FASNÄCHTLICHES URI

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Der verschwundene Reiz des Maskenballs


  
Die Maske hat ihren Reiz! Durch die Maskierung werden jegliche sozialen und Altersunterschiede aufgehoben.
Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Generationen sind verschwunden. Junge verkleiden sich als Greise, älteren Damen winkt die Chance, wieder jung zu erscheinen; Frauen werden zu Männern und Männer zu Frauen. Die Kostümierung macht den Maskenträger zu Ebenbildern seiner Wunschvorstellungen. Der Maskenball vollbringt das Wunder einer Metamorphose, er verändert die drei Selbstverständlichkeiten des Lebens: Alter, Stand und Geschlecht.

Gut besuchte Bürgerbälle
In Altdorf bestand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Maskenballgesellschaft, deren «Komitee» nachweislich 1867 und ein Jahr davor im Saal des Hotels Adler einen Maskenball veranstaltete. Ein gewähltes Komitee tagte mindestens in drei Sitzungen und hielt die Beschlüsse durch Landschreiber Herger, Sekretarius ad hoc, protokollarisch fest. Das Fest wurde durch die Eintritte (1 Franken pro Person) und Beiträge der Tänzer an die Ballmusik finanziert. Die Zugehörigkeit zu der Maskenballgesellschaft bestand in einer Namensliste, auf Grund derer 200 Einladungskarten verschickt wurden. Als Teilnehmer zu betrachten war aber auch jeder andere «ehrliche Schweizerbürger» sowie «die Angehörigen fremder Nationen», sofern sie «im Anbringen von Anforderungen» den Vorstellungen des Komitees entsprachen. Die Besucherschaft des Balles erwartete man aus überregionalem Kreise, so wurden Einladungskarten auch an den Lesezirkel in Schwyz und an die Herren Muheim in Luzern behufs Verteilung an Ballfreunde zugestellt.
Wer nicht kostümiert erschien, hatte kein Recht, sich am Tanze zu beteiligen und figurierte als einfacher Zuschauer. Die Teilnehmer wurden deshalb im Amtsblatt ersucht, rechtzeitig auf Anschaffung der Kostüme «selbst Bedacht zu nehmen», da das Komitee dieses Jahr von der Bestellung einer Garderobe Umgang nehmen würde. Als Ballmusik fungierte die Harmoniemusik von Zürich unter der Direktion von Jakob Bär. Für das 12 Mann starke Orchester war eine Gage von 300 Franken zu bezahlen, nebst freiem Unterhalt sowie Abholung und Rückfahrt von und nach Flüelen. Für Handhabung von Ruhe und Ordnung wurde das erforderliche Hilfspersonal herbeigezogen. An der Porta stand der Kassier. Demselben war es verboten gegen irgendjemanden bei Entrichtung des Eintrittsgeldes Rücksicht walten zu lassen, oder sich vor Beendigung des Balles von seinem Posten zu entfernen.

Die Bälle waren im 19. Jahrhundert in der Regel gut besucht und stellten eine grosse Attraktion im Dorfleben dar. In der Regel begannen sie an den traditionellen Fasnachtstagen – sofern das Tanzen und Maskengehen erlaubt war – spätnachmittags um 17 Uhr. Als Höhepunkt galten die Maskenbälle der 1870er-Jahre. Die Tanzböden waren so gefüllt, dass es wirklich eine Kunst war, das Verbot des «allzu nahen Walzens» zu respektieren. Nach den Jahren des Gotthardbahnbaus nahm die Beteiligung leicht ab, um gegen die Jahrhundertwende wieder stark zuzulegen.
Nebst den Wirten traten in Altdorf vor allem die Theatergesellschaft, die Gesangsvereine, die Feldmusik, die SAC-Sektion Gotthard mit dem Gletscherball sowie die Lehngemeinde als Organisatoren auf. Am Lehnball wurden nebst dem «Lehnregierungswalzer» komische Produktionen vorgetragen, die Lehn-Urkunde verlesen und die Lehngerichtsverhandlungen abgehalten.

