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Gesetzesbestimmungen

Das Landbuch des Kantons Uri, 1823/1826
Bd 2 (1826)
Allmendvorschriften; Rechtsamen einiger Gemeinden

349  
Unterteilung der Allmend in drei Abteilungen
«Die sämmtliche Allmend ist in drey Abtheilungen eingetheilt, als nämlich Heukuhweid, Alprecht und Geißweid. Die Allmend im Boden, und was mit Heukühen benutzt und nicht gesenntet wird, ist Heukuhweid. Wo Sennten aufgetrieben, gestafelt oder gealpet wird, ist Alprecht. Und alles übrige, wohin das Rindvieh nicht gehen kann, oder sonst nie Hingetrieben wird, ist Geißweid.»
LR 1819; LB UR 1826 Bd II, S. 106.
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350  
Bestimmungen zum Schwändbatzen
«Da die Nothwendigkeit des genauen Bezugs des Schwändbatzens dringend, die Allmend bisanhin immer mehr verödet und in Abgang gekommen, und deren Aeufnung besonders bey den dermaligen Zeitumständen höchst nützlich und nöthig ist, so soll, damit die Allmend gehörig gesäubert, geiräumt und ausgereutet werde, von jedem Kühessens bey Auffahrt in die Hirtenen und Alpen 1 Batzen dem betreffenden Alpvogte bezahlt, oder nach Anweisung desselben verarbeitet werden, und zwar für jeden Batzen eine Stunde. Und wenn der Schwändbatzen in der anberaumten Zeit nicht selbst von dem Eigenthümer oder von ihme Angestellten verarbeitet wird, so soll ihn der Alp-Vogt verarbeiten lassen, und UGHern. Rechnung darum geben. Die Eigenälpler aber sollen für jeden Kuhessens ½ Batzen entrichten, und dieser soll auf dem Ausstafel, den sie benutzen, verarbeitet werden.
Von den Heukühnen soll der Schwändbatzen nach Anweisung des betreffenden Dorfgerichts auf der Boden-Allmend oder Heukuhweid verarbeitet werden; und soll in jeder Gemeinde ein Schwändbatzen-Vogt bestellt werden, der die Arbeit veranstaltet und dem Dorfgerichte die Anzeige macht, wenn jemand den Schwändbatzen nicht gehörig verarbeiten thäte. Von Schaf und Geißen soll für 7 Stücke ½ Batzen dem betreffenden Dorfgericht für den Schwändbatzen bezahlt werden: wo solches dann denselben auf der Heukuhweid oder Boden-Allmend wird verarbeiten lassen.
Wer die in diesem Artikel enthaltene Bestimmung nicht befolgen würde, soll mit einer Geldstrafe von Gl. 5 gebüßt werden.»

Ergänzung vom 10. Mai 1835 (Beschluss Nachgemeinde)
«In Folge Vorschlags des w. w. Landrathes hinsichtlich des Bezugs und der Verarbeitung des Schwändbatzens ist in Abänderung des Beschlusses der gleichen Behörde vom 12. Mai 1833 erkannt worden:
a) Der Schwändbatzen soll nicht mehr mit dem Viehauflag bezogen, sondern gleich beim Auffahren in die Hirtenen, Alpen und Heukuhweiden dem betreffenden Alp- oder Hirtevogt mit 1 ½ Batzen für jede Kuhessen von Pferden und Rindvieh baar bezahlt werden.
b) Jeder Vieheigenthümer soll berechtiget sein, den bezahlten Schwändbatzen unter Aufsicht und Anweisung des betreffenden Alp- oder Hirtevogts selbst zu verarbeiten, und zwar in den Alpen an einem vom Alpvogt zu bestimmenden Tag, und in den Hirtenen am Tag nach der Auffahrt in dieselben, insofern es Wetter und Umstände erlauben, ansonst vom Hirtevogt ein anderer Tag dafür bestimmt werden mag.
c) Für einen Batzen soll eine Stunde gearbeitet werden müssen, und was nicht von den Eigenthümern des Viehes verarbeitet wird, soll dann der Alp- oder Hirtevogt in seiner Alp oder Hirte verarbeiten lassen.
d) Ueber die Verarbeitung soll der Alp- oder Hirtevogt alljährlich derjenigen Behörde, die ihn gewählt hat, Rechnung ablegen.
e) Hinsichtlich des Schmalviehes soll es beim Arr. 350 sein Verbleiben haben, doch soll statt ½ Batzen von 7 Stück für jedes Stück Schaaf oder Geiß ein Rappen bezahlt werden müssen.
f) Die Dorfgerichte sollen verpflichtet sein, über die Verwendung des Schwändbatzens auf Heukühweiden alljährlich dem w. w. Rathe Bericht zu erstatten.
g) In allem übrigen soll es beim Art. 350 sein Verbleiben haben.»

