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Urner Wasserkraftwerke im einzeln



Wasserkraftwerk Arniberg
x
Silenen,
Besitz: x
Höhe Zentrale: 0 müM
Eröffnung (Jahr): 0

Für das Kraftwerk Arniberg wurden die Wasser des Leitschachbachs, des Intschialpbachs und weiterer Quellen auf der Arnihochfläche gesammelt und anschliessend über eine Druckleitung zur Kraftwerkszentrale im Reusstal geführt werden. Als Speicher wurde der Arnisee (1368 müM) angelegt. Der bereits vorhandene kleine See wurde durch mehrere Dämme aufgestaut. Zuleitungen führten zusätzliches Wasser aus benachbarten Einzugsgebieten in den Speicher.
Zwischen dem Arnisee und dem Maschinenhaus gegenüber von Amsteg liegt ein Höhenunterschied von ungefähr 850 Metern. Das Wasser strömte durch eine steil abfallende Druckleitung ins Tal und traf dort mit grossem Druck auf Peltonturbinen. Bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 1910 verfügte das Werk über eine der höchsten, zeitweise sogar über die höchste genutzte Fallhöhe der Welt.
Der Arnisee dient als Wochenspeicher. Das zufliessende Wasser kann für eine begrenzte Zeit zurückgehalten und dann eingesetzt werden, wenn der Strombedarf besonders hoch ist. Diese Speicherfähigkeit war ein wichtiger Vorteil gegenüber einem reinen Laufwasserkraftwerk, das den jeweiligen Zufluss unmittelbar verarbeiten muss. Die ausserordentliche Fallhöhe erlaubt eine bedeutende Stromproduktion, obwohl die verfügbare Wassermenge vergleichsweise gering ist.
Das Kraftwerk Arniberg wurde nach seiner Inbetriebnahme mehrfach erweitert. Bereits 1912 kam eine zusätzliche Maschinengruppe hinzu. 1918 wurde auch der Arnibach in das Kraftwerksystem einbezogen. In den 1940er-Jahren erhöhte man die Leistung der Turbinen. Zwischen 1967 und 1969 wurde die Anlage umfassend erneuert. Neue Maschinengruppen und eine neue Druckleitung verbesserten Leistung, Wirkungsgrad und Betriebssicherheit. Das Werk erreicht heute eine Leistung von rund 13 Megawatt und erzeugt im langjährigen Durchschnitt etwa 45 bis 47 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der Arnisee ist damit nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern bis heute ein bedeutender Teil der Urner Energieversorgung.

Literatur: www.urikon.ch (mit Unterstützung von ChatGPT); Foto: enrgieUri


Konzession bis (Jahr): 0
Turbinen (Anzahl): 0
Leistung: 0 MW
Jahresproduktion: 0 GW
Anzahl Haushalte: 0

BESITZESVERHÄLTNISSE

Besitzerin:
x

WASSERFASSUNGEN / SPEICHERSEEN / AUSGLEICHBECKEN

Arnisee
Speichersee
Höhe Fassung:
Leitung Länge:
Leitung DM:
Leitung Gefälle:
----------------------------
Leitschachbach
Wasserfassung Leitschach
Höhe Fassung: 0
Leitung Länge:
Leitung DM:
Leitung Gefälle: 0
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Intschialpbach
Zufluss in den Speichersee Arni
Höhe Fassung:
Leitung Länge:
Leitung DM:
Leitung Gefälle:
----------------------------

ENERGISCHE EREIGNISSE IM DETAIL

1910  - Mittwoch, 31. August 1910
Kraftwerk Arniberg wird in Betrieb genommen
Ende August wird das neue Kraftwerk Arniberg in Betrieb genommen.
Fryberg Stefan, Uri und seine Wasser, S. 244.
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WASSERKRAFTWERKE IN URI

Kraftwerk Arniberg
Kraftwerk Realp 1
Kraftwerk Realp 2
Kraftwerk Schächen




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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / letzte Aktualisierung: 01.09.2026