Bauernball mit Jodeln und «Fussträppeln»
Bis zum Jahre 1885 fanden die grossen Bälle im Saal des Hotels Adler statt, danach meistens im Hotel Schlüssel. Beliebt waren aber auch die Maskenbälle im «Bären», im «Muther», in der «Krone». Im Jahre 1904 wurde die Ballsaison in Altdorf durch den «Büräball» bereichert. Dem Anlass wurde kritisch entgegengeblickt: Da und dort wurde eine politische Zusammenkunft gewittert, die Bauern-Ehehälften fürchteten, dies sei eine Einsetzung eines neuen Feiertages, der nun alle Jahre gefeiert werden müsse und dergleichen mehr. An diesem «Nationalballe» gab es Attraktionen wie «Jodeln, Singen, Alp- hornblasen, Fussträppeln». Von 23 Uhr bis Mitternacht wurde das gemeinsame Nachtessen serviert. Zu diesem Anlass wurden die Bauern und Bäuerinnen sowie deren Freunde höflichst eingeladen und gebeten, wann immer möglich kostümiert zu erscheinen. Als Tanzmusik fungierte die Bauernmusik Altdorf. An den ersten Bauernbällen nahmen rund 200 Personen teil, darunter zahlreiche echte und «imitierte» Bauernbuben und -mädchen. Die Frauen erschienen grösstenteils in der Tracht. In der Folge wurden zum Bauernball auch der Herren- und Handwerksstand eingeladen. Die Frauen wurden in Gedichtform aufgefordert, nicht in zu kurzen Röcken, welche nur bis zu den Knien reichen würden, zu erscheinen. Vorne hingegen dürfe ruhig aufgerüstet werden, mit Sägemehl oder Streue von einer Triste. Der letzte «Büräball» dieser Art scheint in Altdorf im Jahre 1913 stattgefunden zu haben.

Der Bockabend hat seinen festen Platz
Nebst dem Ball hatte der Bockabend seinen festen Platz im fasnächtlichen Abendprogramm. Dieser Anlass war bei den Vereinen besonders beliebt und man verstand darunter einen «urfidelen Tanz- und Unterhaltungsabend». Griesgrämige Menschen hatten laut Inserat keinen Eintritt. Bockmützen zu 20 Rappen waren für die Herren obligatorisch und beim Eingang zu beziehen. Die Damen hatten freien Eintritt. Zu diesem und anderen festlichen Anlässen wurde Bockbier getrunken. Als kulinarische Spezialitäten wurden Bockwürste angeboten. Wer darauf keinen Bock hatte, konnte sich an Rippli mit Kraut und – Bockfleisch genüsslich tun. Das Bier machte den Anlass zum Bockabend. Dieser hat sich in Flüelen – allerdings ohne Bockbier – bis vor wenigen Jahren erhalten.
Einen weiteren Höhepunkt erlebten die Maskenbälle in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Es herrschten zwar schlechte Zeiten, doch davon merkte man anscheinend an der Fasnacht nichts: «Das fidelte und bödelte und stob genau gleich wie zu Zeiten der fetten Kühe Pharaonis», konnte man vermelden. An den Fasnachtstagen sah man in den überall stark besetzten Tanzlokalen frohes Faschingsleben. 1913 machten sich jedoch die «bösen Zeiten» auch beim Maskentreiben bemerkbar. Am Abend erschienen nur sehr wenige Masken und unter den wenigen befanden sich nur sehr wenig schöne Masken. Man fragte sich, ob es die Witterung war, die das Narrenleben beeinträchtigte, oder ob die teuren Zeiten und die Kriegsgefahr und die allgemeine Unsicherheit auf die Leute abgefärbt habe. «Die bösen Zeiten» kamen in der entschieden schwächern Beteiligung auf dem Tanzboden zur Geltung. 1914 konnte man am Schmutzigen Donnerstag «die schönen Masken an einer Hand zählen» und die Wirte klagten über schlechten Besuch auf den Tanzböden. Im Sommer 1914 begann der Erste Weltkrieg.

