URNER WIRTSCHAFT

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Die wichtigsten Energieträger in Uri

Energieträger Elektrischer Strom

Elektrischer Strom nimmt unter den Energieträgern eine besondere Stellung ein. Er kommt in der Natur zwar in Form von Blitzen oder elektrischen Ladungen vor, muss für die technische Nutzung aber aus einer anderen Energieform erzeugt werden. Strom ist deshalb keine ursprüngliche Energiequelle, sondern ein sogenannter sekundärer Energieträger. Er kann mithilfe von Wasser, Sonne, Wind, Brennstoffen oder Kernenergie erzeugt, über Leitungen transportiert und am Verbrauchsort wieder in Licht, Wärme, Bewegung oder Schall umgewandelt werden. Für Uri besitzt der Strom eine ausserordentliche Bedeutung, weil der Gebirgskanton dank seiner steilen Täler und wasserreichen Bäche grosse Mengen elektrischer Energie aus Wasserkraft erzeugen kann.

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Menschen in Uri ohne Elektrizität aus. Licht lieferten Kienspan, Kerze, Öl- und Petroleumlampen. Wärme wurde mit Holz und später mit Kohle erzeugt. Maschinen wurden von Menschen, Tieren oder Wasserrädern angetrieben, während Pferde und Maultiere den Verkehr bewältigten. Nachrichten mussten durch Boten überbracht werden. Energie wurde unmittelbar dort genutzt, wo sie vorhanden war: Das Wasserrad stand am Bach, der Holzofen im Haus und das Zugtier vor dem Wagen.

Die Elektrizität veränderte dieses System grundlegend. Sie machte es möglich, Energie an einem Ort zu erzeugen und über Drähte zu einem entfernten Verbraucher zu transportieren. Ein Generator wandelt dabei mechanische Bewegung in elektrischen Strom um. In einem Wasserkraftwerk treibt das fallende oder strömende Wasser eine Turbine an, die mit dem Generator verbunden ist. Transformatoren erhöhen anschliessend die Spannung für den verlustarmen Transport. In Unterwerken und Trafostationen wird sie wieder herabgesetzt, bevor der Strom in Haushalte, Werkstätten und Fabriken gelangt.

In Uri begann das eigentliche Elektrizitätszeitalter in den 1890er-Jahren. 1894 erteilte der Regierungsrat die Konzession zur Nutzung des Wassers des Schächens. Im folgenden Jahr wurde in Bürglen das erste Kraftwerk des Elektrizitätswerks Altdorf gebaut; ebenfalls 1895 entstand die Elektrizitätswerk Altdorf AG. Die neue Energie diente zunächst hauptsächlich der Beleuchtung. Elektrische Lampen erhellten Strassen, öffentliche Gebäude, Gasthäuser, Werkstätten und erste private Wohnhäuser. Gegenüber Kerzen und Petroleumlampen bot das elektrische Licht grosse Vorteile: Es verursachte im Raum weder Rauch noch Russ, verminderte die Brandgefahr und konnte mit einem Schalter ein- und ausgeschaltet werden.

Die Einführung verlief dennoch nicht schlagartig. Zunächst mussten Kraftwerke, Leitungen, Masten, Transformatoren und Hausinstallationen gebaut werden. Der Anschluss kostete Geld, und elektrische Geräte waren noch wenig verbreitet. In abgelegenen Weilern und Berggebieten dauerte es länger, bis eine zuverlässige Versorgung bestand. Während einer Übergangszeit wurden deshalb alte und neue Beleuchtungsformen nebeneinander verwendet. Die Petroleumlampe blieb als Reserve oder in nicht erschlossenen Gebäuden weiterhin gebräuchlich.

Der Strombedarf nahm bald stärker zu, als das erste Kraftwerk in Bürglen liefern konnte. Deshalb wurde die Wasserkraftnutzung weiter ausgebaut. Ein wichtiges frühes Werk war das Kraftwerk Arniberg bei Amsteg, das 1910 in Betrieb ging. Wasser aus dem Gebiet des Arnisees und aus benachbarten Bächen wurde gesammelt und über eine Druckleitung zur Zentrale im Reusstal geführt. Dank der grossen Höhendifferenz konnte mit verhältnismässig wenig Wasser eine hohe Leistung erzielt werden. Das Beispiel zeigt eine Besonderheit der Urner Wasserkraft: Nicht allein die Wassermenge, sondern vor allem das starke Gefälle der Gebirgsbäche macht sie energiereich.

