpflichtet, Wohlfahrt und Nutzen des gesamten Vaterlandes und jedes einzelnen Standes nach besten Kräften zu fördern, Schaden abzuwenden, im Glück und Unglück als Brüder und Eidgenossen miteinander zu leben, «alles zu leisten, was Pflicht und Ehre von treuen Bundesgenossen fordert.»
Quellen:
Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Bd 2 b, S. 60.
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1827
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Mittwoch, 28. März 1827
Konferenz zur Bereinigung von Bündner Geschlechtern in Uri
Alt Landammann Jakob Anton Müler und Statthalter Josef Leonz Lauener bereinigen an der Konferenz in Zürich die Schwierigkeiten mit Graubünden wegen den in Uri angesessenen Geschlechtern Loretz und Furger.
Quellen:
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 15.
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1872
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Montag, 22. Januar 1872
Ansturm bei Zeichnung der Gotthardaktien
Die Zeichnung für die Gotthardbahnaktien verläuft genauso erfolgreich wie turbulent. Die Aktiensubskription findet in verschiedenen Städten der Schweiz, Deutschlands und Italiens sowie in Amsterdam statt. Überall wird massiv überzeichnet. Die Aktein werden während der ganzen Bauphase zu 6 % verzinst.
Quellen:
Kuoni, Gotthardbahn, S. 47.; Alfred Escher, Briefe Band 1.1., S. 209.
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1880
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Sonntag, 8. August 1880
Die Spannorthütte wird eingeweiht
Die Spannorthütte oberhalb des Surenenpasses wird von der SAC-Sektion Uto eingeweiht.
Quellen:
www.spannorthuette.ch (2015);
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1890
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Samstag, 26. Juli 1890
Erste SAC-Hütte im Urner Oberland eingeweiht
Im Göschener Voralptal kann die erste SAC-Hütte, errichtet von der Sektion Uto, eingeweiht werden.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 24.
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1898
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Samstag, 25. Juni 1898
Schweizerisches Landesmuseum wird eröffnet
Das schweizerische Landesmuseum in Zürich wird eröffnet.
Quellen:
UW 25/18.6.1898; 27/2.7.1898
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1906
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Sonntag, 5. August 1906
Windgällen-Hütte wird eingeweiht
Die durch Baumeister M. Gasser, Ibach, auf dem Örtliboden ausgeführte n Windgällenhütte (verschalter Holzbau) des Akademischen Alpenclubs Zürich wird eingeweiht.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.
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1907
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Samstag, 4. Mai 1907
Lawine zerstört Windgällenhütte
Durch den Luftdruck einer Lawine wird die neu erbaute Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich zerstört. Sie hatte lediglich neun Monate Bestand gehabt.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.
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1909
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Sonntag, 18. Juli 1909
Wieder aufgebaute Windgällenhütte kann eingeweiht werden
Die im Mai 1907 zerstörte und nun als Steinbau erstellte Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich kann an einem sicheren Standort eingeweiht werden.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 26.
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1909
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Samstag, 23. Oktober 1909
Direkte Telefonverbindung Altdorf-Zürich
Das schweizerische Post- und Eisenbahndepartement teilt dem Regierungsrat mit, dass dem Gesuche um eine direkte Telephon-Verbindung von Altdorf nach Zürich entsprochen wird und der Bau der betreffenden Leitung nächstes Jahr erfolgen wird.
Quellen:
Abl UR Nr. 45, 04.11.1909, S. 721.
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1911
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Montag, 31. Juli 1911
Die ersten eidgenössischen Kränze für Urner Schwinger
Vom 29.-31. Juli findet in Zürich bei grosser Hitze das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt. Über 12‘000 Zuschauer verfolgen die Kämpfe der 247 Schwinger. Zum Schwingerkönig wird der Basler Werni Gotthold erkoren. 28 Schwinger werden mit einem Kranz geehrt. Darunter auch erstmals zwei Urner: Jakob Schmid, Erstfeld (7.) und Arnold Christen, Andermatt (10.).
Quellen:
Eidgenössischer Schwingerverband, Hundert Jahre Eidgenössischer Schwingerverband 1895 - 1995, S. 167 f.
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1918
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Freitag, 11. Januar 1918
Zu Ehren von Albert Heim soll eine SAC-Hütte gebaut werden
Die SAC-Sektion Uto beschliesst den Bau am Winterstock hoch über Realp, eine SAC-Hütte zu Ehren des Geologen Albert Heim zu bauen.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 33 f.
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1918
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Montag, 18. März 1918
Festungs-Infanterie- Bataillon 87 rückt zum letzten Aktivdienst ein
Das Festungs-Infanterie- Bataillon 87 rückt zum letzten Grenzschutzdienst ein. Zur Freude der Truppe ist das Ziel nicht mehr das Besetzungsgebiet St. Gotthard, sondern die nordwestliche Schweizer¬Grenze. Gegen Schluss des Dienstes kommt das Bataillon als Bewachungstruppe nach Zürich und erlebt eine freundeidgenössische Aufnahme durch die Stadtbehörde und des Grossteils der Bevölkerung.
Quellen:
RSchB UR 1918, S. 40.
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1918
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Freitag, 3. Mai 1918
Urner Bataillon für Bewachungsdienst in Zürich aufgeboten
Das Bataillon 87 wird für den Bewachungsdienst in der vom Landesstreik bedrohten Stadt Zürich aufgeboten. Das Bataillon marschiert mit klingendem Spiel, von Schlieren her kommend, in Zürich ein und bezieht im Schanzengraben-Schulhaus Quartier. Die Truppe erwirbt sich in Zürich durch ihre vorbildliche Ruhe, ihren Ernst, die Disziplin und das musterhafte soldatische Auftreten die Sympathie der Zivilbevölkerung.
Quellen:
Stadler-Planzer Hans; 100 Jahre Urner Bataillon 87, S. 12.
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1918
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Dienstag, 21. Mai 1918
Bataillonslied wird im „Kaufleuten“ ausgeführt
Am werden die Soldaten des Bataillon 87 "zur Kaufleuten" zu einem Unterhaltungsabend eingeladen. Dies ist eine noble Geste des Kaufmännischen Vereins Zürich gegenüber der Bewachungstruppe. An diesem Abend trägt Hanns in der Gand, der bekannte Urner Sänger, das von ihm vertonte und vom Bataillonsarzt Hauptmann Kläsi gedichtete erste 87er-Bataillonslied vor.
Quellen:
Stadler-Planzer Hans; 100 Jahre Urner Bataillon 87, S. 12.
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1918
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Sonntag, 22. September 1918
Albert-Heim-Hütte wird eingeweiht
Die Albert-Heim-Hütte der Sektion Uto kann im Beisein des Geologen Albert Heim feierlich eingeweiht werden.
Quellen:
UW 39, 28.9.1918; Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 33 f.
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1920
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Sonntag, 3. Oktober 1920
Umgebaute Voralphütte wird eingeweiht
Die umgebaute Voralphütte der SAC-Sektion Uto wird eingeweiht.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 35.
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1933
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Dienstag, 29. August 1933
Die Tour de Suisse führt bei ihrer ersten Durchführung über die Oberalp
Am 28. August wurde in Zürich die erste Tour de Suisse gestartet (5 Etappen, 1253 km). Unter den 60 Teilnehmern ist noch kein Urner Radsportler am Start. Auf der zweiten Etappe führt das Radrennen von Davos über die Oberalp und das Reusstal hinunter nach Luzern. Die Etappe wird von Max Bulla in 8:07:12 gewonnen. Der Österreicher wird auch der erste Gesamtsieger der Tour de Suisse.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 99.