In den Kriegsjahren bestand anfänglich ein Maskenverbot. Der Maskenball beschränkte sich im ersten Kriegsjahr auf einen kostümierten Tanzanlass. Danach füllten sich die Tanzsäle jedoch wieder trotz Teuerung und Kriegszeiten.
Dem Krieg folgte die Grippe. Der Regierungsrat hielt sein für die Fasnacht 1919 erlassenes Tanzverbot vorerst aufrecht, da die Ansteckungsgefahr nirgends grösser sei als bei Tanzanlässen und der Ernst der Zeitlage zur Zurückhaltung in den Ausgaben und zur Einschränkung der Freuden und Genüsse mahne. Ebenso wurde das Maskengehen verboten. Das Tanzen wurde dann zwar am Güdelmontag erlaubt, die schönsten Tanzsäle waren aber von den Gesangsvereinen besetzt. Und da die beiden Vereine mit Herren eher gesetzteren Alters das Heu nicht auf der gleichen politischen Bühne hatten, wurde auf der Tanzfläche nicht nur eine Anzahl jüngerer tanzlustiger Herren vermisst, sondern auch die Damenwelt hatte sich für einen Anlass zu entscheiden. Gegen «diese famose Absonderung» reklamierten mehrere Faschingsfreunde und bliesen geharnischte Töne: «Ihr Sänger singt, musiziert und theaterlet, aber die offiziellen Fastnachtstage lasst uns in Ruhe!»
1920 war die Zeit erstmals wieder etwas unbeschwerter. Es schien, dass sich die lebenslustige Welt für die unerwünschte Pause entschädigen wollte, welche Krieg und Grippe heraufbeschworen hatten – so überaus reichlich wurden die Fasnachtsfreuden genossen. Am grossen Maskenball im Hotel Goldener Schlüssel wurden am Güdelmontag 380 Eintritte verkauft. Der Güdelmontag wurde immer mehr zum Hauptfasnachtstag. Die Ballsäle wurden zum Teil aufwändig dekoriert und Nischen in Rosenlauben oder Gletscherhöhlen verwandelt. Das Champagnerstübli durfte bei beidem nicht fehlen. Am «Püüräball» wurden Ländler gespielt; ansonsten die neusten Schlager: «Ich küsse Ihre Hand Madame!» Wenn die Musikkapelle essen ging, sorgten auch Einheimische für Musik.
In den 1930er-Jahren wurde der Maskenball von der allgemeinen Krise der Fasnacht getroffen. Zudem wirkten sich verschiedene Vereinsanlässe und nicht zuletzt der Wintersport auf die Frequenz der Tanzböden am Schmutzigen Donnerstag ungünstig aus. Die Wirtschaftskrise hatte zur Folge, dass vielen Fasnachtslustigen die Moneten zum zweimaligen Besuch der Fasnachtsanlässe nicht mehr ausreichten. Gegen Ende des Jahrzehnts war zwar wieder ein Aufschwung zu verzeichnen, Europa trat jedoch in den Zweiten Weltkrieg. Während der Kriegsjahre hatte Prinz Karneval ins hintere Glied zu treten. Der Maskenbetrieb war gegenüber früheren Jahren nicht zu vergleichen und entsprechend schwach. 1941 war der von Tessiner Soldaten arrangierte «Serata Ticinese» im «Schlüssel» der Höhepunkt der Fasnacht. Um den Schmutzigen Donnerstag nicht allzu trocken vorübergehen zu lassen, entschloss sich die Feldmusik, die am Freitag stattgefundene «Revue» am Schmutzigen Donnerstag im Hotel Krone nochmals aufzuführen.

«Intregiärä» - ein Reiz des Maskenballs
Am Maskenball und vor allem auch in den Gaststuben traten vereinzelt maskierte Männer und Frauen auf, deren Absicht mehr im Intrigieren als beim Tanzen lag. Beliebteste Figur war dabei der «Schächentaler» mit Hirthemd und Militärmütze. Immer wieder auftretende Maskenfiguren waren der alte Landsturmsoldat in lässig getragener Montur und der Mann, der im Nachthemd seine Frau suchte. Es erschienen auch Masken, welche ein Sujet darstellten und bereit waren, die Gespräche auf dieses Thema zu lenken.
Die Maskenträger halten nach ihnen bekannten Personen Ausschau. Wenn sie fündig geworden, verwickeln sie diese in ein mehr oder weniger längeres Gespräch. Das Pikante dieser Art der Zwiesprache ist die Ungleichheit der Positionen. Während die «Opfer» meist vergeblich über die Identität ihres Gegenübers rätseln und sich dementsprechend verunsichert zeigen, spielt der «Maschgäraad» seine oft erstaunlich intimen Kenntnisse aus, ohne etwas von sich selber preiszugeben – eine Chance, die so konsequent allein an der Fasnacht mit ihren Vollmaskierungen besteht. Die Maskierten reiben dabei ihren Dialogpartnern mit verstellter Stimme die Schwächen samt den durchs Jahr begangenen Dummheiten unter die Nase, was einfach nur der Erheiterung dienen, den Betroffenen zuweilen jedoch auch ganz neue Sichtweisen eröffnen kann. Die Beschränkung auf rein lokale Gegenstände, auf private Missgeschicke und allenfalls noch auf Vorkommnisse aus der Kommunalpolitik beinhaltet ein wesentliches Merkmal des «Intrigierens». Die «Maschgäraadä» nutzen ganz bewusst Kleinräumigkeit und Provinzialität aus, was nicht zuletzt in der obligatorischen «Du»-Anrede unter den Beteiligten und im Gebrauch möglichst breiter Mundart zum Ausdruck kommt.