Mit der Elektrizität hielt der Elektromotor Einzug in Gewerbe und Industrie. Er trieb Maschinen in Schreinereien, Sägereien, Schlossereien, Druckereien und anderen Betrieben an. Zuvor mussten solche Maschinen von Hand, mit einem Wasserrad oder über aufwendige Transmissionsriemen bewegt werden. Nun konnte jede Maschine einen eigenen Motor erhalten. Dieser liess sich einfach einschalten, benötigte am Arbeitsplatz weder Feuerung noch Brennstofflager und erzeugte keine direkten Abgase. Elektrische Pumpen, Aufzüge, Ventilatoren und Kompressoren erleichterten zahlreiche Arbeitsabläufe.

Besonders folgenreich war die Elektrifizierung der Gotthardbahn. Seit ihrer Eröffnung 1882 wurden die Züge von kohlebefeuerten Dampflokomotiven gezogen. Auf den steilen Rampen zwischen Erstfeld und Göschenen war deren Kohleverbrauch besonders hoch. Im Gotthardtunnel belasteten Rauch und Russ das Personal und die Reisenden. Während des Ersten Weltkriegs wurde die importierte Kohle knapp, weshalb die SBB die Elektrifizierung ihrer wichtigsten Strecken beschleunigten.

Zur Versorgung der Gotthardbahn entstanden die Wasserkraftwerke Ritom im Tessin und Amsteg in Uri. Im Oktober 1920 wurde der elektrische Betrieb zwischen Erstfeld und Airolo aufgenommen. Ab dem 28. Mai 1922 konnten die Züge durchgehend zwischen Luzern und Chiasso elektrisch verkehren. Kraftvolle Elektrolokomotiven wie die Be 4/6 und die Ce 6/8, das berühmte «Krokodil», lösten die Dampflokomotiven ab. Damit wurde auf der Gotthardstrecke die importierte Kohle weitgehend durch einheimische Wasserkraft ersetzt.

Das 1922 in Betrieb genommene Kraftwerk Amsteg entwickelte sich zu einem der wichtigsten Urner Wasserkraftwerke. Zwischen 1993 und 1998 wurde die alte Anlage durch ein neues Kavernenkraftwerk im Berg ersetzt. Mit einer Leistung von rund 120 Megawatt und einer Jahresproduktion von ungefähr 450 bis 460 Millionen Kilowattstunden ist Amsteg heute das grösste Kraftwerk im Kanton. Sein Strom dient hauptsächlich dem Bahnbetrieb.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Wasserkraft in Uri weiter ausgebaut. Neben zahlreichen kleineren Lauf- und Hochdruckkraftwerken entstanden grosse Anlagen wie das Kraftwerk Wassen und das Kraftwerk Göschenen. Für Letzteres wurde in den 1950er-Jahren im Göscheneralptal die gewaltige Staumauer errichtet. Das Wasser der Göschenerreuss und weiterer Einzugsgebiete wird im Göscheneralpsee gespeichert und bei Bedarf zur Stromerzeugung genutzt. Der frühere Talboden mit Höfen, Alpgebäuden, Kapelle und Hotel verschwand unter dem Stausee. Dieses Beispiel zeigt, dass die Stromproduktion aus Wasserkraft zwar erneuerbar ist, aber erhebliche Eingriffe in Landschaft, Gewässer und Lebensräume verursachen kann.

Mit dem Ausbau der Stromversorgung veränderte sich auch der Urner Alltag. Elektrische Bügeleisen, Kochplatten, Herde, Boiler, Waschmaschinen, Staubsauger und Kühlschränke hielten nach und nach in den Haushalten Einzug. Viele Arbeiten, die zuvor von Hand verrichtet worden waren, konnten nun Maschinen übernehmen. Die Waschmaschine ersetzte einen grossen Teil der schweren Handarbeit beim Waschen, der Kühlschrank verbesserte die Lagerung von Lebensmitteln, und der Elektroherd machte das Kochen ohne Holzfeuer möglich.

Radio, Telefon und später Fernsehen erweiterten die Kommunikation und Unterhaltung. In den Büros wurden mechanische Geräte durch elektrische Schreib-, Rechen- und Kopiermaschinen ergänzt oder ersetzt. Später kamen Computer, Drucker, Mobiltelefone und digitale Netzwerke hinzu. Heute sind beinahe alle Bereiche des täglichen Lebens von einer zuverlässigen Stromversorgung abhängig. Beleuchtung, Kommunikation, Zahlungsverkehr, Wasserversorgung, Gesundheitswesen, Gewerbe, Verwaltung und Verkehr könnten ohne Elektrizität nur noch eingeschränkt funktionieren.