aLB 110; LG 1812, 1813; LB UR 1826 Bd II, S. 106 f. / NG 10.05.1833; LB UR 1842 Bd III, S. 196-197.
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351  
Verwendung des Düngers aus Ställen auf der Allmend
«Der s. v. Bau (Dünger) so in den auf Allmend stehenden Gaden und Ställen jeder Gatung Vieh, das die Allmend benutzt, fällt, soll auf die Allmend gethan werden, und zwar nach Anweisung des betreffenden Alpvogts oder so in keinem Stafel ist, sonst auf nützliche Weise. Jedoch mag der s. v. Bau, so auf Rütinen und von dem Heu ab den Rütinen, so wie vom gesammelten Wildeheu fällt, weggenommen, und nach Belieben auf Eigen gethan werden.»
LG 1723, 1812; LB UR 1826 Bd II, S. 108 / Siehe: LB UR Bd III 1835 (S. 196-197)
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352  
Zugehörigkeit der einbeschlossenen Allmend in Altdorf
«Denen von Altdorf solle die eingeschlossene Allmend, die sie über hundert Jahre ruhig besessen, verbleiben: jedoch mit dem Beysatze, daß sie mit den Heukühen darein oder daraus fahren nach Zeit und Schuldigkeit: auch nichts heuen, als was zu Streue nöthig, und was das Vieh nicht fressen mag.»
Die obige Altdorfer-Rüti, oder sogenannte eingeschlossene Allmend ist denen von Altdorf neuerdings zuerkennt, und sie in deren Besitz bestättigt worden.»

LG 1670, 1711; LB UR 1826 Bd II, S. 108. f
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353  
Zugehörigkeit des Gruonwaldes
«Der Grunwald gehört denen löbl. Gemeinden Altdorf, Bürglen und Fluelen: und denselben, am Nützlichsten und Besten zu benutzen, ist den obgemelten drey Kirchgängen überlassen. Diejenigen so Rütinen im Grunwald begehren, sollen sich also bey Altdorf, Bürgeln und Fluelen dafür verwenden und anhalten.»
LG 1673, 1747; LB UR 1826 Bd II, S. 109.
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354  
Zugehörigkeit des Lauetales und des Franzens
«Denen von Fluelen sind ihre alten Rechtsammen, Siegel und Briefe wegen Benutzung des Franzens und Lauethals bestättet; und soll man sie deßwegen in ihrem rechtlichen Besitzthum schirmen.»
LG 1705; LB UR 1826 Bd II, S. 109.
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355  
Die Zugehörigkeit der Allmend ob den Hegen
«Denen im Schächenthal ist die Allmend ob den Hägen übergeben worden: jedoch mit der Verpflichtung, daß sie jährlich dem Kreuzgang zur Kapelle und in niedersten Wang Enetmärcht verrichten sollen, wie von Altersher gebräuchlich ist; daß nämlich aus jedem Haus eine erwachsene Person dem Kreuzgang beywohnen solle.»
aLB 112; LB UR 1826 Bd II, S. 109 f.
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356  
Zugehörigkeit von Oberfelden
«Denen löbl. Gemeinden Bürgeln und Schattdorf ist das Benutzungsrecht der Allmend Oberfelden neuerdings laut Inhalt der Befreyungs-Urkunde von 1585 bestättigt; jedoch soll es bey den alten Grenzen bleiben, und dieselben nicht weiter ausgedehnt werden mögen.
Das erste Bestrafungsrecht für Oberfelden ist ebenfalls denen gemelten zwey Gemeinden überlassen, und zugegeben: jedoch daß beyde Kirchgänge die von ihnen Bestraften dann U. G. Hrn. noch zu allenfalls nöthigfindender weitern Bestrafung eingeben sollen.»