Maskenbälle nach dem Zweiten Weltkrieg
Der traditionelle Maskenball bekundete Mühe nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen zeitweiligen Tanz- und Maskenbeschränkungen wieder das zu werden, was er einmal gewesen war.
Bereits ein Jahr später konnte jedoch vermeldet werden, dass die Masken wieder mehr Wert als bisher auf Originalität gelegt haben. So traten nach langer Zeit wieder urchige Schächentaler aufs Tapet, die es gegenüber jenen, die sie aufs Korn nahmen, an der Mitteilsamkeit unverblümter Wahrheiten nicht fehlen liessen. Zufrieden wurde festgestellt: «Alles in allem war es eine Fastnacht wie früher gewesen.» Der Herrenball fand im «Schlüssel» statt, die Arbeiter gingen in die «Krone» und im «Löwen» war Guschitanz. Zu den traditionellen Bällen gesellte sich in Altdorf der Bündnerball des Bündner-Vereins und der Orchesterball. Man wollte sich nach einer entbehrungsreichen Zeit wieder amüsieren. Die Maskenbälle behielten ihre Attraktivität, auch wenn die Soldaten des Urner Bataillons über die Fasnacht einzurücken hatten. Es mangelte dann nur an «Konkurrenz» für die älteren Semester.
1950 führten einige Gaststätten in Altdorf den Passepartout verbunden mit einer Maskenprämierung ein. Prinz Carneval liess verlauten, dass er auf ausdrücklichen Wunsch seiner Untertanen verfügt habe, dass Damen mit Ballrobe und Pseudolärvlein fürderhin nicht mehr als Maske behandelt würden, sondern als gewöhnliche Ballbesucherinnen ohne Privilegien. Die erste Maskenprämierung war fast ein zu grosser Erfolg. Die Masken hatten vor lauter Tanzenden zu wenig Platz, um sich präsentieren zu können. Nicht verzichten mussten die Damen weiterhin auf den männlichen Rat: «Vergesset aber eines nicht: Zur Fastnacht gehört nicht nur eine Maske vors Gesicht, nein, dazu gehört ein bisschen Übermut, sehr viel Humor und noch viel mehr Witz – und nicht zuletzt ein spitziges Zünglein!»
Ende der 1950er-Jahre herrschte an der Fasnacht in einigen Gaststätten zwar beängstigende Platznot, doch der traditionelle Maskenball begann sich zu ändern. Im Vordergrund stand immer mehr das schöne Kostüm, das «Intrigieren» wurde zur Nebensächlichkeit. Am Donnerstag trugen die Frauen ein einfacheres Kostüm. Das schönere Kleid wurde auf den «höheren» Feiertag, den Montag, gespart. Junge Frauen erschienen zum Teil unmaskiert zu den Fasnachtsbällen. In Zeitungsberichten wurde dieses Verhalten gerügt: «Ohne ärztliches Zeugnis sollte ein sehr hoher Eintrittspreis entrichtet werden müssen – oder die Männer sollten so gescheit sein, diese faden Fasnächtlerinnen sitzen zu lassen.» Die Regeln des Rollenspiels wurden beidseitig verletzt: Die Männer holten ihre Damen nach Mitternacht nicht mehr zum Tanz, Masken genossen das Spiel bis Mitternacht und verschwanden inkognito. Prahler brüsteten sich lautstark, Masken erkannt zu haben.
1958 fand im «Bauernhof» in Altdorf am Freitag vor der Fasnacht erstmals der Femu-Maskenball, organisiert von der Feldmusik Altdorf, statt. Der Maskenball wurde aus dem Dorf getragen. Die Kanapees waren schon lange durch Tische und Stühle, die Champagnernischen durch eine Bar ersetzt. Vor allem bei den Maskenbällen, welche auf ein nobleres Publikum setzten, gab es im Ballsaal kein Bier oder dieses höchstens in der kleinen Flasche zu trinken. Den weiss gedeckten Tisch zierte die Weinkarte.
In Altdorf behielt der Maskenball bis in die 1980er-Jahre seine Attraktivität. Dann kam jedoch innerhalb weniger Jahre das Aus. Der traditionelle Maskenball war out. Die Rollen für das Intrigieren konnten nicht mehr besetzt werden. Die Frau, seit 1971 auf eidgenössischer und ein Jahr später auf kantonaler und kommunaler Ebene stimmberechtigt, wollte sich nicht mehr hinter einer Maske verstecken und die Männlichkeit, auf dem Schoss sitzend, mit «Gäll kännsch mi nit» ansprechen. Für den Wirt war ein volles Haus nicht immer Garantie für ebenso grossen Gewinn. Vor allem bei den Maskenbällen trug er oder der organisierende Verein ein finanzielles Risiko, wenn bei schöner Dekoration und guter Musik die erwarteten Gäste ausblieben. Durch die Liberalisierung der Tanzbestimmungen verloren Fasnacht und Chilbi die Exklusivität der durchgetanzten Nächte. Wer konkretes Interesse an einer Vertreterin des weiblichen Geschlechts bekundete, brauchte somit nicht auf die Fasnacht zu hoffen. Unterhaltung und Tanzgelegenheiten boten sich jedes Wochenende, und seit den 1970er-Jahren während der Woche in der «Tällä-Bar», später in der «Spinne». Ende der 1980er-Jahre waren die grossen Bälle im Hotel Goldener Schlüssel als auch der Femu-Ball verschwunden. In den kleineren Sälen hielt sich das Maskentreiben zwar noch etwas länger, war jedoch auch im Sinkflug begriffen. An dessen Stelle nahmen die Strassenfasnacht und das satirische Unterhaltungsprogramm zu. An der Altdorfer Fasnacht ist heute die Gesellschaft geteilt: Einerseits die «Maschgäraadä», welche hauptsächlich die Strassenfasnacht mit der Katzenmusik auch am Abend prägen sowie ein halbes Dutzend Schnitzelbankgruppen, welches den anderen, unkostümierten und ungeschminkten Teil bei feinem Nachtessen bis zum Sendeschluss um Mitternacht unterhält.