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1934
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Sonntag, 7. Januar 1934
14:0-Niederlage für Andermatt
In der Eishockey-Meisterschaft Serie B wird auf dem prächtigen Eisstadion des Bellevue-Palace in Zürich der Hockey-Club Andermatt von der zweiten Mannschaft des Grasshoppers-Club mit 14:0 heimgeschickt.
Quellen:
UW 2, 13.1.1934
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1937
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Sonntag, 19. September 1937
Die erweiterte Albert-Heim-Hütte kann eingeweiht werden
Knapp drei Wochen des grossen Geologen kann die erweiterte Albert-Heim-Hütte eingeweiht werden.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 41 f.
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1939
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Sonntag, 30. Juli 1939
«Landi-Schwinget» in Zürich
Anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung findet in Zürich das «Landi-Schwinget» statt. Der Eintrittspreis für einen gedeckten Tribünenplatz beträgt 6 Franken, für den ungedeckten Platz 5 Franken. Einbegriffen ist der Besuch der Ausstellung an diesem Tag. Das Schwingen wird von Werner Bürki, Bümpliz (BE), gewonnen. Die Teilnahme von Urner Schwingern ist nicht belegt.
Quellen:
ESV, 100 Jahre Eidgenössischer Schwingerverband, S. 232.
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1939
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Sonntag, 20. August 1939
Schweizerisches Trachtenfest anlässlich der Landi 1939
Die Urner Trachtengruppen reisen mit 96 Personen nach Zürich zum Schweizerischen Trachtenfest anlässlich der Landesausstellung 1939. Die Urner Trachtenleute bringen als Besonderheuten Strahler, die auf ihren Räfen Kristalle vom Gotthard tragen, und die von Heinrich Danioth mit fünf Pferden geführte Gotthardpost, sowie den Mininauen aus Flüelen, gefüllt mit Alpenblumen und gezogen von einem Kintertrachtenpaar. Die Flüeler Männer tragen erstmals die vom Flüeler Bildhauer Erwin Infanger entworfene Tracht der Seegemeinden tragen (eine mit Alpenblumenmotiven silberbestickte Bluse).
Quellen:
Trachtenvereinigung Uri, 50 Jahre Trachtenvereinigung Uri 1942-1992, Altdorf 1992, S. 9 (UBg 3094).
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1948
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Samstag, 12. Juni 1948
Mit Carlo Lafranchi ist erstmals ein Urner am Start der Tour de Suisse
Mit Carlo Lafranchi nimmt erstmals ein Urner Radrennfahrer an der Tour-de-Suisse (7 Etappen, 1412 km) teil. Die Rundfahrt macht erstmals in Uri Halt, steht aber mit dem Tod des Belgiers Richard Deeporter auf der Abfahrt vom Sustenpass unter einem unglücklichen Stern. Carlo Lafranchi erreicht den 28. Gesamtrang. Die Tour wird vom Schweizer Ferdi Kübler gewonnen.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 110.
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1949
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Samstag, 6. August 1949
Carlo Lafranchi beendet seine zweite Tour de Suisse auf dem 22. Rang
Die Tour de Suisse bleibt dem Urnerland fern. Carlo Lafranchi beendet seine zweite Tour de Suisse (1874 km) auf dem 22. Rang. Sieger der Rundfahrt wird der Schweizer Gottfried Weilenmann.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 111.
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1950
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Samstag, 1. Juli 1950
Carlo Lafranchi beendet seine dritte Tour de Suisse auf dem 23. Rang
Auch bei seiner dritten Teilnahme erreicht Carlo Lafranchi an der Tour de Suisse (1829 km) das Endziel Zürich. Er belegt den 23. Rang. Mit Hugo Koblet gewinnt erneut ein Schweizer.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 112.
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1951
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Samstag, 23. Juni 1951
Carlo Lafranchi bei seiner vierten Tour de Suisse-Teilnahme im Schatten von Kübler / Koblet
Carlo Lafranchi beendet die vierte Tour de Suisse auf dem 40. Rang. Auf den ersten beiden Plätzen des Gesamtklassements stehen die beiden Schweizer Fredy Kübler (1.) und Hugo Koblet (2.).
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 113.
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1952
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Samstag, 21. Juni 1952
Carlo Lafranchi an der Tour de Suisse auf seinem besten Gesamtrang
Carl Lafranchi beendet die Tour de Suisse auf dem 21. Gesamtrang. Dies ist sein bestes Resultat bei den insgesamt neun Teilnahmen. Die Tour gewinnt der Italiener Pasquale Fornara vor dem Schweizer Ferdi Kübler.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 114.
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1953
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Freitag, 14. August 1953
Carlo Lafranchi beendet die Tour de Suisse auf dem 40. Gesamtrang
Carlo Lafranchi vermag sich auch bei seiner sechsten Teilnahme an der Tour de Suisse auf einem der ersten Etappenränge zu platzieren. Er absolviert die Rundfahrt auf dem 40. Gesamtrang. Die Tour gewinnt der Schweizer Hugo Koblet.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 115.
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1954
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Samstag, 7. August 1954
Erstmals zwei Urner am Start der Tour de Suissse
Nebst Carlo Lafranchi (7. Teilnahme) steht erstmals der 23-jährige Erstfelder Kobi Scherer am Start der Tour de Suisse. Die Rundfahrt wird vom Italiener Pasquale Fornara gewonnen. Kobi Scherer belegt den 26. und Carlo Lafranchi den 47. Rang.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 116.
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1955
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Samstag, 18. Juni 1955
Erstmals drei Urner am Ziel der Tour de Suisse
Erstmals erreichen drei Urner das Ziel der Tour de Suissse in Zürich. Ernst Traxel belegt den 23., Carlo Lafranchi den 39. und Kobi Scherer den 47. Rang. Die Tour gewinnt der Schweizer Hugo Koblet.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 116 f.
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1956
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Samstag, 23. Juni 1956
Ernst Traxel fährt an der Tour de Suisse zum ersten Mal unter die ersten 15
Zwei Urner beenden die Tour de Suisse in Zürich. Carlo Lafranchi beendet seine neunte und letzte Tour de Suisse auf dem 35. Rang. Ernst Traxel belegt bei seiner zweiten Tour-de-Suisse-Teilnahme den guten 14. Rang. Es gibt einen an der Tour einen Schweizer Doppelsieg mit Rolf Graf und Fritz Schär.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 117 f.
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1957
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Mittwoch, 19. Juni 1957
Ernst Traxel an der Tour de Suisse wiederum unter den ersten 20.
Ernst Traxel beendet die Schweizer Rundfahrt (1567 km) nach seinem Etappensieg in Basel auf dem 18. Rang. Sieger der Tour de Suisse wird der Italiener Pasquale Fornara.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 118 f.
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1958
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Mittwoch, 18. Juni 1958
Mit Ernst Traxel erstmals ein Urner in den Top-ten
Mit dem Silener Ernst Traxel fährt erstmals ein Urner in die top ten. Mit einem Rückstand von 38:39 erreicht er hinter dem TdS-Sieger Pasquale Fornara (Italien) den 10. Rang.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 119 f.
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1959
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Donnerstag, 18. Juni 1959
Ernst Traxel auf dem 11. Geamtrang der Tour de Suisse
Ernst Traxel beendet die Tour de Suisse auf dem 11. Gesamtrang. Tour de Suisse-Sieger wird der Deutsche Hennes Junkermann. Im Punkteklassement belegt Ernst Traxel den 6. Gesamtrang.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 120 f.
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1965
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Mittwoch, 16. Juni 1965
Karl Brand wird an seiner zweiten Tour de Suisse guter Elfter
Karl Brand beendet seine zweite Tour de Suisse auf dem guten 11. Gesamtrang. Gesamtsieger der Schweizer Rundfahrt wird der Italiener Franco Bitossi.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 126.