Auch in der Landwirtschaft erleichterte Strom die Arbeit. Elektrische Melkmaschinen, Heugebläse, Pumpen, Kühlanlagen und Beleuchtungen verminderten die körperliche Belastung und verbesserten die Arbeitsabläufe. Milch konnte unmittelbar nach dem Melken gekühlt werden, während Heubelüftungen die Trocknung auch bei ungünstigem Wetter unterstützten. Auf abgelegenen Alpen und in Berghütten lieferten zunächst kleine Wasserkraftanlagen und später Photovoltaikmodule elektrischen Strom.

Strom unterscheidet sich von Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Heizöl dadurch, dass er am Ort der Verwendung keine Verbrennungsabgase erzeugt. Ein Elektromotor wandelt einen hohen Anteil der zugeführten Energie in Bewegung um und arbeitet wesentlich effizienter als ein Verbrennungsmotor. Auch eine Wärmepumpe kann mit einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme aus Luft, Boden oder Grundwasser nutzbar machen. Wie umweltfreundlich der Strom tatsächlich ist, hängt jedoch davon ab, aus welcher Quelle er stammt. Strom aus Wasserkraft oder Sonnenenergie verursacht wesentlich weniger Treibhausgase als Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken.

Uri besitzt hier einen besonderen Vorteil. Ein sehr grosser Teil der im Kanton erzeugten Elektrizität stammt aus Wasserkraft. Zahlreiche Kraftwerke nutzen die Reuss und ihre Seitenbäche, darunter Schächen, Chärstelenbach, Alpbach, Palanggenbach und Gewässer aus dem Isenthal, dem Erstfeldertal, dem Maderanertal und dem Göscheneralptal. Neben den grossen Kraftwerken ergänzen kleinere Anlagen die Produktion. Insgesamt erzeugt Uri wesentlich mehr elektrische Energie, als seine Bevölkerung allein verbraucht. Der Kanton ist damit ein wichtiger Stromproduzent für die Schweiz und insbesondere für die Gotthardbahn.

Allerdings schwankt die Produktion im Jahresverlauf. Während Schneeschmelze und niederschlagsreiche Sommer hohe Wassermengen bringen, fällt im Winter weniger Wasser an. Speicherseen wie der Göscheneralpsee können Wasser zurückhalten und dann nutzen, wenn der Strom besonders benötigt wird. Laufwasserkraftwerke produzieren dagegen weitgehend entsprechend der jeweils verfügbaren Wassermenge. Der Klimawandel verändert Niederschläge, Schneedecke und Gletscherschmelze und beeinflusst damit langfristig auch die Wasserkraft.

Eine weitere Herausforderung besteht im Ausgleich zwischen Energiegewinnung und Naturschutz. Wasserfassungen vermindern die Wassermenge in einzelnen Bachabschnitten und können die Lebensbedingungen von Fischen und anderen Wasserorganismen beeinträchtigen. Bei neuen oder erneuerten Kraftwerken müssen deshalb Restwassermengen, Fischwanderung, Landschaftsschutz und Gewässerökologie berücksichtigt werden. Die Nutzung der Wasserkraft ist nicht folgenlos, sie verursacht aber im Betrieb sehr geringe Treibhausgasemissionen und liefert über viele Jahrzehnte zuverlässig Strom.

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird die Urner Stromproduktion durch die Sonnenenergie ergänzt. Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern, Gewerbebauten, öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturanlagen wandeln Sonnenlicht unmittelbar in elektrischen Strom um. Ihre Produktion ist tagsüber und im Sommer besonders hoch. Sie ergänzt damit die Wasserkraft, kann deren saisonale Schwäche im Winter aber nur teilweise ausgleichen. Zukünftig gewinnen deshalb Stromspeicher, ein leistungsfähiges Stromnetz und eine abgestimmte Steuerung von Produktion und Verbrauch an Bedeutung.

Auch die Eigentumsverhältnisse der Urner Stromversorgung besitzen politische Bedeutung. 2023 erwarben der Kanton und die Korporation Uri gemeinsam die Aktienmehrheit an der damaligen EWA-energieUri. Damit erhielt die Urner öffentliche Hand einen stärkeren Einfluss auf ein Unternehmen, das für Versorgungssicherheit, Wasserkraftnutzung und kantonale Energiepolitik von zentraler Bedeutung ist. Die Wasserkraftwerke nutzen öffentliche Gewässer, deren Konzessionen für Uri auch wirtschaftlich und finanzpolitisch wertvoll sind.