Maskenball ade!
Die Attraktion des Maskenballs hat sich nur mehr an einigen Orten erhalten. Im Trend liegen heute hauptsächlich die «Guggerabig» der Guggenmusiken. Die ehemalige Attraktion des Champagnerstüblis hat längst der Bar Platz gemacht. Heute sind immer neue Ideen und Attraktionen gefragt. So gibt es denn nebst Tanzmusik und Guggenmusik «Jodlerstubä», Kaffeestube, Rundbar, Pub und Bierbrauzelt, Rockcafé, Pop(p)-Sofa mit Happy Hour.
Zur Stimmung braucht es nicht mehr ein mehrköpfiges Orchester. Wenn man einmal in Fahrt ist, steigt man auf Stuhl und Bänke, schunkelt und gröhlt Lieder mit, bei deren Ertönen im Alltag man den Sender wechselt. Wenn auch nicht mehr maskiert, aber doch geschminkt und kostümiert, ist man unter Narren per Du, prostet und nimmt zwischendurch einen Schnupf! «Priis ho hopp!» Der Maskenball wurde zum Kleinsttheater geworden.
Im Februar 2017 wurde in Altdorf von privater Seite wieder ein Maskenball organisiert. Dieser wurde in der Vorfasnachtszeit im Saal des Restaurants Uristier mit dem Motto «Grindä» abgehalten. Der Zweitauflage ein Jahr später war jedoch nicht mehr der gleiche Erfolg beschieden. Ein dritter Maskenball gab es nicht mehr.

Text: Gisler-Jauch Rolf, Fasnächtliches Uri, S. 236 ff.

DER REIZ DES MASKENBALLS

Der Kavalier
Eine Frau durfte nie ohne männliche Begleitung zum Tanz. Man benötigte einen Kavalier. Dieses Amt übernahm oft der Bruder oder der Vater. An der Fasnacht trat auch diese Regel ausser Kraft. Die Weiblichkeit schloss sich zusammen, mit der Freundin, mit einer kleinen Gruppe. Die Männerwelt hatte auf der Hut zu sein. Hinter jeder Maske konnte sich die Ehefrau oder gar die Mutter verstecken. Jugendliche Töchter gingen an die Fasnacht und holten unerkannt den Vater zum Tanzen. Wenn dieser anderntags erwähnte, dass ihn nur schlechte Tänzerinnen zum Tanze aufgefordert hätten, war der Grund für einen Tanzkurs gegeben.
Text: Gisler-Jauch Rolf, Fasnächtliches Uri, S. 219.

