FASNÄCHTLICHES URI

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Ehemalige Schnitzelbankgruppen

Aschlag-Brätt



Altdorf  / 1994-2002
In den Jahren 1994 sowie 1998 bis 2002 trat die Familie Brigitte und Peter Horat mit Tino und Patrik aus Bürglen in Altdor f mit ihrer Schnitzelbank auf. Man hatte Freude, mit kritischen politischen Versen die Leute zum Lachen zu bringen. Wenn möglich, widmete man die ganze Schnitzelbank mit der Melodie des Kriminaltangos einem einzigen Urner Thema.

   
Dryy-Schritt-Dutzed



Altdorf  / 1987-2008
Das Dryy-Schritt-Dutzed (DSD) war in den Jahren 1987 bis 1993 und 2006 bis 2008 mit einer Schnitzelbank unterwegs.

   
Guggerzytli



Altdorf  / 1989-1993
Von 1989 bis 1993 traten die Altdorfer Hanspeter Arnet (*1948) und Heinz Räber (*1955) mit der Schnitzelbank «Guggerzytli » auf. Das Kostüm entsprach denn auch einem Vogel, und die Verse wurden nach der «Guggerzytli»-Melodie gesungen. Zu den Sprüchen wurden Helgen gezeigt. Immer mit dabei war die Kuckucksuhr, das «Guggerzytli». Wie bei der traditionellen Basler Schnitzelbank wurden die Verse, die meistens regionale Themen abhandelten, auf einem Zettel verteilt.

   
Hari und Kari



Altdorf  / 1984-1990
Kurt Gisler-Baldini (*1943) und Marco Schenardi-Arnold (*1946) traten 1984 mit ihrer ersten Schnitzelbank auf. Der Innenarchitekt und der Mittelschullehrer in weissen Hirthemden, mit geschminktem Gesicht (Blau mit Sonne) nannten sich Hari und Kari, K-Uno und Br-Uno oder Lari und Fari. An einer Heugabel waren die entsprechenden Helgen befestigt. Hinsichtlich der Themen hatten K-Uno und Br-Uno klare Prioritäten (1. Uri; 2. National; 3. International und reine Kalauer). Betreffend der Verse frönten Lari und Fari der Würze in der Kürze und sangen die Vierzeiler a cappella nach der Melodie «My Fräu, diä haisst Karlyyni». Nach sieben Jahren hatten Hari und Kari im Jahre 1990 genug. Und die Sache war nicht mehr so spontan, weil das «Bänklä» von den Altdorfer Wirten in ein durchorganisiertes Unterhaltungsprogramm gesteckt wurde.

   
Nächstenliebe Altdorf



Altdorf  / -


   
Paragrafenreiter



Altdorf  / 1985-1988
Im Jahre 1985 wollten die Altdorfer Hansruedi und Esther Stadler sowie Hansjörg Felber und Olivia Iten die dahinschlummernde Altdorfer Fasnacht mit einer Schnitzelbank beleben. Während vier Jahren (1988) trat man alljährlich in einem anderen Kostüm mit gereimten Versen und einem Liedchen auf. Da für die Schnitzelbänke damals ein fester Zeitplan bestand, wollte man sich nicht mehr in dieses Schema pressen lassen. Zudem wurde Hansruedi Stadler in den Regierungsrat gewählt.

   
Quär dur ds Gärtli



Altdorf  / 1987-1998
In den Jahren 1987 bis 1998 war Tanzlehrerin und Theaterschaffende Lory Schranz-Gisler (*1954) mit der Schnitzelbankgruppe «Quär dur ds Gärtli» unterwegs. Mit der Gruppe traten all die Jahre insgesamt ein gutes Dutzend Altdorferinnen und Altdorfer auf.

   
Standpäükä



Altdorf  / 1994-2003
1994 wurde erstmals auf die Standpauke gehauen. Stefan Fryberg (*1952), Heimweh-Urschner in Altdorf, war der Ansicht, dass es die richtige Fasnacht wie so vieles anderes nur im schönen Urserntal gebe. Mit Rolf Gisler-Jauch (*1956) trat er in den folgenden Jahren als Schnitzelbänkler auf. Zum närrischen Ritual der Schnitzelbank mit Urschner Gepräge gehörte, dass der Paukist bei seinem Vortrag immer auf den bereitgestellten Stuhl steigen musste. So konnte sich das Klangvolumen besser entfalten und die Übersicht war gewährleistet, so dass, wenn sich Urschner im Raum befanden, diese natürlich speziell begrüsst werden konnten. Die gesungenen Sechszeiler wurden jeweils mit dem traditionellen «Dszwei-dsdrei» eingeleitet. Die Helgen wurden von Christian Zürrer, Einsiedeln, gezeichnet. Im Jahre 2004 wechselte die Hälfte der «Standpäükä» die Fronten: Stefan Fryberg wurde in die Regierung gewählt.

   
Trio infernale



Altdorf  / 1994-2001
Die Schnitzelbankgruppe begann 1994 unter dem Namen «Malefiz, Värsefix und Benefiz» und bestand aus Christian Mattli, Altdor f (*1970), René Dubacher, Zug (*1970), Ivo Schön, Zürich (*1971), Rebekka Mattli, Altdorf (*1977) und Renato Brand, Stans (*1972). Die Motivation war der Spass am Klamauk. Man führte die Jupeidi-Jupeida- Schnitzelbank von Peter Mattli und Bruno Zurfluh fort und erweiterte sie um neue Elemente. 2001 löste sich die Formation auf, da die Mitglieder am Ende ihrer langen Jugend in alle Himmelsrichtungen ausschwärmten.

   
Fuxacher Schnitzelbank



Urner Unterland  / 1973-2003
«Gründermitglieder» waren die Brüder (z Fuxacher Jülis): Josef Arnold-Luzzani, Schattdorf (*1942); Leo Arnold-Arnold, Schattdorf (*1945); Richard Arnold- Stampfli, Flüelen (*1952); Bruno Arnold-Arnold, Seedorf (*1955). Ab 1985 kamen die beiden Cousins dazu (z Fuxacher Tonis) Karl Arnold-Annen, Seedorf (*1952) ab 1989 Hanspeter Arnold-Schuler, Bürglen (*1954). Die «Fuxachers» waren von 1973 bis 2003 (mit ein- oder zweimaligen Unterbrüchen) aktiv und traten im Jahre 2003 mit weiblicher Verstärkung zum letzten Mal auf.

   

URNER SCHNITZELBÄNKE

Allgemeines
Aktive Schnitzelbankgruppen
Ehemalige Schnitzelbankgruppen

Sagenhafte Müsterchen

 

 


 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 05.01.2018