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1966
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Sonntag, 19. Juni 1966
Karl Brand auf dem ausgezeichneten 5. Schlussrang der Tour de Suisse
Karl Brand erreicht bei seiner dritten Tour de Suisse-Teilnahme das Ziel in Zürich auf dem ausgezeichneten 5. Gesamtrang. Er ist damit hinter Ruedi Zollinger zweitbester Schweizer. Die Rundfahrt gewinnt der Italiener Ambrogio Portalupi. In Saas Fee belegte Karl Brand zudem den 2. Etappenrang.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 126 f.
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1967
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Freitag, 23. Juni 1967
Karl Brand kann seine Leistung vom Vorjahr nicht wiederholen
Karl Brand erreicht bei der Tour de Suisse den 53. Rang. Er kann seine ausgezeichnete Leistung vom Vorjahr (5.) nicht wiederholen. Die Tour gewinnt der Italiener Gianni Motta.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 127 f.
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1974
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Sonntag, 29. September 1974
Schweizerisches Trachtenfest in Zürich 1974
Eine grosse Trachtenschar nimmt an den Veranstaltungen (Tanzfest, Umzug) des Schweizerischen Trachtenfestes in Zürich teil.
Quellen:
Trachtenvereinigung Uri, 50 Jahre Trachtenvereinigung Uri 1942-1992, Altdorf 1992, S. 29 (UBg 3094).
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1981
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Samstag, 31. Oktober 1981
Cupspiel Altdorf - GC
Der FC Altdorf erreicht erstmals in seiner Clubgeschichte im Schweizer Cup den 1/16-Final. Als Gegner kommen die Grasshoppers aus Zürich nach Altdorf. Auf der Suworowmatte wird extra eine Tribüne gestellt. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Vor dem Spiel und in der Pause spielt die Feldmusik Altdorf. Im Spiel bleiben die Altdorfer gegen GC jedoch chancenlos und verlieren mit 0:8!
Quellen:
UW 79, 8.10.2011
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1983
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Montag, 3. Oktober 1983
Danioth-Ausstellung in Zürich
Im Stadthaus in Zürich findet die Vernissage zur Wanderausstellung «Die Erdrosselung der freien Muse - Der satirische Heinrich Danioth» statt.
Quellen:
StAUR P-251/388-82 (1)
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1988
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Sonntag, 3. Juli 1988
Erweiterte Windgällenhütte wird eingeweiht
Die erweiterte Windgällenhütte des Akademischen Alpenclubs Zürich wird eingeweiht. Sie erhielt einen An- sowie einen Vorbau.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 49.
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1990
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Sonntag, 10. Juni 1990
Voralphütte wird eingeweiht
Bei Nebel und Schnee wird die neue Voralphütte der SAC-Sektion Uto eingeweiht.
Quellen:
Müller Thomas, Clubhüttenbau in den Urner Alpen, in: HNBl UR 2005, S. 51.
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1992
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Freitag, 26. Juni 1992
Kurt Betschart nach Etappensieg deklassiert
1992 fuhr Kurt Betschart in Zürich-Oerlikon nach einer langen Flucht zwar als Erster über den Zielstrich der Schlussetappe. Er wird jedoch zurückversetzt, da die Streckenposten ihn kurz vor dem Ziel – ohne sein Verschulden – fehlgeleitet haben und er auf einer kürzeren Strecke die offene Rennbahn erreicht hat. Der Deutsche Olaf Ludwig, der Sprintsieger des Feldes, wird nachträglich zum Sieger erklärt.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 160 f.
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1993
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Donnerstag, 24. Juni 1993
Beat Zberg auch an seiner zweiten Tour de Suisse unter den ersten Zehn
Beat Zberg beendet seine zweite Tour de Suisse mit 4:02 Minuten Rückstand auf den italienischen Sieger Marco Saligari auf dem 9. Platz. Bruno Risi beendet seine zweite Tour auf dem 70. Rang. Kurt Betschart muss die Rundfahrt nach der 4. Etappe aufgeben.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 161 f.
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1994
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Donnerstag, 23. Juni 1994
Drei Urner beenden die Tour de Suisse
Drei Urner beenden in Zürich die Tour de Suisse: Beat Zberg belegt den 29., Bruno Risi den 62. und Kurt Betschart den 86. Gesamtrang.
Quellen:
Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 162 f.
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1995
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Samstag, 2. Dezember 1995
Dritter Sieg von Risi/Betschart am Zürcher Sechstagerennen
Das Zürcher Hallenstadion ist hörbar in Urner Hand. Den beiden Erstfeldern Bruno Risi und Kurt Betschart gelingt nach 1992 und 1993 der dritte Sieg an einem Zürcher Sechstagerennen. Damit beendeen sie ihre Durststrecke und kehren zum Siegen zurück.
Quellen:
UW 102, 30.12.1995
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1996
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Sonntag, 8. Dezember 1996
4. Sieg am Zürcher Sechstagerennen für Risi/Betschart
Bruno Risi und Kurt Betschart können sich am Zürcher sechstagerennen zum viertenmal als Sieger feiern lassen. Unter den 8'000 Zuschauern in der Schlussnacht sind auch rund 1'000 Urnerinnen und Urner - selbst der zweitplazierte italienische Weltmeister Silvio Martinello absolviert seine Ehrenrunde mit dem Urner Fähnchen.
Quellen:
UW 102, 31.12.1996
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1997
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Dienstag, 8. Juli 1997
VMC Erstfeld Schweizermeister im Bahn-Mannschaftsfahren
Bruno Risi, Kurt Betschart, Adrian Strüby und Thomas Busenhart erkämpfen sich auf der Rennbahn in Oerlikon den Schweizermeistertitel im Bahn-Mannschaftsfahren.
Quellen:
UW 54, 12.7.1997.
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1997
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Sonntag, 24. August 1997
Silbermedaillen für die Schützen Beat Stadler und Ruth Indergand
An den Schweizermeisterschaften der UIT-Disziplinen im Zürcher Albisgüetli holt sich Beat Stadler im Dreistellungsmatch mit der freien Waffe und Ruth Indergand mit der Sportpistole die Silbermedaille.
Quellen:
UW 68/30.8.1997
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1997
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Samstag, 6. Dezember 1997
Zweiter Platz von Risi/Betschart am Zürcher Sechstagerennen
Vor enttäuschend wenigen Zuschauern und bei entsprechend wenig Stimmung im Hallenstadion platzieren sich Bruno Risi und Kurt Betschart am Zürcher Sechstagerennen hinter den Italiener Martinello/Villa auf dem zweiten Platz.
Quellen:
UW 97/10.12.1997
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1998
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Dienstag, 31. März 1998
Bilanzmedienkonferenz der Dätwyler-Gruppe
Anlässlich der Bilanzmedienkonferenz gibt die Dätwyler-Gruppe für das Geschäftsjahr 1997 bekannt. Die Konzentration der Kräfte auf die Kernmärkte Automobil, Pharma und Telekommunikation und der gezielte Ausbau der internationalen Präsenz tragen Früchte. Umsatz (805 Millionen Franken, plus 2,7 Prozent) und Gewinn (35,2 Millionen Franken, plus 9,7 Prozent wurden gesteigert. Die Dividende soll aufgrund dieses guten Ergebnisses auf 14 Prozent angehoben werden.
Quellen:
UW 24, 1.4.1998
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1998
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Mittwoch, 12. August 1998
Kurt Betschart Schweizermeister im Punktefahren
Auf der offenen Rennbahn in Zürich Oerlikon wird Kurt Betschart zum dritten Mal Schweizer Meister im Punktefahren.