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Der Reiz des Maskenballs - «Die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen!»
Der Maskenball war mit seiner Farbenpracht Vorbote des Frühlings, Ort der Lebensfreude und vor allem auch ein gesellschaftliches Ereignis, wo der Heiratsmarkt blühte. Der Tanz sorgte dafür, dass die beiden Geschlechter sich näher kommen und sich kennen lernen konnten. Die Fasnacht war zusammen mit der Chilbi der Hauptanlass, um das Tanzbein zu schwingen, und wurde Ende des 19. Jahrhunderts von den Zeitgenossen als die gefährliche Zeit betrachtet, in welcher Mütter und Schutzengel viel zu tun hatten, denn der Geist war schwach, das Fleisch hingegen willig, und wo das Feuer zum Pulver kam, da gab es einen Schlag. Die Fastenzeit forderte zudem Abkehr vom Fleisch im zweifachen Sinne: zum einen Verzicht auf die entsprechenden Speisen, zum andern die nicht minder konsequente Standhaftigkeit gegenüber allen sonstigen Verlockungen des Fleisches.
Der Reiz des Maskenballs waren Kostümierung und Maskierung sowie die sich daraus ergebenden Folgen. Alles durfte gelüftet werden, nur nicht das Inkognito, hiess die Parole jedes Maskenballs. Die Maske verwandelte den Menschen! Blühende Mädchen wurden zu bissigen Xanthippen und alte Reibeisen wandelten als Feen und liebliche Nixlein durch den Saal. Und doch, die Menschen sollen nie besser und offener sein, als in Larven und falschen Kleidern!
Im grossen Ballsaal im Hotel Goldener Schlüssel gab es keine Tische, sondern an den Wänden standen rote Plüsch-Kanapees, später Stühle. Getrunken wurde im Restaurant. Auf diesen Kanapees wartete herausgeputzt und im dunklen Anzug die Männerwelt, bis sich die weiblichen Masken in Tanzpausen zu ihnen gesellten. Nebst den Herren sassen auf den Diwans auch ältere Frauen, verkleidet als Domino, dem Maskenkleid mit Kapuze, welches alles verdeckt. Sie wollten alles wissen und sehen: Wer mit wem wie lange und wie viel bis wann wohin! Bei der Demaskierung waren diese Masken, eingedeckt mit ihren neu gewonnenen Erkenntnissen über die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Altdorfer Gesellschaft, jeweils verschwunden..
Der Maskenball verlangte ein Rollenspiel. Hierzu mussten beide Geschlechter ihre Rolle ausüben. Die Regie übernahm im ersten Teil die Frau, sie war maskiert, sprach die Männer an, forderte diese zum Tanze auf. Die Männerwelt hatte zu warten, sie musste den Masken gefallen, vorwiegend im dunklen eleganten Anzug und sauber gescheitelter Frisur. Die Frau erhielt unter dem Schutz der Maske die Gelegenheit, Männer mit dem vertrauten «Du» anzusprechen, mit denen sie während des Jahres nie ins Gespräch gekommen war.
Wenn die Musik ertönte, wurden die Herren von den Masken zum Tanze aufgefordert. Die Tanzpaare schwärmten auf die Tanzfläche und männiglich geriet ins Schwärmen: «Und wenn im Walzer sich Busen an Busen gesellt, dann schwindet dem Blicke der Tänzer die Welt. Ein süsser Blick, ein sanfter Druck der Hand, das Eis ist gebrochen. Und das wissen selbst die Pfarrherren: wenn das Eis bricht, dann ist’s gefährlich.» Der Tanz konnte andererseits nur Pflichterfüllung sein. Manch einer soll denn erleichtert aufgeatmet haben, wenn er nach dem Verklingen der Tanzmusik wieder sein eigener Meister sein konnte und «nicht jedes beliebige 90 bis 150 Pfund schwere Bébé» über ihn verfügen konnte. Und so stellte ein Zeitungskorrespondent anno 1898 fest: «Es gibt noch Aufopferungsgeist in der Herrenwelt; wer’s gesehen hat, der glaubt’s.» In den Tanzpausen begaben sich die «Maschgäraadä» auf die Runde. Die Männer wurden angesprochen und mit verstellter Stimme immerzu die Frage gestellt: «Gäll känsch mi nit?» Mit den Sticheleien sollte der «Gwunder» geweckt werden, wer wohl hinter der Maske stecken würde. .
Das Spiel dauerte bis um Mitternacht, dann erfolgte die Demaskierung. Sie war durch das Gesetz diktiert, passte jedoch ideal in das Regiebuch des Rollenspiels zwischen Mann und Frau. Die Frauen zogen sich zurück, einige liessen sich Zeit. Die Spannung bei der Männerwelt stieg. Mit der Rückkehr der Damenwelt begann der zweite Teil. Dieser konnte eine freudige Überraschung oder herbe Enttäuschung beinhalten. Der Mann nahm nun das Regiebuch wieder in seine Hand. Die Regeln, welche vor Mitternacht ausgesetzt hatten, traten nun wieder in Kraft. Der Mann revanchierte sich bei seinen Tanzpartnerinnen vor Mitternacht mit der Einladung zum Tanz. Der erste Erfolg konnte verbucht werden, das Spiel war jedoch noch nicht gewonnen. Denn an dem Maskenball nahm nicht nur die heiratsfreudige, sondern auch die ältere Generation teil. Und so seufzte der Liebhaber: «Da sitzt die Angeschmachtete, die Brust den Pfeilen Amors geöffnet, schöner als Neros Poppaea, die sich doch jeden Morgen mit der Milch von 50 Eselinnen wusch. Aber es ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen steh’n – die gestrenge Mamma kommt nicht von ihrer Seite.» Sollten die Banden mit der Partnerin weiter gesponnen werden, bot sich als Ausweg der Gang in das «Champagnerstübli» an. Diese mit Tannästen oder anderem Material verhängten Nischen hatten nicht nur dekorativen Zweck, sondern sollten die Tanzpaare den Argusaugen der maskierten Aufpasserinnen entziehen: «Mä hett sich miässä gah versteckä, wenn mä eim ä Schmutz gäh hett!» Die Stunden verflogen, das Ende nahte. In den «Champagnernischen» besprach man zu zweit das Datum der Verlobungsfeier, auf der Tanzfläche bettelten die Schlusspaare einer zu Ende gegangenen Polonaise mit stürmischem Händeklatschen um einen Wiener Walzer.
Verschwitzte und zitternd Fröstelnde, Immerzufriedene und Enttäuschte, Einzelgänger und Verliebte – in Grüppchen, Arm in Arm, zu zweit und einzeln – in warmen Wintermänteln mit aufgeschlagenem Kragen, kichernd, hell lachend, gar singend, zogen heimwärts, ihren kalten Haustüren zu. Der Maskenball war vorbei. Das ausgelebte Tanzvergnügen sollte erst wieder an der Chilbi kommen. Der Alltag begann, es blieben die Erinnerungen. Ein Zeitgenosse schilderte die zwei Seiten des Maskenballs: «Prinz Karneval und sein Freund Amor sind zwei lockere Zeisige. Sie machen das Geld und die Herzen schmelzen wie die Butter auf dem Feuer. Wie mancher hartgesottene Jüngling ist schon dem Girren einer hübschen Maske erlegen. Wie manche Jungfrau vom ältern Register hat noch einen frischen Pfeil im Herzen nach Hause getragen! Wie aber, wenn der leibschmachtende Tänzer tauben Ohren predigt, wenn der Mann ihrer Träume trotz des kurzen Röckleins nicht anbeisst, oder wenn sich die Liebesworte, die ihr ein toller Clown ins Ohr gewispert, als eitel Dunst erweisen? O, Ballorden und Maskenworte sind gar leichte Ware. So fehlen die Dornen auch den Rosen nicht, die uns die Fastnacht ins Leben streut und es bleibt uns vom ganzen Rummel oft nur die biblische Klage: ‹Die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen!› – Doch, tröstet euch, ihr Enttäuschten! Unsterblich ist die Lust, jung, frei und übermütig zu sein.»