LR 1820; LG 1585; LB UR 1826 Bd II, S. 109 f.
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357  
Marken der Allmend in der Gemeinde Seelisberg
«Da in Betreff der Allmend und Wälder in der Gemeinde Seelisberg einiger Mißverstand sich ergeben, so daß unbestimmt und streitig war, welche Stücke Allmend und Wälder allgemein des Landes oder aber nur der Gemeinde Seelisberg eigen seyen: so ist in Folge eingenommenen Augenscheines und Erörterung eines von der Landsgemeinde 1365 beurkundeten Instruments Folgendes festgesetzt und zu künftig bleibendem Verhalte bestimmt und anerkennt worden:
1. §. Es sollen die Marken des Treib-Waldes und dortiger Gegend nach Anleitung des Markbriefes von 1680 erneuert und neu verschrieben werden.
2. §. Die Allmend innerhalb dieser Marken; und in der Gegend um das Treibhaus soll unbedingt freue und offene Allmend seyn und bleiben: und besonders auch dazu geeignet seyn, denen mit Vieh beladenen Schiffen bey einfallendem Wind und Wetter eine stets offene und sichere Zuflucht zu gewähren.
3. §. Der Wald und jede Gattung von Holzwachs, nur eigenthümliche Fruchtbäume ausgenommen, innerhalb vorgemeldter Ziele und Marken bleibt UGHern. und Obern gänzlich zu beliebiger Verfügung. 4. §. Die Allmend und der Wald beym Rütli soll laut Ausweisung des Instruments von 1365 auch künftig sämmtlicher Landlente von Ury Gemeingut seyn: deßwegen auch die dortigen Marken zu erneuern sind.
5. §. Alle übrigen im Kirchgang Seelisberg liegenden Waldungen, die in vorgehenden Artikeln nicht enthalten sind, werden der Gemeinde Seelisberg zuerkennt und ihr überlassen, unter Vorbehalt von Landes Satzung und Ordnung, darin beliebig zu disponiren.
Doch soll dadurch den allenfalls bestehenden Rechten, so einige benachbarte Gemeinden auf diese Waldungen haben möchten, nichts benommen seyn.
6. §. In Ansehung der Allmend ergiebt sich zwar aus dem Instrument von 1365, daß der Gemeinde Seelisberg etwas Allmend eigenthümlich überlassen worden: indessen bleibt aber der Sinn dieser uralten Schrift unbestimmt und zweydeutiger Auslegung unterworfen. Man hat daher sowohl für das Interesse des Landes, als mit Berücksichtigung der Rechte der Gemeinde Seelisberg Folgendes zu bestimmen und festzusetzen für gut befunden, nämlich:
a) Die im Kirchgange Seelisberg liegende Allmend, mit Ausnahme der zwey Stücke, bey der Treib und beym Rütli; solle der Gemeinde Seelisberg für Heukuhweid zu benutzen auf alle künftige Zeiten hin eigenthümlich überlassen seyn; so daß niemand einiges Recht haben solle, auf dieser Allmend zu nutzen, der nicht in dortiger Gemeinde Feuer und Licht erhaltet.
b) Die Zeit des Auf- und Abfahrens ist der Gemeinde zu bestimmen überlassen, und ist sich den Beschlüssen der Mehrheit zu unterwerfen schuldig. Auch ist zugegeben, daß auf vorgemelte dortige Stücke allgemeine Allmend nicht früher solle gefahren werden, als sie auf ihre Allmenden zu fahren erkennen: jedoch mit Vorbehalt der Rechte für die wegen Wetter Ausschiffenden.
c) Die Gemeinde Seelisberg ist aber nicht befugt, diese ihr zuerkennte Allmend zu verkaufen, zu veräußern, zu verlohnen, oder unter welchem Titel es immer seyn möchte, zum Partikular-Eigenthum zu machen, ohne die hiezu erforderliche höhere Bewilligung erhalten zu haben.
7. §. Solange die gemeinen Allmenden des Landes Ury mit einigem Auflag beschwert seyn werden: solle auch diese zu Gunsten der Gemeinde Seelisberg privilegirte Allmend einigem Auflag zu Händen des Allgemeinen unterworfen seyn.
Demzufolge soll von jedem in dort aufzutreibenden Stücke Viehes die Hälfte des Auflages von dem, was auf gemeiner Allmend bezahlt wird, entrichtet und abgenommen werden.