Heute wächst der Strombedarf erneut. Wärmepumpen ersetzen Öl- und Gasheizungen, Elektrofahrzeuge übernehmen Aufgaben der Verbrennungsmotoren, und digitale Geräte benötigen ständig Elektrizität. Gleichzeitig sollen Gebäude, Maschinen und Verkehr effizienter werden. Der Strom übernimmt damit zunehmend Aufgaben, die früher von Holz, Kohle und Erdöl erfüllt wurden. Dieser Vorgang wird als Elektrifizierung bezeichnet. Er ist jedoch nur dann klimafreundlich, wenn die zusätzliche Elektrizität möglichst aus erneuerbaren Quellen stammt.

Die Geschichte des Stroms in Uri ist deshalb mehr als die Geschichte eines einzelnen Energieträgers. Sie verbindet die Kraft der Gebirgsbäche mit der technischen Entwicklung des Kantons. Elektrizität brachte Licht in Häuser und Strassen, trieb Maschinen an, erleichterte die Hausarbeit, ermöglichte moderne Kommunikation und ersetzte auf der Gotthardbahn die importierte Kohle. Heute hilft sie, Heizöl und Treibstoffe abzulösen. Aus der frühen Beleuchtungskraft des Schächens entwickelte sich ein umfassendes Energiesystem, das Wirtschaft, Verkehr und Alltag trägt. Strom aus einheimischer Wasserkraft bildet damit das Rückgrat der Urner Energieversorgung und zugleich eine entscheidende Grundlage für den gegenwärtigen Übergang zu einer klimaverträglicheren Gesellschaft.

Literatur: www.urikon.ch (mit Unterstützung von ChatGPT).