Text: Gisler-Jauch Rolf, Fasnächtliches Uri, S. 219 ff.

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Maskentanz trotz Krieg
Den Bällen an den beiden Hauptfasnachtstagen erwuchs bereits in der Vorfasnacht Konkurrenz. So fanden 1913, ein gutes Jahr vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in Altdorf vor der offiziellen Fasnacht folgende Anlässe statt: Büräball, Lehnball, Christlich- Sozialer Arbeiterball, Grütliball, Harmonieball, Männerchorball, Güggeliball, Gletscherball, Samariterball, Cäcilienabend, Feuerwehrabend und der Turnerabend.

Getanzt sollte auch in den entbehrungsreichen Zeiten werden: «Hauptsache ist der Tanz und der soll jungen und alten, geraden und krummen Beinen sehr zuträglich sein. Und dann müssen wir doch auch an unsere Burschen und Mädchen denken. Wenn wir das Hopfen verbieten, kann der Himmel keine Ehen mehr schliessen. Es werden keine Verlobungskarten mehr gedruckt, keine Brautaussteuern mehr gekauft, und der Herr Pfarrer kommt um seine besten Trinkgelder.»

1915, an der ersten Fasnacht während des Krieges, fand diese «entsprechend der allgemeinen Geschäftslage, ungewohnt still und ruhig» statt. Der Männerchor Altdorf sah, «den kritischen Zeitverhältnissen Rechnung» tragend, von der Veranstaltung von Vergnügungsanlässen während der Fasnacht ab. Auch die Harmonie verzichtete auf ihren Ball und begnügte sich mit einer «gemütlichen Vereinigung». Wegen des Maskenverbots fand im Hotel Goldener Schlüssel nur ein «Allgemeiner Fastnachtsball» mit einem feinen Ballorchester aus Zürich statt. Im Gasthaus Krone wurde Tanz abgehalten. Die Tanzböden wurden jedoch nur mässig besucht. 1916 war ebenfalls noch keine Zeit für Fasnachtsfreuden: «Krieg rundherum», fortwährend steigende Lebensmittelpreise, viele Klagen über schlechten Geschäftsgang waren nicht dazu angetan, Fasnachtsfreuden zu wecken und das Narrenfähnlein aufzuziehen. Am Abend jedoch zeigten die Tanzsäle ein buntfarbiges Bild. Es marschierten viele hübsche Masken auf und die Tanzsäle waren teilweise überfüllt.
Text: Gisler-Jauch Rolf, Fasnächtliches Uri, S. 218