M a r k b r i e f.
In Folge vorstehender Verordnung sind dann die Marken um die Allmend und Waldung bey der Treib erneuert, und die geltenden Marken gesetzt und geschlagen worden wie folgt:
Zu erst fängt die Mark an unter dem obrigkeitlichen Treibwald am Gumpelsbach beym See auf einer Felsplatte, darin ein +.
Von da gerade hinauf an das Gatter oder Thürlein bey Michel Zweißigs Hofstatt ob dem Wege, welches für die 2te Mark gelten soll.
Von da gerade unten durch Joseph Maria Trutmanns Gut Aehrlig bis zur Straß am Treibport, wo ob der Straß an einer jungen Buche ohngefähr fünf Klafter vom Thürlein oder Gatter ein + als die 3te Mark ist.
Von da unten durch oder an des Joseph Zweißigs Gut Stocki nach, an eine am Hag stehende alte Zweydöldige Buche, ob welcher zwey Schuhe im Eigen an einem Stein ein + als die 4te Mark.
Und dann von da gerade hinab bis an den See, wo sich diese Markung endet.
Was also innerhalb dieser Marken ist, gehört UGHHern. und gemeinen Landleuten, wie im §. 2. und 3. bestimmt und gemeldet ist.
Was dann den Wald und die Allmend am Rüthli betrifft, soll um deren Grenzen und Marken ein besonderer Markbrief, nach Anweisung des alten von 1680 errichtet werden.

LR 1809; LG 1365; LB UR 1826 Bd II, S. 110-115.
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358  
Zugehörigkeit von Gampeln
«Des Mathias Zurisellers ehemalige Rüthi, sammt der ganzen Allmend, Gampeln ob Schattdorf ist freue Allmend, und mag von den gemeinen Landleuten benutzt werden, bis man in Sittlisalp zu Alp fahrt. Von dieser Zeit an bis an alten St. Verena-Tag im Herbstmonat aber ist die obgemeldte Allmend Gampeln des gänzlichen zu Gunsten des Kirchgangs Schattdorf, als eine Heukuhweid befreyt: jedoch sollen die Kirchgenoßen von Schartdorf nur ihre Heuküh, Kälber, Brauchroß, und etwa ein Roß, so presthaft oder sonst durch Zufall übel daran wäre, daß in höhern und weitern Alpen nicht gethan werden könnte, auf Gampeln sömmern mögen, und kein ander Vieh noch Roß darin halten bey Gl. 5 Buß von jedem Stück. Nach alt St. Verena-Tag aber soll die Befreyung wiederum enden, und Gampeln wie im Frühjahre eine gemeine Allmend seyn. Es soll auch kein ander Stafelrecht zu ewigen Zeiten daselbst seyn noch gehalten, sondern dem wie vorgeschrieben bey der obenbestimmten Buß fleißig nachgelebt werden.
Das Bestrafungsrecht für Gampeln ist der löbl. Gemeinde Schattdorf übertragen und zugegeben worden: sie soll aber die von ihr beurtheilten Straffälle auch UGHrn. anzeigen, damit hochdieselben nach Gutbefinden noch weiter bestrafen können.»

LR 1820; LB UR 1826 Bd II, S. 115 f.
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359  
Die Heukuhweid Ney
«Die Heukuhweid Ney im Isenthal soll nicht eingehagt oder eingeschlagen werden. Und ob sie möge geheuet werden, ist dem w. w. Landrathe jährlich zu erkennen überlassen.»
LG 1698, 1752; LB UR 1826 Bd II, S. 116.
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360  
Das Mettener Butzlin
«Das Mettener - Butzlin ist freye Allmend, und mag dann aber auch von den Sennten auf Mettenen laut ihren darum habenden Schriften benutzt werden. Wenn dann die von Mettenen gleichwohl noch vier Wochen auf Ennetmärkt fahren, sollen solche bey allfälliger Abgabe oder Beschwerde ganz als Allmend-Sennten betrachtet und gehalten werden.»