Quellen:
UW 64, 19.8.1998
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1998
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Montag, 19. Oktober 1998
Brückenschlag Uri-Zürich offiziell eröffnet
Die Begegnungswoche "Uri-Zürich" wird offiziell vom Zürcher Gemeinderatspräsidenten Jean E. Bollier und vom Landratspräsidenten Oskar Epp eröffnet. Aus diesem Anlass bringt Jean E. Bollier eine "Land-in-Sicht"-Kuh als Geschenk für den Kanton Uri mit.
Quellen:
UW 82, 21.10.1998
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1998
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Sonntag, 6. Dezember 1998
Bruno Risi / Kurt Betschart gewinnen Zürcher Sechstagerennen
Beim 46. Zürcher Sechstagerennen revanchieren sich Bruno Risi und Kurt Betschart für die letztjährige Niederlage gegen Silvio Martinello / Marco Villa. Die beiden gewinnen den alles entscheidenden Schlussspurt und siegen mit dem höchsten Punktetotal von 291 Zählern und 4 Punkten Vorsprung.
Quellen:
UW 96, 8.12.1998
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1999
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Mittwoch, 24. Februar 1999
Erstmals über 300 Studierende aus Uri
Gemäss der Hochschulstatistik hatte der Kanton Uri im Studienjahr 1997/98 erstmals über 300 immatrikulierte Studentinnen und Studenten: 198 Männer und 110 Frauen. Bevorzugter Studienort ist nach wie vor Zürich.
Quellen:
UW 14 / 24.2.1999
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1999
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Sonntag, 5. Dezember 1999
Sieg am Zürcher Sechstagerennen
Am Zürcher Sechstagerennen zeigen Bruno Risi und Kurt Betschart in der Schluss-Américaine eine Parforce-Leistung, die mit einem rund 40 Runden dauernden Schlussangriff und Rundengewinn gekrönt wird. Mit ihrem sechsten Sieg an einem Zürcher Sechstagerennen stellten sie einen Rekord auf.
Quellen:
UW 96, 8.12.1999
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2000
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Montag, 10. April 2000
Sechsilüüte zu Ehren des Kantons Zürich
Nach knapp 17 Minuten explodierte in Anwesenheit aller Mitglieder des Urner Regierungsrates der Böög samt Armbrust und Apfel. Das soll nun einen mittelprächtigen Sommer zur Folge haben. Uri erlebte in Zürich prächtige Tage und herzliche Gastfreundschaft. Uri präsentierte sich vor allem herkömmlich, aber auch mit gutem Ansatz gegen landläufig eingefahrene Vorstellungen.
Quellen:
UW 28, 12.4.2000
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2000
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Sonntag, 3. Dezember 2000
Sieg am Zürcher Sechstagerennen
Bruno Risi und Kurt Betschart gewinnen am frühen Sonntagmorgen zum dritten Mal in Serie und bereits zum siebten Mal insgesamt das Zürcher Sechstagerennen. In einem fantastischen und an Spannung kaum mehr überbietbaren Finale setzten sich die Urner während 20 Runden Meter um Meter vom Feld ab, bis sie dieses schliesslich in der zweitletzten Runde wieder eingeholt haben. Markus Zberg ist vor Beat Zberg und Oscar Camenzind bester Strassenprofi.
Quellen:
UW 96, 2.12.2000
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2001
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Sonntag, 2. Dezember 2001
3. Platz für Risi/Betschart am Zürcher Sechstagerennen
Die sieggewohnte Paarunf Bruno Risi / Kurt Betschart, verstärkt durch den Strassenspezialisten Markus Zberg, muss sich im 49. Zürcher Sechstagerennen für einmal mit dem ungewohnten 3. Platz begnügen. Der Schlussattacke von Scott Mc Grory / Andrew Gilmore sind sie nicht gewachsen, plagen sie doch gesundheitliche Probleme, Bruno Risi ein Bronchitits und Kurt Betschart Sitzprobleme.
Quellen:
UW 95, 5.12.2001
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2007
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Montag, 1. Januar 2007
50. Zürcher Sechstagerennen
50. Zürcher Sechstagerennen! Ausraster von Bruno Risi. Nach der 50-km-Américaine geht er mit Fäusten auf den Holländer Dany Stam los, um seinem Ärger über dessen destruktive Fahrweise Luft zu verschaffen. Die Schlussakt entspricht dann wieder dem Geschmack des Publikums. Mit einem Kraftakt in den letzten Minuten vermögen Bruno Risi / Franco Marvulli doch noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die bis kurz vor Schluss in Führung gelegene deutsch-belgische Paarung Robert Bartko / Iljo Keisse hat der entscheidenden Attacke der beiden Publikumslieblinge nichts Gleichwertiges mehr entgegenzusetzen.
Quellen:
UW 1, 6.1.2007
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2008
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Risi / Marvulli gewinnen das Zürcher Sechstagerennen
Mittwochmorgen kurz vor 1.00 Uhr: Der 39-jährige Bruno Risi gewinnt mit seinem Partner Franco Marvulli das Zürcher Sechstagerennen.
Quellen:
UW 1, 5.1.2008
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2008
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Mittwoch, 17. Dezember 2008
Bruno Risi gewinnt Zürcher Sechstagerennen
Mit einem Angriff 30 Runden vor Schluss holen sich Bruno Risi und Danny Stam den Sieg am 52. Zürcher Sechstagerennen. Bruno Risi nahm zum 14. Mal am Zürcher Profi-Sechstagerennen teil. Der inzwischen 57-fache Sixdaysieger hat das Zürcher Sechtsgerennen schon zehnmal gewonnen.
Quellen:
UW 100, 20.12.2008
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2009
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Sonntag, 12. Juli 2009
Ironman - Steve Gisler schafft Qualifikation für Hawaii
Der Erstfelder Steve Gisler hat allen Grund zur Freude. Am Ironman in Zürich konnte er sich für die Teilnahme an den Ironman-Weltmeisterschaften in Hawaii qualifizieren. 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer auf dem Velo und anschliessend 42,2 Kilometer laufen - dafür benötigte der Ausdauersportler, der in den Jahren 2004, 2006 und 2007 als Einzelsportler am Swisspower Gigathlon teilnahm, gerade mal 9 Stunden, 12 Minuten und 57 Sekunden. Eine ausgezeichnete Leistung, die ihm neben der Qualifikation für Hawaii auch den Sieg seiner Kategorie (M45) einbrachte.
Quellen:
UW 54, 15.7.2009
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2009
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Dienstag, 21. Juli 2009
Bruno Risi - «1000 Mal war Bruno Risi hier am Start»
Olympia-Silbermedaille, mehrfacher Weltmeister, 58 Siege an Sechstagerennen - Bruno Risi ist auf der Bahn zu Hause. Auf seiner Heimbahn wird er in seiner letzten Saison ein erstes Mal gefeiert. Mit Kuhglocken und Fahnen strömt eine grosse Zahl von Urner Bruno-Risi-Fans auf den Innenplatz der Rennbahn, um ihrem Idol die Reverenz zu erweisen. Gelb-schwarz dominiert eindeutig. Eben: es «ürneret» in Zürich-Oerlikon!