ENERGIETRÄGER-EREIGNISSE

Samstag, 15. Februar 1890 -
Gemeinnützige Gesellschaft will Wasserkräfte untersuchen
Das «Urner Wochenblatt» berichtet von dem Beschluss der Generalversammlung der Urner Gemeinnützigen Gesellschaft, «eine Statistik über die grössten Wasserkräfte und geeignetsten Plätze für industrielle Etablissemente im Kanton Uri» zu erheben.
Quellen / Literatur: UW 15.02.1890
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Donnerstag, 8. Februar 1894 - Altdorf
Gemeinde Altdorf wendet sich wegen der Elektizität an den Regierungsrat
Die Urner Regierung erhält einen mehrseitigen Brief vom Gemeinderat Altdorf. Angespornt «von dem Beispiele anderer nicht viel grösserer Ortschaften», sei auch hier die Idee entstanden, «Altdorf mit elektrischem Lichte zu versehen». Dazu habe sich zweitens bald der Plan gesellt, mit einer zwischen Flüelen und Altdorf verkehrenden elektrischen Strassenbahn die «früher hier besser blühende Fremdenindustrie» zu heben. Und drittens schliesslich diene «das Projekt der elektrischen Kraftabgabe an Industrielle». Die Gemeinderäte stellen an die hochgeachteten Herren und zu Händen des hohen Landrates das Gesuch, «der Gemeinde Altdorf die Conzession der Ausbeutung der Wasserkräfte des Schächens an der Rütti in Bürglen (inklusive bis Brügg zu ertheilen und ihr die möglichst billigste Conzessionsgebühr in Anrechnung zu bringen».
Quellen / Literatur: Fryberg Stefan, Uri und seine Wasser, S. 241.
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Samstag, 17. November 1894 -
Landrat behandelt Begehren zur Wasserkraft
Der Landrat behandelt erstmals das Begehren zur Nutzbarmachung der Wasserklraft am Schächen. An der Debatte nehmen viele Mitglieder teil. Uneinig sind sich die Ratsherren nicht nur in der Höhe der Wassertaxe. Viel zu reden gibt auch die Frage, ob die Gemeinde die Konzession später ohne Einwilligung des Kantons an eine Gesellschaft übertragen könne. Tatsächlich hatte sich in den vergangenen Wochen immer mehr gezeigt, dass die Gemeinde allein unmöglich das Kapital für den Bau eines Wasserkraftwerks aufbringen konnte. Nach stundenlanger Beratung mit Ausstandspflicht der Altdorfer Landräte einigte sich schliesslich der Rat auf folgende Bestimmungen: Die Konzession wird Altdorf auf siebzig Jahre erteilt. Die Übertragung dieser Konzession kann ohne Bewilligung an eine Gesellschaft erfolgen. Der Wasserzins beträgt zwei Franken für die benützten und einen Franken für die unbenützten Pferdekräfte. Und bei einer Rendite von vier Prozent und mehr soll die Lichttaxe für den Kanton ermässigt werden.
Quellen / Literatur: Fryberg Stefan, Uri und seine Wasser, S. 241.
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Donnerstag, 27. Dezember 1894 -
Landrat verabschiedet Konzessionsbegehren der Gemeinde Altdorf zur Nutzbarmachung der Wasserkraft
Der Landrat verabschiedet das Konzessionsbegehren der Gemeinde Altdorf zur Nutzbarmachung der Wasserkraft am Schächen nach stundenlanger, zum Teil äusserst gehässiger Diskussion. dem Gesuch der Gemeinde zugestimmt. Die Begünstigung zum unentgeltlichen staatlichen Lichtbezug wird auf 200 Kerzen beschränkt.
Quellen / Literatur: Fryberg Stefan, Uri und seine Wasser, S. 241.
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Sonntag, 27. Januar 1895 -
Gemeindeversammlung genehmigt Übertragung der Elektrizitätskonzession
Trotz konservativer Opposition genehmigt die Gemeindeversammlung die Übertragung der vom Landrat erteilten Konzession an eine Aktiengesellschaft, deren Anfangskapital 250'000 Franken beträgt.
Quellen / Literatur: Fryberg Stefan, Uri und seine Wasser, S. 242 f.
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Montag, 12. Mai 2014 - Erstfeld
Erste Stromtankstelle in Erstfeld eröffnet
Auf dem Erstfelder Gemeindeparkplatz wird eine Elektrotankstelle in Betrieb genommen. Die erste Elektrotankstelle in Erstfeld wurde von den Gemeindewerken in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Energiestadt Erstfeld erstellt. Das Parkieren und der Strombezug sind vorerst gratis.
Quellen / Literatur: UW 38, 17.5.2014, S. 12.
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Donnerstag, 1. Januar 2015 -
Strom wird fast überall teurer
Im kommenden Jahr steigen in fast allen Urner Gemeinden die Strompreise. Der Grund: höhere Abgaben an den Bund. Bei EWA-Kunden könnte dies für Verwirrung sorgen. Ab 1. Januar 2015 wird der Strom in fast allen Urner Gemeinden teurer. Der Grund: Der Bund erhöht die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) um 100 Prozent, was einen Zuschlag von 1 Rappen pro Kilowattstunde für die Konsumenten bedeutet. Den Strompreis erhöhen werden sowohl das KW Göschenen als auch die Gemeindewerke Erstfeld und die Elektrizitätswerk Altdorf AG. Einzig das EW Ursern wird keine Preiserhöhung vornehmen – die Kundinnen und Kunden in Andermatt, Hospental und Realp werden gar von einem tieferen Strompreis als heute profitieren. In allen anderen Gemeinden werden die Konsumenten tiefer in die Taschen greifen müssen. Bei den Kundinnen und Kunden des EWA könnte dies für Verwirrung sorgen. Denn: Der Stromanbieter hatte erst kürzlich mitgeteilt, dass der Strompreis für alle Kundinnen und Kunden per 1. Oktober gesenkt wird.
Quellen / Literatur: UW 75, 24.9.2014, S. 5.
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Dienstag, 19. Mai 2015 - Andermatt
Andermatt: Vermigelhütte soll Stromversorgung erhalten
Die zuhinterst im Urner Unteralptal gelegene Vermigelhütte des SAC Zofingen kann bis 2016 ans Stromnetz angeschlossen werden. Die wintersichere Elektrizitätsversorgung soll mit einem acht Kilometer langen Mittelspannungskabel unter dem Alpenhauptkamm sichergestellt werden. Dieses wird in einem Wasserfassungsstollen der SBB zwischen Andermatt und dem Ritomsee verlegt.
Quellen / Literatur: UW 38, 20.5.2015, S. 17.
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ENERGIE IN URI

Übersicht

ENERGIEQUELLEN

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Holz
Nahrung (Tierkraft)
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Erdöl
Strom

ENERGISCHE BEREICHE

Privater Haushalt und Wohnbereich
Industrie und Gewerbe
Verkehr
Tourismus
Landwirtschaft
Bürolandschaft
Kommunikation

STROMPRODUKTION

Energie vor der Industrialisierung
Entwicklung der Elektrizität
Grosskraftwerk Ursern
Grosskraftwerk Göscheneralp
Biomassekraftwerk Altdorf
Kraftwerke, Übersicht
Kraftwerke, Einzeln
Bäche mit Wasserfassungen
Firmen

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / letzte Aktualisierung: 22.1.2019