Ergänzung vom 28. Dezember 1830 (Beschluss Landrat)
«Da über den Artikel 360 eine Erläuterung verlangt worden, ob nämlich das Mettener Butzlin als Heukuhweid oder Staffelrecht zu betrachten seie, so ist nach angehörtem Vorstande der Eigenthümer der Alp-Mettenen, und nach genommener Einsicht der von ihnen aufgelegten Schriften, so wie des ausdrücklichen Sinnes des Artikels selbst erkannt worden:
Das Mettener Butzlin soll als Staffelrecht betrachtet und benutzt werden.»

LB UR 1826 Bd II, S. / LR 28.12.1830; LB UR 1842 Bd III, S. 198.
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361  
Die Allmend Schöni
«1. §. Die Allmend Schöni unter Göschenen, soll dem ganzen Lande gefreyt und eigen seyn.
2. §. Sittlis-Alp, Kärscheln und Widerfluo sollen zusammen nur eine Alp seyn: Kärscheln und Widerfluo sind als zwey Oberftäfel derselben zu betrachten.
3. §. Stelle und Seidenplangen sollen als eine Heuküheweid benutzt werden. Es soll aber Niemand mehr als 2 Kühe darauf thun mögen: auf Stelle mögen jedoch die Sennten von Gißler-Alp auch fahren.
4. §. Heumanek und Käsern sind für zwey Oberstäfel, und auch Wanneln ist für ein Oberstafel erkennt.
5. Musenalp soll ein Unterstafel, und mit Oberalp nur eine Alp seyn, von welcher Oberalp der Oberstafel seyn soll.
6. § Die Hönegg (Honek) mag im Frühjahre bis man in die Ruoßalp fährt mit den Ochsen genutzt werden: ausser der Zeit aber, oder wenn keine Ochsen in bemelter Zeit dahin gethan werden, soll die Honegg sammt dem Seewlin als ein Alp- und Stafel-Recht gehalten und genutzt werden.»

LR 1624; LG 1613, 1697, 1699, 1703, 1716, 1738, 1743, 1774, 1775; LB UR 1826 Bd II, S. 116 f. / Siehe: LB UR Bd III 1830 (S.198).
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362  
Verbleib auf Heidmannegg
«Die von Wassen, Silenen, Isenthal und Seelisberg mögen, wenn sie mit Vieh nach Ruoß-Alp fahren; mit demselben auf Hauptmanneck über Nacht bleiben, die andern Gemeinden aber nicht.»
LR 1780; LB UR 1826 Bd II, S. 116-117.
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363  
Verbleib auf Waldnacht
«Denen Eigen-Aelplern von Waldnacht sind ihre Rechtsamen laut Siegel und Briefen bestättet, und ist denenjenigen, die nach Surenen fahren, bey ihrer Auf- und Abfahrt nur erlaubt sich eine Nacht mit ihrem Vieh in Waldnacht aufzuhalten, und zwar bey Gl. 5 Buß und Abtrag Schadens: es wäre dann das üble Witterung oder andre Umstände das Weiterfahren verhinderten, in welchem Fall der Alpvogt Ort und Stelle zum Weiden anweisen soll.»
Art. 363. «Denen Eigen-Aelplern von Waldnacht sind ihre Rechtsamen laut Siegel und Briefen bestättet, und ist denenjenigen, die nach Surenen fahren, bey ihrer Auf- und Abfahrt nur erlaubt sich eine Nacht mit ihrem Vieh in Waldnacht aufzuhalten, und zwar bey Gl. 5 Buß und Abtrag Schadens: es wäre dann das üble Witterung oder andre Umstände das Weiterfahren verhinderten, in welchem Fall der Alpvogt Ort und Stelle zum Weiden anweisen soll.» Mandat Prot. 1823; LB UR (1826) Bd II, S. 118.
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VERFASSUNGEN DES KANTONS URI

Verfassung von 1803
Verfassung von 1820
Verfassung von 1850
Verfassung von 1888
Verfassung von 1984

Verfassung nach Datum

Im URIkon befindet sich von der Verfassung 1850 nur der ursprüngliche Text. Die Verfassungsänderungen werden nachgetragen!

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 15.09.2020