Noch dauert Bruno Risis Karriere bis zum Ende seines letzten Sechstagerennens im Jahr 2010. Bereits jetzt ist aber der Moment gekommen, eines ihrer grössten Aushängeschilder zu ehren. Und nicht nur die Urner Fans sind ausserordentlich zahlreich nach Oerlikon gekommen, um Bruno Risi zu verabschieden. Knapp 2200 Besucherinnen und Besucher wollen sich die Ehrenrunden des Urner Spitzensportlers nicht entgehen lassen. Normalerweise verzeichnet die Offene Rennbahn im Schnitt 600 Eintritte. Auch viel Prominenz ist an diesem Abend in Oerlikon zusammengekommen, um Bruno Risi zu ehren: Sein langjähriger Rennpartner Kurt Betschart, sein aktueller Sechstage-Partner Franco Marvulli, Beat Zberg, Urs Freuler, Trainer und Entdecker Geni Wipfli, seine Eltern, seine Kinder, Ehefrau Sandra, Bruder, Schwester, Sponsoren. Sie alle wollten bei der Verabschiedung von Bruno Risi auf seiner Heimbahn dabei sein. Dass Bruno Risi noch nichts von seiner Schnelligkeit eingebüsst hat, beweist er bei den drei an diesem Tag in Oerlikon ausgetragenen Rennen. Zwar musst er sich im Scratch hauchdünn von Franco Marvulli und dem Bürgler Alain Lauener schlagen lassen. Im Ausscheidungsrennen und im abschliessenden Punktefahren siegt der Urner aber deutlich. Doch irgendwie ist das sportliche Geschehen an diesem Abend zweitrangig.
Quellen:
UW 57, 25.7.2009
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2009
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Dienstag, 8. September 2009
Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften im Sprint
Der Bürgler Alain Lauener sichert sich an den Sprint-Schweizermeisterschaften in Zürich-Oerlikon die Bronzemedaille.
Quellen:
UW 71, 12.9.2009
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2009
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Dienstag, 15. Dezember 2009
Reto Indergand ist Radsportler des Jahres
Die Eröffnungsnacht des Zürcher Sechstagerennens erhält mit der Wahl der Radsportlerin und des Radsportlers des Jahres durch Swiss Cycling eine ganz spezielle Note. Das Publikum hatte während einem Monat die Möglichkeit, seinen Favoriten mittels SMS-Voting zu wählen.
Unter den Nominierten ist nebst den Weltmeistern Fabian Cancellara und Nino Schurter auch Reto Indergand, der an den Bike-Weltmeisterschaften im australischen Canberra die Bronzemedaille erkämpfte. Dem Präsidenten von Swiss Cycling, Melchior Ehrler, ist es vorbehalten, die Wahl der Radsportlerin und des Radsportlers des Jahres 2009 bekannt zu geben. Bei den Frauen ist es die Rollstuhlsportlerin Ursula Schwaller, die den Titel hochverdient gewinnt. Die Handbikerin ist dreifache Weltmeisterin und belegt an den Paralympics von Peking den 4. Platz.
Quellen:
UW 99, 19.12.2009
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2009
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Samstag, 19. Dezember 2009
Zürcher Sechstagerennen - Abschied von Bruno Risi
Wenn Bruno Risi zu seinen unvergleichlichen Rushes ansetzt, sein blonder Schopf im Wind liegt, dann kommt Hochstimmung auf. Radsportfreunde schreien sich heiser, klatschen sich die Finger wund. Am Samstag, 19. Dezember, und Sonntag aber wird der «Wädlitempel» zum Tollhaus. Treichelschwinger und Schlachtenbummler werden ihren Urner Alpentoronado zum Sieg tragen. Am Samstag um 20.50 Uhr wird der beste Schweizer Radbahnfahrer der vergangenen Jahre offiziell verabschiedet. Die Urner Fans aber werden bis Rennende am Sonntag feiern. Bruno Risi ist überzeugt: «Die Fans werden so zahlreich auftreten, wie bei meinen Starts mit Kurt Betschart anfangs der Neunzigerjahre.»
Quellen:
UW 99, 19.12.2009
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2010
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Samstag, 22. Mai 2010
Grosser Erfolg für Josef Ziegler
An der Schweizer Informatik-Olympiade in Zürich gewinnt Josef Ziegler die Goldmedaille. Jetzt vertritt er die Schweiz an den internationalen Wettkämpfen.
Quellen:
UW 40, 26.5.2010
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2010
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Dienstag, 13. Juli 2010
Sprint Omnium - Alain Lauener holt Schweizermeistertitel
Nach zwei Junioren-Schweizermeistertiteln wird Alain Lauener erster Sprint-Omnium-Schweizermeister in der Elite. Pascal Lauener sichert sich den ausgezeichneten 5. Rang. Die Schweizermeisterschaften im Sprint Omnium, bestehend aus Sprint, Keirin und Ausscheidungsfahren, werden an zwei Tagen durchgeführt. Als Sieger des 200-Meter-Zeitfahrens wird Alain Lauener auch Sieger und Schweizermeister des Sprints Omnium der Elitefahrer.
Quellen:
UW 55, 17.7.2010
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2010
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Donnerstag, 16. September 2010
Rolf Sommer - Der Vergleich mit Emil wird unvermeidlich
Ein Urner spielt die Hauptrolle im neuen Musical «Die Schweizermacher». «Die Schweizermacher» – der erfolgreichste Schweizer Film aller Zeiten – kam 1978 in die Kinos. In den Hauptrollen glänzten damals Emil Steinberger und Walo Lüönd. Nun kommt die Geschichte ums Schweizerwerden und Schweizersein als Musical-Adaption auf die Bühne der Maag Music Hall in Zürich. Am Donnerstag, 16. September, feiert die Produktion Premiere. In den Hauptrollen: Rolf Sommer und Andrea Zogg.
Quellen:
UW 72, 15.9.2010; 73, 18.9.2010
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2010
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Donnerstag, 23. September 2010
"Sennentuntschi" als Eröffnungsfilm am Zürich Film Festival
Das 6. Zürich Film Festival wird mit dem der Schweizer Produktion "Sennentuntschi" von Michael Steiner eröffnet. Die Fertigstellung von "Sennentuntschi" stand aus finanziellen Gründen lange auf der Kippe. Am 14. Oktober startet der Film in den Schweizer Kinos.
Quellen:
UW 69, 4.9.2010
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2010
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Donnerstag, 23. September 2010
Uraufführung des Films "Sennentuntschi"
Zur Eröffnung des 6. Zurich Film Festival wird Michael Steiners lang erwarteter Film "Sennentuntschi" uraufgeführt. Am 14. Oktober kommt der Film in die Kinos.
Quellen:
UW 75, 25.9.2010
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2010
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Donnerstag, 18. November 2010
Swiss Christmas - Urner Unternehmen beweist Flexibilität
Ein Weihnachtsspektakel in Zürich-Oerlikon. Und mitten drin das Bürgler Unternehmen Burkart und Pfaffen Dekorationsbau. Für drei Urner tut sich eine ganz neue Welt auf.
Ein eckiges Floss. Darauf steht eine grosse Kiste, als wäre sie aus Versehen dort. Ein Bein räkelt sich aus der Schachtel. Nina Burri ist am Üben. Die Schlangenfrau spielt ein «Päckli». Ein Weihnachtsgeschenk. «Ich bin einfach eine schöne Überraschung», sagt Nina Burri beiläufig. Ohne eine Regung im Gesicht hebt sie ihr Bein über ihren Kopf, dabei betrachtet sie die Bewegung im Spiegel. Für «Swiss Christmas» übt die Schlangenfrau eine völlig neue Nummer ein. Auf einem Requisit, mit dem sie vorher noch nie gearbeitet hat. Eine Kiste, angefertigt von der Firma Burkart und Pfaffen Dekorationsbau GmbH aus Bürglen. Die drei Unternehmer René Pfaffen, Mario und Fredy Burkart sind Teil des Weihnachtsspektakels Swiss Christmas mit 40 Artistinnen und Artisten aus aller Welt. Teil einer Show in einem riesigen Zelt auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon. Teil eines Zirkus. «Das ist eine ganz neue Situation, an die wir uns zuerst herantasten mussten», sagt Mario Burkart. Mit Dekorationen und Bühnenbildern haben sie zwar schon langjährige Erfahrung. Zirkus aber ist anders. «Eine ganz neue Welt» tut sich für Mario Burkart mit diesem Auftrag auf. Er nennt es Glück, dass gerade seine Firma für diesen grossen Anlass arbeiten darf. Per Internet sind die Veranstalter auf die Homepage der Bürgler Firma gestossen.