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MASKENBALL-EREIGNISSE

Dienstag, 21. Februar 1882
360 Personen am Ball an der Jungen Fasnacht
Beim Maskenball im Gasthaus Schlüssel wimmelt es im grossen und kleinen Saal es förmlich von maskierten und unmaskierten Ballbesuchern. Die junge Welt Altdorfs, wozu der Korrespondent des UW auch diejenigen dazurechnet, die bereits im vierten oder fünften Dezennium ihres Lebens stehen, ist in grosser Zahl eingerückt. Auch die alten Herren fehlen nicht und selbst der hohe Klerus stellt seinen Repräsentanten. Es werden 360 Eintrittsbillete gelöst. Die Hoffnungen, welche man auf denselben setzt, erfüllen sich dann auch in vollem Masse. Selten habe man schönere, geschmackvollere und zugleich sinnreichere Masken gesehen als diesmal. Besonders erwähnt werden «Tellinnen», die hübschen Edelfräulein und Volkstrachten, die trefflich nachgeahmten Papageien. Bei trefflicher Orckestermusik aus Zürich wird getanzt, «bis die menschliche Natur mit nicht mehr abweisbarer Gewalt ihre Rechte auf Ruhe und Schlaf fordert, — und der junge Tag mit seinem hellen Schimmer den lebensfrohen Faschingsgeist wieder für ein Jahr in die Verbannung schickt.»
UW 8, 25.2.1882
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ZITATE ZUR MASKENBALL

Vergleich des Altdorfer mit derm Maskenball in der Stadt Zürich
«In Zürich nehmen in der Tat die Maskenbälle von Jahr zu Jahr enorm zu. Vor 40—50 Jahren waren sie noch fast unbekannt, endlich in den 50er Jahren wurde der erste Tonhalle-Maskenball abgehalten, natürlich mit großstädtischer Reklame, großen polizeilichen Vorsichtsmaßregeln, Verordnungen für die Fuhrwerke etc. Was wars? Viel Lärm um Nichts. Ein großer hellerleuchteter Saal der alten Tonhalle, darin ein Dutzend kostümierte, gemietete Theatermenschen, alles andere Zivilisten, als Zuschauer, die ihre Enttäuschung und Langeweile im Champagner ersäuften. Seither geht es etwas besser, aber der eigentliche Maskengeist ist nicht im Zürchervolk. Das Talent und das Zeug dazu ist nicht da. Man bringt etwa ein elegantes Kostüm, führt dies im Saale spazieren, weiß aber nicht, was damit anfangen, intrigieren und reden will und kann man nicht, in der Voraussetzung, daß man sich doch nicht kennt.
Ein eigentliches Maskenleben mit wahrem, gesundem Humor ist in Zürich erst im Werden begriffen und es wird vielleicht auch nie recht verstanden. Der Trieb zum Erwerben, die Spekulation, lassen den Humor nicht zu seinem Rechte kommen, die Börse spukt im Hintergrunde. Der Reiche weiß ja nicht, wenn er die Maske abwirft, ob er nun ein armer Teufel ist. Nur da gibts gemütliche Maskenbälle, wo die Gewinnsucht noch nicht so groß ist, in regsamen Flecken oder Städtchen von 3—4000 Einwohnern, da kennt sich die Bevölkerung mehr oder weniger, da kennt man die Verhältnisse der Person und des Ortes, die Geheimnisse, da kann man, den Witz oder eine kleine Herzensangelegenheit anbringen, weiß, von was man reden, ob man intrigieren soll oder ein Geheimnis verraten. Da wird die Maske interessant, wird gesucht und ausspioniert. Auch an kleinen Orten wird dem Bachus und der Venus geopfert, meist mit mehr Lust und Gemüt, als so ein metallenes Börsengesicht besitzt. Gerade an den Maskenbällen in Altdorf herrscht oft viel Maskensinn und Geschmack!»

Fasnachtsgedeanken, Zürcher Brief, in: GP 6, 9.2.1907.
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Kritik an der Ballverkleidung der Frauen
«Es ist jammerschade, dass es in dieser Beziehung in den letzten Jahren in Altdorf gehapert hat. Junge Töchter glauben da und dort, dass sie in grossartigem Ballkleid besser aussehen und mit einer Halblarve versehen einen fastnächtlichen Eindruck machen. Weit gefehlt! Natürlich ist es billiger und einfacher in einem langen Fahnen zu erscheinen, als eine gute Fastnachtsidee mit eigenen Händen zu verwirklichen. Altdorfer, zeigt daher den Masken die Erkenntlichkeit, lohnt ihre Mühen und ihr fleissiges Schaffen, unterstützt den echten Fastnachtsgeist, und gebt den andern beim Engagieren die richtige Antwort.»
GP 7, 15.2.1947.
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MASKENBÄLLE

Maskenbälle, Altdorf
Maskenbälle, Uri

MASKENBRÄUCHE

Allgemeines
Maskenbräuche
Maskenrechte
Arme Seelen
Nachtbuben
Drapoling
Einzelne Masken

 

 


 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 15.01.2020