Für das Weihnachtsspektakel produzieren die Urner einen Teil der Dekoration, aber auch die Bühnenbilder für die zwei Artistinnen Nina Burri und Eliana Burki. Mit vielen Details haben sie das Floss für Nina Burri angefertigt – auch mit Urner Schwemmholz. «20 Telefonate waren alleine für die Besorgung des Schwemmholzes nötig», erinnert sich Mario Burkart. Zeitaufwendig war auch der Rest des Flosses: «Ein Jahr lang haben wir mit den Veranstaltern kommuniziert, die Dekoration geplant, angepasst, abgeändert und verbessert», erinnert sich Geschäftspartner René Pfaffen. Denn das Floss muss am Ende nicht nur gut aussehen: Auch stabil muss es sein, nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer, da es auf Rollen hin- und hergeschoben wird. Und auch die Schlangenfrau hat Anforderungen an das Floss. Der Holzboden sollte mit einem Tanzteppich überzogen werden. «Kunstleder musste in diesem Fall genügen», so René Pfaffen. Die Künstlerin sei aber zum Glück sehr unkompliziert. Auch das zweite Requisit war eine Herausforderung: ein verschneiter Berg aus Sagex. Oben drauf steht die Musikerin Eliana Burki und spielt mit ihrem Alphorn. «Ein langer Prozess war nötig, bis auch wirklich alles gepasst hat», so Mario Burkart. Eine ganz neue Situation für Urner, die es einfacher gewohnt sind. «Wir haben mit so vielen verschiedenen Leuten zu tun. Das ist total spannend für uns», erklärt Mario Bukart.
Der 18. November naht. Dann feiert das Weihnachtsspektakel Premiere. Zum ersten Mal überhaupt gelangt «Swiss Christmas» zur Aufführung. 50 Vorstellungen müssen die Requisiten überstehen. «Kein Problem, wir haben stabil gebaut», betont René Pfaffen. Er und seine Kollegen sind bereit für die Aufführungen. Der letzte Schliff fehlt noch, dann ist alles perfekt. Für kurzfristige Änderungen haben sich René Pfaffen, Mario und Fredy Burkart aber gewappnet. «Wenn etwas noch nicht funktioniert, bringen wir es eben zum Funktionieren», sagt Mario Burkart mit Entschlossenheit. Für ihn ist klar: Er und sein Team können alles zustande bringen. «Dieses Projekt ist wie ein Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt», so Mario Burkart. Ein grosses Ereignis, das seine Zeit brauche. «Hohe Flexibilität ist eben nicht nur von der Schlangenfrau gefordert.»
Quellen:
UW 88, 10.11.2010
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2011
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Freitag, 28. Januar 2011
Die Urner Springreiterin und amtierende Schweizermeisterin Claudia Gisler springt am CSI in Zürich mitten in die Weltspitze
Die Urner Springreiterin und amtierende Schweizermeisterin Claudia Gisler springt am CSI in Zürich mitten in die Weltspitze. Beim Eröffnungsspringen erreicht sie auf dem Pferd Classic den neunten Platz. Bei der Weltcupprüfung vom Sonntag gelingt ihr auf ihrem Pferd Touchable als Zwölfte erneut ein Spitzenergebnis.
Quellen:
UW 9, 2.2.2011
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2011
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Mittwoch, 7. September 2011
Brückenschlag Uri–Zürich: Viele Komplimente für den Kanton Uri
Begegnungen und spannende Einblicke in die Vielfalt und Faszination von Uri prägten den Brückenschlag zwischen Uri und Zürich. Es war für alle ein erfahrungsreicher Tag.
«Der Brückenschlag Uri–Zürich soll Verbindungen aufbauen und das Verständnis zwischen Stadt und Land vertiefen», sagte Landratspräsident Josef Schuler. Er begrüsste die Gäste und Mitglieder des Zürcher Stadtrates sowie Vertreterinnen und Vertreter des Urner Landrates im Personalrestaurant der Dätwyler AG in Altdorf. Am Mittwoch, 7. September, fand bereits zum siebten Mal der Brückenschlag Uri–Zürich statt. Über verschiedene Themen wie NFA – Verhältnis Bund/Kantone und Kantone untereinander, Raumentwicklung/Raumplanung, Gebietsstrukturreform, Bild- und Erwartungshaltung an Uri und Zürich wurde referiert und diskutiert. «Das freie Wort schlägt Brücken unter uns, von Mensch zu Mensch», zitierte Josef Schuler den deutschen Politiker Heinrich Lübke und meinte: «Raum für persönliche Gespräche und das Zusammensein sollen gefördert werden.»
«Die globalen und wirtschaftlichen Entwicklungen werden uns zwingen, auf unsere föderalistischen Traditionen aufzupassen», sagte Joe A. Manser, Präsident des Gemeinderates von Zürich. Die Begegnungen, die abwechselnd in Zürich und Uri stattfinden, seien eine gute Sache, erklärte Joe A. Manser. Er selber sei ein «halber Urner». «Meine Mutter kommt aus Sisikon, mein Grossvater war Berufsfischer auf dem Urnersee.» Joe A. Manser brachte ein «Holzbrettli» mit, ein früheres Geschenk des Kantons Uri. Dazu meinte er: «Die Hauswürstchen sind schon lange gegessen, das ‹Holzbrettli› ist aber noch täglich in Gebrauch.»
Nach einem ersten Kennenlernen setzten sich die Gäste und die Vertreterinnen und Vertreter des Landrates bei verschiedenen Impulsreferaten und in Gruppendiskussionen mit unterschiedlichen politischen Themen auseinander. Gedanken, Ideen und Meinungen wurden ausgetauscht und Gemeinsamkeiten oder Unterschiede von Stadt und Land wurden gegenübergestellt.
Nach der Diskussionsrunde bildeten sich Exkursionsgruppen mit verschiedenen Schwerpunktthemen. So besuchte eine Gruppe die Alpkäserei auf Sittlisalp. Kulturell Interessierten wurde ein Spaziergang in Altdorf angeboten, der zu markanten Bauwerken führte. Eindrückliche Baustellen im Bereich Hochwasserschutz und der Naturgefahren wurden besichtigt und im Schwerverkehrszentrum Erstfeld informierten sich die Besucherinnen und Besucher über den Strom des transalpinen Verkehrsflusses.
Die Gruppe Energie fasste Elektrovelos und fuhr von Erstfeld nach Silenen. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier erlebten die Leichtigkeit der Fortbewegung, auch in starken Steigungen, die sie locker und mit lachenden Gesichtern meisterten.
Am Nachmittag besuchten die Mitglieder der Parlamente mit dem Elektrovelo das Kraftwerk in Amsteg und erfuhren in Erstfeld viel Wissenswertes über den Weg des Eisenbahnerdorfes zur 2000-Watt-Gesellschaft.
Beide Parlamentspräsidenten zogen am Schluss der Veranstaltung positive Bilanz. «Ich habe sehr viele Komplimente für den Kanton Uri erhalten und die Stimmung war sehr gut», sagte Josef Schuler. Die Impulsreferate am Morgen und die Exkursionen am Nachmittag seien bei den Gästen sehr gut angekommen. Besonders eindrücklich sei die Besichtigung der Baustellen für Hochwasserschutz und Naturgewalten gewesen. Mit solchen Themen müsse sich das Zürcher Gemeindeparlament nicht so intensiv auseinandersetzen.
Joe A. Manser schwärmte ebenfalls: «Es war ein erfahrungsreicher Tag!» Er war beeindruckt von der innovativen Alpkäserei Sittlisalp, inklusive eigenem Elektrizitätswerk. «Mich fasziniert auch die Idee und die Organisation der Genossenschaft – gemeinsam ist man stärker.» Sein «Holzbrettli» habe er wieder mit nach Zürich genommen – Alpkäse inklusive
Quellen:
UW 71, 10.9.2011
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2011
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Sixday-Nights - Tagessieg für den Bürgler Alain Lauener
Iljo Keisse. Im Sprinterrennen an den letzten zwei Nächten konnte Alain Lauener einen Tagessieg und einen 3. Rang feiern.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben aktiv zur tollen Stimmung bei den Rennen und beim Showprogramm beigetragen. Auch an der Ausstellung konnte man das Neuste über die verschiedenen Radsportartikel und -ferien erfahren. Das OK mit Ueli Gerber, Urs Freuler und Max Hürzeler freute sich über die positiven Feedbacks der Rennfahrer, Showleute und des Publikums und gab am Ende der Veranstaltung gleich das Datum der nächsten Sixday-Nights bekannt. Sie finden vom Mittwoch, 28. November, bis Samstag, 1. Dezember 2012, im Hallenstadion Zürich statt.
Bei den Profis triumphierte der Zürcher Franco Marvulli mit dem Belgier Iljo Keisse, und mit Silvan Dillier schaffte es auch die neue Schweizer Hoffnung aufs Podest. Claudio Imhof, der Standardpartner von Silvan Dillier, musste wegen einer Grippe absagen. Da bekam der Aargauer Silvan Dillier mit dem Australier Glenn O’Shea einen ganz starken Partner. Das Team harmonierte sehr gut und übernahm vorübergehend sogar die Spitze. Erst als das Team Marvulli/Keisse den entscheidenden Rundengewinn machte, konnte das Duo Dillier/O’Shea nicht mehr folgen. Der 2. Rang noch vor den Weltstars Hondo/Bartko aber wird sehr hoch eingeschätzt. Bei den Igor-Amateur-Sixday-Nights gab es sogar einen Schweizer Doppelsieg. Das Team K und K bedeutete früher Kübler/Koblet und heisst in der Neuzeit Keller/Küng. Jan Keller und Stefan Küng waren in diesem Jahr schon Medaillengewinner an den Europameisterschaften und dominierten das Amateurrennen. Auch das Westschweizer Team Gael Suter und Loic Hugentobler fuhr sehr stark (Rang 2). Die Spitze bei den Amateuren ist sehr gut, konnten sich doch fünf Teams in der gleichen Runde behaupten.
An den letzten zwei Nächten gabs auch ein Sprinterrennen. Bei diesem sorgten die Gebrüder Alain und Pascal Lauener vom VMC Bürglen für Furore. Die besten sechs Schweizer Sprinter konnten am Rennen teilnehmen. Da dieses zum Rahmenprogramm zählte, gab es keine Gesamtwertung nach zwei Tagen. Am ersten Tag war Alain Lauener eindeutig der stärkste Sprinter. Im Vorlauf gewann er gegen David Jansen vom RB Brugg und Felix Furrer vom RV Wetzikon, und im Finale bezwang er den mehrfachen Schweizermeister und WM-Teilnehmer Patrick Merk vom VC Steinmaur und konnte den Tagessieg feiern. Sein Bruder Pascal wurde Zweiter im Vorlauf und hinter Fabian Keiser vom VC Hirslanden Zweiter im kleinen Finale. Das reichte zum guten 4. Schlussrang. – Am zweiten Tag verwies Patrik Merk im Vorlauf Alain Lauener auf den 2. und Pascal auf den 3. Rang. Damit kamen die Gebrüder Lauener ins kleine Finale, wo um die Ränge 3 bis 6 gesprintet wurde. Alain gewann den Sprint und wurde guter Dritter im Gesamtklassement und Pascal wurde Dritter und somit Gesamtfünfter. Die Gebrüder Lauener vom VMC Bürglen wurden von ihrem Vater Walti und Ex-Rennfahrer Hanspeter Gisler bestens betreut.
Quellen:
UW 96, 7.12.2011
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2012
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Sonntag, 29. Januar 2012
Claudia Gisler überzeugt am CSI in Zürich
Die Seedorferin Claudia Gisler erreicht am CSI in Zürich im Hallenstadion den viel beachteten 10. Platz.
Quellen:
UW 9, 4.2.2012
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2012
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Samstag, 14. Juli 2012
Gute Urnerinnen am Zürich Trathlon
Die Urner Triathletinnen erreichen auch beim Zürich Triathlon gute Resultate. Sara Baumann darf sich zum ersten Mal als Siegerin feiern lassen. Jolanda Annen wird als drittbeste Schweizerin ausgezeichnete Neunte.
Quellen:
UW 55, 18.7.2012
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2012
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Dienstag, 17. Juli 2012
Silber für Alain Lauener im Sprint Omnium
An den Bahn-Elite-Schweizermeisterschaften auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon erkämpft sich Alain Lauener eine Silbermedaille und wird im Sprint Omnium im Zeitfahren guter Vierter.
Für das Sprint Omnium wurden die Rangpunkte von den drei Disziplinen Sprint, Keirin und Ausscheidungsrennen gewertet. Für die Qualifikationen musste ein 200-m-Zeitfahren absolviert werden.
Im 1000-m-Zeitfahren wird Olivier Beer vom VC Mendrisio mit 1 Minute und 8,112 Sekunden neuer Schweizermeister. Silber erkämpft sich Franco Marvulli, VC Hirslanden, und Bronze Kilian Moser, VC Meiringen-Brienz. Alain Lauener hat nach den ersten zwei Runden noch Bestzeit, muss aber in der dritten und letzten Runde noch Zeit einbüssen und wird guter, aber undankbarer Vierter.
Quellen:
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2013
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Montag, 27. Mai 2013
«Silberbüx» mit drei Preisen auf einen Streich
Das Album «Uf em Sprung» der Kinderband Silberbüx wird als beste Schweizer Kinderliedproduktion ausgezeichnet und erhält «S’goldig Chrönli». Die Vereinigung zur Förderung Schweizer Jugendkultur fördert die Qualität von Kinder- und Jugendkulturprodukten und prämiert mit der Verleihung «S’Goldig Chrönli» alljährlich künstlerisch und pädagogisch wertvolle Schweizer Mundartproduktionen auf Tonträger. Die 25. Verleihung des «Goldigen Chrönli» findet im Zürcher Stadthaus statt.
Das Album «Uf em Sprung» der Kinderband Silberbüx wird als beste Schweizer Kinderliedproduktion 2012 ausgezeichnet. Bereits ihre erste CD «Gheim isch Gheim» erhielt vor vier Jahren diese begehrte Auszeichnung. Obendrein spielt der Viererbande das Glück einen Förderpreis vom Schweizer Radio und Fernsehen SRF in die Hände und das Silberbüx-Musical «Ahoi» hat eben den Aargauer Funkenflug gewonnen.
Quellen:
UW 42, 1.6.2013, S. 16.
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2014
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Donnerstag, 15. Mai 2014
Urner Professor Alois Gisler sagt «Adieu ETH»
Mathematikprofessor Alois Gisler verlässt nach 23 Jahren Lehrtätigkeit die ETH Zürich. Der Titularprofessor gibt seine Abschiedsvorlesung. Während 23 Jahren hat der gebürtige Bürgler Alois Gisler an der ETH Zürich Vorlesungen über Versicherungsmathematik gehalten. Am Schluss erscheint das Urnerfähnchen und eine kleine Hymne auf Uri wird angestimmt.
Quellen:
UW 37, 14.5.2014, S. 3.
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2015
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Sonntag, 12. April 2015
Urnerin in Zürcher Regierung
Mit Carmen Walker Späh wird eine gebürtige Urnerin in die Zürcher Regierung gewählt. Sie ist in Altdorf aufgewachsen und hat im Urner Hauptort ihre Jugend verbracht.
Quellen:
UW 28, 15.4.2015, S. 16.
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2015
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Montag, 13. April 2015
Schächental begeisterte am Sechseläuten
Luzern hat fürs Sechseläuten abgesagt. Das Schächental nimmt die Einladung an. Bei strahlendem Sonnenschein ziehen die Zünfte mit ihren Ehrengästen durch die Zürcher Innenstadt. Als eine der Gastregionen ist auch das Schächental mittendrin. Die zahlreich angreisten Urnerinnen und Urner zeigen eine urchige Brauchtumsshow und begeistern die mehreren Tausend Personen am Strassenrand mit ihren Trachten und ihren Wagen. Ein gelungener Auftritt für das Schächental und den Kanton Uri.
Quellen:
UW 28, 15.4.2015, S. 9.
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2016
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Montag, 20. Juni 2016
Ausbau der Zulaufstrecken gefordert
Das Gotthard-Komitee tagt nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Es rüstet sich an seiner Generalversammlung in Zürich bereits für neue Aufgaben. Die Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels und die Erstellung von Zufahrten stehen vor der Tür. Die Gotthardkantone nehmen zur Kenntnis, dass das Bundesamt für Verkehr bei den Arbeiten für Step 2030/35 auf Kurs ist und die Vernehmlassung der Botschaft für nächstes Jahr startet. Mit dem Fahrplan 2017 wird eine 30 Minuten schnellere Fahrt der IC-/ EC-Züge durch den Gotthard-Basistunnel realisiert. Die Bergstrecke wird weiterhin stündlich von Erstfeld nach Bellinzona, mit teilweiser Verlängerung bis nach Milano, bedient. Somit sind erste Forderungen des Gotthard-Komitees in Erfüllung gegangen.
Quellen:
UW 50, 25.6.2016, S. 2.
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2016
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Sonntag, 21. August 2016
«Dr Stiär» lockt in die Tonhalle Zürich
Der grosse Saal der Tonhalle Zürich ist für kurze Zeit in Urner Hand. Im Rahmen der «Stubete am See», einem Festival für Neue Schweizer Volksmusik, konzertieren das «Collegium Musicum Uri» und das Ensemble Chammerart erstmals gemeinsam. Das Projekt «Chammerstreich» lockt dabei das Publikum in grosser Zahl an, stehen doch nicht weniger als drei Uraufführungen auf dem Programm. Als exklusive Vorpremiere wird dabei die Orchesterversion des Werkes «Dr Stiär» von Fränggi Gehrig aufgeführt. Der Andermatter Akkordeonist tritt dabei gleich selber als Solist auf.
Mit «Grünenwald» von Markus Flückiger zeigen das «Collegium Musicum Uri» und «Chammerart» eine weitere, gelungene Uraufführung. Neben dem «Collegium Musicum Uri» zeigt auch die Bauernmusik Altdorf musikalisches Schaffen aus dem Gotthardkanton.
Quellen:
UW 67, 24.8.2016, S.14.
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2016
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Donnerstag, 15. Dezember 2016
Gotthardmassiv geht nach Zürich
Das durch die vier Gotthardkantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis eigens für die Expo Milano 2015 in Auftrag gegebene, 24 Tonnen schwere, 6 Meter lange und 3 Meter breite Gotthardrelief aus Gotthardgranit wird von den vier Kantonen als Dauerleihgabe dem Landesmuseum Zürich zur Verfügung gestellt. Im Rahmen einer feierlichen Vernissage wird die Installation im Eingangsbereich des neuen Landesmuseums offiziell eröffnet. Der Urner Regierungsrat Urban Camenzind eröffnete als Gastredner und Vertreter der vier Gotthardkantone mit einer Ansprache die Installation, in der er sagte: «Diese Ausstellung hat das Ziel, die moderne Schweiz zu zeigen.
Quellen:
UW 11, 10.2.2016, S. 16; UW 100, 17.12.2016, S. 1.
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2017
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Freitag, 10. Februar 2017
Swiss Music Awars an den Urner Daniel Arnold
Im Zürcher Hallenstadion werden die Swiss Music Awards verliehen. Dabei kann auch ein Urner zweimal jubeln! Die Gruppe Schluneggers Heimweh mit dem Schattdorfer Daniel Arnold siegt in den Kategorien «Best Group» und «Best Breaking Act».
Quellen:
UW 14, 18.2.2017, S. 19.
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2017
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Montag, 3. Juli 2017
Urner leitet Zürcher Theater
Das Theater Stadelhofen mitten in der Stadt Zürich hat sich dem Figuren- und Objekttheater verschrieben und spricht damit vorab ein jüngeres Publikum an. Neu steht es unter der Leitung von Françoise Blancpain und Benno Muheim aus Altdorf. Für den Urner ist der fixe Job mit eigenem Büro nach zwölf Jahren als freischaffender Künstler eine Umstellung, aber eine, die zur richtigen Zeit kommt. Als Theaterleiter müsse er die grossen Trends und Themen im Auge behalten.
Quellen:
UW 54, 8.7.2017, S. 1.
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2019
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Montag, 8. April 2019
Zwei Urner Ehrengäste am Sechseläuten Zürich
Heidi Z’graggen und Peter Tresch sind Ehrengäste am Zürcher Sechseläuten. Sie sind in der Gesellschaft zu Fraumünster und in der Zunft Wollishofen zu sehen.
Quellen:
UW 27, 6.4.2019, S. 32.
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2020
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Mittwoch, 26. Februar 2020
«Dennerplatz» heisst neu Emilie-Lieberherr-Platz
Die in Erstfeld aufgewachsene Emilie Lieberherr kommt nun in Zürich zu besonderen Ehren. Der Züricher Stadtrat hat beschlossen, einen Platz nach ihr zu benennen. Die mit Bänken und Bäumen bestückte Fläche auf Höhe der Langstrasse 214, die im Volksmund «Dennerplatz» genannt wird, heisst jetzt Emilie-Lieberherr- Platz.
Quellen:
UW 17, 29.02.2020, S. 3.
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2022
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Montag, 25. April 2022
Uri als Ehrengast am Zürcher Sechseläuten
Am Sechseläuten führt der Gastkanton mit verschiedensten Delegationen den Zug der Zünfte an: vom Urner Harst über den Musikverein Haldi und die «Tälläbuäbä Attinghausen» bis zur Tellspielgesellschaft und den Trachtenleuten. Zahlreiche Urner – Politiker, Wirtschaftsvertreter und Sportler – sind als Ehrengäste bei den Zünften geladen. Die Atmosphäre scheint auch der «Böögg» zu geniessen, er fliegt erst nach 37 Minuten und 59 Sekunden in die Luft.
Quellen:
UW 33, 27.04.2022, S. 1
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2023
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Samstag, 12. August 2023
Urner Lovemobile rockt Zürcher Street Parade
Nach 14 Jahren Pause kehrt Rolf Furrer, bekannt als DJ Allergy, mit einem einzigartigen Urner Lovemobile zur Zürcher Street Parade zurück. Trotz Herausforderungen beim Aufbau beeindruckt der Wagen mit seinem Old-School-Design und familiärem Charakter.
Quellen:
UW 64, 16.08.2023, S. 1, 10.
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ALLGEMEINES
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